Mittwoch, 28. August 2013

In den Jahren 2002 und 2003 lief eine vielbeachtete Werbekampagne, die einen Begriff prägte: Den Switcher. Gemeint sind damit ehemalige Windows-Anwender, die sich zum Umstieg auf den Mac entscheiden. Mit dem iPod-Boom gelang es Apple tatsächlich, viele neue Mac-Nutzer zu gewinnen, das iPhone trug seit 2007 ebenfalls viel zu dieser Entwicklung bei. Seit 2005 konnte Apple rund 40 Millionen Windows-Anwender zum Umstieg bewegen und verdreifachte damit die Nutzerschaft.

Einer neuen Studie von Needham & Co schwächt sich aber die Wechselbereitschaft ab. Für alltägliche Anwendungsbereiche sei der PC ausreichend, der - weiterhin vorhandene - Qualitätsunterschied zwischen Mac und Windows-PC werde als weniger ausgeprägt wahrgenommen. Außerdem übe die Mac-Plattform nicht mehr den ganz großen Reiz aus, so wie es vor einigen Jahren noch der Fall war. Apples Herausforderung sei, weiterhin überzeugende und wirklich neue Versionen von iMac und MacBook-Linien auf den Markt zu bringen.

 

Nicht leugnen könne man aber auch das generell schwindende Interesse an klassischen Computern. Sieht man das iPad ebenfalls als Computer an, so macht der Mac nur noch einen Anteil von 20 Prozent der Verkaufszahlen aus. Apple ist aber dennoch erheblich besser aufgestellt, als es auf den ersten Blick aussieht: Apple erwirtschaftet mit den Mac-Baureihen höhere Gewinne, als die größten 5 PC-Hersteller zusammen. Das Segment der hochwertigen kompakten Notebooks dominiert Apple mit einem Marktanteil von 56 Prozent, der iMac ist Marktführer im Bereich vollintegrierter Computer. Selbst wenn die Mac-Sparte schrumpft und weniger Kunden anzieht, so arbeitet Apple dennoch profitabel und ist in den Nachfolgemärkten des klassischen Computers sehr erfolgreich positioniert.
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