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Getty Images ist naechstes Gen-AI-Opfer

FlyingSloth
FlyingSloth18.10.2612:33
Getty Images, eine der aeltesten und groessten Bildagenturen schlechthin meldet eine geordnete Insolvenz an (Chatper 11).

Ganz besonders perfide ist die Tatsache, dass Stability AI und Co die Getty Images Datenbank verwenden, um die Modelle zu trainieren.

Getty Images hat zwar schon einen neuen Investor, aber dennoch spricht es Baende, welchen Schaden AI und vor allem Gen-AI in diesem Sektor anrichten kann.


„Fly it like you stole it...“
+16

Kommentare

MLOS18.10.2615:21
Das Problem ist doch, dass alle Anbieter jede Art von Material einfach so verwenden und für sich beanspruchen ohne irgendwelche Lizenzen dafür zu besitzen.
+13
fronk
fronk18.10.2617:28
Möglicherweise haben sie aber auch nur schlecht gewirtschaftet?
„„Love had surely made us all and hate would surely make us fall.“ Elvis Presley“
+2
Performant8418.10.2619:04
2008 mit Bewertung von $2,1 bis 2,4 Milliarden von der Börse ent-listet.
2012 für ca. 3,3 Milliarden weiterverkauft.
2018 für ca. 3 Milliarden von den Gründerfamilien/managern übernommen
2021 mit Bewertung von ca. 4,8 Milliarden wieder an die Börse gegangen.
2023 Partnerschaft mit Nvidia zum Angebot KI-generierter Fotos
2025 (Geschäftsjahr) Rekordumsatz von fast eine Milliarde
2026 Restrukturierung mit Delisting von der Börse
+4
TomDsh18.10.2620:05
Alle Bilder/Filme, die nicht einzigartig und als Ereignis erlebbar sind, werden in Zukunft über KI-Generatoren erstellt. Bildagenturen sind ein betroffener Geschäftsbereich: Bei KI-generierten Bildern muss man keine Rechte klären, kein wiederholtes Abkassieren bei erneuter Nutzung ... KI wird meiner Meinung nach kreative Berufe wesentlich härter treffen, als Bankangestellte oder Sekretärinnen.
+6
Dirkm18.10.2622:35
TomDsh
... KI wird meiner Meinung nach kreative Berufe wesentlich härter treffen, als Bankangestellte oder Sekretärinnen.
Da muss ich dir leider zustimmen. Wird vor allem für Berufseinsteiger echt brutal werden.
+5
mk170119.10.2600:01
TomDsh
... KI wird meiner Meinung nach kreative Berufe wesentlich härter treffen, als Bankangestellte oder Sekretärinnen.

Das glaube ich nicht, KI wird wird wie ein Tsunami über nahezu alle Berufe hinwegfegen. Selbst produzierende Menschen wie Handwerker werden ersetzt werden. Die humanoiden Roboter stehen schon vor der Tür, natürlich gesteuert von der KI. Es wird Umwälzungen in einem Ausmaß geben, dass sich die meisten heute noch gar nicht vorstellen können.
+6
konnektor19.10.2607:56
Mein Mitleid hält sich in Grenzen. Das Geschäftsmodell dieser Bildagenturen haben doch selbst schon jede Kreativität auf dem Sektor abgeschafft.
+7
FlyingSloth
FlyingSloth19.10.2609:50
Kannst du diese Aussage etwas erklären?
A. Was hat Getty mit Kreativität zu tun?
B. Das Geschäftsmodell von Getty basiert in erster Linie auf schneller weltweiter Distribution von Fotos an Bikdredaktionen zu aktuellen Anlässen . Da spielt Kreativität eine sehr untergeordnete Rolle. Verfügbarkeit vom Fotos in nahezu Echtzeit des zu dokumentierenden Events war und ist die Stärke von Getty.

konnektor
Mein Mitleid hält sich in Grenzen. Das Geschäftsmodell dieser Bildagenturen haben doch selbst schon jede Kreativität auf dem Sektor abgeschafft.
„Fly it like you stole it...“
+5
Metti
Metti19.10.2610:10
mk1701
TomDsh
... KI wird meiner Meinung nach kreative Berufe wesentlich härter treffen, als Bankangestellte oder Sekretärinnen.

Das glaube ich nicht, KI wird wird wie ein Tsunami über nahezu alle Berufe hinwegfegen. Selbst produzierende Menschen wie Handwerker werden ersetzt werden. Die humanoiden Roboter stehen schon vor der Tür, natürlich gesteuert von der KI. Es wird Umwälzungen in einem Ausmaß geben, dass sich die meisten heute noch gar nicht vorstellen können.

Ich kann mir das für die absehbare Zeit noch nicht vorstellen.
Zur Zeit verlege ich bei meiner Tochter Fliesen und tausche die Heizkörper. Handwerkliche Arbeit, die ich nicht als gefährdet durch KI sehe.
Selbst das Ausfugen der Dehnungsfuge mit Silikon wird nicht von irgendeiner KI übernommen werden.
Gerade das handwerkliche Gewerbe sehe ich auf lange Zeit nicht als Einsatzgebiet von KI.
+14
konnektor19.10.2610:15
@ FlyingSloth
Dann bin ich da vielleicht auf dem Holzweg. Ich dachte deren Hauptgeschäftsfeld sind diese seelenlosen Bildchen, die man in Präsentationen im Web und auf Flyer findet, und deren einziges "kreatives" Merkmal die "gerechte" Verteilung verschiedener Ethnien im Büroalltag ist.
Bei Bildberichterstattung fallen mir spontan andere Player ein und ich wüsste auch nicht, wie KI deren Geschäftsmodell schädigen sollte. Einzig die Lokalpresse setzt vermehrt darauf aber mal ganz ehrlich, ob ich jetzt eine Feuerwehr vor einem nicht erkennbaren Haus am tatsächlichen Ort des Geschehens aufnehme, einen "Platzhalter" verwende, wie vielfach bisher, oder jetzt ein KI generiertes Bild, die inhaltliche Aussage ist immer gleich Null.
Aber das ist alles meine persönliche Wahrnehmung und ich lass mich da gerne eines Besseren belehren.
+7
Termi
Termi19.10.2611:05
TomDsh
Alle Bilder/Filme, die nicht einzigartig und als Ereignis erlebbar sind, werden in Zukunft über KI-Generatoren erstellt. Bildagenturen sind ein betroffener Geschäftsbereich: Bei KI-generierten Bildern muss man keine Rechte klären, kein wiederholtes Abkassieren bei erneuter Nutzung ... KI wird meiner Meinung nach kreative Berufe wesentlich härter treffen, als Bankangestellte oder Sekretärinnen.
Bankmanager so: Hold my beer.
In allen Branchen mit Kundenkontakt wird dieser sukzessive durch KI ersetzt werden. Für alle Kunden mit wenig Vermögen gibt es dann KI Assistenten. Filialen werden geschlossen. Alles läuft online. Lediglich vermögende Kunden erhalten noch persönliche Beratung. Die IT Abteilungen weren ja heute bereits durch KI unterstützt. Wie im Design vernichtet KI dort die Jobs der Junioren.

Das größte Problem: Während große Firmen weiterhin riesige Erträge haben, bleiben immer mehr Menschen hiervon ausgeschlossen. Das wird eine riesige gesellschaftliche Veränderung bringen. Im Idealfall mit Grundeinkommen. Im Worst Case mit verarmter Bevölkerung, sehr kleiner reicher Spitze und Anstieg der Kriminalität. Chance und Risiko so dicht beeinander.
+2
haschuk19.10.2611:05
Metti
mk1701
TomDsh
... KI wird meiner Meinung nach kreative Berufe wesentlich härter treffen, als Bankangestellte oder Sekretärinnen.

Das glaube ich nicht, KI wird wird wie ein Tsunami über nahezu alle Berufe hinwegfegen. Selbst produzierende Menschen wie Handwerker werden ersetzt werden. Die humanoiden Roboter stehen schon vor der Tür, natürlich gesteuert von der KI. Es wird Umwälzungen in einem Ausmaß geben, dass sich die meisten heute noch gar nicht vorstellen können.

Ich kann mir das für die absehbare Zeit noch nicht vorstellen.
Zur Zeit verlege ich bei meiner Tochter Fliesen und tausche die Heizkörper. Handwerkliche Arbeit, die ich nicht als gefährdet durch KI sehe.
Selbst das Ausfugen der Dehnungsfuge mit Silikon wird nicht von irgendeiner KI übernommen werden.
Gerade das handwerkliche Gewerbe sehe ich auf lange Zeit nicht als Einsatzgebiet von KI.

Absehbare Zeit ist wie lange, 6 Monate, 12, 18, 24, 36?

In meinem Bereich wird bereits mit der vollautomatischen Schadstoffsanierung und anschließender Boden- und Wandbefliesung gearbeitet. Und da ist man bereits über die Pilotphase hinaus und testet an Realobjekten...
+4
DunklesZischt19.10.2611:57
haschuk
Absehbare Zeit ist wie lange, 6 Monate, 12, 18, 24, 36?

In meinem Bereich wird bereits mit der vollautomatischen Schadstoffsanierung und anschließender Boden- und Wandbefliesung gearbeitet. Und da ist man bereits über die Pilotphase hinaus und testet an Realobjekten...
Ach echt? Und wie darf man sich das vorstellen? Diese Roboter, die man da so in der Glotze sieht, können mit Mühe geradeaus laufen. Und die sollen mein Schei*haus reparieren können?

Ich bin eher gespannt, was passiert, wenn die realen Kosten für die KI-Nutzung sich durchschlagen wird…
+1
TomDsh19.10.2612:12
DunklesZischt
Ach echt? Und wie darf man sich das vorstellen? Diese Roboter, die man da so in der Glotze sieht, können mit Mühe geradeaus laufen. Und die sollen mein Schei*haus reparieren können?

Ich bin eher gespannt, was passiert, wenn die realen Kosten für die KI-Nutzung sich durchschlagen wird…
Würde mich auch interessieren. Beim Robotermarathon kam glaube ich nur die Hälfte ins Ziel. Einige mussten gewaltsam niedergerungen werden.
0
mk170119.10.2612:16
haschuk
Absehbare Zeit ist wie lange, 6 Monate, 12, 18, 24, 36?

Ganz genau kann man das für jeden Einzelfall natürlich noch nicht vorhersagen.

Aber Fakt ist, dass z.B. im Bau robotergestützte Fertigungsschritte massiv vorankommen, vielleicht noch nicht beim Fliesenlegen und Waschtischmontage im privaten Wohnhäuschen.

Und meiner Meinung nach lehnen sich zu viele Menschen noch gelassen zurück und meinen, dass sie gar nicht oder in absehbarer zeit noch nicht betroffen sein werden. Ich bin der festen Überzeugung, dass dies ein Trugschluss ist.
+6
konnektor19.10.2612:17
Termi
Die IT Abteilungen weren ja heute bereits durch KI unterstützt. Wie im Design vernichtet KI dort die Jobs der Junioren.
Sehe ich nicht so. Gerade unsere Junioren sind dankbar, wenn sie sich nicht mit Pipifax herumschlagen müssen und lassen sich gerne diese Dinge von KI abnehmen. Dann können sie sich wichtigeren Dingen widmen, sich weiterbilden oder es einfach mit weniger Stress angehen. Wichtig ist natürlich, dass die KI das gleich Geld einnimmt und das dann nicht in die Gewinne fließt, sondern wie bisher für die Angestellten verwendet wird. Aber auch hier sehe ich keinen Unterschied zu bisher. Firmen denen bisher die Angestellten egal waren, haben die Jobs schon längst ins Ausland transferiert oder mit unqualifiziertem Personal besetzt.
+1
Dunnikin
Dunnikin19.10.2613:34
DunklesZischt
haschuk
Absehbare Zeit ist wie lange, 6 Monate, 12, 18, 24, 36?

In meinem Bereich wird bereits mit der vollautomatischen Schadstoffsanierung und anschließender Boden- und Wandbefliesung gearbeitet. Und da ist man bereits über die Pilotphase hinaus und testet an Realobjekten...
Ach echt? Und wie darf man sich das vorstellen? Diese Roboter, die man da so in der Glotze sieht, können mit Mühe geradeaus laufen. Und die sollen mein Schei*haus reparieren können?

Ich bin eher gespannt, was passiert, wenn die realen Kosten für die KI-Nutzung sich durchschlagen wird…

Diese chinesischen Bots können zwar als Showeinlage tanzen und rennen, aber die sind zu doof, auch nur ein Hemd zu bügeln.

Bis die Dinger mal wirklich zur Hand gehen, ob zu Hause oder im Handwerk, werden noch enorm viele Jahre vergehen. Nicht nur die KI packt das aktuell nicht, der Flaschenhals sind vor allem die Batterien. Nach jedem gebügelten Hemd zwei Stunden aufladen, nach drei m² verlegtem Boden zwei Stunden aufladen? So wird das nichts.

Und ja, die realen Kosten von KI werden uns auch noch gepflegt um die Ohren fliegen.
-1
t.stark
t.stark19.10.2613:34
Das größte Problem: Während große Firmen weiterhin riesige Erträge haben, bleiben immer mehr Menschen hiervon ausgeschlossen.
Man sollte allerdings bedenken: Autos kaufen keine Autos. Wenn nur noch reiche Menschen im Wirtschaftskreislauf vorkommen, ist es halt logisch, dass die soziale Frage auf die Tagesordnung kommt. Ein Blick nach Frankreich gibt uns einen kleinen Vorgeschmack.
+5
t.stark
t.stark19.10.2613:38
Und ja, die realen Kosten von KI werden uns auch noch gepflegt um die Ohren fliegen.
Doof halt, dass es trotzdem günstiger sein könnte als ein Handwerker in Deutschland. Nicht wegen der hohen Stundenlöhne, sondern einfach wegen der hohen Steuern und Abgaben. Man kann sich auch selbst ins Knie schiessen: Mit Steuern z.B. aus Arbeit KI aufbauen und fördern.
0
Termi
Termi19.10.2613:56
konnektor
Termi
Die IT Abteilungen weren ja heute bereits durch KI unterstützt. Wie im Design vernichtet KI dort die Jobs der Junioren.
Sehe ich nicht so. Gerade unsere Junioren sind dankbar, wenn sie sich nicht mit Pipifax herumschlagen müssen und lassen sich gerne diese Dinge von KI abnehmen. Dann können sie sich wichtigeren Dingen widmen, sich weiterbilden oder es einfach mit weniger Stress angehen. Wichtig ist natürlich, dass die KI das gleich Geld einnimmt und das dann nicht in die Gewinne fließt, sondern wie bisher für die Angestellten verwendet wird. Aber auch hier sehe ich keinen Unterschied zu bisher. Firmen denen bisher die Angestellten egal waren, haben die Jobs schon längst ins Ausland transferiert oder mit unqualifiziertem Personal besetzt.
Natürlich sind die Programmierer dankbar, wenn ihnen die KI die Arbeit erleichtert. Ich finde Claude auch super zum Fehlersuchen. Dennoch wird die KI immer besser und ersetzt z.T. bereits heute Menschen in der Programmierung statt sie nur zu unterstützen.

Warum sollte ein Unternehmen Geld für Tokens ausgeben, die KI programmieren lassen und dann ihre Angestellten bezahlen, statt ihre Shareholder? Genau so läuft Kapitalismus. Deshalb finde ich die Entwicklung aktuell spannend aber auch sehr schwierig. Es ist nicht einfach eine Technik, sondern etwas, das unsere Gesellschaft komplett umkrempelt. Man wird künftig nicht mehr mit seiner Arbeit seinen Lebensunterhalt verdienen können. Daher muss sich etwas am Konstrukt ändern.
+3
Macmissionar19.10.2615:13
konnektor
@ FlyingSloth
Dann bin ich da vielleicht auf dem Holzweg. Ich dachte deren Hauptgeschäftsfeld sind diese seelenlosen Bildchen, die man in Präsentationen im Web und auf Flyer findet, und deren einziges "kreatives" Merkmal die "gerechte" Verteilung verschiedener Ethnien im Büroalltag ist.
[…]
Aber das ist alles meine persönliche Wahrnehmung und ich lass mich da gerne eines Besseren belehren.

Ich schließe mich da an, @konnektor, bin auch davon ausgegangen, daß Bildagenturen eigentlich mit Stockfotografien (wie Shutterstock, Adobe Stock) gleichzusetzen sind. Aber es gibt auch sehr viele Pressedienste und Getty hat offenbar auch dort ein sehr großes Standbein.
Offenbar wird das im Deutschen begrifflich alles zusammengesetzt, während im amerikanischen Sprachgebraut klar zwischen Stock (und da sind Deine genannten Beispiele mit immer gleich diabolisch-grinsenden Büromodels zu verorten, die tatsächlich durch KI alle arbeitslos werden) und photo Agency unterschieden.
„A Mac is like a Wigwam: No Windows, no Gates, no Backdoors, Peace, Harmony – and an Apache inside.“
0
DunklesZischt19.10.2616:04
t.stark
Und ja, die realen Kosten von KI werden uns auch noch gepflegt um die Ohren fliegen.
Doof halt, dass es trotzdem günstiger sein könnte als ein Handwerker in Deutschland. Nicht wegen der hohen Stundenlöhne, sondern einfach wegen der hohen Steuern und Abgaben. Man kann sich auch selbst ins Knie schiessen: Mit Steuern z.B. aus Arbeit KI aufbauen und fördern.
Nö. Ganz sicher nicht in den nächsten Jahren.

Ich lasse mir beim Coden auch von der KI helfen. Vor allem bei Fleißarbeitssachen. Die Erfahrungen sind immer noch stark schwankend. Manchmal "Wow". Ein anderes Mal denke ich mir, dass selbst meine Oma besser programmieren kann.

Und wie viele Fantastillarden an Minus macht Mr. Altman pro Jahr? Ich denke nicht, dass dies ewig so weitergeht. Wir werden sehen.
0
Brunhilde_von_der_Leyen19.10.2616:49
DunklesZischt
t.stark
Und ja, die realen Kosten von KI werden uns auch noch gepflegt um die Ohren fliegen.
Doof halt, dass es trotzdem günstiger sein könnte als ein Handwerker in Deutschland. Nicht wegen der hohen Stundenlöhne, sondern einfach wegen der hohen Steuern und Abgaben. Man kann sich auch selbst ins Knie schiessen: Mit Steuern z.B. aus Arbeit KI aufbauen und fördern.
Nö. Ganz sicher nicht in den nächsten Jahren.

Manchmal "Wow". Ein anderes Mal denke ich mir, dass selbst meine Oma besser programmieren kann.

Vor ein paar wenigen Jahren, konnte man nur komische Will Smith Spaghetti Clips erstellen lassen. Heute realistische Filme. Vor ein paar Jahren konnte die KI keine Buchstaben eines Wortes zuverlässig zählen. Heute werden durch die KI anspruchsvolle mathematische Aufgaben gelöst. Und diese Fähigkeiten entwickeln sich in einem atemberaubenden Tempo weiter, die nichts mehr mit dem Tempo früherer technologischer Entwicklungen zu tun haben. In ein paar Jahren wird man über den aktuellen Stand nur noch müde lächeln.
„Signaturen – das digitale Äquivalent zum Gartenzwerg“
+2
wolfgag
wolfgag19.10.2619:22
DunklesZischt
Nö. Ganz sicher nicht in den nächsten Jahren.
Vor drei Jahren dachte ich auch noch: bis die KI soweit ist bin ich bestimmt schon fast in Rente, das betrifft mich also nicht mehr so richtig. Die letzten zwei Jahren hatte ich dann aber bereits locker 50% weniger Umsatz - Tendenz fallend.

Revolutionen neigen leider dazu schnell zu gehen...
0
pocoloco
pocoloco19.10.2620:29
mk1701
TomDsh
... KI wird meiner Meinung nach kreative Berufe wesentlich härter treffen, als Bankangestellte oder Sekretärinnen.
Die humanoiden Roboter stehen schon vor der Tür, natürlich gesteuert von der KI.
Ha! Das will ich sehen, wie der Humanoide mit seinem selbstfahrenden Klempnerauto hier bei mir auf den Hof kommt, die Leiter schultert und die leckende Dachrinne lötet!
+1
DunklesZischt20.10.2608:29
Brunhilde_von_der_Leyen
DunklesZischt
t.stark
Und ja, die realen Kosten von KI werden uns auch noch gepflegt um die Ohren fliegen.
Doof halt, dass es trotzdem günstiger sein könnte als ein Handwerker in Deutschland. Nicht wegen der hohen Stundenlöhne, sondern einfach wegen der hohen Steuern und Abgaben. Man kann sich auch selbst ins Knie schiessen: Mit Steuern z.B. aus Arbeit KI aufbauen und fördern.
Nö. Ganz sicher nicht in den nächsten Jahren.

Manchmal "Wow". Ein anderes Mal denke ich mir, dass selbst meine Oma besser programmieren kann.

Vor ein paar wenigen Jahren, konnte man nur komische Will Smith Spaghetti Clips erstellen lassen. Heute realistische Filme. Vor ein paar Jahren konnte die KI keine Buchstaben eines Wortes zuverlässig zählen. Heute werden durch die KI anspruchsvolle mathematische Aufgaben gelöst. Und diese Fähigkeiten entwickeln sich in einem atemberaubenden Tempo weiter, die nichts mehr mit dem Tempo früherer technologischer Entwicklungen zu tun haben. In ein paar Jahren wird man über den aktuellen Stand nur noch müde lächeln.
Sorry, ich kann dieses "morgen aber ganz bestimmt"-Argument nicht mehr hören.

Das sind bisher fast alles Tech-Demos. Mit riesigem Aufwand erstellt. Und trotzdem voller Fehler (Schaut Euch mal dieses Video, was "Mr. Nvidia" auf seiner Vorstellung, vor ein paar Monaten oder so, demonstriert hat genauer an.

Klar geht die Entwicklung weiter. Aber bisher haben diese Dinger weder Intelligenz noch Bewusstsein. Beides Grundvorraussetzungen für z.B Kreativität bei echten Arbeiten. Und gerade bei handwerklichen Dingen ist ganz oft Improvisationstalent erforderlich. Das sehe ich bei den derzeitigen KI nicht wirklich.

Dieser bedingungslose Glaube, an KI, was mir auch unter meinen Kollegen grassiert, kann echt nerven. Ok, das waren vorher schon Arbeitsvermeider. Zum Glück gibt es bei uns bereits eine strikte Kennzeichnungspflicht für KI (oder mit Hilfe von KI) erstellte Inhalte.
+3
MacStudio20.10.2609:09
Werbung und Bilder:

Wie Ihr wisst, bin (war) ich Fotograf und Werber in den großen Agenturen. Aktuell engagiere ich mich sehr im BFF dem Berufsverband der Fotografen.

Ich empfehle, sich mal jedes Plakat, jeden TV-(Online-) Werbespot und jeden Radiospot nach der „KI-Kennzeichnung“ anzuschauen. Gefühlt ist die Hälfte generiert. Aber das ist nicht das Problem!

Die Marketingbudgets wachsen enorm. Nur wird das Geld zu 90% für Online-Social-Media-Inhalte ausgegeben. Leitmedium ist Social Media. Und dort benötigt man weder tolle Bilder noch Filme. Das Geld bekommen Influencer, iPhone-Creators und natürlich Meta und Google. Die Oldschool-Medien und das dazugehörige Handwerk finden dort einfach gar nicht mehr statt. Selbst Webseiten werden kommerziell kaum noch besucht.

Somit ist der Markt für Grafiker, Filmer usw. extrem klein geworden. Der Google-Algorithmus entscheidet, wer was sieht. Wie das dann gemacht ist, ist sekundär.
Im Prinzip ist das ähnlich wie das Aussterben von Printmedien (so hat es ja damals auch angefangen). TV folgt. Das Kommerzielle Werbe-Webseiten-Internet folgt.

Auch ohne KI im Sinne von Bild- und Tongenerierung wäre die Lage auch prekär. Und das wird sich auch nicht mehr ändern. Ganz im Gegenteil, da sich der Medienkonsum auf 4 große Player konzentriert: TikTok, Meta, Google und ChatGPT. Die „Gatekeeper“ – und die machen eben ihre eigenen Bilder, Töne und Filmchen. Und selbst wenn. Dann wird das eh in Amerika gemacht.

Also: Nicht KI ist das Problem, sondern das andere Konsumverhalten. ChatGPT – Dein Kontaktpubkt zur Onlinewelt –entscheidet welches Restaurant empfohlen wird. Nicht Webseite, Plakat oder lokaler-Kino-Spot. (Wofür Stock-Bilder ja genutzt wurden).
+3
MacStudio20.10.2609:17
DunklesZischt
(...) Klar geht die Entwicklung weiter. Aber bisher haben diese Dinger weder Intelligenz noch Bewusstsein. Beides Grundvoraussetzungen für z. B. Kreativität bei echten Arbeiten.(...)

Wirklich? Braucht man wirklich für Buchführung, die Gestaltung einer Bäckereitüte, das Fotografieren der lustigen Verkäuferin in der Bäckerei eine hohe Intelligenz? Eine krasse Ausbildung? Ein Studium? Raketenwissenschaft?

KI entlarvt Bullshit-Jobs. Und sie reicht für die meisten Arbeiten massiv aus. Da braucht man nicht einmal die teuren Modelle.
+1
MacStudio20.10.2609:20
Die Pferdekutschen-Lobby hatte damals gute Argumente, was das Automobil nicht konnte und warum es keine Zukunft hat.
0
TomDsh20.10.2609:33
MacStudio

KI entlarvt Bullshit-Jobs. Und sie reicht für die meisten Arbeiten massiv aus. Da braucht man nicht einmal die teuren Modelle.

Heute morgen am Bahnhof sah ich eine Werbung mit einem Kabel, dass sich während des Films quasi von Szene zu Szene windet. Das sah sehr real aus. KI-gekennzeichnet.
Klar kann man den Clip im Studio mit Licht und Set erstellen, nur mit welchem Aufwand! Oder am Computer nachbauen und realistisch generieren. Dauert halt seine Zeit, während Du vor dem Bildschirm sitzt.
Tja, und KI macht (in diesem Fall) ein sehr gutes Ergebnis. Nicht besser als ein Mensch, aber schneller und gleichbleibender in der Qualität. Und KI arbeitet noch mehr abgekoppelt von Raum und Kapazitäten. Wolltest Du früher Autos abbilden, brauchtest Du ein großes Studio. Wolltest Du die gleiche Szene digital erstellen, brauchtest Du einen pfiffigen Creator am PC. Heute reicht eine Möhre um Prompst einzutippen. Übung mit Prompst brauchst Du - mehr nicht. Deswegen kann ich der Bullshitt-Arbeit-Theorie nur bedingt beipflichten.
KI ist ein Werkzeug. Halt ein anderes.
+2
Brunhilde_von_der_Leyen20.10.2609:38
DunklesZischt

Dieser bedingungslose Glaube, an KI, was mir auch unter meinen Kollegen grassiert, kann echt nerven. Ok, das waren vorher schon Arbeitsvermeider. Zum Glück gibt es bei uns bereits eine strikte Kennzeichnungspflicht für KI (oder mit Hilfe von KI) erstellte Inhalte.

Ich war gerade zu beschäftigt, deswegen habe ich mal die KI für mich arbeiten lassen:

Der Autor erfasst reale technische Engpässe treffsicher: Das sogenannte Moravec-Paradoxon (Schwierigkeit physischer Interaktion und Improvisation) sowie das massive Auseinanderklaffen von polierten Bühnenpräsentationen („Demos“) und robuster Alltagstauglichkeit.
Die Argumentation schwächelt dort, wo Bewusstsein als zwingende Voraussetzung für funktionale Leistung vorausgesetzt wird (eine Maschine muss kein Gefühl empfinden, um brauchbare Ergebnisse zu liefern) und driftet am Ende in eine frustrierte, persönliche Frustration über Kollegen ab. Im Kern ist der Kommentar jedoch ein berechtigtes, realistisches Korrektiv gegen unkritischen Hype.
„Signaturen – das digitale Äquivalent zum Gartenzwerg“
-4
Termi
Termi20.10.2610:19
pocoloco
mk1701
TomDsh
... KI wird meiner Meinung nach kreative Berufe wesentlich härter treffen, als Bankangestellte oder Sekretärinnen.
Die humanoiden Roboter stehen schon vor der Tür, natürlich gesteuert von der KI.
Ha! Das will ich sehen, wie der Humanoide mit seinem selbstfahrenden Klempnerauto hier bei mir auf den Hof kommt, die Leiter schultert und die leckende Dachrinne lötet!
Sowas glaube ich auch nicht. Die Frage ist aber, welche Jobs für Klempner attraktiv sind. Nach meiner Erfahrung sind es ganze Objekte bei Neubau und Sanierung. Dabei wird in vielen Räumen strukturiert und gleichartig etwas installiert. Sowas könnten Roboter tun, wie sie heute bereits pflastern, fliesen, Solarmodule verbauen. Nicht alles wird ersetzt werden, aber vermutlich die lukrativen Sachen. Die Frage ist, ob wir dann noch Handwerker finden, die den Kleinkram machen. Ist ja heute bereits schwierig, jemanden für sowas zu finden.
+3
DunklesZischt20.10.2610:29
MacStudio
DunklesZischt
(...) Klar geht die Entwicklung weiter. Aber bisher haben diese Dinger weder Intelligenz noch Bewusstsein. Beides Grundvoraussetzungen für z. B. Kreativität bei echten Arbeiten.(...)

Wirklich? Braucht man wirklich für Buchführung, die Gestaltung einer Bäckereitüte, das Fotografieren der lustigen Verkäuferin in der Bäckerei eine hohe Intelligenz? Eine krasse Ausbildung? Ein Studium? Raketenwissenschaft?

KI entlarvt Bullshit-Jobs. Und sie reicht für die meisten Arbeiten massiv aus. Da braucht man nicht einmal die teuren Modelle.
Von "hoher Intelligenz" habe ich nicht gesprochen. Und auch nicht vom Erstellen von billigen Werbefotos.
+1
Nately
Nately20.10.2610:37
TomDsh
Übung mit Prompst brauchst Du - mehr nicht.

Faszinierend, die Entstehung einer neuen Klasse zu beobachten: Das Promptariat!
+2
desko7520.10.2610:47
TomDsh

KI ist ein Werkzeug. Halt ein anderes.
Ich glaube, KI ist nicht einfach nur ein weiteres, fortschrittlicheres Werkzeug.
Mit KI wurde eine neue Entität geschaffen, die mit Arbeitnehmern konkurriert.
Werkzeuge mussten bisher von jemandem bedient oder programmiert werden. KI kann aber autonom agieren und Entscheidungen treffen, die nicht immer vorhersehbar oder nachvollziehbar sein müssen. Anders also, als bei den typischen, programmierten Produktionsrobotern in Autofabriken.
Die Roboter-Arbeitnehmer existieren also bereits. Im Moment noch ohne Körper, in einem Computer. Aber der Körper wird bald folgen.
+1
MacStudio20.10.2611:02
DunklesZischt
MacStudio
DunklesZischt
(...) Klar geht die Entwicklung weiter. Aber bisher haben diese Dinger weder Intelligenz noch Bewusstsein. Beides Grundvoraussetzungen für z. B. Kreativität bei echten Arbeiten.(...)

Wirklich? Braucht man wirklich für Buchführung, die Gestaltung einer Bäckereitüte, das Fotografieren der lustigen Verkäuferin in der Bäckerei eine hohe Intelligenz? Eine krasse Ausbildung? Ein Studium? Raketenwissenschaft?

KI entlarvt Bullshit-Jobs. Und sie reicht für die meisten Arbeiten massiv aus. Da braucht man nicht einmal die teuren Modelle.
Von "hoher Intelligenz" habe ich nicht gesprochen. Und auch nicht vom Erstellen von billigen Werbefotos.

Für die meisten Jobs braucht man die für die KI geforderte Intelligenz nicht! Man kann über Prozente streiten. Ich sage mal 80%....
+2
zoe
zoe20.10.2611:05
Spannend… als Stockfotograf wurde man früher sofort abgemahnt, wenn man zb ein Foto vom nächtlich beleuchteten Eiffelturm eingereicht hat, weil die Betreiberfirma ein Copyright darauf hat. Wie ist das wohl, wenn man davon ein KI generiertes Foto kommerziell verwendet 🤔?
+1
Schens
Schens20.10.2611:19
DunklesZischt
Dieser bedingungslose Glaube, an KI, was mir auch unter meinen Kollegen grassiert, kann echt nerven. Ok, das waren vorher schon Arbeitsvermeider.

Was Du augenscheinlich komplett zu übersehen scheinst: Was will der Kunde? Früher hatte ich Licht für ein paar tausend Euro, drei Sony alpha, einen Autor für die Texte. Dann an FinalCut setzen, stundenlang schneiden. Viele Experten beauftragt. 4-5-stellige Kosten.
Und was performte? Mein auf dem iPhone X im Wald aufgenommenes, verwackeltes Foto in Kackqualität. Warum? 100% Authentizität. Der ganze hollywoodreife Aufwand mit Kosten im 5-stelligen Bereich für eine perfekte geskriptete, geschnittene und gemasterte Produktion für den Arxxx.

KI ist einfach gut genug für die meisten. Wozu brauche ich ein Skript vom Meistercopywriter für 35k netto, wenn ich mit einer halbwegs trainierten KI zehn Skripte in 30 Minuten erhalte? Warum den IT-Experten buchen, um zehn Funnels für die Skripte zu bauen, wenn die KI das über Nacht selbst einrichtet?

Das ist alles aus der menschlichen Sicht hinterfragenswert. Aber aus der Wertschöpfungssichtweise gar keine Frage.
DunklesZischt
Zum Glück gibt es bei uns bereits eine strikte Kennzeichnungspflicht für KI (oder mit Hilfe von KI) erstellte Inhalte.

Andere Meinung: Das ist kein Glück, sondern Unsinn. Da 100% der Inhalte zumindest von der KI quergelesen oder auf Fehler untersucht wurde, müssten ALLE Inhalte gekennzeichnet werden. Ähnlich erfolgreich, wie 37-seitige AGBs oder der Cookiebanner.
+2
xcomma20.10.2611:37
zoe
[...] nächtlich beleuchteten Eiffelturm

Wie ist das wohl, wenn man davon ein KI generiertes Foto kommerziell verwendet 🤔?
Da es auch nicht erlaubt ist eine mit einem Prompt erzeugte Mickey Maus-Grafik kommerziell zu verwenden - wird selbiges analog auch auf das dargestellte Eiffelturm-Szenario zu übertragen sein.
0
MacStudio20.10.2611:38
zoe
Spannend… als Stockfotograf wurde man früher sofort abgemahnt, wenn man zb ein Foto vom nächtlich beleuchteten Eiffelturm eingereicht hat, weil die Betreiberfirma ein Copyright darauf hat. Wie ist das wohl, wenn man davon ein KI generiertes Foto kommerziell verwendet 🤔?

Genauso. Du kannst es fotorealistisch malen. Es ist egal. Die Bild/Nutzungsrechte greifen da auch.

Weiterhin geht es um kommerzielle Nutzung vs. private Nutzung und Kunstfreiheit.
0
FlyingSloth
FlyingSloth20.10.2611:43
Ich denke genau dieser Satz wird in der ganzen AI Diskussion ganz schlecht altern.
Spätestens wenn alle auf AI setzen, weil sie anders nichts mehr gebacken bekommen, werden die Preise für Tokens so unerschwinglich sein, dass das mit der Wertschöpfung in eine Richtung gehen wird. Und zwar als Einbahnstraße zu Firmen wie Stability AI und Co. Was momentan passiert ist klassisches Anfixen mit einer Menge Junkies und einigen Dealern, die sich jetzt schon die Hände reiben.
Schens
Aber aus der Wertschöpfungssichtweise gar keine Frage.
„Fly it like you stole it...“
+5
xcomma20.10.2612:42
FlyingSloth
[...] werden die Preise für Tokens so unerschwinglich sein
Hierzu auch ein interessanter heiseshow Podcast jüngst, der sich u.a. mit den Kosten auseinandersetzt:
Kurz: leistungsfähigere Frontier-Modelle zu wesentlich höheren Preisen und somit für Otto Normalverbraucher praktisch nicht mehr erschwinglich. Für die Zielgruppe mit geringeren monetären Resourcen werden dann vermutlich erheblich leistungsschwächere Modelle/Services angeboten zu entsprechenden Preisstrukturen. Sowie wird lokale KI natürlich erwähnt.
+1
TomDsh20.10.2613:54
BTW Aktuelles Beispiel von soeben: KI als Telefon-Sekretärin. Vorname richtig -, Nachnahme falsch verstanden. Firmenname ebenfalls falsch und eine Telefonnummer mit mehr als 5 Zahlen überfordert anscheinend den Speicher. Jedenfalls musste ich eine Rufnummer mit Vorwahl und Durchwahl auf drei Blöcke aufteilen, damit die KI sich die Zahlen merken wollte. Nett, dass sie die Zahlenreihe noch mal vorliest, aber wenn es so umständlich wird, legt ein Mensch genervt auf. Wobei ich nicht weiß, welches Modell da hinter steht. Vielleicht werden KIs auch nur mit Friseur-Telefonaten trainiert.

Kundendienst und KI wird problematisch.
Das ist der Bereich, wo ich nicht glaube, dass sich KI so schnell durchsetzen wird.
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MacStudio20.10.2614:03
xcomma
Kurz: leistungsfähigere Frontier-Modelle zu wesentlich höheren Preisen und somit für Otto Normalverbraucher praktisch nicht mehr erschwinglich. Für die Zielgruppe mit geringeren monetären Resourcen werden dann vermutlich erheblich leistungsschwächere Modelle/Services angeboten zu entsprechenden Preisstrukturen. Sowie wird lokale KI natürlich erwähnt.


Aber selbstverständlich. Das Geld fliesst zu 100% in die USA. So wird es sein. Okay, ein Teil nach China, für die seltenen Erden und den Bau der Chips. Hier bleibt nichts davon übrig. Aber so ist das eben. Ein Auto kann man sich ja auch nicht mehr leisten, oder ein Eigenheim, oder Benzin, oder Essen gehen... Nennt sich "Wohlstandsverlust". Seit 2020 haben wir ca. 20%-26% Kaufkraft verloren.
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konnektor20.10.2614:18
TomDsh
BTW Aktuelles Beispiel von soeben: KI als Telefon-Sekretärin. Vorname richtig -, Nachnahme falsch verstanden. Firmenname ebenfalls falsch und eine Telefonnummer mit mehr als 5 Zahlen überfordert anscheinend den Speicher. Jedenfalls musste ich eine Rufnummer mit Vorwahl und Durchwahl auf drei Blöcke aufteilen, damit die KI sich die Zahlen merken wollte. Nett, dass sie die Zahlenreihe noch mal vorliest, aber wenn es so umständlich wird, legt ein Mensch genervt auf. Wobei ich nicht weiß, welches Modell da hinter steht. Vielleicht werden KIs auch nur mit Friseur-Telefonaten trainiert.
Das Thema hatten wir vor kurzem schon mal. Ich kenne Deine Erfahrungen 1:1 mit lebenden Menschen.
Kundendienst und KI wird problematisch.
Das ist der Bereich, wo ich nicht glaube, dass sich KI so schnell durchsetzen wird.
Das ist genau der Bereich, wo sich KI am schnellsten durchsetzen wird, da es schlechter als in den letzten Jahren nicht mehr werden kann. Die Auslagerung auf fach- und sprachfremde Dienstleister hat dem Kundendienst den Garaus gemacht, die KI kann das nur retten.
+3
konnektor20.10.2614:37
Noch eine Anmerkung dazu, wie Diskussionen gerade geführt werden. Mich erinnern die Argumente (allgemein, nicht hier) teilweise an das Thema Raubkopien. Da hat die Musik- und Filmindustrie auch gerne angeführt, jedes kopierte Lied und jeder kopierte Film sei ein nicht verkaufter und ein direkter Schaden. Gerne wurde vergessen, dass ein Kauf immer eine Abwägung voraussetzt, ob einem das wert ist. Die Pommessbude, die nun die Speisekarte mit KI macht, hat früher auch keinen Grafiker beauftragt, es ging nur mehr Frei- oder Arbeitszeit drauf, um das irgendwie mit einem Programm hinzufrickeln. Grafiker verlieren keine Kunden an die KI, Grafiker haben die Kunden längst an "das kann mein Neffe auch" verloren.
+4
TomDsh20.10.2616:33
zoe
Spannend… als Stockfotograf wurde man früher sofort abgemahnt, wenn man zb ein Foto vom nächtlich beleuchteten Eiffelturm eingereicht hat, weil die Betreiberfirma ein Copyright darauf hat. Wie ist das wohl, wenn man davon ein KI generiertes Foto kommerziell verwendet 🤔?
Ähm, nicht der Betreiber hat ein Copyright darauf, sondern der Künstler, der die Lichtinstallation entwickelt hat.
+1
Schens
Schens20.10.2617:02
FlyingSloth
Ich denke genau dieser Satz wird in der ganzen AI Diskussion ganz schlecht altern (...)

So wie dieser Bericht vom 5.12.2000 in der DailyMail?

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Schens
Schens20.10.2617:05
FlyingSloth
Spätestens wenn alle auf AI setzen, weil sie anders nichts mehr gebacken bekommen, werden die Preise für Tokens so unerschwinglich sein, dass das mit der Wertschöpfung in eine Richtung gehen wird. Und zwar als Einbahnstraße zu Firmen wie Stability AI und Co.

So wie die Preise fürs Netz unerschwinglich geworden sind, weil keiner mehr Landlines benutzt (außer um das verlegte Handy anzurufen)?
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haschuk20.10.2619:50
Schens
FlyingSloth
Spätestens wenn alle auf AI setzen, weil sie anders nichts mehr gebacken bekommen, werden die Preise für Tokens so unerschwinglich sein, dass das mit der Wertschöpfung in eine Richtung gehen wird. Und zwar als Einbahnstraße zu Firmen wie Stability AI und Co.

So wie die Preise fürs Netz unerschwinglich geworden sind, weil keiner mehr Landlines benutzt (außer um das verlegte Handy anzurufen)?

Herrlich diese Äpfel / Mango Vergleiche. Mampf.
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