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Der Apple-Aktien-Thread (August 2018)

macbeutling01.08.1809:46
Jim Cramer: "feuert alle Apple-Analysten...."

Wie recht er doch hat.

Aber erst einmal ein kräftiges "hallo" in die Runde.

Gestern Abend gab es Quartalszahlen und was waren DAS für Zahlen: 53,3 Milliarden Umsatz, 9,5 Milliarden Gewinn, Services wuchsen 30% und und und....(die genauen Zahlen gibt es bei investor.apple.com).
Man bedenke, das wir uns ja in einem relativ ruhigen Quartal befinden, und der Topseller (immer noch das iPhone) kurz vor der Erneuerung steht.
Beachtenswert.

Was ist es wert, genau beleuchtet zu werden?
Nun, natürlich die Bereiche der Services. in den letzten 12 Monaten hat Apple damit einen Umsatz von knapp 37 Milliarden Dollar gemacht und ist damit dem eigenen Ziel, bis 2020 42 Milliarden umzusetzen, schon recht nahe gekommen.
Ich habe vor einiger Zeit schon mal darauf hingewiesen, aber ich sehe in diesem Bereich noch ein immenses Potential, wenn Apple es schafft, irgendwann doch einen Netflix/Amazon-Video ähnlichen Angebot aufzulegen.

Des Weiteren ist der ASP der iPhones weiter gestiegen, was für ein deutlich Interesse der Kunden an den hochpreisigen Modellen spricht.
Erinnern wir uns: eine Vielzahl von Analysten haben Apple vor 12 Monaten fast schon abgeschrieben, da sie für das iPhone X einen 4stelligen Verkaufspreis haben wollten....wie man sieht, sehen die nix, siehe mein erster Satz.

Im letzten Quartal hat Apple 3,5 Milliarden an Dividenden bezahlt, für 20 Milliarden Aktien gekauft und 6 Milliarden Schulden zurückbezahlt und trotzdem steht der Cash-Bestand bei 242 Milliarden Dollar (abzüglich der Schulden bei 129 Milliarden).

Auch die Voraussage für das aktuelle Quartal übersteigt das der WS diesmal erheblich: 60-62 Milliarden im Gegensatz zu 57-59 Milliarden.

AAPL eröffnete heute bei 170,09€ und notiert mittlerweile etwas schwächer bei 168,85€

Nachbörslich erreichte Apple gestern Abend noch ein Maximum von 198$ und ich denke, das wir dort auch heute eröffnen werden.

Ach ja: mittlerweile hat Apple nur noch 4,8 Mrd. Aktien ausstehen, 120 mio eigene wurden im Quartal zurückgekauft und in Rente geschickt. Bei diesem Stand wäre ein Aktienkurs von 209$ nötig, um die dramatische Schwelle von 1 Billion Dollar Marktkapitalisierung zu erreichen.

Ich denke, das sollte zu schaffen sein, oder?
„Glück auf🍀“
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Kommentare

macbeutling19.08.1818:51
Puh, nicht so...komme 3 Tage vorher erst aus Manchester zurück. Das ist mir zu knapp.
Oktober?
torgem
Wie passt euch denn der 8.9. Berlin?
„Glück auf🍀“
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thomas b.
thomas b.19.08.1819:49
torgem
Wie passt euch denn der 8.9. Berlin?
Mir leider gar nicht, meine Mutter feiert da ihren 85. Geburtstag.
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Weia
Weia20.08.1816:02
Hallo allerseits,

ich will versuchen, im Laufe des heutigen Montags meine abschließende Analyse zu schreiben, die ich zum Forums-Abschied in Aussicht gestellt hatte.

Ich wollte dies schon am Wochenende tun, kam aber nicht dazu. Die Charts (die ich da bereits erstellt habe) basieren also allesamt auf dem Freitagsschluss.

Auch wenn das Folgende wieder jene Länge hat, die cheesus1 beklagen wird, ist es doch viel zu kurz, um einen für die nächste Zeit umfassend tragfähigen Ausblick zu geben, der alle denkbaren Eventualitäten berücksichtigt. In gewisser Weise ist also alles, was jetzt noch folgt, anekdotisch, und diejenigen, die technische Analyse, Statistik und Massenpsychologie für Hokuspokus halten, dürfen sich gerne daran ergötzen, was alles fehlen und falsch sein wird.

Um das Ganze etwas übersichtlicher zu machen, werde ich es in 5 Beiträge aufteilen:
  • Zum Verständnis von Wahrscheinlichkeitsaussagen (das dürfte vermutlich der unpopulärste Beitrag werden)
  • Zum Zusammenhang von Gesamtmarkt und AAPL
  • Ausblick Gesamtmarkt
  • Theoretischer Einschub: Mögliche Formationen von Kursanstiegen
  • Ausblick AAPL und Resümee
+3
thomas b.
thomas b.20.08.1816:07
Frage am Rande: Hat schon jemand die August-Dividende erhalten? Bei der ING ist bei mir noch nichts angekommen.
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macbeutling20.08.1816:09
Meine ist auch noch nicht da, ungewöhnlich spät diesmal.

Mein Vater hat seine schon (andere Bank) und eine Bekannte hat sie auch schon (wieder eine andere Bank)

Mal sehen, wie lange das noch dauert..

thomas b.
Frage am Rande: Hat schon jemand die August-Dividende erhalten? Bei der ING ist bei mir noch nichts angekommen.
„Glück auf🍀“
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Robi20.08.1816:18
Ich habe die Dividende am Freitag erhalten (MaxBlue). Kommt schon noch !
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torgem20.08.1816:19
thomas b.
Frage am Rande: Hat schon jemand die August-Dividende erhalten? Bei der ING ist bei mir noch nichts angekommen.

Habe die AAPLs auch bei ING, dauert immer außerordentlich lange.
„AAPL: halten - reflect-ion.de“
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dsieb20.08.1816:38
thomas b.
Frage am Rande: Hat schon jemand die August-Dividende erhalten? Bei der ING ist bei mir noch nichts angekommen.
Bei der Comdirect war die Dividende am 17.08.2018 drauf.
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__18068220.08.1817:37
Dividende (Consorsbank) kam vorhin bzw. irgendwann heute Nachmittag endlich an. Heute morgen war noch nix davon zu sehen. Hat diesmal auch länger als sonst gedauert.
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Weia
Weia20.08.1818:00
Zum Verständnis von Wahrscheinlichkeitsaussagen

Es scheint ein großes Problem zu sein, Wahrscheinlichkeitsaussagen korrekt zu verstehen. ghost liefert ein gutes Beispiel:
ghost
Ich hab durch Weia's Analysen viel Geld verbrannt. Ich [… hab …] die Warnungen ernst genommen und einen Teil meiner Aktien verkauft. […] Ich habe es eben nicht als "die Wahrscheinlichkeit ist hoch" verstanden sondern eher als "so kommt es", mein Fehler.

Ich glaube weiterhin nicht an die Striche und Streifen
In diesem Zitat stecken zwei typische Aussagen:
  • 1. Wahrscheinlichkeitsaussagen sind Aussagen zweiter Klasse (sie sind nicht wirklich ernst zu nehmen, man muss an sie glauben), sozusagen ein Notbehelf, wenn bessere, sichere Aussagen nicht zur Verfügung stehen.
  • 2. Wer aufgrund einer Wahrscheinlichkeitsaussage agiert, macht einen Fehler, wenn sich zeigt, dass eine alternative Handlungsoption zu größerem unmittelbaren Erfolg geführt hätte.

Beides ist falsch.

Zu Punkt 1:

Wahrscheinlichkeitsaussagen haben denselben epistemologischen Status wie Determinationsaussagen. Was sie unterscheidet, ist nicht ihre Güte, sondern ihr Gegenstand.

Wäre dies nicht so, könnte unsere Welt nicht existieren. Denn alles, was sie im Mikroskopischen zusammenhält, wird von den Gesetzen der Quantenmechanik bestimmt, und die sind statistisch, nicht deterministisch.Ein iPhone funktioniert nur, weil statistische Gesetzmäßigkeiten dieselbe Verlässlichkeit haben wie deterministische – man muss sie nur adäquat anwenden.

Wir alle wissen, dass der Betreiber eines Spielkasinos auf Dauer immer der Gewinner ist, auch wenn im Einzelfall ein Spieler enorme Gewinne machen kann, denn die Wahrscheinlichkeit ist auf seiner Seite; so ist das Kasino konstruiert.

Das hinkt als Analogie zur Börse, wo es ja keinen „Betreiber“ im selben Sinne gibt. Lasst uns daher zur Illustration den Fall einer Spielbank annehmen, wo aufgrund einer leichten Unwucht beim Roulette in 60% der Fälle rot gewinnt. Wer das weiß, braucht sich um die Frage rot oder schwarz in einer einzelnen Runde keinen Kopf mehr zu zerbrechen. Er wird, wenn er genügend viele Runden spielt und stets auf rot (also die wahrscheinlichere Variante) setzt, am Ende immer gewonnen haben, ganz gleich, ob er im Einzelfall verliert oder nicht. Diese Aussage ist so sicher, wie eine wissenschaftlich fundierte Aussage nur sein kann.

Natürlich gibt es (auch beim Roulette) Glückspilze. Es kann jemanden geben, der zuvor noch nie in dieser Spielbank war, von den Wahrscheinlichkeiten auch gar nichts weiß, aber überzeugt ist, dass diesmal die 36 kommt – und dann kommt sie, und er geht überzeugt von seiner korrekten Einschätzung und mit einem fetten Gewinn nach Hause (falls er nicht überreizt und seinen ganzen Gewinn einmal zu oft erneut riskiert).

macbeutling ist so jemand (wenn ich das recht erinnere und er tatsächlich nur ein Aktienengagement in seinem Leben getätigt hat, nämlich AAPL – ansonsten steht er hier nur symbolisch). Zweifelsohne war ein frühzeitiges Engagement in AAPL so etwas wie die korrekte Zahl beim Roulette, was den Gewinn betrifft. macbeutling wird jetzt protestieren und auf die gründliche Recherche seiner fundamentalen Analysen verweisen und hat damit zu einem gewissen Teil auch recht (jeder Vergleich hinkt), aber eben nur zu einem gewissen Teil. Am Ende hatte er einfach Glück, und zwar gleich dreimal:
  • 1. Es gab zu der Zeit, in der er investieren konnte und wollte, eine Aktie mit einer spektakulären wirtschaftlichen Entwicklung – das muss ja nicht zu jeder Zeit so sein
  • 2. Diese Aktie stammte aus einem Bereich, in dem er genug Know-how hatte, um sich eine (korrekte) Einschätzung der Unternehmensentwicklung zutrauen zu können, die der professioneller Analysten voraus war
  • 3. Es gab in der gesamten Zeit keine makroökonomischen Störfaktoren, die so groß waren, dass sie den Aktienkurs unabhängig von den Fundamentaldaten des Unternehmens hätten erheblich beeinträchtigen können

Das war dreimal Glück. Aber weil man keinen dieser Punkte am Aktienmarkt voraussetzen kann, kann man darauf keine (generalisierbare) Strategie aufbauen.

Und es ist ja auch noch nicht klar, wie es ausgeht – um im Bild zu bleiben, noch hat macbeutling die Spielbank ja nicht verlassen und ist mit seinem Gewinn nach Hause gegangen. Was, wenn AAPL jetzt tatsächlich toppen würde?

torgem sagt, wenn sich die Fundamentaldaten verschlechtern, müsse man verkaufen. Aber die wirklich verheerenden Bärmärkte werden durch makroökonomische Faktoren ausgelöst und es zeigen sich am Top einer Aktie wie AAPL gar keine fundamentalen Verschlechterungen. Was dann? Von macbeutling wissen wir, dass er den Kursrückgang 2015/2016 ausgesessen hat  – das waren 34%. Würde er sich, ermutigt durch die Erfahrung, dass die Kurse am Ende wieder stiegen und sich das Durchhalten lohnte, jetzt wieder so verhalten, würde er also bei einem Kursrückgang um 34% vom jetzigen Hoch (219$) aus, also 145$, noch investiert sein. Und wenn es nun diesmal aber das Top war? Wie tief müsste AAPL fallen, damit macbeutling die Notbremse zöge? Tiefer als 145$ jedenfalls. Und damit stünde er deutlich schlechter da als jemand, der beim technisch prognostizierten Mindestkursziel von 176$ glattgestellt hätte.

Deswegen reite ich so darauf herum, dass Vergleiche zwischen verschiedenen Strategien sinnlos sind, so lange nicht in allen Fällen bereits glattgestellt wurde.

Was uns zum zweiten Punkt führt:

Zu Punkt 2:

ghost hat ja nicht geschrieben, wo er (teilweise) glattgestellt hat, und ich weiß nicht, ob Geld verbrennen gleichbedeutend ist mit Verluste realisieren (dann war der Einstiegszeitpunkt falsch gewählt) oder Gewinne „verpassen“.

Ich gehe mal von letzterem aus, denn das ist einer der typischsten Amateur-Denkfehler: Dass man keine Gewinne „verpassen“ darf.

Wenn jemand etwas aberwitzig Leichtsinniges macht, von dem ihm jeder abrät (auf das Dach eines fahrenden ICEs springen, was auch immer …), und es geht wider Erwarten gut, sagen wir dann im Nachhinein, seine Handlung war doch vernünftig? Nein, natürlich nicht, weil das Risiko zu hoch war, auch, wenn es diesmal geklappt hat.

Nicht anders ist es bei Aktienanlagen: Ein Dollar, der durch eine unwahrscheinliche Kursbewegung verdient wurde, ist weniger Wert als einer, der durch eine wahrscheinliche Kursbewegung verdient wurde. Hier und heute hat der eine Dollar natürlich denselben Wert, aber der durch höheres Risiko gewonnene Dollar beinhaltet eben auch ein zukünftig höheres Risiko (bei Beibehalten der Strategie), und höheres Risiko = geringere Erfolgswahrscheinlichkeit bedeutet auf längere Sicht eben immer Verlust (siehe Roulette).

Oder um es plakativ zu sagen: Wer von den beiden hat klüger gehandelt:
  • der AAPL 2016 intuitiv bei 89$ gekauft und 2018 bei 219$ verkauft hat, oder
  • der AAPL 2016 bei 104$ (dem Ausbruch aus dem Abwärtstrend) gekauft und 2017 bei 176$ (prognostiziertes Mindestkursziel) verkauft hat?
Aus professioneller Sicht ganz klar der zweitere. Der absolute Dollarbetrag ist zwar geringer, aber der Dollar-pro-Risikoeinheit-Betrag ist höher, und nur darauf kommt es langfristig an.

Die Welt ist voller Aktienanleger, die zwischendurch einmal „reich“ waren. Und der Schlüssel, das zu vermeiden, ist, Wahrscheinlichkeit korrekt zu verstehen.
+7
Weia
Weia20.08.1818:53
Zum Zusammenhang von Gesamtmarkt und AAPL

Auch wenn ich persönlich auch fundamentale Bauchschmerzen beim heutigen Apple habe (von denen ich unlängst hier mal wieder ein paar nannte), so speiste sich meine hier vorgetragene Skepsis gegenüber der Kursentwicklung von AAPL zu einem nicht unwesentlichen Teil aus meiner Analyse des Gesamtmarkts. Daher ist es wichtig, hier nochmals an den Zusammenhang zwischen beiden zu erinnern.

torgem schrieb neulich, AAPL könne sich ja auch nach oben entwickeln, während der Gesamtmarkt stagniere oder falle, und ganz kurzfristig ist das sicherlich korrekt, auf Tagesbasis allemal – selbst an absolut desaströsen Tagen mit einer Marktbreite von 1:9 (steigend:fallend) steigen schließlich immerhin noch 10% aller Aktien.

Längerfristig sieht das Bild allerdings anders aus. Ich habe da jetzt keine Untersuchungen parat, aber anekdotisch kann ich mich an keine Aktie erinnern, die sich dauerhaft entgegen der Marktrichtung entwickelte, einmal abgesehen von dem Spezialfall einer Aktie, die gerade eben erst ihren Börsengang hatte, dabei völlig falsch bewertet wurde und sich erst „normalisieren“ muss.

Wenn eine Aktie längerfristig deutlich von der Marktentwicklung abweicht – als Beispiel: stärker steigt, dann meist durch Über- und Unterausprägung. Also im Beispiel: Steigt der Markt, steigt die Aktie auch, aber prozentual stärker; fällt der Markt, fällt die Aktie auch, aber prozentual schwächer.

Das gilt für alle Aktien. Bei AAPL als höchstkapitalisiertem Börsenwert kommen aber noch besondere Aspekte hinzu:

Zum einen ist da die schlichte Arithmetik. AAPL ist in den großen Börsenindizes so stark gewichtet, dass es ab einem gewissen Punkt schlicht arithmetisch kaum möglich ist, dass die Marktindizes laufend in eine Richtung gehen, AAPL aber in die andere.

Zum anderen sind AAPLs Anteilseigner teils große Fonds, bei denen eine einzelne Aktie oftmals einen gewissen Anteil des gesamten Fondsvermögens nicht überschreiten darf. Fallen also die meisten anderen Aktien des Fonds, weil der Gesamtmarkt schwach ist, so muss der Fonds am Ende anteilig AAPL abstoßen, ganz egal wie er die Aktien fundamental einschätzt, einfach, weil sonst der Anteil von AAPL im Fondsportfolio zu hoch würde. Solche Mechanismen können erhebliche Kursbewegungen auslösen, die rein gar nichts mit der fundamentalen Situation der einzelnen Aktie zu tun haben.

Unter dem Strich kann man festhalten, dass das Schicksal von AAPL als höchstkapitalisierter Aktie der Welt vom Schicksal des Gesamtmarktes nicht getrennt werden kann.
+6
thomas b.
thomas b.20.08.1819:00
Weia: Danke für diesen Beitrag!

Was mich und Apple betrifft, ist es auch wie in Punkt 2, ich meinte damals (vor 15-20 Jahren) das Potential von Apple zu erkannt zu haben und es ging gut. Damals wusste ich noch nicht einmal was von KGV usw., ich hatte einfach ein gutes Gefühl mit Apple. Man kann sagen, entweder Glück oder den richtigen Riecher gehabt. Zu der Zeit damals hat auch wirklich jeder (freundlich gesagt) die Augenbrauen hochgezogen, wenn man erwähnt hat, Apple gekauft zu haben oder kaufen zu wollen.

Ich habe wie macbeutling auch in der Zwischenzeit größere Kursrückgänge ausgesessen, da ich der Meinung war, das sind Einflüsse, die kommen und gehen und Apple macht seinen Weg. Dazu kommt bei uns beiden auch, unsere Apple Bestände von vor 2009 sind noch steuerfrei, da fällt es einem wohl leichter zu halten als zu verkaufen und wieder neu einzusteigen. Weitere Kursgewinne sind dann nur noch rund 71% statt 100% wert, so relativiert sich das schon etwas.

Selbstverständlich aber bin ich an Informationen oder Hinweisen interessiert, wann in etwa die Party vorbei sein könnte, ich bin jetzt Ü60 und mein Zeithorizont ändert sich naturgemäß etwas.

Also immer her mit deinen Analysen, was ich daraus mache, steht allein in meiner Verantwortung.
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Weia
Weia20.08.1820:05
Ausblick Gesamtmarkt

Nach der Vorrede im 2. Teil nun also der Blick auf den Gesamtmarkt. Zunächst ein Blick auf den aktualisierten Jahrhundertchart (Monatschart):



Hier zeigt sich alles nach wie vor unverändert; die Kurse befinden sich erwartungsgemäß nach wie vor in dem Dreieck zwischen roter und blauer Trendlinie. Wie nun schon wiederholt gesagt: Würde der S&P 500 die rote Trendlinie (eine Parallele zum Jahrhunderttrendkanal durch das Hoch 2007) nachhaltig nach oben durchbrechen, würde das mit hoher Wahrscheinlichkeit bedeuten, dass der S&P 500 erneut an den oberen Rand des Jahrhunderttrendkanals läuft.

Noch gibt es diesen Ausbruch aber nicht. Im Gegenteil, ein näherer Blick zeigt, wie ernst der S&P 500 diese Linie nimmt (Wochenchart):



Anfang des Jahres überschritt er sie übermütig für kurze Zeit und bekam daraufhin derartig stark auf den Deckel, dass ein massiver Kurseinbruch zur Strafe folgte. Seitdem ist er stets an dieser Linie gescheitert.

Bemerkenswert dabei ist, dass der S&P 500 nur noch um Haaresbreite von einem neuen Allzeithoch entfernt ist und es bislang dennoch nicht erreicht hat (siehe orange waagrechte Linie im folgenden Detailchart (Tageschart), im Moment (Montag, 20:05 Uhr, hat sich das nicht geändert):



Wir leben in interessanten Zeiten, wie der chinesische Fluch so schön heißt. Ich weiß nicht, ob Euch das bewusst ist, aber sollte der S&P 500 morgen (oder später) ein neues Allzeithoch machen, dann wäre die aktuelle Aufwärtsbewegung seit 2009 der längste Bullmarkt der Nachkriegsgeschichte – was per se bereits bedeutet, dass es statistisch deutlich unwahrscheinlicher ist, dass weitere Kurssteigerungen folgen, als es das 2009 war.

Nun sollte man ja meinen, wenn der S&P 500 derartig nah an seinem alten Hoch ist, sei es quasi reine Formsache, dies zu überbieten, und in der Tat gibt es dafür eine nicht geringe Wahrscheinlichkeit. Zwingend ist es aber nicht. Seht Euch mal dieses Chartbild (Tageschart) vom S&P 500 aus früheren Zeiten an und vergleicht es strukturell mit der jetzigen Situation (ich habe ein paar suggestive Trendlinien und -kanäle eingezeichnet , die Trendkanäle jeweils durch zwei Tiefs und ein Hoch bestimmt):



Da hätte man auch meinen können, es sei eine Frage von Tagen, bis der S&P 500 sein altes Hoch eingestellt hat. War es aber nicht, es dauerte 7 Jahre, denn es ging so weiter (Tageschart):



(Das Hoch war das Hoch im Jahre 2000, im letzten Chart sieht man die Zeit bis Anfang 2003).

Wie ist es also um den Gesamtmarkt bestellt? Die rote Trendlinie ist ein massiver Widerstand, aber sie steigt ja, also könnte der S&P 500 immer weiter gemächlich an ihr hochsteigen. Die Statistik zeigt aber, dass der Markt nicht endlos an einer Linie „klebt“ und sie früher oder später in die eine oder andere Richtung verlässt. In welche?

Erstaunlicherweise sind hier die Statistiken unverändert ambivalent, wenn auch mit neuen Akzenten:

Die Marktstimmung ist immer noch viel zu optimistisch, das ist bearish – allerdings hat die Euphorie vom Jahresbeginn bislang nur zu Stagnation, aber nicht zu einem stärkeren Kursrückgang geführt, was suggeriert, der Markt könne ohne allzu großen Rückgang bereits konsolidiert haben.

Die Marktbreite in Form der Advance-Decline-Linie ist unverändert stark – es steigen im Schnitt noch immer mehr Aktien, als fallen. Das ist bullish – allerdings wird diese Statistik erheblich durch andere Marktindizes infrage gestellt: Der nur 30 Aktien umfassende, populäre Dow Jones Industrial ebenso wie der alle an der New York Stock Exchange gehandelten Aktien umfassende NYSE Composite sind nämlich weit von den Januar-Hochs entfernt und können sich nur mit großer Mühe im Aufwärtstrend seit 2016 halten (beides Tagescharts, Dow Jones zuerst):





Insbesondere beim NYSE Composite ist das äußerst seltsam, denn die Advance-Decline-Linie wird aus genau derselben Grundgesamtheit berechnet wie dieser Index, eben allen an der New York Stock Exchange gehandelten Aktien. Mathematisch kann das nur bedeuten, dass die höhere Zahl steigender Aktien weit weniger stark steigt als die geringere Zahl fallender Aktien fällt. Das Steigen ist also weniger „kraftvoll“ als das Fallen – kein gutes Zeichen.

Auch der technologielastige NASDAQ Composite sieht nicht gerade übermäßig bullish aus (Wochenchart):



Der NASDAQ Composite hat seine „eigene rote Trendlinie“, die zu überwinden ähnlich schwierig sein dürfte wie beim S&P 500, denn er konnte sie seit Beginn des Bullmarktes 2009 niemals übersteigen. Ähnlich wie beim S&P 500 sind hier also wenn, dann eher moderate Kurssteigerungen zu erwarten, die die (ansteigende) rote Trendlinie nicht übersteigen.

Ein näherer Blick zeigt aber darüber hinaus überraschende Schwäche im Detail (Tageschart):



Der NASDAQ Composite ist deutlich weiter von seinem Allzeithoch entfernt als der S&P 500, ja, hat sogar große Mühe, sich in dem kurzfristigen Aufwärtstrend seit April 2018 zu halten, und das, obwohl AAPL einen gewichtigen Teil des NASDAQ Composite ausmacht.

Das Bild des Gesamtmarkts ist also ambivalent. Ein Durchbruch von S&P 500 und NASDAQ Composite durch ihre jeweiligen roten Linien wäre für einen weiteren starken Kursanstieg erforderlich, ist auch nicht auszuschließen, aber unwahrscheinlicher als ein Verbleib unterhalb der jeweiligen roten Linien, der über kurz oder lang zu einem deutlichen Kursrückgang führen würde (weil der Markt eben nicht ewig an solchen Linien hängen bleibt).

Das wichtigste einzelne Indiz für einen Markt, der Kräfte sammelt, während er unter den roten Linien verbleibt, wäre, wenn der Dow Jones Industrial und der NYSE Composite erstarken würden, weil dann die Marktbreite uneingeschränkt bullish würde.

Bleiben diese Indizes hingegen schwach und fallen vollends aus ihren Aufwärtstrendkanälen heraus, so wäre das ein sehr bearishes Indiz.

[Die verbleibenden Beiträge kommen möglicherweise erst heute Nacht, da ich bald unterbrechen muss.]
+10
thomas b.
thomas b.20.08.1822:03
Meine bescheidene Meinung: Wenn es mal wieder Zinsen fürs Kapital gibt, werden so einige bei dem mittlerweile erreichten Niveau rausgehen. Das könnte die Initialzündung sein. Aktuell kann man es ja nur für +/- 0 parken und da bleibt einem je nach Gusto ausser Immobilien oder Wertpapieren nicht viel.
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macbeutling20.08.1822:40
thomas b.
Meine bescheidene Meinung: Wenn es mal wieder Zinsen fürs Kapital gibt,....
Und wann soll das sein?
2025?
2030?
„Glück auf🍀“
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thomas b.
thomas b.20.08.1823:05
macbeutling
thomas b.
Meine bescheidene Meinung: Wenn es mal wieder Zinsen fürs Kapital gibt,....
Und wann soll das sein?
2025?
2030?

Ich weiss es nicht, ich schrieb ja "wenn". Aber die Welt besteht ja nicht nur aus Euro-Land. Hier kann es noch lange dauern aber wenn es für US$ mal ansprechende Zinsen gibt, reicht das ja vielleicht schon.
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Weia
Weia21.08.1801:02
Theoretischer Einschub: Mögliche Formationen von Kursanstiegen

Dieser Beitrag behandelt lediglich Handwerkszeug, das ich für die Analyse von AAPL brauche, der Übersichtlichkeit halber aber hier getrennt abhandle.

Es gibt an der Börse keine geradlinigen Kursbewegungen. Jede Bewegung in eine Richtung wird durch „Korrekturen“ in Gegenrichtung unterbrochen; da Kursbewegungen fraktal (selbstähnlich in verschiedenen Zeithorizonten) sind, findet sich diese Struktur in Minutencharts ganz genauso wie in Monatscharts. Wichtig ist beim Verständnis nur, innerhalb eines Zeithorizonts zu bleiben. Wenn ich z.B. schreibe, ein Hoch und ein Tief „dürften“ sich (für ein bestimmtes Resultat) nicht überlappen, so ist natürlich stets derselbe Zeithorizont gemeint – ein Tief auf einem Monatschart „darf“ auch dann selbstverständlich unzählige Hochs auf einem Minuten- oder Tageschart überlappen.

Unter dieser Voraussetzung lassen sich drei generelle Typen von Aufwärtsbewegung unterscheiden:

1. Der „reguläre“, ausgeprägte Anstieg

„regulär“ soll hier einfach bedeuten, dass es sich ohne jeden Zweifel um eine insofern entsprechend kraftvolle, „gesunde“ Aufwärtsbewegung handelt. Für diesen Fall ist es typisch, dass das Tief einer Korrekturbewegung über dem letzten vorangegangenen Hoch liegt. Also: Es erfolgt eine Aufwärtsbewegung zu Punkt 1, dann eine Korrektur-Abwärtsbewegung zu Punkt 2, dann eine Aufwärtsbewegung zu Punkt 3, dann eine Korrektur-Abwärtsbewegung zu Punkt 4 und schließlich eine Aufwärtsbewegung zu Punkt 5, und das Tief Punkt 4 liegt (etwas oder viel) über dem Hoch Punkt 1.

Das sollte intuitiv nachvollziehbar sein. Ein vorangegangenes Hoch ist ein markanter Punkt, der automatisch im Fokus der Anleger liegt. Ist der Wunsch potentieller Investoren, die Aktie bei einem Kursrückgang zu kaufen, stark ausgeprägt, so werden sie „sicherheitshalber“ bereits mehr oder weniger stark über diesem markanten Punkt, sozusagen mit „Sicherheitsabstand“, zum Kauf bereit sein, um auf keinen Fall die nächste Wende nach oben (wieder) zu verpassen. Als Resultat dieser Kaufgebote fällt die Aktie in ihrer Abwärtskorrektur also nicht bis zu dem vorangegangenen Hoch zurück, sondern wendet bereits vorher wieder nach oben. Massenpsychologisch ist die Nicht-Überlappung eines Korrektur-Tiefs mit dem vorangegangenen Hoch also ein wichtiges Indiz für starkes Kaufinteresse und mithin einen gesunden Aufwärtstrend.

Der reguläre Anstieg kann aus technischer Sicht im Prinzip unbegrenzt lange fortdauern, es gibt kein limitierendes Kursziel in dieser Formation.

2. Der steigende Trendkanal

Überlappen sich Korrektur-Tief und vorangegangenes Hoch hingegen, so sind die potentiellen Investoren offenkundig zögerlicher. Das Resultat ist ein steigender Trendkanal, bei dem im typisierten Idealfall die einzelnen Aufwärtsschübe gleich stark ausfallen (da zumindest das zögerlichere Interesse konstant bleibt), so dass die Verbindung der Hochpunkte und die Verbindung der (die vorausgegangenen Hochpunkte überlagernden) Tiefpunkte Parallelen sind.

Offenkundig ist ein steigender Trendkanal ein schwächerer als der reguläre Anstieg. Typisch sind insgesamt 3 Schübe nach oben, auch wenn die Formation nicht sehr strikt ist, Varianten erlaubt und also keine sehr spezifischen technischen Schlussfolgerungen über den weiteren Kursverlauf zulässt.

3. Das steigende Dreieck

Wie beim steigenden Trendkanal überlappen sich auch hier Korrektur-Tief und vorangegangenes Hoch, aber zusätzlich wird jeder Aufwärtsschub schwächer, also kürzer als der vorangegangene, sodass die Verbindungslinie der Hochpunkte und die Verbindungslinie der Tiefpunkte aufeinander zulaufen und mithin zwei Seiten eines Dreiecks bilden.

Massenpsychologisch ist dies offenkundig die schwächste Form der Aufwärtsbewegung, und sie ist zugleich eine statistisch bemerkenswert zuverlässige Formation. Ein klar ausgeprägtes steigendes Dreieck endet mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit nach drei Aufwärtsschüben und führt mit gleichermaßen hoher Wahrscheinlichkeit nach seinem Ende zu einer Abwärtsbewegung, die mindestens bis auf den Startpunkt des ersten Aufwärtsschubes (also den Anfang des Dreiecks) zurückfällt.

Technische Analysten (mich eingeschlossen) lieben diese Formation, weil sie statistisch so zuverlässig ist, und neigen daher bisweilen dazu, steigende Dreiecke zu wittern, wo gar keine sind.
+9
Weia
Weia21.08.1803:27
Ausblick AAPL und Resümee

Zu guter Letzt nun also zu AAPL.

Dazu zunächst mal ein Monatschart, der die gesamte Existenz von AAPL umfasst, um sich die Gesamtsituation zu verdeutlichen:



Ende 1997, nach dem Merger von Apple und NeXT und der Rückkehr von Steve Jobs, begann ein gigantischer Aufwärtstrend, der bis heute anhält. Der erste Aufwärtsschub wurde durch eine heftige, mit dem Cube begründete Korrektur im Jahre 2000 beendet.

Man beachte dabei die Funktion von AAPL als Frühindikator für den Gesamtmarkt: Der heftige Einbruch von AAPL war nach wenigen Monaten beendet; danach begann eine zweieinhalbjährige Seitwärtsbewegung zur Bodenbildung bis ins Frühjahr 2003. Der Gesamtmarkt hingegen vollzog AAPLs Kurseinbruch über diese gesamte Zeitspanne nach, begann zwar zusammen mit AAPL zu fallen, aber zunächst weniger plötzlich, dafür aber am Ende immer weiter bis zu dem Tief im Frühjahr 2003.

Seitdem hat AAPL auch in kürzeren Zeithorizonten immer wieder mal die Rolle des Frühindikators für den Gesamtmarkt gespielt. Insofern wäre die augenblickliche Stärke von AAPL ein mögliches Indiz dafür, dass der Gesamtmarkt doch einen Ausbruch über seine „roten Linien“ schafft.

Zurück zu 2003: Seitdem stieg AAPL rasant an, der zweite Kurseinbruch der Nullerjahre im Gesamtmarkt 2007/2008 ist bei AAPL verglichen mit dem Kursrückgang 2000 nur eine kleinere Korrektur (vgl. Zum Zusammenhang von Gesamtmarkt und AAPL).

Nach dem Hoch 2012 beginnt sich der steile Anstiegswinkel aber deutlich abzuflachen und das Tief 2016 überlappt das Hoch 2012 – wie in Theoretischer Einschub: Mögliche Formationen von Kursanstiegen beschrieben, ein erstes klares Warnsignal.

Es lag daher nahe, ein steigendes Dreieck als Arbeitshypothese anzunehmen mit den beiden im Chart eingezeichneten grünen Grenzlinien. Diese spezifische Arbeitshypothese wurde durch den spektakulären Ausbruch von AAPL über die obere grüne Grenzlinie in diesem Monat falsifiziert.

Das steigende Dreieck ist damit nicht völlig vom Tisch – die eingezeichnete obere grüne Grenzlinie war zwar naheliegend, aber nicht zwingend. Eine Verbindungslinie zwischen dem Hoch 2015 und dem heutigen Hoch würde noch immer auf die untere grüne Grenzlinie zulaufen (und also ein Dreieck bilden), aber nur noch ganz schwach. Viel Kursanstieg fehlt nicht mehr, und die obere grüne Grenzlinie durch die Hochs 2015 und das zukünftige neue Hoch würde zu einer Parallele zur unteren grünen Grenzlinie und würde also einen steigenden Trendkanal bilden.

Ein steigender Trendkanal wäre für die weiteren Aussichten AAPLs weniger bearish als das steigende Dreieck, das wie beschrieben mit hoher Wahrscheinlichkeit an seinem Ende einen Kursrückgang zumindest zum Ausgangspunkt des Dreiecks, also dem Tief 2013 bei 55$, ankündigen würde.

Stiege AAPL noch weiter, so dass die obere grüne Grenzlinie durch die Hochs 2015 und das zukünftige neue Hoch zur unteren grünen Grenzlinie divergieren statt konvergieren oder parallel laufen würde, wären sowohl steigendes Dreieck als auch steigender Trendkanal widerlegt. AAPL hätte dann eine neue reguläre Aufwärtsbewegung begonnen, die prinzipiell beliebig weit nach oben führen könnte und jedenfalls z.B. ein weitere Verdopplung erlauben würde.

Wie sich AAPL in diesem langfristigen Szenario verhalten wird, ist aus diesem Langfristchart schwer einzuschätzen. Es lohnt daher ein näherer Blick auf einen Tageschart (wie gesagt Stand Freitag) der letzten Zeit:



Zunächst mal eine Bestandsaufnahme: Seit der ersten Annäherung im November 2017 ist AAPL von der oberen grünen Grenzlinie 9 Monate in Schach gehalten worden, auch wenn die Aktie der Linie immer näher kam und sie schließlich mehrfach ganz kurz überschritt. 9 Monate Widerstand bauen einen enormen Druck auf, so dass, wenn der Durchbruch nach oben schließlich gelingt, er dann in aller Regel explosionsartig erfolgt, wie es im August denn auch der Fall war.

Am Beispiel von AAPL in den letzten Monaten lässt sich sehr schön die schrittweise Falsifikation statistischer Arbeitshypothesen illustrieren.

Die aus dem Langfristchart ersichtlich hohe Bedeutung der oberen grünen Grenzlinie, kombiniert mit der oben analysierten Ambivalenz (und jedenfalls nicht ausgeprägten Stärke) des Gesamtmarkts und dem oben geschilderten Zusammenhang zwischen AAPL und Gesamtmarkt machten es zur wahrscheinlichen Variante, dass AAPL die obere grüne Grenzlinie nicht nachhaltig überschreiten kann.

Die ansteigende rosafarbene Trendlinie legte es dann nahe, dass AAPL auch im Tageschart in ein steigendes Dreieck zwischen eben dieser Linie und der oberen grünen Grenzlinie hineinlaufen würde. Ich habe die als rote Linien eingezeichnete Interpretation der ersten beiden Aufwärtsschübe des vermeintlichen steigenden Dreiecks (von Start bis zu Punkt 3) bewusst in dem Chartbild stehen gelassen. Die Bewegung von Punkt 3 zu Punkt a war dann mutmaßlich der erste Teil der Abwärtsbewegung zu Punkt 4 des steigenden Dreiecks – zu dem es nie kam. Das wurde klar, als AAPL an Punkt a nach oben wendete und ein neues Hoch machte (was nicht hätte passieren können, wenn die Bewegung lediglich eine Aufwärtskorrektur der vermuteten Abwärtsbewegung von Punkt 3 zu Punkt 4 gewesen wäre.

Interessant im Detail übrigens die Herausbildung dieses neuen Hochs und des danach folgenden Ausbruchs: AAPL hangelte sich zunächst an dem durch Punkt 2 und Punkt a gebildeten kurzfristigen (blauen) Aufwärtstrend entlang und war dann so lange zwischen diesem blauen Aufwärtstrend und der oberen grünen Grenzlinie eingeklemmt, wie es nur ging. Als sich die beiden Linien kreuzten und ein Ausbruch gewissermaßen erzwungen wurde, gab es zunächst gleich zwei Fehlausbrüche/Fallen: zunächst eine Bullenfalle nach oben (mit neuem Hoch!), dann eine Bärenfalle nach unten (in Punkt b). Die Aktie schaukelte sich gewissermaßen langsam auf, um dann in der dritten Schaukelbewegung nach oben den massiven Ausbruch via Gap zu schaffen.

Dieser Ausbruch alleine hätte die Arbeitshypothese des steigenden Dreiecks noch nicht falsifiziert: Denn die obere Grenzlinie dieses Dreiecks im Zeithorizont des Tagescharts hätte nicht zwingend die obere grüne Grenzlinie des hypothetischen steigenden Dreiecks im Zeithorizont des Monatscharts sein müssen, auch wenn das eine plausible Vermutung war; eine steilere obere Grenzlinie wäre genauso möglich, wenn sie nur mit der unteren Grenzlinie konvergiert (und also ein Dreieck bildet).

Genau betrachtet war die untere Grenzlinie dieses hypothetischen steigenden Dreiecks nicht die rosafarbene Aufwärtstrendlinie; die bildete nur eine (recht gute) Näherung. Die spezifische untere Grenzlinie ist die violette Linie, die definitionsgemäß durch Start und Punkt 2 läuft.

Eine plausible obere Grenzlinie, die steiler als die obere grüne Grenzlinie war, wäre etwa die Verbindungslinie von Punkt 1 und Punkt 3 gewesen, die gestrichelt violett eingezeichnet ist. Diese Linie hätte – wenn auch nur schwach – nach wie vor mit der unteren violetten Grenzlinie konvergiert.

Und in der Tat schloss AAPL an dem Tag des gewaltigen Ausbruchs exakt auf dieser Linie, an Punkt X. Wenn auch anders als erwartet, wäre an diesem Tag ein steigendes Dreieck noch immer möglich gewesen.

Doch am nächsten Tag, noch immer unter dem enormen Druck, der sich in 9 Monaten unter der oberen grünen Grenzlinie aufgestaut hatte, stieg AAPL erneut stark an, zu Punkt Y. Und dieser Punkt lag nun praktisch genau auf der violetten Parallele zu der unteren violetten Grenzlinie durch Punkt 1. Mit anderen Worten: die Arbeitshypothese steigendes Dreieck war passé, AAPL lag nun exakt in einem steigenden Trendkanal. An diesem Tage verbesserte sich damit aus kurzfristiger technischer Perspektive die Aussicht für die Aktie erstmals deutlich (da ein steigender Trendkanal weniger bearish ist als ein steigendes Dreieck).

2 Wochen lang klebte AAPL dann an dieser Linie, doch letzten Donnerstag und Freitag brach sie erneut nach oben auch über diese Linie aus. Damit ist auch der steigende Trendkanal Geschichte und AAPL befindet sich aus technischer Perspektive in einem regulären, potentiell unbegrenzten Aufwärtstrend. Der ist wie gesagt zunächst technisch offen und wenig definiert; ein Anhaltspunkt können für die nächste Zeit die beiden blauen Linien durch Punkt 2 und Punkt a bzw. Punkt b sein. Diese Linien stehen Anfang 2019 bei 270$ bzw. 250$ und Anfang 2020 bei 565$ bzw. 470$ – allesamt plausible Werte, wenn sich AAPL in einem regulären Aufwärtstrend befindet.

Die große Frage ist, wie das mit einem ambivalenten Gesamtmarkt zusammenpassen soll.


Resümee

Es gibt zur Zeit eine ausgeprägte Spannung zwischen AAPL und dem Gesamtmarkt.

Der technische Ausbruch von AAPL im August ist aus dem Zeithorizont des Tagescharts betrachtet rundum bullish und lässt eine weitere Kursverdopplung der Aktie ohne weiteres möglich (wenn auch nicht notwendig) erscheinen.

Das allerdings passt nicht zur ambivalenten Verfassung des Gesamtmarkts, ohne dessen Ausbruch nach oben (über die roten Grenzlinien) eine Verdopplung bei AAPL sehr unwahrscheinlich ist.

Diese Spannung muss sich über kurz oder lang nach einer Seite auflösen.

Entweder ist AAPL wie seit dem Jahre 2000 schon des öfteren ein Frühindikator für den Gesamtmarkt, der dann seinem jetzigen Zustand zum Trotz nach oben ausbrechen sollte. Dann kann sich AAPL leicht verdoppeln und mehr.

Oder aber der Ausbruch von AAPL ist eine gigantische Bullenfalle und das letzte Hurra vor einem ausgeprägten Einbruch des Gesamtmarktes. Eine im Zentrum des allgemeinen Interesses stehende Aktie, die aufgrund blendender fundamentaler Daten massiv nach oben ausbricht und die beste aller Welten zu repräsentieren scheint – das ist ein typisches Top-Phänomen. Auf einem Tageschart ist das Verhalten von AAPL nur schlecht als Bullenfalle zu deuten, aber auf einem Monatschart gibt es bislang nur einen einzigen Balken, der über die obere grüne Grenzlinie hinausweist. Sollte sich das Verhalten von AAPL als Bullenfalle erweisen, dann würde sich die Heftigkeit des (Fehl-)Ausbruchs wahrscheinlich invertieren in eine besonders heftige Abwärtsbewegung.

Entsprechend aufmerksam gilt es den Markt in der nächsten Zeit zu verfolgen:

Bleibt AAPL stabil oder steigt sogar weiter, steigt AAPL gar so weit, dass die obere grüne Grenzlinie durch die Hochs 2015 und das zukünftige neue Hoch zur unteren grünen Grenzlinie zu divergieren beginnt und damit im Monatschart der im Tageschart erfolgte Wechsel von AAPL in einen regulären Aufwärtstrend bestätigt wird, können der S&P 500 und der NSADAQ Composite über ihre jeweilige rote Linie ausbrechen, erholen sich Dow Jones Industrial und NYSE Composite und können wieder Anschluss an S&P 500 und NASDAQ Composite gewinnen? Dann wird die bullishe Auflösung der Spannung wahrscheinlicher.

Fällt AAPL rasch zurück und durchbricht gar die beiden blauen Aufwärtstrendlinien nach unten, fallen Dow Jones Industrial und NYSE Composite durch ihre im Moment gerade noch mühsam gehaltenen Aufwärtstrendlinien ab 2016, schafft es der S&P 500 nicht mehr, sein Hoch vom Januar zu durchbrechen, nehmen positive Marktkommentare und immer höhere Kursziele der Analysten zu? Dann wird die bearishe Auflösung der Spannung wahrscheinlicher.


Mit diesen weisen, wohlgesetzten Worten verabschiede ich mich aus diesem Thread.
+12
rosss21.08.1809:56
Weia
Mit diesen weisen, wohlgesetzten Worten verabschiede ich mich aus diesem Thread.

Ich hoffe sehr, dass dich die Spannung zwischen AAPL und dem Gesamtmarkt weiter treibt, und wir dich in einem anderen Thread wieder begrüßen dürfen! Vorschlag: Der Apple-Aktien-Thread (September 2018)
+9
cheesus1
cheesus121.08.1810:02
Weia
Ich ziehe meinen Hut vor diesen Beiträgen! Das war wirklich ein umfänglicher und äusserst verständlich zusammengefasster Crashkurs in Sachen Chartanalyse. Besser kann man das glaube ich nicht darstellen. Vielen Dank für die Mühe, die Du da rein gesteckt hast!!! (Und für die Nacht, die Du Dir dafür um die Ohren gehauen hast ).

Ich habe jedenfalls alles zu 100% verstanden und erkenne nun auch den Gesamtzusammenhang zwischen dem Gesamtmarkt, den einzelnen Formationen und den diese definierenden Linien viel besser. Vermutlich hatten mir bislang einfach ein paar entscheidende Infos gefehlt, um das alles zu einem stimmigen Bild zusammensetzen zu können. Auch wenn ich für mich nach wie vor keine konkrete Handlungsstrategie daraus ableiten kann, so denke ich nun verstanden zu haben, wie man die Chartanalyse betrachten sollte: als Szenarien-Wahrscheinlichkeiten.

Ich würde Dich wie bereits erwähnt sehr bitten, dass Du das Forum weiterhin mit Deinen Beiträgen bereicherst! I mean it!
+4
rosss27.08.1809:40
Nur mal so eingestreut: Weia kann durchaus klare Kaufempfehlungen geben – wo es angebracht ist!

Wenn ich in Bezug auf Finanz-Investments eine so klare Kaufempfehlung aussprechen könnte, würde ich genau dies nicht tun und ganz alleine Megareich werden.

Durch Reibung entsteht Hitze. Lauwarme Threads sind langweilig. Wir brauchen und , QED!

Churchill hätte gesagt: Mach es einfach wie Seehofer!
0
macbeutling28.08.1808:37
Hallo.

Ich bin mir nicht sicher, ob ich bereits darauf hingewiesen habe, aber ich wollte es Euch auf keinen Fall vorenthalten:

Zahlen-Zauberer und Meister-Visualisieren Horace Dediu (Asymco.com) hat sich mal wieder (leider wohl als einer der wenigen) Apples letzte Berichte zur Brust genommen und die folgende These aufgestellt.

Aufgrund Apples Ausgaben für M&E und CapEx in den letzten Quartalen, in Bezug gesetzt zu dem, was bereits an Einnahmen erzielt wurde, rechnet er mit einem massiven Holiday-Quarter und Umsätzen in 3-stelliger Milliarden-Höhe (insgesamt 120 Milliarden Dollar).

Dies entspräche einen Wachstum y/o/y von 36%.

Wer es sich nochmal genau durchlesen möchte, den Bericht habe ich verlinkt.



„Glück auf🍀“
+2
macbeutling28.08.1811:20
Ah, mittlerweile habe ich auch den Link zu der original-Betrachtung gefunden:

„Glück auf🍀“
0
macbeutling30.08.1808:17
Und NOCHMAL ein kleines Update:

gestern hat AAPL zum wiederholten Male ein neues Allzeithoch erreicht, schloss bei 222,98$.
Dadurch das der Euro wieder ein bisschen an Stärke hinzugewonnen hat, haben wir leider nicht soviel davon profitieren können, stehen aber wieder über 190€.

Ich habe gestern ein paar Berichte gefunden, wonach 48%! der iPhone-Besitzer in den nächsten 12 Monaten den Kauf eines neuen iPhones planen, das ist deutlich mehr als beim "peak iPhone", als Apple das iPhone 6 mit größerem Bildschirm auf den Markt brachte.

Damit scheinen die Vermutungen von Dediu, das Apple im Weihnachtsquartal deutlich über 100 Milliarden umsetzen wird, in erreichbare Nähe zu kommen.
„Glück auf🍀“
0
HumpelDumpel
HumpelDumpel30.08.1808:45
macbeutling
Damit scheinen die Vermutungen von Dediu, das Apple im Weihnachtsquartal deutlich über 100 Milliarden umsetzen wird, in erreichbare Nähe zu kommen.
Also wird die Aktie fallen - weil nächstes Jahr kann es nur schlechter werden...
+2
macbeutling30.08.1809:18
HumpelDumpel
macbeutling
Damit scheinen die Vermutungen von Dediu, das Apple im Weihnachtsquartal deutlich über 100 Milliarden umsetzen wird, in erreichbare Nähe zu kommen.
Also wird die Aktie fallen - weil nächstes Jahr kann es nur schlechter werden...

...das ist anzunehmen.
Hatte ich in diesem Jahr auch schon erwartete, ist nicht eingetroffen.
„Glück auf🍀“
0
oseek
oseek30.08.1810:18
Für alle die Weias Analysen vermissen, hier eine neue technische Analyse von den BNP Paribas . Danach kann der Kurs in den nächsten Tagen auf 235 USD zulegen.
+1
cheesus1
cheesus130.08.1818:24
So Leute, macht mal Platz! Ab sofort bin ich wieder mit im Boot! Bin gerade wieder bei AAPL eingestiegen.

Das kann man nun zu Recht für völlig Schwachsinnig halten, da wir gerade auf einem ATH stehen, und es entspricht eigentlich auch absolut nicht meiner Strategie. Aber nachdem ich nun seit - was weiß ich wie lange - auf den richtigen Zeitpunkt gewartet habe und mich maßlos über meine Untätigkeit in den letzten Wochen geärgert habe bin ich nun zu dem Schluss gekommen, dass ich nun endlich einmal zuschlagen muss, wenn ich an das Unternehmen glaube. Und das tue ich!

Ich vertraue da mal ganz auf macbeutling, der in den letzten Jahren meist den richtigen Riecher gehabt hat. An dieser Stelle Gruß nach Oberhausen, zur AAT*-Zentrale!

*Apple Aktien Thread
+2
marsi30.08.1818:40
Oha, ich würde, wenn ich jetzt noch Apple Aktien hätte, spätestens am 12. Sept. , Gewinne in Sicherheit bringen.
0
iDaniel
iDaniel30.08.1818:46
marsi
Oha, ich würde, wenn ich jetzt noch Apple Aktien hätte, spätestens am 12. Sept. , Gewinne in Sicherheit bringen.
Aber doch nicht bei dem Ausblick auf das Weihnachtsquartal ... davor sicher nicht
0
stefan30.08.1818:55
marsi
spätestens am 12. Sept. , Gewinne in Sicherheit bringen.
Ich nicht.
0
silversurfer2230.08.1819:23
aussitzen ... wie die letzten 10 Jahre auch ... bei 2700% Gewinn ist mir das alles völlig egal und bringt eine nette Dividende zzgl langfristig eine nette Steigerung
nur die Zocker müssen sich "Gedanken" machen
+2
macbeutling31.08.1808:07
cheesus1
So Leute, macht mal Platz! Ab sofort bin ich wieder mit im Boot! Bin gerade wieder bei AAPL eingestiegen.


Na endlich....what took you so long?
„Glück auf🍀“
0
mnml85
mnml8531.08.1808:28
ich bin gestern per direkthandel mal kurz eingestiegen und abends wieder raus. 300€ mitgenommen
das reicht dann für den 14.9
„MIN2MAX“
0
cheesus1
cheesus131.08.1810:17
macbeutling
Na endlich....what took you so long?
Frag nicht... Ich denke die Gründe sind hinreichend diskutiert worden.

Jedenfalls scheine ich in bester Gesellschaft zu sein, denn Warren Buffett hat ebenfalls noch mal aufgestockt.
0
iDaniel
iDaniel31.08.1815:07
Nur mal so als Randgedanke/-thema: Für wie wahrscheinlich haltet Ihr einen Bewussten Leak (iPhone und Watch Bilder) durch Apple selbst? Nimmt Druck von der Keynote und vielleicht auch vom Kurs ?! Schönes Wochenende zusammen
0
macbeutling31.08.1815:17
....für sehr unwahrscheinlich...
„Glück auf🍀“
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QuickSilverEX
QuickSilverEX31.08.1816:17
cheesus1
Ich vertraue da mal ganz auf macbeutling, der in den letzten Jahren meist den richtigen Riecher gehabt hat. An dieser Stelle Gruß nach Oberhausen, zur AAT*-Zentrale!

ohoh, nicht dass danach nicht mehr "Weia" durch's Dorf getrieben wird, sondern macbeutling
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macbeutling31.08.1816:23
QuickSilverEx: damit käme ich klar. 😁

Apple hat soeben eine Marktkapitalisierung von 1,1 Billionen Dollar erreicht.

Wie heißt es so schôn: die erste Billion ist immer die schwerste
„Glück auf🍀“
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thomas b.
thomas b.31.08.1817:48
macbeutling
QuickSilverEx: damit käme ich klar. 😁

Apple hat soeben eine Marktkapitalisierung von 1,1 Billionen Dollar erreicht.

Wie heißt es so schôn: die erste Billion ist immer die schwerste

Vor der Marke steht Amazon auch gerade, da fehlt nur noch wenig.
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rosss31.08.1818:27
Wenn das Weihnachtsquartal für Apple so läuft, wie ich es im Moment antizipiere, wäre ich schon bei einem im Vergleich zu jetzt unverändertem KGV im Februar 2019 sehr zufrieden.

Zum ersten Mal seit vielen Jahren habe ich aber die leise Hoffnung, dass die Stimmung gegen AAPL langsam kippt. Das es vielleicht einmal nicht mehr heißt: DAS war jetzt aber wirklich der Gipfel…

…sondern: Lesen Sie in Ruhe: „Der Apple-Aktien-Thread (August 2018)“ – da geht noch was!
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Umfrage

Welches KGV erreicht AAPL im Februar 2019?

  • 30! Take that, AMZN!
    16,7 %
  • 25
    33,3 %
  • 20
    33,3 %
  • 15
    0,0 %
  • 10, bei dem Laden ist endgültig die Luft raus.
    16,7 %
cheesus1
cheesus131.08.1821:03
QuickSilverEX
cheesus1
Ich vertraue da mal ganz auf macbeutling, der in den letzten Jahren meist den richtigen Riecher gehabt hat. An dieser Stelle Gruß nach Oberhausen, zur AAT*-Zentrale!

ohoh, nicht dass danach nicht mehr "Weia" durch's Dorf getrieben wird, sondern macbeutling
Ich hab hier niemanden irgendwo hin getrieben. Ich hab Weias Aussagen nur kritisch hinterfragt und ihn sogar zuletzt zum Weiterposten animiert.
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thomas b.
thomas b.31.08.1823:02
Schlusskurs $227,63 heute am 31.08.2018 - das war ein sehr ordentlicher Monat.
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