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Externe Festplatte lässt sich nicht aktivieren

luhcu19.08.1815:26
Hallo zusammen,

ich habe gestern meine externe Festplatte per USB an mein Synology NAS angeschlossen um die Funktion "USB Copy" einzurichten.
Seit diesem Zeitpunkt wird die Festplatte von meinem Mac nicht mehr richtig erkannt. Im Festplattendienstprogramm wird sie angezeigt, jedoch deaktiviert.
Ich habe leider keinen anderen Rechner zur Verfügung, um es zu testen.

Hat jemand eine Lösung?


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Kommentare

xcomma19.08.1816:06
Synology USB Copy kann ja keine HFS+ HDD lesen/schreiben.
Was ist denn beim Einrichten von USB Copy passiert?
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rene204
rene20419.08.1816:39
Das wunderte mich auch gerade.. normalerweise werden für solche Vorgänge EXT4-Dateisysteme verwendet...
Hm, wie aktuell ist denn der Screenshot.. vom Terminal? Davor oder danach gemacht?
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luhcu19.08.1818:28
Der Screenshot wurde danach gemacht. Das ist der aktuelle Stand.
Beim Einrichten von USB-Copy wurden mir zwei Partitionen angezeigt mit einer Größe von jeweils ~200MB. Also da muss auch schon etwas nicht richtig geklappt haben. Auf der Festplatte ist nur eine Partition und die ist deutlich größer (1,5TB).

Die Größe der Partitionen ist mir allerdings erst später aufgefallen. Ich habe mit USB-Copy einen Test durchgeführt und Daten auf eine der Partitionen kopiert. Das wurde kurze Zeit später abgebrochen mit dem Hinweis "zu wenig Speicher verfügbar". (ist ja auch klar bei 200MB).
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rene204
rene20419.08.1818:44
Die Partition, die mit 200MB angezeigt wird, ist die in FAT-formatierte EFI-Partition.

Da bleibt Dir vermutlich nur, die Externe komplett neu zu partitionieren (dabei wird das EFI neu angelegt.)

Ggf. direkt in Fat32, das begrenzt allerdings die Dateigröße auf max. 4GB. oder ExFAT, falls die Synology das unterstützt.
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luhcu19.08.1818:53
Mist, also gibt es keine andere Möglichkeit die Festplatte wieder zu aktivieren?
Würde die wirklich nur ungern formatieren.
Vor allem weil sie ja auch im FPDP angezeigt wird, nur eben als inaktiv.

Danke schon mal für die Antworten
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rene204
rene20419.08.1819:08
auch wenn sie deaktiviert ist, sollte das FDP aber die "Erste Hilfe" drüberlaufen lassen können.. versuch das dorch erst einmal.
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luhcu19.08.1819:45
"Erste Hilfe" habe ich getestet:
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Deichkind19.08.1820:04
Das war "Erste Hilfe" für die Partition.
Wenn man statt dessen die Erste Hilfe auf das Laufwerk anwendet, wird die Partition-Map repariert. Die Auflistung der Partition-Map im Terminal ist allerdings unauffällig.
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xcomma19.08.1820:36
luhcu
Würde die wirklich nur ungern formatieren.
Heisst dass, das du Daten drauf hast (die ggf. nicht woanders nochmal gespiegelt sind)?
Wenn die Platte eh leer war, ist "plattmachen und neu einrichten" der HDD sicherlich das effektivste hier. Ausser dich hat der sportliche Ehrgeiz gepackt zu verstehen was los ist um sie letztendlich - wie auch immer geartet - "zu reparieren"
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luhcu19.08.1822:02
Es sind tatsächlich noch Daten drauf die ich nicht löschen möchte. Darunter z.B. TimeMachine Backups über mehrere Jahre.

Die erste Hilfe auf dem Laufwerk sagt „alles ok“.
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xcomma19.08.1822:23
luhcu
Es sind tatsächlich noch Daten drauf die ich nicht löschen möchte.
Autsch ... dann ist's klar (dass du nicht formatieren willst)

luhcu
um die Funktion "USB Copy" einzurichten.
Hab's selber bisher nicht eingerichtet, daher keine Ahnung was es konkret bedeutet bzw. erfordert.
Aber erinnerst du dich, dass du bzw. die Synology Software dir "schreibend"/"ändernd" auf die Platte(nkonfiguration) zugegriffen hat?
...nicht dass du dir was zerschossen hast dabei


Bisschen Off-Topic:
luhcu
Darunter z.B. TimeMachine Backups über mehrere Jahre.
Ich hoffe, dass du TM nicht als "Backup Archiv" verstehst bzw. dich drauf verlässt, dass jedwede Veränderung aus den vergangenen Jahren dir immer zum Zugriff zur Verfügung stehen. Ein aktuelles TM ist wichtig, bestenfalls wenn einem einfällt eine Datei wiederherzustellen aus einem evtl. "in den letzten 2-Wochen"-Zeitfenster (Beispiel, aber generell meine ich schon eher jüngst geänderte Daten als dass man auf alte, geschweige denn jahre-alte Daten wieder zugreifen würde). Alles ältere darüber hinaus, wird man sich nicht erinnen und/oder nicht relevant genug es wiederherzustellen. Wenn es wichtig wäre, dann ist ein Archiv (und Konzept) notwendig, was aber TM nicht darstellt.
+1
luhcu20.08.1814:46
xcomma
Aber erinnerst du dich, dass du bzw. die Synology Software dir "schreibend"/"ändernd" auf die Platte(nkonfiguration) zugegriffen hat?
Es wurde auf jeden Fall ein Ordner angelegt und ich vermute auch ein paar Dateien kopiert.
Ich denke dabei wurde dann irgendetwas zerschossen.
xcomma
Ich hoffe, dass du TM nicht als "Backup Archiv" verstehst...
Nene, als Backup Archiv habe ich das NAS
Vermutlich hast du recht: Die alten Daten in TM sind sehr wahrscheinlich auch irgendwo im Archiv abgelegt und dort wird man sie im Notfall auch schneller finden als in TM.

Um die Festplatte zu retten werde ich sie dann wohl formatieren.

Dazu noch eine kurze frage:
Ist es möglich die Festplatte in zwei Partitionen einzuteilen: Eine für TimeMachine und eine für USB-Copy am NAS?
Wenn ja, welche Dateiformate müssen verwendet werden?
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xcomma20.08.1815:24
luhcu
Es wurde auf jeden Fall ein Ordner angelegt und ich vermute auch ein paar Dateien kopiert.
Da fragt man sich natürlich was da wie ablief, wenn gemäss kein HFS+ gelistet ist.
Wobei: man kann Synology-bezogene Forenbeiträge googeln, wo Leute doch ein HFS Setup hinbekommen haben (aber anscheinend mit Limitierungen: Journaling muss ausgeschaltet sein, keine Partition grösser als 2TB, etc.) - aber ob das halbwegs offiziell ist oder doch vielmehr als Hack durchgeht... wäre zu recherchieren.
luhcu
welche Dateiformate müssen verwendet werden?
Siehe Link zuvor. Mangels Erfahrung mit USB Copy kann ich keine Empfehlung abgeben, schätze aber, dass man mit EXT4 nicht falsch liegen dürfte.
Wenn vom Mac auch drauf zugegriffen werden soll, müsstest mal schauen wie es um die Unterstützung der gelisteten Formate aussieht (hoffentlich nativ oder zumindest ohne Hacks, ggf. mit Dritt-Software).

Kurze Frage: was genau ist dein Einsatzzweck von USB Copy?
Willst du das NAS selber auf die HDD sichern?
Oder willst du die HDD als generelles Austauschmedium zwischen Rechnern und/oder als simplen Storage einsetzen und letztendlich von HDD auf NAS Daten schaufeln?
luhcu
..als Backup Archiv habe ich das NAS
Vermutlich.. alten Daten in TM sind sehr wahrscheinlich auch irgendwo..
Ich hoffe, dass du mal Restore/Datenkonsistenz/etc. zum einen getestet hast und zum anderen du dir sicher bist über den Datenzustand im Archivbackup vs. TM.
Nicht dass du doch abhängig bist von Daten, die im Moment nur auf der TM existieren.

Anderes als TM Daten sind definitiv nicht drauf?

Zumindest nicht vorschnell die Platte platt machen ohne dass du dir sicher bist.
Im übrigen wäre es weiterhin ein schönes Lehrstück, die wieder zum Laufen zu bekommen.
Vielleicht kannst du sie auf eine andere HDD (gleiche Grösse, optimalerweise gleiches Modell) bitgenau spiegeln, bevor du Operationen weiter am Dateisystem vornimmst, so dass eine Sicherheitskopie vorhanden ist (bzw. an der Kopie-HDD die Operationen ausprobieren).
luhcu
Ist es möglich die Festplatte in zwei Partitionen einzuteilen: Eine für TimeMachine und eine für USB-Copy am NAS?
Sollte gehen (musst Ausprobieren), aber ich würde prinzipiell für TM immer eine Platte physisch komplett dafür abstellen (zumindest für das primäre TM) und dieselbe Platte nicht für andere Zwecke einsetzen.
Sollte der Zweck von USB Copy ein Backup vom NAS sein, würde ich auch dafür eine eigene Platte einsetzen (sofern es das einzige/primäre Backup darstellt). Aber das ist nur meine eigene Präferenz in solchen Dingen.
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luhcu20.08.1815:41
Vielen Dank für deine Mühe und die hilfreichen Beiträge

Ich möchte USB-Copy einsetzen, um ein Backup vom NAS zu erzeugen.

Es sind noch andere Daten neben dem TM Backup auf der ext. Festplatte. Ich weiß aber mit großer Sicherheit, dass ich alle wichtigen Fotos, Dokumente und Musik auf dem NAS abgelegt habe.
Also alles was dort evtl. "verloren geht" ist zu verkraften.
Ich habe auch noch auf einem anderen Datenträge TM-Backups, allerdings gehen die ca. ein halbes Jahr zurück.

Ich werde mich noch etwas durch weitere Foren lesen und weiter tüfteln, bis ich die Platte dann entweder zum Laufen bekomme oder formatiere.
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xcomma20.08.1815:51
luhcu
Ich möchte USB-Copy einsetzen, um ein Backup vom NAS zu erzeugen.
2 Systeme mit unterschiedlich nativ unterstützten Dateisystemen.
Dann geht es um Backup Kontext hier.

Denk über 2 physisch separate Platten nach. Schläft sich leichter
Du willst später nicht erneut in ein Problem reinrauschen, wenn eines der Systeme - wie auch immer geartet - mal aus der Reihe tanzt mit negativem Effekt bzgl. Platte.
-1
luhcu29.08.1818:47
Ich versuche gerade die externe Festplatte zu formatieren, doch nicht einmal das funktioniert mehr. Im Festplattendienstprogramm sehe ich das selbe Bild wie in meinem Anfangs-Post.

Ich kann weder "WD15..." noch "Mac" auswählen und löschen. Zudem kommt dass die darunter angezeigt Festplatte "WD10..." nicht einmal mehr angeschlossen ist. Ich möchte alles auswerfen und sauber formatieren. Kann mir da jemand helfen?

Beim Versuch zu löschen erscheint der Fehler:
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xcomma29.08.1820:00
Unter der Annahme, dass die ganze HDD platt gemacht werden kann:
lass dir im FDP in der Darstellung "Alle Geräte einblenden", Platte auswählen und partitioniere die HDD komplett neu.
p.s. vorher evtl. mal den Mac noch frisch durchbooten.
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Deichkind29.08.1821:01
Das Laufwerk WD10 wird noch dargestellt, obwohl es nicht angeschlossen ist?
Wenn sich das Laufwerk WD15 auch nach dem Neustart des Macs nicht löschen/formatieren ließe, dann würde ich es mal an einem Windows-System probieren. Ich habe es schon erlebt, dass sich ein Laufwerk nur an einem der beiden Systeme formatieren ließ.
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luhcu30.08.1817:06
Also nach dem Neustart wird schon mal wenigstens WD10 nicht mehr angezeigt.
WD15 lässt sich leider immer noch nicht löschen oder partitionieren.
Unter Windows wird sie nicht aufgeführt.

Gibt es evtl. einen Befehl für's Terminal, der das Löschen erzwingt?
Hier noch einmal die Ansichten aus dem FDP:

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maculi
maculi30.08.1817:21
Hinweise zum Plattenlöschen mit dem Terminal gibts unter

und immer schön aufpassen, das man auch die richtige platt macht, sonst kommt Stimmung auf
+3
Deichkind30.08.1818:10
Auf jedem der Screenshots, in dem es um das Löschen geht, ist die Partition "Mac" ausgewählt. Lösche bitte das Laufwerk WD15. Dabei wird gegebenenfalls eine neue Partitionierung erstellt, falls es sich überhaupt noch löschen lässt.
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silversurfer2230.08.1819:28
hast du das FDP auch mal unter einem älteren OSX ausprobiert ?

ich hatte letzte Tage auch eine HDD, die ich erst mit dem FDP unter 10.9.5 löschen konnte. Unter 10.12.6 war es ähnlich wie bei dir ... kein löschen oder Partitionieren möglich gewesen
+2
luhcu31.08.1807:40
maculi
Hinweise zum Plattenlöschen mit dem Terminal gibts unter
Danke das werde ich später mal ausprobieren!
Deichkind
Auf jedem der Screenshots, in dem es um das Löschen geht, ist die Partition "Mac" ausgewählt. Lösche bitte das Laufwerk WD15.
Ich habe es auch mit dem Laufwerk WD15 probiert – selber Fehler.
silversurfer22
hast du das FDP auch mal unter einem älteren OSX ausprobiert ?
Leider kein älteres OSX verfügbar
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luhcu05.09.1808:53
Ich habe die Festplatte tatsächlich wieder zum Laufen gebracht. Sie musste zwar formatiert werden aber nun funktioniert alles wieder wie es soll (auch USB-Copy).

Diese Befehle habe ich verwendet:
diskutil zeroDisk force /dev/disk2
diskutil eraseVolume "JHFS+" MyStick /dev/disk2

Danke für die Geduld und Hilfe!
+3
xcomma05.09.1809:51


Wie sieht deine finale Partitionierung/Formatierung aus und welches Dateisystem ist letztendlich auf der Partition gelandet über die deine Synology das USB-Copy benutzt?
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Deichkind05.09.1811:30
luhcu
Diese Befehle habe ich verwendet:
diskutil zeroDisk force /dev/disk2
diskutil eraseVolume "JHFS+" MyStick /dev/disk2
Ich erinnere mich dunkel, dass ältere Versionen des Festplattendienstprogramms (geliefert mit macOS 10.9 zum Beispiel) das Schreiben von Nullen als Option angeboten haben.

Die Beschreibung der Funktionen der "Verben" 'secureErase' und 'zeroDisk' in 'man diskutil' im Terminal lässt erhoffen, dass das Einschalten einer der Sicherheitsoptionen in neueren Versionen des Festplattendienstprogramms dasselbe bewirkt.
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