Freitag, 8. Februar 2013

Schon seit längerem ist bekannt, dass Apple den Einsatz von OLED-Displays genau untersucht. OLED steht für Organic Light Emitting Diode (Organische Leuchtdiode) und wird von einigen Herstellern bereits verwendet. OLED-Displays kommen ohne Hintergrundbeleuchtung aus da sie direkt farbiges Licht emittieren. Zu den Vorteilen zählen hoher Kontrast, geringe Bauhöhe, wenig Wärmeentwicklung und niedriger Stromverbrauch. Allerdings liegen die Fertigungskosten auf einem höheren Niveau, die Lebensdauer ist im Vergleich zu LCDs kürzer. Auch wenn Apple schon mehrere Patente für OLED-Technologie einreichte, zum Einsatz kamen derlei Displays aber bislang weder in iPad, iPod noch iPhone.
Einem Bericht zufolge hat Apple einen namhaften OLED-Experten abgeworben, der bislang als hochrangiger Forscher bei LG Display tätig war. Demnach ist Dr. Lee Jeung-jil bereits bei Apple tätig - dies kann als weiterer Hinweis darauf gesehen werden, dass Apple weiterhin sehr interessiert an OLED-Displays ist. Momentan verwendet Apple LCD-Panele mit IPS-Technologie (In-Plane Switching), die ebenfalls den Vorteil der geringen Blickwinkelabhängigkeit mitbringen, allerdings mehr Strom verbrauchen und auch über langsamere Ansprechzeit verfügen.
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Immer leichter, immer dünner - ist das der richtige Weg für MacBook, iPhone, iPad und Co.?

  • Auf jeden Fall, Apple schlägt exakt den richtigen Weg ein13,4%
  • Tendenziell ja, die Geräte werden dadurch etwas angenehmer zu nutzen27,2%
  • Unsicher, mich stört es nicht, sehe aber keine Vorteile7,8%
  • Eher nein, die notwendigen Kompromisse wiegen die Vorteile nicht auf33,0%
  • Auf keinen Fall, die Geräte verlieren dadurch unnötig an Möglichkeiten und werden uninteressanter18,6%
882 Stimmen19.03.15 - 01.04.15
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