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Apple gibt schweren Hardware-Fehler beim neuen iPad Pro zu

Picard2220.12.1808:43
Im aktuellen Fall verbiegen sich die Geräte offenbar von ganz allein, und zwar ohne, dass sie falsch gehandhabt oder nachlässig mit ihnen umgegangen wurde. So kann ein neues iPad Pro schon von Anfang an oder nach wenigen Wochen eine leichte Kurve im Aluminium-Gehäuse zeigen, die von selbst entsteht. Das Problem betrifft laut Apple außerdem beide Größen des iPad Pro
Das Kuriose: Während User diesen Hardware-Fehler als absolut inakzeptabel einstufen, sieht Apple darin nicht einmal einen Defekt. Gegenüber The Verge erklärte man, es würde sich dabei um einen Nebeneffekt des Herstellungsprozesses handeln, der völlig normal sei.



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Kommentare

ratz-fatz
ratz-fatz20.12.1809:15
Mich würde mal interessieren, wie sich das auf kritische Abstände von eventuell Spannung führenden Teilen im Inneren des Gehäuses verhält. In der Automobil- oder Luftfahrtindustrie stünde im Falle eines sich selbst verziehenden tragenden Bauteils ziemlich schnell eine Behörde mit dem Entzug der Zulassung auf der Matte.
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Oligabler
Oligabler20.12.1809:19
Picard22

Ich habe auch das iPad Pro 11“ und bei mir ist das Teil immer Noch grade. Sorry aber ich kann es nicht glauben das sich das iPad von alleine so verzieht. Wie soll ich mir das vorstellen?
Das iPad liegt über Nacht auf dem Tisch und wenn ich morgens aufwache ist es verbogen?
+9
beanchen20.12.1809:32
Da schreien alle nach biegbaren Displays und jetzt ist's auch nicht recht.

Früher nannte man so etwas in der Produktion "Ausschuss".

@Oligabler
Steht doch im verlinkten Artikel: die Materialien verändern sich nach der Produktion noch.
+8
odi141020.12.1809:34
ratz-fatz
Mich würde mal interessieren, wie sich das auf kritische Abstände von eventuell Spannung führenden Teilen im Inneren des Gehäuses verhält. In der Automobil- oder Luftfahrtindustrie stünde im Falle eines sich selbst verziehenden tragenden Bauteils ziemlich schnell eine Behörde mit dem Entzug der Zulassung auf der Matte.

Gott sei Dank fliegt das iPad nicht. 😉

Interessant ist aber in der Tat die eigentliche Ursache und die Auswirkungen auf andere Bauteile und entsprechende Toleranzen.
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Ely
Ely20.12.1809:39
Ich vermute, daß das mit einem Kleber zusammenhängt, der stärker schrumpft, als es sein sollte. Das Zeug hat ja eine enorme Kraft und kann bei den dünnen Geräten (geringe Wandstärke) durchaus dafür sorgen, daß sich das iPad verbiegt.

Auch bei der Nintendo Switch gab es Geräte, die sich verbogen haben. Ich habe eine Switch der ersten Stunde und zum Glück keine Probleme.

Daß sich mobile Geräte verbiegen wird natürlich häufiger, wenn die Dinger stets dünner werden. Irgendwann bleibt die Stabilität halt schlichtweg auf der Strecke.
„Wer gegen Datenschutz ist, weil er ja nichts zu verbergen habe, ist auch gegen Meinungsfreiheit, weil er ja nichts zu sagen habe.“
+2
Picard2220.12.1812:13
Hier der Link zum Video, ab Minute 6:20 sieht man wie leicht sich das iPad verbiegen lässt:



Oligabler
Hab selbst ein älteres iPad und es kann nun mal passieren das die Kinder sich versehendlich draufsetzen, wenn es auf der Couch liegt.

So etwas sollte ein "Pro" Gerät das mobil ist schon aushalten, geschweige den sich von selbst verbiegen.

Was wurde aus den tollen Titan Rahmen vom alten MacBook Pro?
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misc20.12.1812:40
Picard22
Was wurde aus den tollen Titan Rahmen vom alten MacBook Pro?

Man sollte sich aber auch daran erinnern, daß da der Lack abgeblättert und die Scharniere reihenweise gebrochen sind.
+7
misc20.12.1812:41
Oligabler
Das iPad liegt über Nacht auf dem Tisch und wenn ich morgens aufwache ist es verbogen?

Nein, es kommt schon verbogen aus der Fabrik.
+4
sierkb20.12.1812:53
heise (20.12.2018): Apple erachtet leicht verbogene iPad Pros als normal
Manche Käufer des 2018er iPad Pro bemängeln eine Biegung im Gehäuse des dünnen Tablets. Laut Apple ist das kein Defekt.
heise, 20.12.2018
Apple hat auf Berichte über verbogen ausgelieferte iPad Pros reagiert: Die Biegung sei ein Nebeneffekt des Produktionsprozesses und kein Defekt, erklärte der Hersteller gegenüber The Verge – sie entstehe durch einen Kühlprozess bei der Herstellung der Metall- und Plastikkomponenten des Tablets.

Die Biegung solle sich im Laufe der Zeit weder verschlimmern noch das Gerät im Alltagseinsatz beeinträchtigen, heißt es weiter . Es kann sowohl beim neuen, sehr dünnen iPad Pro mit 11"- sowie 12,9"-Display auftreten, das Apple zu Preisen von 880 Euro bis 2100 Euro anbietet.

Apple: Umtauschrate bei 2018er iPad Pro nicht höher als sonst

Manche der betroffenen Nutzer betonen, das Gehäuse sei nach dem Kauf erst plan gewesen, die Biegung aber später aufgetreten. Beim Austausch eines betroffenen 11"-iPad-Pro wies auch das Ersatzgerät wieder eine leicht verbogenes Gehäuse auf, schreibt The Verge – bei der LTE-Ausführung zeige sich das Problem meist deutlicher. Laut Apple liegt die Austauschrate des 2018er iPad Pro bislang nicht höher als sonst.

Betroffene Nutzer können ein Gerät für 14 Tage nach Kauf wie üblich umtauschen oder zurückgeben, darüber hinaus scheint Apple derzeit keine besonders Umtauschregelung für verbogene iPads vorzusehen.
[…]

Mehr zum Thema:
heise (19.11.2018): Bentgate 2.0: Neue iPad Pros angeblich leicht verbiegbar
Die frischen Tablets sind Apples bislang dünnste. Ein YouTuber hat demonstriert, dass sie sich mit zwei Händen verbiegen lassen – und kritisiert die Stabilität.
-2
Stefan S.
Stefan S.20.12.1812:56
Oligabler
Picard22
Ich habe ... und bei mir ist ... Sorry aber ich kann es nicht glauben
Stringente Ableitung
„Manning, Snowden,Levison & sind Helden und Obama stinkt.“
+3
pavel20.12.1816:01
Picard22
...Apple gibt schweren Hardware-Fehler beim neuen iPad Pro zu...



An welcher Stelle gibt Apple jetzt nochmal den „schweren Hardwarefehler“ zu?
+7
virk
virk20.12.1816:04
pavel
An welcher Stelle gibt Apple jetzt nochmal den „schweren Hardwarefehler“ zu?
Ja, da, wo die Beule ist; einen Zentimeter rechts von dem Zeigefinger Wir sind zwar nicht beim Spiegel, aber leicht spiegelt das ipad schon.
„Schön fand ich damals: Auf die Dauer hilft nur Power!“
-2
Nikdo7323.12.1807:53
Ich finde das erschreckend, wenn Apple behauptet, dass dies normal wäre und kein Grund zur Reklamation. Nicht bei den Preisen die Apple aufruft. Ich habe ein Ipad Pro 12,9 Zoll und bin auch vollkommen zufrieden. Aber es ist auch gerade. Wenn es verbogen wäre hätte ich es sofort wieder zurück geschickt. Das ginge gar nicht.
+10
beanchen23.12.1810:29
@Nikdo73
Wenn ich die Artikel richtig gelesen habe ist kein Fall bekannt, in dem Apple einen Umtausch verweigert hätte. Also ja, Apple sieht das erstaunlicherweise als "normal" an, tauscht aber trotzdem, wenn der Kunde das möchte.
+3
larsvonhier
larsvonhier23.12.1812:13
Apple,
you´re glueing it wrong!
+4
wurzelmac
wurzelmac23.12.1815:54
Apple hat auf Berichte über verbogen ausgelieferte iPad Pros reagiert: Die Biegung sei ein Nebeneffekt des Produktionsprozesses und kein Defekt, erklärte der Hersteller gegenüber The Verge – sie entstehe durch einen Kühlprozess bei der Herstellung der Metall- und Plastikkomponenten des Tablets.

Herr Jobs hätte das niemals akzeptiert. Steve hätte die Verantwortlichen mit einem nassen Handtuch aus den Produktionshallen gejagt. Was ist bloss aus der Präzision und der Liebe zum Detail geworden...

Dieses Schei.. immer dünner und immer leichter Dogma.
„You have to keep busy. After all, no dog has ever pissed on a moving car. (Tom Waits)“
+5
macusr23.12.1817:03
Wenn es aber tatsächlich so ist, dass die Geräte ohne Gewalteinwirkung krumm sind oder werden, liegt
ein Fehler vor. Da kann man soviel Diskutieren, wie man will. Es sei denn, die Eigenschaften, Maße und Toleranzen sind so vom Hersteller angegeben.
Möglicherweise liegt das Problem im Herstellungsprozess des Aluminium. Dies ist ja auch mal als Rohmaterial
gewalzt oder gepresst worden. Dann entstehen Spannungen im Material selbst. Wenn es dann ausgefräst wird,
ist das Teil in sich so instabil, dass die Spannungen sich durch Verformung zeigen könnten.
Sicher ist aber, es war nicht angedacht, ein Gerät zu fertigen, welches krumm wird.
Man sieht das Phänomen auch oft an rohen Aluminiumplatten, die von Haus aus gebogen sind, ohne dass sie falsch gelagert waren. Hätte ich so ein iPad, würde ich es sofort umtauschen. M.M.n. hat entweder das Rohmaterial keine geeigneten Eigenschaften, oder es liegt ein Konstruktionsfehler vor, der dessen Eigenschaft nicht ausreichend berücksichtigt.
+3
Mac-Rookie
Mac-Rookie23.12.1820:12
Ich musste erst mal auf den Kalender gucken - kein 1.April. Ich finde das sehr traurig. Man sollte doch meinen, dass Apple Geräte auf "Herz und Nieren" prüft, bevor so was in die Endproduktion kommt. Wozu gibt es Prototypen etc?
+4
LordKnox23.12.1821:30
Wenn Apple noch diese iPads noch ca. 200€ teurer macht, könnten sie das als Curved verkaufen !
+5
Govinda23.12.1821:33
Habe gerade das iPad pro 11" ausgepackt ... es hat auch dieses neue Design. Eine Ecke ist Richtung Display gebogen. Können solche Verbiegungen nicht zu Spannungen im Glas führen, so dass Displayschäden schneller auftreten? Wie dem auch sei es soll am 28.12. ausgetauscht werden...
Mal sehen wie das neue ist...
+1
becreart
becreart23.12.1821:40
ist bei der nächsten generation wieder behoben, die welt geht dabei nicht unter 😉
-6
MacThomas57
MacThomas5715.03.1909:25
Naja, Betroffene werden wohl nicht begeistert sein, da das iPad dann nicht plan aufliegt und das Zeichnen, handschriftliches Schreiben und ähnliches, beeinträchtigt wird. Beim Surfen stört das nicht gross. Mich jedenfalls nicht. Da ich aber nicht betroffen bin kann ich das sehr einfach sagen...
-2
piik
piik15.03.1911:08
Oha, echte Archäologie...
„Hardware ist seltener schlecht drauf - Software macht schon häufiger Mucken...“
+2
ulti
ulti15.03.1919:07
Habe ich alles vorher schon gelesen...
Trotzdem iPad Pro 11" gekauft.
0
robiv8
robiv815.03.1922:08
pavel
An welcher Stelle gibt Apple jetzt nochmal den „schweren Hardwarefehler“ zu?

Das würde mich jetzt auch Interessieren.
Aufreißer: Apple gibt schweren Hardware-Fehler beim neuen iPad Pro zu
Im Artikel dann nichts weit und breit.
+10
rmayergfx
rmayergfx15.03.1922:53
...und wenn man dazu noch im Hinterkopf das Gebahren von Apple hat, das bei verbogenen iPhones der Akkutausch verweigert wurde bekommt das ganze dann auch noch einen ganz faden Beigeschmack.
„Der Computer soll die Arbeit des Menschen erleichtern, nicht umgekehrt !“
+5
Technobilder
Technobilder16.03.1900:52
Erst wollen alle DESIGN und dann heulen se rum ....
-3
virk
virk16.03.1907:29
robiv8
pavel
An welcher Stelle gibt Apple jetzt nochmal den „schweren Hardwarefehler“ zu?

Das würde mich jetzt auch Interessieren.
Aufreißer: Apple gibt schweren Hardware-Fehler beim neuen iPad Pro zu
Im Artikel dann nichts weit und breit.

Ihr mißversteht die Schlagzeile: Gemeint ist, dass Apple einem neuen ipad Pro einen schweren Hardwarefehler mit dazugibt.
„Schön fand ich damals: Auf die Dauer hilft nur Power!“
+2
My2Cent16.03.1909:57
Technobilder
Erst wollen alle DESIGN und dann heulen se rum ....
Nö, ich wollte einach nur ein leistungsstarkes Tablet.
Da ich das iPad Pro von 2017 besitze, habe ich bekommen was ich wollte.
Bin vollkommen zufrieden mit dem Teil.

Was das Design angeht, so halte ich die Maxime FFF (Form Follows Function) für richtig und sinnvoll:
Die Funktionalität ist das maßgebliche, das Design eines Gerätes sollte die Funktionalität unterstützen, aber es darf die Funktionalität niemals beeinträchtigen.

Siehe auch:
https://de.m.wikipedia.org/wiki/Form_follows_function

Ein Tablet das aus Design-Gründen so schlecht kontruiert ist dass es sich bei normalem Gebrauch verbiegt, das ist ein absolutes No Go! Noch dazu wo es sich hierbei um ein hochpreisiges Produkt eines renomierten Herstellers handelt.
+5
pavel16.03.1914:49
My2Cent
Technobilder
Erst wollen alle DESIGN und dann heulen se rum ....
...es sich bei normalem Gebrauch verbiegt...
Offensichtlich sind (mehr als) einige Geräte bereits vor dem Gebrauch verbogen.
Möglicherweise sind Design und Herstellungsprozeß so genial gewählt, daß sich die Geräte durch den Gebrauch geradebiegen werden.
+1
ulti
ulti16.03.1915:42
Komisch,
meins will nicht verbiegen -
da könnt ihr schreiben solange ihr wollt....
+1
developman16.03.1918:11
Auf dem Bild ist auch die weiße Ablage im Hintergrund rechts etwas tiefer. Es könnte natürlich auch der Fotoapparat schief gehalten worden sein. Sorry, aber mich beschleicht der Verdacht, dass hier gephotoshopped wurde..
+1
piik
piik16.03.1923:25
developman
Auf dem Bild ist auch die weiße Ablage im Hintergrund rechts etwas tiefer. Es könnte natürlich auch der Fotoapparat schief gehalten worden sein. Sorry, aber mich beschleicht der Verdacht, dass hier gephotoshopped wurde..
Ach? Und Du hast dafür auch gefühlte Indizien? Schön.
„Hardware ist seltener schlecht drauf - Software macht schon häufiger Mucken...“
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becreart
becreart17.03.1913:37
Kann man da auch einstellen, wie viel Grad man das gerne hätte?
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LoMacs
LoMacs17.03.1919:44
Ich hab hier ein 11er Pro, täglich im Einsatz und ohne Verformungen. Um das Thema ist es im letzten Vierteljahr erstaunlich still geworden. Alles nur ein Fehlalarm?
+1

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