Donnerstag, 14. März 2013

Bild zur News "Apple-Patent beschreibt kompaktes Kamera-Modul mit optischem Farbsplitter und Zoom"Unter der Bezeichnung "Digital camera with light splitter" beschreibt ein Apple-Patent ein kompaktes Kamera-Modul mit optischem Zoom und Splitter zur Trennung der Farbkanäle. Damit das komplexe System in ein Smartphone integriert werden kann, nutzt Apple eine vorgeschaltete Optik, welche das Kamera-Bild um 90 Grad umlenkt. Anschließend folgt die Technik für den optischen Zoom, um das vergrößerte Bild schließlich über einen optischen Splitter nach Farben getrennt auf drei Kamera-Sensoren aufzuteilen. Erreicht wird dies durch eine genaue Aufteilung des Quaders in vier gleichgroße Polyeder, die jeweils nur einen Farbbereich zum anliegenden Sensor leiten, während die anderen Farbbereich zu den benachbarten Polyedern reflektiert werden. Der im Patent beschriebene Ansatz verspricht nicht nur einen optischen Zoom, sondern dank der Trennung der Farbkanäle auch eine höhere Lichtempfindlichkeit bei geringerem Rauschverhalten. Mit einer Größe von 3,5 Millimetern Kantenlänge erlaubt der Farbsplitter ein Kamera-Modul mit einer Gesamtbreite von 18 bis 32 Millimetern. Das Patent wurde von Apple im Herbst 2011 eingereicht.

Bild von data.mactechnews.de
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Kommentare

Ich frage mich schon lange, warum das nicht so gebaut wird, ist doch irgendwie naheliegend, oder nicht?
o.wunder
Ich habe seit Jahren eine Digi Knipse die so eine Umlenkoptik hat, allerdings kostet das auch leicht ein wenig Bildqualität. Hängt halt von der Ausführung ab.
iSteve
Achso. Deshalb muss die Höhe des iPhones wachsen, damit ein Fettes Kamera Modul verbaut werden kann!
„Das, was der Mensch nicht weiß, macht ihm Angst.“
smuehli
Das wird doch bei Camcorder schon ewig so gemacht, zumindest bei allen 3 Chip Geräten!
WILL HABEN!
sonorman
Na ob das jemals Realität in einem iPhone wird?

• Eine derart aufwendige Optik würde das Kameramodul deutlich verteuern.

• Die Verwendung von drei statt nur einem Bildsensor treibt die Kosten mutmaßlich ebenfalls in die Höhe.

• Eine winzige Zoom-Mechanik ist sicher auch nicht gerade kostenminimierend – und bedeutet zudem mechanische Bauteile, also Teile, die Verschleißen und durch Erschütterungen beeinträchtigt werden können.

• Die periskopartike Optik muss liegend im Gehäuse verbaut werden. Der Durchmesser bzw. die Höhe der Optiken ist daher von der Dicke des Gehäuses abhängig. In einem iPhone heutiger Bauweise mit einer Tiefe von 7,6 mm (außen!) bleibt da nicht viel Spielraum. Und das auch nur, wenn künftige iPhones nicht noch flacher werden. Auf der verlinkten Seite steht, dass die Berechnungen für die Optik von einer möglichen Gehäusedicke zwischen 6 mm und 13 mm ausgehen. Da ist das iPhone 5 schon am unteren Ende der Skala.

• Das Aufsplitten der Farbkanäle und die damit verbundene Optik bringt eigene Nachteile mit sich, welche die Qualität verringern. Die Zoom-Optik kostet ebenfalls Bildqualität und schluckt Licht, so dass am Ende der erwünschte Vorteil bei Low-Light fraglich ist.

Technisch machbar ist das zweifellos. Die Frage ist nur, ob die Nachteile nicht die Vorteile überwiegen.
sonorman
• Eine derart aufwendige Optik würde das Kameramodul deutlich verteuern.
Und, war das jemals ein Argument für Apple?
sonorman
Gerhard Uhlhorn
sonorman
• Eine derart aufwendige Optik würde das Kameramodul deutlich verteuern.
Und, war das jemals ein Argument für Apple?
Denkst Du etwa, Apple müsse nicht auf die Kosten achten und könne iPhones zu jedem beliebigen Preis verkaufen?

Ein hypothetisches iPhone 6 mit derartiger Kamera dürfte deswegen nicht nicht gleich 100 Euro mehr kosten, aber damit das nicht passiert, müsste Apple wahrscheinlich eine gute Portion von seiner Marge abgeben. – Und DAS mag Apple am allerwenigsten.

Der zusätzliche Nutzen ist dafür in einem Smartphone zu gering. Einfacher wäre es, den Sensor mit mehr Megapixeln vollzustopfen (ähnliches Prinzip wie im Nokia 808 PureView) und eine Crop-Funktion (Zoom für Arme) in die Foto-App zu integrieren.
Für mich ist ein optischer Zoom das einzige wesentliche Feature, das mir an den iPhones fehlt. Ich will eben nicht noch eine Knippse mitschleppen. Wenn das 6er sowas mitbringt, bin ich dabei!
Ich bezweifle allerdings auch, dass das bei der zur Verfügung stehenden Bauhöhe und den Anforderungen an die Robustheit des iPhones möglich sein wird. Ich lass mich aber gerne überraschen.
Spatenheimer2
Ein 35-70 2.8 im iPhone wär doch super
„No dynamite, chainsaws or shotguns.“
Apple sollte sich mal mit Leica zusammen tun.
sonorman
macnobby
Apple sollte sich mal mit Leica zusammen tun.
Und dann? Was erhoffst Du Dir davon?
Leica kocht auch nur mit Wasser.
dreyfus
sonorman
Na ob das jemals Realität in einem iPhone wird?

• Eine derart aufwendige Optik würde das Kameramodul deutlich verteuern.

• Die Verwendung von drei statt nur einem Bildsensor treibt die Kosten mutmaßlich ebenfalls in die Höhe.

• Eine winzige Zoom-Mechanik ist sicher auch nicht gerade kostenminimierend – und bedeutet zudem mechanische Bauteile, also Teile, die Verschleißen und durch Erschütterungen beeinträchtigt werden können.

Mit den anderen Punkten gebe ich dir ja recht, aber bei den Stückzahlen die Apple baut, lassen sich diese Mehrkosten sicher alleine schon durch die Preisreduktionen bei Speicher, Storage und Panels kompensieren. Solange Apple den Endpreis halten und die Verkaufszahlen steigern kann, sehe ich da kein Problem. Und ein echter Zoom wäre nun definitiv ein dickes Plus, wenn denn die Bildqualität nicht zu merklich leidet (was abzuwarten bliebe).
„Patriotismus ist die Tugend der Boshaften (Oscar Wilde)“
sonorman
Gerhard Uhlhorn
sonorman
• Eine derart aufwendige Optik würde das Kameramodul deutlich verteuern.
Und, war das jemals ein Argument für Apple?
Denkst Du etwa, Apple müsse nicht auf die Kosten achten und könne iPhones zu jedem beliebigen Preis verkaufen?
Doch schon, aber das habe ich ja auch nicht in Abrede gestellt. Ich habe in Abrede gestellt, dass das kein Argument ist es nicht irgendwie doch zu verbauen. Apple sucht dann eben einen Weg um es trotzdem möglich zu machen – weil sie eben auf den Verkaufspreis achten müssen. Zur Not reduziert Apple auch die Marge. Das hat es alles schon mehrfach gegeben.
… aber damit das nicht passiert, müsste Apple wahrscheinlich eine gute Portion von seiner Marge abgeben. – Und DAS mag Apple am allerwenigsten.
Trotzdem tun sie gelegentlich genau das.
Einfacher wäre es, den Sensor mit mehr Megapixeln vollzustopfen …
Damit noch mehr Bildrauschen erzeugt wird? Ja, das wäre einfacher, nicht aber besser! Und Apple ist nicht gerade bekannt dafür immer die einfachere Lösung zu wählen.

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