Donnerstag, 20. Dezember 2012

In einer E-Mail über iTunes Connect hat Apple die europäischen Verlage darüber informiert, dass bis zum 18. Dezember 2017 von Apple nun mehr keine Preisvorgaben für E-Books gemacht werden. Bisher waren Verlage verpflichtet, die E-Books im iBookstore und konkurrierenden Stores zum gleichen Preis anzubieten, selbst wenn Apple im iBookstore einen Umsatzanteil von immerhin 30 Prozent einbehält. Die entsprechende Klausel in den Vertriebsvereinbarungen über E-Books ist daher bis zum Stichtag in fünf Jahren aufgehoben. Damit wurden Berichte bestätigt, wonach Apple und die fünf führenden US-Verlage sich mit der Europäischen Kommission geeinigt haben, vorerst auf Preisvorgaben zu verzichten. Diese wurden laut Apple dazu eingeführt, die dominierende Stellung von Amazon zu schwächen, welches vor Apples Markteintritt auf der Kindle-Plattform regelmäßig E-Books zu Sonderpreisen verkauft hat, die deutlich unter dem Preis klassischer Bücher lagen.
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