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Getty Images ist naechstes Gen-AI-Opfer
Getty Images ist naechstes Gen-AI-Opfer
FlyingSloth
18.10.26
12:33
Getty Images, eine der aeltesten und groessten Bildagenturen schlechthin meldet eine geordnete Insolvenz an (Chatper 11).
Ganz besonders perfide ist die Tatsache, dass Stability AI und Co die Getty Images Datenbank verwenden, um die Modelle zu trainieren.
Getty Images hat zwar schon einen neuen Investor, aber dennoch spricht es Baende, welchen Schaden AI und vor allem Gen-AI in diesem Sektor anrichten kann.
„Fly it like you stole it...“
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FlyingSloth
20.10.26
20:39
Schens
FlyingSloth
Spätestens wenn alle auf AI setzen, weil sie anders nichts mehr gebacken bekommen, werden die Preise für Tokens so unerschwinglich sein, dass das mit der Wertschöpfung in eine Richtung gehen wird. Und zwar als Einbahnstraße zu Firmen wie Stability AI und Co.
So wie die Preise fürs Netz unerschwinglich geworden sind, weil keiner mehr Landlines benutzt (außer um das verlegte Handy anzurufen)?
Du bestätigst genau meine Aussage. Wo geht denn die von dir genannte Wertschöpfung hin, die durch das Netz generiert wird? An einige wenige „Dealer“ (Google, Meta, Apple, Musk mit Starlink, Microsoft, Oracle, etc). Und alle anderen sind die Junkies, die dafür zahlen. Sei es mit schnödem Mammon oder mit persönlichen Daten. Das ist genau das Problem, das ich meine. Und das wird sich bei AI wiederholen, nur eben extrem verstärkt. Für die Massen stellt das Internet keine monetäre Wertschöpfung dar. Es ist ein notwendiges Übel, an dem keiner vorbeikommt und durch das wenige immer reicher werden. Der verschaerfende Faktor mit AI ist, dass Menschen in vielen Bereichen einfach ersetzbar sind. Für die ist schonmal gar nichts drin bezüglich Wertschöpfung.
„Fly it like you stole it...“
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+1
Schens
21.10.26
08:19
FlyingSloth
Du bestätigst genau meine Aussage. Wo geht denn die von dir genannte Wertschöpfung hin, die durch das Netz generiert wird? An einige wenige „Dealer“ (Google, Meta, Apple, Musk mit Starlink, Microsoft, Oracle, etc). Und alle anderen sind die Junkies, die dafür zahlen. (...)
Es gibt wirklich mehr als genügend Beispiele dafür, das das Netz zu erarbeitetem Reichtum führen kann. Das Netz als reine Konsumplattform dazustellen ist schon eine steile These.
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+2
FlyingSloth
21.10.26
09:16
Das habe ich ja auch nicht bestritten. Klar hat das Internet dazu beigetragen, dass Menschen mit dessen Hilfe den Lebensunterhalt verdienen. Aber die wirkliche Wertschöpfung durch das Netz entfällt auf einige wenige Big Player. Der absolute Großteil der Menschen ist Konsument, der an wenige Firmen Geld zahlt, um die Infrastruktur nutzen zu können. Dort konzentriert sich die von dir genannte Wertschöpfung. So wird es jetzt mit AI weitergehen. Nur noch extremer.
An welch Beispiele denkst Du denn, wenn Du von „mehr als genügend Beispielen, sprichst? Vielleicht übersehe euch da auch was.
Schens
Es gibt wirklich mehr als genügend Beispiele dafür, das das Netz zu erarbeitetem Reichtum führen kann.
„Fly it like you stole it...“
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0
Schens
21.10.26
09:23
FlyingSloth
An welch Beispiele denkst Du denn, wenn Du von „mehr als genügend Beispielen, sprichst? Vielleicht übersehe euch da auch was.
Mich zum Beispiel. Ich erreiche mit meinem Nebenjob im Netz Leute, die ich niemals als Kunden gewinnen könnte. Und damit verdiene ich ein Vielfaches als in meinem regulärem Beruf.
Praktisch jeder erfolgreiche Onlineshop, jeder, der über Netzmarketing Kunden erreicht.
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DunklesZischt
21.10.26
11:44
Schens
Was Du augenscheinlich komplett zu übersehen scheinst: Was will der Kunde? Früher hatte ich Licht für ein paar tausend Euro, drei Sony alpha, einen Autor für die Texte. Dann an FinalCut setzen, stundenlang schneiden. Viele Experten beauftragt. 4-5-stellige Kosten.
Und was performte? Mein auf dem iPhone X im Wald aufgenommenes, verwackeltes Foto in Kackqualität. Warum? 100% Authentizität. Der ganze hollywoodreife Aufwand mit Kosten im 5-stelligen Bereich für eine perfekte geskriptete, geschnittene und gemasterte Produktion für den Arxxx.
KI ist einfach gut genug für die meisten. Wozu brauche ich ein Skript vom Meistercopywriter für 35k netto, wenn ich mit einer halbwegs trainierten KI zehn Skripte in 30 Minuten erhalte? Warum den IT-Experten buchen, um zehn Funnels für die Skripte zu bauen, wenn die KI das über Nacht selbst einrichtet?
Das ist alles aus der menschlichen Sicht hinterfragenswert. Aber aus der Wertschöpfungssichtweise gar keine Frage.
Dazu müssten diese Dinger erst einmal brauchbare Ergebnisse liefern. Und vor allem Kontrolliert werden. Diese Brüder wollen aber die Sachen einfach ungeprüft los lassen. Das ist bei Skripten, die im admistartiven Kontext laufen, schlicht fahrlässig.
Andere Meinung: Das ist kein Glück, sondern Unsinn. Da 100% der Inhalte zumindest von der KI quergelesen oder auf Fehler untersucht wurde, müssten ALLE Inhalte gekennzeichnet werden. Ähnlich erfolgreich, wie 37-seitige AGBs oder der Cookiebanner.
Was soll das heißen? Ich kann einen Text zu 100%, selbst schreiben, oder ganz oder vollständig von der KI generieren lassen. Und ab dann wird es kennzeichnungspflichtig. Ganz einfach.
Und wir kommst Du darauf, dass bei uns Inhalt von einer KI Quergelesen werden? Der Ersteller ist zu 100% verantwortlich für den Stuss, den er von sich gibt. Wenn er sich da einfach auf eine KI verlassen möchte... na dann.
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+1
Schens
21.10.26
15:34
DunklesZischt
Und wir kommst Du darauf, dass bei uns Inhalt von einer KI Quergelesen werden? Der Ersteller ist zu 100% verantwortlich für den Stuss, den er von sich gibt. Wenn er sich da einfach auf eine KI verlassen möchte... na dann.
Ich bin zu 99,999999% sicher, dass über eure Dokumente die Rechtschreibkorrektur läuft. Und das seit Jahrzehnten. Steht deswegen seit Jahrzehnten ein "Computermodified Text" als Warnlabel dran?
Außer im Falle, dass ein Text zu 100% ohne menschliches Korrektur-/Querlesen, von der KI erzeugt und rausgeschickt wird, macht die Kennzeichnung schlicht keinen Sinn.
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-2
Marcel Bresink
21.10.26
15:48
Schens
Ich bin zu 99,999999% sicher, dass über eure Dokumente die Rechtschreibkorrektur läuft. Und das seit Jahrzehnten. Steht deswegen seit Jahrzehnten ein "Computermodified Text" als Warnlabel dran?
Für Rechtschreibkorrektur braucht man keine KI. Das wäre viel zu langsam, zu teuer und vor allem viel zu unzuverlässig.
Aber selbst wenn es Leute gäbe, die KI auf diese inkompetente Art verwenden würden, wäre das nicht kennzeichnungspflichtig. KI-Verordnung EU 2024/1689 Artikel 50 sagt "Diese Pflicht gilt
nicht
, soweit die KI-Systeme eine
unterstützende Funktion für die Standardbearbeitung
ausführen oder die vom Betreiber bereitgestellten Eingabedaten oder
deren Semantik nicht wesentlich verändern
[...]"
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+2
DunklesZischt
21.10.26
17:03
Schens
Ich bin zu 99,999999% sicher, dass über eure Dokumente die Rechtschreibkorrektur läuft. Und das seit Jahrzehnten. Steht deswegen seit Jahrzehnten ein "Computermodified Text" als Warnlabel dran?
Außer im Falle, dass ein Text zu 100% ohne menschliches Korrektur-/Querlesen, von der KI erzeugt und rausgeschickt wird, macht die Kennzeichnung schlicht keinen Sinn.
Wie oben schon gesagt: Erstens ist das keine KI und zweitens macht die erst mal nur Vorschläge. Abnicken muss man das immer noch selbst.
Es geht vorwiegend um KI generierten Inhalt. Es sollte sich inzwischen herumgesprochen haben, wie problematisch das werden kann.
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