Erstes Feedback zu iOS 27: Viel Zuspruch – und ein Wischgesten-Bug mit Folgen


Die Liste der in iOS 27 enthaltenen Neuerungen ist sehr lang und somit ziemlich eindrucksvoll. Apple veröffentlichte dazu eine Übersicht mit unzähligen Einträgen (siehe
). Auf besonderes Interesse stoßen dabei naturgemäß die neuen KI-Funktionen, welche hierzulande allerdings noch nicht verfügbar sind; wann sie den Weg in die Länder der Europäischen Union finden, ist derzeit unbekannt. Die meisten Veränderungen hat Apple aber unter der Haube vorgenommen. Das kalifornische Unternehmen verspricht unter anderem eine verbesserte Performance. Sichtbar sind hingegen die Überarbeitungen bei Liquid Glass sowie die innovativen Funktionen „Erweitern“ und „Räumliches Neuausrichten“ in der Fotos-App. Apple gibt darüber hinaus Eltern in der Kindersicherung stärkere Kontrollmöglichkeiten an die Hand.
„Siri AI ist der Hammer“iOS 27 findet bei den ersten Testern ein positives Echo. Apple habe viel Zeit darauf verwendet, kleinere Verbesserungen vorzunehmen und Fehler zu beheben, schreibt etwa Dan Moren in seinem Review für
Six Colors. Er vergleicht iOS 27 mit Mac OS X 10.6 Snow Leopard, bei dem das kalifornische Unternehmen seinerzeit ebenfalls stärker auf Pflege denn auf neue Features setzte. Moren lobt zudem Liquid Glass, die Überarbeitung der Benutzeroberfläche und die erweiterten Konfigurationsmöglichkeiten hätten dem Betriebssystem gutgetan. Alles überstrahlendes Glanzlicht ist für ihn allerdings das hierzulande nicht verfügbare Siri AI: Es sei schlicht „der Hammer“, konstatiert der Tester.
Wischgesten-Bug kann iPhone zeitweilig lahmlegenNeue Softwareversionen bringen jedoch auch neue Fehler mit. Davon bleibt iOS 27 nicht verschont. Ein kurz nach Veröffentlichung entdeckter Bug kann ein iPhone sogar zeitweilig lahmlegen, berichtet
9to5Mac. Eine Abfolge bestimmter Gesten bringt das Smartphone zum Einfrieren. Zunächst wischt man auf dem Homescreen von der linken oberen Ecke nach unten. Bevor die Mitteilungszentrale vollständig erschienen ist, wischt man von rechts oben nach unten und öffnet so das Kontrollzentrum. Schließt man dieses wieder, reagiert das iPhone nicht mehr. Zuweilen muss man diese Gesten ein paarmal ausführen, um das Verhalten zu provozieren. Zur Weiterarbeit bewegen lässt sich das iPhone dann nur durch einen erzwungenen Neustart.
Kurzbefehle so unkompliziert wie nie zuvorMit den prägnanten Ausdrücken „Es flutscht“ und „Etwas fürs Auge“ bewertet das deutsche Nachrichtenportal
ntv Apples neue Betriebssystemversion für das iPhone. Klaus Wedekind bescheinigt iOS 27 einige nützliche Neuerungen und hebt besonders hervor, dass die Erstellung von Kurzbefehlen nunmehr so unkompliziert wie nie zuvor sei. Das Beschreiben von gewünschten Abläufen habe im Test ausgezeichnet funktioniert. Positiv erwähnt Wedeking auch Image Playground. Die App ist seiner Meinung nach jetzt keine bloße Spielerei mehr, sondern ein nützliches Werkzeug. Da in der EU allerdings einige KI-Features fehlen, lautet das Testfazit: „Eingeschränkt gut“.
Die Reaktionen auf MacTechNews und RedditDie Kurzbefehle-App mit KI-Funktionen loben auch einige User auf
Reddit. Außerdem sei iOS 27 sehr „schnell und knackig“, die Reaktionszeiten hätten sich sichtlich verbessert. In den MacTechNews-Foren äußern sich die Nutzer ebenfalls durchaus positiv, äußern aber auch Kritik. Kodo1670 bemängelt beispielsweise, dass iOS 27 DNS-Kanäle am eingestellten DNS des Netzwerks aufmache, was im Browser zur Anzeige unerwünschter Inhalte führe (siehe
). Das Diktieren auf Deutsch sei spürbar verbessert worden, merkt hingegen Old Archibald Yates in einem
Thread an. Der eine oder andere Nutzer freut sich über die Performance-Steigerungen (siehe
).