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Erfahrungen mit Ubiquiti AccessPoint gesucht

g_from_h
g_from_h03.03.1914:55
Hallo, ich habe gerade Internet per Kabelanschluss beauftragt und dazu das kostenlose Providermodem mitgebucht. Die Versorgung per WLAN möchte ich dann mit einem ordentlichen WLAN AccessPoint ermöglichen.

Bei der Recherche bin ich nun bei den Ubiquiti ACs für ca. 145€ hängengeblieben.

Habt Ihr da Erfahrungswerte?
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Kommentare

Nebu2k
Nebu2k03.03.1915:30
Ubiquiti ist für mich die beste Lösung, die ich jemals benutzt habe!
Habe einen AmpliFi Mesh Router in der 1ten Etage und jeweils einen Wireless MeshPoints im Erdgeschoss und 2ter Etage. Perfekte WLAN Abdeckung inklusive Keller, Garten und Dachgeschoss.
+2
FloMac03.03.1916:21
Hallo

Kann ich nur bestätigen. Ich habe zwei AP (PRO und HD) im Mesh Betrieb. Alles super stabil und hoher Durchsatz.

Beide APs versorgen vom 1.OG bis in den Keller (Betondecken). Im Garten reicht das Wlan für HD Streaming.

Besonders der Aufbau und Einsatz von VLANs ist gut. Wenn Dich die Protokollierung von Durchsatz usw. interessiert, dann empfehle ich den Kauf von einem "Cloudkey".
Ansonsten läuft die Cloudkey Software auf jedem Mac/PC.

Mein Fazit: Teuer, gute Qualität, regelmäßige Updates, gute Community, Pflichtkauf in Sachen WLAN und SOHO Netzwerk.
+1
zu Alt03.03.1916:54
Kann mich meinen Vorrednern nur anschließen. Habe hier seit 2 Jahren einen AMPLIFI HD Router mit 6 MESH-Points im Einsatz. Funktioniert super gut in allen Räumen und sogar im Garten.

Teuer, elegant, einfach einzurichten und super zuverlässig!

FloMac einen Cloudkey benötigt man für ein UniFi Netzwerk nicht für einen AMPLIFI Router.

Die App fürs iPhone ist spitze und zeigt dir viele hilfreiche und nützliche Infos zu deinem MESH-Netzwerk
+1
Zergchen03.03.1916:57
Klar, ne Menge - worum gehts denn? Bedenken: UQ ACs brauchten aber noch additiv weitere Geräte, wie zB ein UQ Switch (PoE), besser noch ein UQ SG (SecurityGateway), damit du RoutingFunktionen im Netzwerk hast. Wichtig wäre: Dein Modem sollte einen WAN Ausgang haben, wenn das Routing durch ein UQ SG übernommen werden soll, was zu empfehlen wäre.

Grundsätzlich aber sind UQ Gerätschaften auf ganz hohem Niveau und wirklich zu empfehlen - aber Vorsicht: Administrativer Aufwand u. U. groß und nicht ganz intuitiv.
-2
Peter Eckel03.03.1916:58
Ich habe seit ein paar Monaten mehrere AP Pro im Einsatz.

Die Access Points sind über drei Stockwerke verteilt und jeweils an Gigabit Ethernet angebunden, wobei die Anbindung über Juniper-Switches mit 802.1q erfolgt (die APs hängen also jeweils an einem Switchport, der mehrere VLANs anliefert). Den VLANs sind jeweils eigene SSID zugeordnet, so daß ich die SSID auf getrennte IP-Subnetze mit unterschiedlichen Berechtigungen aufteilen kann. Das Default-VLAN dient nur dem Management und wird nicht geroutet.

Ich hatte zuerst die Idee, die APs im Standalone-Mode ohne Controller zu verwenden, habe das dann aber aufgrund der doch eher eingeschränkten Konfigurationsmöglichkeiten verworfen und auf einem Mac Mini Server, den ich ohnehin noch betreibe, einen Controller aufgesetzt.

Die Installation und das Aufsetzen der APs über den Controller gingen sehr reibungslos vonstatten, die Oberfläche ist als sehr gelungen zu bezeichnen. Nach dem Aufsetzen des Controllers ist es sehr schnell und einfach möglich, weitere Access Points anzubinden. Alles in allem ist die für den etwas anspruchsvolleren Heimanwender und kleine und mittlere Unternehmen gut handhabbar.

Über die Empfangs- und Sendequalität und die Stabilität der Verbindungen kann ich auch nichts schlechtes sagen. Die Teile laufen einfach, Roaming funktioniert einwandfrei und die Clients suchen sich in der Regel sehr zuverlässig den AP mit der besten Verbindungsqualität aus.

Einziger echter Wermutstropfen: Die standardmäßige SNMP-Unterstützung ist leider ziemlich unbrauchbar, und das, obwohl auf dem als Grundlage für die APs dienenden OpenWRT eigentlich ein vollständiger Net-SNMP-Daemon installiert ist. Es ist also nur eine Frage der Unterstützung durch die Konfigurationsoberfläche, kein grundsätzliches Problem, was ich um so ärgerlicher finde.

Unterm Strich würde ich die Unifi-Lösung aber besonders in Betracht ihrer gnadenlos guten Preis-/Leistungsrelation empfehlen. Konkurrenten wie Ruckus oder Aerohive spielen in ganz anderen Preisklassen und haben einige Nachteile, die für mich schwerer wiegen.
+1
Peter Eckel03.03.1917:00
FloMac
Mein Fazit: Teuer, gute Qualität, regelmäßige Updates, gute Community, Pflichtkauf in Sachen WLAN und SOHO Netzwerk.
Prinzipiell stimme ich Dir ja zu, aber "teuer"?

Vielleicht verglichen mit Heim-Netzwerkkomponenten wie Fritz oder Apple Airport, aber in dem Segment, in dem Unifi spielt, sind sie im alleruntersten Preisbereich. 140 Euro pro AP ist geschenkt, wirklich.
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Peter Eckel03.03.1917:19
Ach so, Nachtrag - es gibt noch einen Wermutstropfen. Management über IPv6 ist auch noch nicht möglich. Das dürfte den meisten ziemlich egal sein, aber da ich soweit möglich versuche, zumindest intern reine IPv6-Lösungen einzusetzen, war das auch eine eher unliebsame Überraschung.

Und wieder ist es nur die Konfigurationsoberfläche. Das OpenWRT auf den APs kann das natürlich. Angeblich ist Ubiquiti da aber dran.
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g_from_h
g_from_h03.03.1917:39
Super vielen Dank. Zu Beginn wird es ganz einfach. Wie gesagt nur ein Kabelmodem und ein AccesPoint. Ich denke den PoE Switch werde ich auch noch nehmen. Den Controller werde ich dann auf meiner Synology installieren.
Sobald alles läuft kommt dann noch die Firewall dazu. Aber eins nach dem anderen.
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FloMac03.03.1918:07
Peter Eckel

Prinzipiell stimme ich Dir ja zu, aber "teuer"?

Vielleicht verglichen mit Heim-Netzwerkkomponenten wie Fritz oder Apple Airport, aber in dem Segment, in dem Unifi spielt, sind sie im alleruntersten Preisbereich. 140 Euro pro AP ist geschenkt, wirklich.

Siehe es mal sorum, die APs sind preislich in Ordnung. Für eine gute Umgebung benötigst Du noch einen CloudKey und vielleicht einen Switch. In Summe bist Du halt irgendwo bei 300 Euro plus.

Nach über einem Jahr mit Ubiquiti bereue ich keinen Euro.
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Sindbad03.03.1918:25
Kleine Anmerkung zum Amplifi HD:
Laut dieser Quelle ist beim Amplifi HD kein DFS (Dynamic Frequency Selection) implementiert.
Ohne DFS darf er im 5 GHz Band in Europa nur die Kanäle 36 - 48 nutzen.

Die meisten anderen Ubiquiti APs haben wohl DFS.
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verstaerker
verstaerker03.03.1918:39
g_from_h
Hallo, ich habe gerade Internet per Kabelanschluss beauftragt und dazu das kostenlose Providermodem mitgebucht. Die Versorgung per WLAN möchte ich dann mit einem ordentlichen WLAN AccessPoint ermöglichen.

Bei der Recherche bin ich nun bei den Ubiquiti ACs für ca. 145€ hängengeblieben.

Habt Ihr da Erfahrungswerte?

die super! nimm die Lite - reichen dicke aus!
Hab hier ne zwei-stöckige Wohnung mit 2 Geräten sehr gut versorgt. Bin über die Maßen zufrieden mit den Dingern!
+1
verstaerker
verstaerker03.03.1918:41
FloMac
Für eine gute Umgebung benötigst Du noch einen CloudKey und vielleicht einen Switch. In Summe bist Du halt irgendwo bei 300 Euro plus.

Nach über einem Jahr mit Ubiquiti bereue ich keinen Euro.

Was bedeutet denn "gute Umgebung"? Ich hab weder Switch noch Cloudkey. Funktioniert auch so tadellos.
+3
FloMac03.03.1918:48
Funktionieren tut es. Wenn Du halt z.B. eine Übersicht über Deine Verbraucher, VLANs einrichten oder den Verkehr für bestimmte WLANs oder VLANs (z.B. für Gäste, IoT Geräte oder Alexa) regeln willst, dann geht es mit ein paar zusätzlichen Ubiquiti Geräten einfacher zu konfigurieren.

Wie schon einige vorherige Personen berichtet haben. Ubiquiti bietet eine voll integrierte Admin Oberfläche (CloudKey) für alle Ubiquiti Geräte.
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rmayergfx
rmayergfx03.03.1919:01
Ubiquiti ist zweifelsohne stabil und zuverlässig im Netzwerk und leistet seine Dienste.
Was allerdings nicht verschwiegen werden darf sind auch Nachteile in Zusammenspiel mit einer Fritz!Box die von einem Kabelbetreiber gestellt wird. Dort ist normalerweise Telefon per VOC implementiert und die Box kann nicht in den Bridge Mode gesetzt werden. Damit verlierst du viele Vorteile z.b. beim AmpliFi HD.
https://help.amplifi.com/hc/en-us/articles/220979347-E nabling-Bridge-Mode
AmpliFi supports bridge mode. Note that when the AmpliFi router is in bridge mode it will lose its routing capabilities and will no longer offer these features:

Hardware NAT
UPnP
VLAN ID
Guest Network
DHCP Server
Port Forwarding
Family Profiles

Wollte das WLAN der Fritzbox komplett ersetzten, durch die o.g. Einschränkungen war es mit dem AmpliFi nicht möglich das Gäste-Wlan aktiv zu halten. Auf Nachfrage beim Support ist hier auch die nächste Zeit nicht zu erwarten das hier sich etwas ändern wird. Damit scheidet dieses Gerät schon einmal aus.

Solltest du mehrere Access Points mit Roaming betreiben wollen, muss unbedingt irgendwo die Controller Software laufen. Kann z.B. mit dem Ubiquiti UniFi Cloud Key, UC-CK erfolgen, wenn du keinen Rechner hast, der 24/7 online ist.

Habe hier verschiedene Konfigurationen mit dem AmpliFi ausprobiert, irgendwo gab es immer einen Rückschritt. Entweder kam ich nicht mehr per Namensauflösung an die Rechner, oder die Kurzform fritz.box zum Aufrufen der Webseite hat nicht mehr funktioniert. etc.
War DHCP im Router eingestellt, will der AmpliFi HD auch immer gleich die 1 als eigene Adresse, was wiederum mit der Fritz!Box in der Standardeinstellung kollidiert. Bei jedem mir bekannten Router konnte ich die Basisadresse ändern auch wenn DHCP aktiviert war. Habe den Support angeschrieben, Adressänderung nicht möglich.

Nur Gäste WLAN lässt sich in der Fritz!Box leider nicht aktivieren, d.h. wenn man den Gästen 2.4 und 5 Ghz anbieten möchte muss dementsprechend das Wlan auch mit einem internen Netz aktiviert werden.
Die Anforderung nach einem Gästewlan hat Ubiquiti im Forum schon mehr als 1 Jahr und es hat und wird sich da leider auch so schnell nichts tun, dafür ist dieses Set dann zu teuer, wenn man diese Konfiguration haben möchte. Bleiben also wieder nur 2 AP mit Key oder Software, damit das Roaming funktioniert.
„Der Computer soll die Arbeit des Menschen erleichtern, nicht umgekehrt !“
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