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iOS 10 verbreitet sich schneller als alle Vorgänger

Apple dokumentiert im Entwicklerbereich regelmäßig, welcher Anteil der Nutzer bereits auf das jeweils aktuelle System setzt und wie viele noch bei einer älteren Version blieben. Die Zahlen basieren auf den Zugriffsstatistiken des App Stores, spiegeln also nicht exakt die installierte Basis wieder. Wer beispielsweise noch ein ganz altes System verwendet, hat sich meist damit abgefunden, keine neuen Apps mehr im App Store zu finden - und ruft den Dienst daher dementsprechend seltener auf. Den jüngsten Zahlen zufolge kommt iOS 10 inzwischen auf einen Anteil von 79 Prozent. Nur noch 16 Prozent der erfassten Geräte werden mit iOS 9 betrieben, iOS 8 oder älter setzten 5 Prozent der Besucher ein.


iOS 10 stellt Rekorde auf
Dies ist nicht nur absolut gesehen ein sehr hoher Wert, sondern auch in Relation zu früheren großen Systemupdates. iOS 8 benötigte beispielsweise bis Mitte März, um auf vergleichbare Marktanteile zu kommen. iOS 9 schnitt etwas schlechter ab und war nach der gleichen Zeit auf dem Markt bei 77 Prozent. Die 79 Prozent von iOS 10 spiegeln auch wieder, dass Apple mit dem iPhone 7 Rekordverkäufe erzielen konnte - und neu erworbene iPhones werden jeweils mit dem aktuellen System ausgeliefert.

iOS 10 überholt iOS 7
Insgesamt kann Apple mit iOS 10 den schnellsten Umstieg verzeichnen. Zuvor war iOS 7 der Rekordhalter. Da Apple das Design der Benutzeroberfläche mit iOS 7 grundlegend umgestellt hatte, waren viele Nutzer neugierig und wollten die neue Version schnell ausprobieren. Bei iOS 10 verliefen die ersten beiden Wochen zwar ziemlich verhalten, unter anderem auch aufgrund von Download-Problemen am ersten Abend, anschließend überholte das System aber sämtliche Vorgänger.

Der Anteil jener, die bewusst vor dem Update auf iOS 10 zurückscheuen, dürfte recht gering sein. Ohne dass es hierzu genaue Zahlen von Apple gibt, lässt sich dennoch die begründete Spekulation anstellen, dass ein beachtlicher Teil der verbliebenen Nutzer von iOS 9 noch ein iPhone 4s besitzen. Das 2011 auf den Markt gebrachte Gerät kann nämlich nicht mehr auf iOS 10 aktualisiert werden.

Kommentare

Memmnarch22.02.17 21:44
Mein 4S hat noch 8, und das bleibt auch so.
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valcoholic
valcoholic22.02.17 21:59
Nachdem Apple auch nicht gerade dezent dazu drängt, auf iOS10 zu upgraden, ist das auch kein Wunder.
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Hannes Gnad
Hannes Gnad22.02.17 22:02
Vielleicht liegt es auch daran, daß iOS 10 einfach gut ist - aber nein, das kann bei MTN nicht sein.
+7
Krypton22.02.17 22:40
Hannes Gnad
Vielleicht liegt es auch daran, daß iOS 10 einfach gut ist - aber nein, das kann bei MTN nicht sein.
Wie soll das möglich sein, ohne die grüne Filzoptik im Gamecenter. Und wo ist überhaupt das Gamecenter hin?
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Nordelius22.02.17 22:42
Gleich mal mit dem iPad 1 den App Store öffnen um die Statistik auf der fünften Nachkommastelle zu verzerren
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Chezar
Chezar23.02.17 06:16
Der Zugewinn an Emoticons allein ist ja schon ein riesen Argument für das Update...
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Mia
Mia23.02.17 07:27
iOS 10.3 wird die meisten überraschen. Sehr stabil und schnell.
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rene204
rene20423.02.17 08:28
Glaub ich Dir nich... hier ist alles schlecht, was neu ist... (auf MTN im Forum), nur @Mia, ich selbst nutze auch IOS10.3 (inkl. DP3) und bin vollauf zufrieden damit. schnell, zuverlässig. Einzig die iCloud-Einstellungen musste ich erst suchen...
Gelassenheit und Gesundheit.. ist das wichtigste...
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JoMac
JoMac23.02.17 08:34
Mia
iOS 10.3 wird die meisten überraschen. Sehr stabil und schnell.
Ich bin ja kein Beta-Teilnehmer .. aber bin jetzt schon super gespannt
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xaibex
xaibex23.02.17 09:37
valcoholic
Nachdem Apple auch nicht gerade dezent dazu drängt, auf iOS10 zu upgraden, ist das auch kein Wunder.
Was übrigens mitunter ein Grund für mich war mein iPhone abzugeben (Seit iOS9). Bevormundung von technischem Gerät ist die Aufgabe der eigenen Entscheidungsfähigkeit.

Nicht falsch verstehen: Sicherheitsupdates bitte so oft wie möglich, aber bei Updates welche Usability verändern, App inkompatibilitäten erzeugen oder schlicht (noch) nicht stabil laufen möchte ich keinen zwang!
+4
valcoholic
valcoholic23.02.17 10:00
xaibex
valcoholic
Nachdem Apple auch nicht gerade dezent dazu drängt, auf iOS10 zu upgraden, ist das auch kein Wunder.
Was übrigens mitunter ein Grund für mich war mein iPhone abzugeben (Seit iOS9). Bevormundung von technischem Gerät ist die Aufgabe der eigenen Entscheidungsfähigkeit.

Nicht falsch verstehen: Sicherheitsupdates bitte so oft wie möglich, aber bei Updates welche Usability verändern, App inkompatibilitäten erzeugen oder schlicht (noch) nicht stabil laufen möchte ich keinen zwang!

Absolut. Ich finde es eine absolute Frechheit. Meine Freundin hat ein 5S dessen Akku ohnehin schon komplett unbrauchbar geworden ist und wird ständig dazu aufgefordert auf iOS10 zu upgraden (bitte heir keine Posts von Leuten die nur melden dass bei ihnen alles toll läuft).
Ich selbst habe ein iP6 Plus, welches mit iOS10 ziemlich gut läuft, aber eben auch schon erste Alterserscheinungen zeigt, was mich zu dem Schluss kommen lässt, dass ich nicht mehr auf iOS11 upgraden werde um noch viele Jahre meine Freude damit zu haben, anstatt es langsam lahmer und lahmer werden zu lassen, wie das mit kommenden iOS Versionen eben naturgemäß (und auch durchaus verständlich) eben der Fall ist. Dass das so ist und dass neue iOS Versionen eben auch von neuerer Hardware Gebrauch machen, ist dabei ja nicht unbedingt zu kritisieren, aber es wäre doch schön, wenn Apple es nach dem 3. Anlauf, jemanden zum Upgrade aufzufordern, einfach lassen würde, anstatt ihn endlos lang zu penetrieren. Komischerweise ist das auf macOS genau so der Fall.
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Hannes Gnad
Hannes Gnad23.02.17 10:01
xaibex
Bevormundung von technischem Gerät ist die Aufgabe der eigenen Entscheidungsfähigkeit.
Wir unterstützen Unternehmen, von denen einige auch aus gesetzlichen Gründen unter hohen Sicherheitsauflagen stehen, z.B. Pharma-Branche oder Banken. Dort werden iOS-Updates, seit das technisch möglich ist, zentral gepusht. Wer sich dem versucht zu verweigern, weil "eigene Entscheidungsfähigkeit" für wichtiger gehalten wird als Sicherheit, dessen Gerät wird per MDM als "non-compliant" erkannt und vom Netz getrennt. Im Wiederholungsfall setzt es eine Abmahnung.
+1
Hannes Gnad
Hannes Gnad23.02.17 10:04
valcoholic
Meine Freundin hat ein 5S dessen Akku ohnehin schon komplett unbrauchbar geworden ist und wird ständig dazu aufgefordert auf iOS10 zu upgraden
Das hat nichts mit iOS 8, 9 oder 10 zu tun, sondern eventuell mit Apps, Einstellungen - oder einem defektem Akku. Den schon mal prüfen lassen?
valcoholic
Ich selbst habe ein iP6 Plus, welches mit iOS10 ziemlich gut läuft, aber eben auch schon erste Alterserscheinungen zeigt, was mich zu dem Schluss kommen lässt, dass ich nicht mehr auf iOS11 upgraden werde um noch viele Jahre meine Freude damit zu haben, anstatt es langsam lahmer und lahmer werden zu lassen, wie das mit kommenden iOS Versionen eben naturgemäß (und auch durchaus verständlich) eben der Fall ist.
Nein, das ist nicht naturgemäß der Fall. iOS 10 ist auf gleicher Hardware nicht langsamer oder energiehungriger als 8 oder 9.
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xaibex
xaibex23.02.17 10:17
Hannes Gnad
xaibex
Bevormundung von technischem Gerät ist die Aufgabe der eigenen Entscheidungsfähigkeit.
Wir unterstützen Unternehmen, von denen einige auch aus gesetzlichen Gründen unter hohen Sicherheitsauflagen stehen, z.B. Pharma-Branche oder Banken. Dort werden iOS-Updates, seit das technisch möglich ist, zentral gepusht. Wer sich dem versucht zu verweigern, weil "eigene Entscheidungsfähigkeit" für wichtiger gehalten wird als Sicherheit, dessen Gerät wird per MDM als "non-compliant" erkannt und vom Netz getrennt. Im Wiederholungsfall setzt es eine Abmahnung.
Lieber Hannes, ich möchte aber nochmal auf mein Geschriebenes hinweisen.
Sicherheitsupdates: immer her damit!
"Featureupdates" wie es bei iOS und leider mitlerweile auch bei MacOS der Fall ist: verschone mich!
Und wie du bereits richtig schreibst geht es auch Unternehmen primär um SICHERHEIT! Ob ihre Mitarbeiter irgendwelche Sticker per iMessage verschicken können ist dabei egal. Und genau das ist das Problem. Apple schmeißt Sicherheit mit jedem anderem Quatsch in einen Topf und nennt es Update un erzwingt es dann.
+1
JoMac
JoMac23.02.17 10:20
xaibex
Und genau das ist das Problem. Apple schmeißt Sicherheit mit jedem anderem Quatsch in einen Topf und nennt es Update un erzwingt es dann.
+111
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Hannes Gnad
Hannes Gnad23.02.17 10:38
xaibex
Apple schmeißt Sicherheit mit jedem anderem Quatsch in einen Topf und nennt es Update un erzwingt es dann.
Das ist so seit...1984, mindestens. Lohnt es sich noch, sich darüber aufzuregen?

Am Rande: Abgesehen von wenigen ausgewählten LT-Dingern ist das eine Erscheinung, die mittlerweile bei allen OS, Browsern usw. zu beobachten ist. Einige Sicherheitsprobleme lassen sich manchmal auch nur dadurch wirklich lösen, tief im Unterbau umzubauen, was massive Auswirkungen auf das gesamte OS oder die ganze App hat.
-2
xaibex
xaibex23.02.17 10:57
Hannes Gnad
xaibex
Apple schmeißt Sicherheit mit jedem anderem Quatsch in einen Topf und nennt es Update un erzwingt es dann.
Das ist so seit...1984, mindestens. Lohnt es sich noch, sich darüber aufzuregen?

Am Rande: Abgesehen von wenigen ausgewählten LT-Dingern ist das eine Erscheinung, die mittlerweile bei allen OS, Browsern usw. zu beobachten ist. Einige Sicherheitsprobleme lassen sich manchmal auch nur dadurch wirklich lösen, tief im Unterbau umzubauen, was massive Auswirkungen auf das gesamte OS oder die ganze App hat.
Meiner Erfahrung nach ist das nicht seit 1984 so, sondern seit dem iPhone, dem MacAppstore oder (teilweise) Windows8.

Manche Probleme lassen sich wirklich nur an unterster Stelle lösen. Aber gute Software baut diese Änderungen so ein dass sich am User-Interface und der Benutzererfahrung deswegen nichts (zum negativen) ändert.

Als Entwickler noch ein Hinweis: Wenn man an UI/UX etwas ändern muss, weil sich am Unterbau etwas geändert hat (z.B. zwecks Sicherheit), dann hat man beim Entwickeln der UI/UX und deren Schnittstellen offenkundig scheiße gebaut.
+1
Waldi
Waldi23.02.17 11:27
Der Anteil jener, die bewusst vor dem Update auf iOS 10 zurückscheuen, dürfte recht gering sein. Ohne dass es hierzu genaue Zahlen von Apple gibt, lässt sich dennoch die begründete Spekulation anstellen, dass ein beachtlicher Teil der verbliebenen Nutzer von iOS 9 noch ein iPhone 4s besitzen. Das 2011 auf den Markt gebrachte Gerät kann nämlich nicht mehr auf iOS 10 aktualisiert werden.

Und da beißt sich die Statistik-Katze, oder -Hund in den eigenen Schwanz.
iOS-Versionen richten sich primär nach Art und Alter der verwendeten iDevices.
vanna laus amoris, pax drux bisgoris
+2
Hannes Gnad
Hannes Gnad23.02.17 11:39
xaibex
Meiner Erfahrung nach ist das nicht seit 1984 so, sondern seit dem iPhone, dem MacAppstore oder (teilweise) Windows8.
Es gab bei Apple noch nie so etwas wie LT-Versionen, es wurde (fast) immer nur das aktuelle OS mit Updates und Patches versorgt. Mittlerweile hat sich eingependelt, dass bei macOS die beiden jeweiligen Vorversionen mit Sicherheitsaktualisierungen versorgt werden, so gut es eben geht, manche strukturellen Löcher in 10.9.x, 10.10.x, 10.11.x usw. wurden erst durch den jeweils nächsten neuen Major-Release geschlossen. Bei iOS hat es das noch nie gegeben, dort wird immer nur die aktuelle Version gepflegt. Wenn man sich darüber aufregen möchte, dann eher weniger wegen zusätzlichen Emojis oder veränderter UI, sondern weil manche Geräte das neue OS nicht mehr bekommen und damit sofort zum unsicheren Alteisen erklärt werden. Für Firmen meistens unkritisch, weil iOS-Geräte dann so alt sind, daß sie sowieso lange abgeschrieben sind, für Schulen oder Privatleute ist das nicht ganz so schön.
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coin_op23.02.17 13:02
Hihi, genau. Ich helfe und schliesse mich mit meinem 3GS an ^^
Nordelius
Gleich mal mit dem iPad 1 den App Store öffnen um die Statistik auf der fünften Nachkommastelle zu verzerren
+1
iKurt
iKurt23.02.17 13:11
Jo verbreitet sich durch penetrante Update Hinweise die nervtötend sind.
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Walter Plinge23.02.17 14:35
Wenn ich mal fragen darf: Welchen Grund gibt es denn, von einem Update auf iOS 10 abzusehen - selbstredend auf einem Gerät, das von iOS 10 unterstützt wird?

Ich habe es hier auf einem iPad 4 installiert, und es fühlt sich nicht langsamer an, als iOS 9. Das war vor ein paar Jahren sicher noch anders (eigene Erfahrung: iPad 1 von iOS 4 auf iOS 5 und iPhone 4 von iOS 6 auf iOS 7). Aber heutzutage kann ich weder einer Verlangsamung noch einen erhöhten Akkuverbrauch durch neue iOS-Releases auf meinen alten iOS-Geräten erkennen. Die UI hat sich seit iOS 7 auch nicht mehr grundlegend geändert - bzw. in meinen Augen eher verbessert (Beispiel: Die "Karteikarten" in iOS 10).

Welchen Grund gibt es also, auf dieses Update freiwillig zu verzichten - der zudem recht handfest sein sollte, da man mit dem Verzicht ja auch sehenden Auges auf entsprechende Sicherheitspatches verzichtet.
+5
iKurt
iKurt24.02.17 01:51
iPhone SE 64 GB:
mit 9.3.2 10h Betriebszeit,
ab 9.3.3 nur noch 8 h,
zurück auf 9.3.2 wieder 10h,
mit 10... wieder nur 7-8h Betriebszeit, aber ein zurück ist nicht möglich, auch weil 10 für die Apple Watch Series 2 benötigt wird.

Apple hat es drauf.
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