iPad mini im Vergleich: Was macht die achte Generation besser?


Es ist 14 Jahre her, dass Apple das iPad mini auf den Markt brachte. Als erstes Sonderformat der Tablet-Reihe kam es im Oktober 2012 heraus – zweieinhalb Jahre nach Erscheinen des Original-iPads. Am gestrigen Montag stellte Apple die achte Generation vor. Viele Innovationen wurden bereits im Voraus bekannt, andere stellten eine Überraschung dar – und manche Eigenschaften blieben überraschenderweise unverändert.
Während Apple beim iPhone sicherstellt, dass die Kameras in jeder Generation eine Innovation erfahren, setzt das iPad mini seit 2021 auf zwei 12-Megapixel-Sensoren – einen auf der Rückseite, einen mit Ultraweitwinkel für FaceTime. Letztere Kamera wechselte lediglich ihren Ort; das iPad mini 8 verschiebt die Kamera auf die Längsseite, um bei Videokonferenzen im Querformat eine optimale Perspektive zu bieten.
Fokus auf BildschirmStattdessen konzentriert sich Apple beim iPad mini auf die Bildschirmdarstellung, was sich bei der diesjährigen Präsentation erneut gezeigt hat: Erstmals erhält das iPad mini ein OLED-Display. Im Vergleich zum Vorgängermodell steigt dadurch die Bildschirmdiagonale von 21 auf 21,59 cm, die Auflösung von 2266 × 1488 auf 2316 × 1512 Pixel. Der Wechsel auf OLED-Bildschirmtechnologie ermöglicht den Verzicht auf eine Hintergrundbeleuchtung, was dem iPad mini erlaubt, dünner und leichter zu sein – es wiegt lediglich 255 g in der Grundausstattung, 38 g weniger als das iPad mini 7. Erstmals lässt sich das iPad mini mit matter Nanotextur bestellen, sofern man ein Modell mit mindestens 256 GB Speicherplatz wählt. Der A20 Pro mit Sechs-Kern-CPU ist den 512-GB-Modellen vorbehalten; die beiden kleineren Varianten erhalten den Chip mit fünf Rechenkernen (zwei Leistungs- und drei Effizienzkernen).
Erstmals staub- und wasserabweisendBisher stand bei der mini-Reihe eher die Miniaturisierung im Vordergrund. Neue Features erschienen zunächst bei den großen Geschwistern, insbesondere beim iPad Pro. In der achten Generation ist auch dem Kleinen mal eine Innovation gegönnt: Es ist insgesamt das erste iPad, welches eine Zertifizierung zu Wasser- und Staubschutz erhält. Mit IP67 gilt es als vollständig staubdicht und resistent gegen zeitweiliges Untertauchen – und somit robust genug für einen Strand- oder Badeseebesuch.
Mit einem 80-sekündigen Zoom-Loop-Video macht Apple Werbung für die neue mini-Tablet-Generation.
Änderung seit iPad mini 1Ein Vergleich zum ersten mini zeigt, wie weit das kleine Tablet gekommen ist: Das erste iPad mini kam mit A5 auf den Markt, einem 32-Bit-Chip mit 512 MB RAM. Es wog 308 Gramm. Drei Speichergrößen standen zur Auswahl: 16, 32 oder 64 GB. Das Display mit 20-cm-Diagonale hatte eine Auflösung von 1024 × 768, die rückseitige Kamera fotografierte mit 5 Megapixeln; FaceTime musste mit 1,2 Megapixeln auskommen.
iPad mini: 1 vs. 7 & 8| Eigenschaft | mini 1 | mini 7 | mini 8 |
| Gewicht (g) | 308 | 293 | 255 |
| Länge (mm) | 200 | 195,4 | 195,3 |
| Breite (mm) | 135 | 134,8 | 132,6 |
| Tiefe (mm) | 7,2 | 6,3 | 5,4 |
| Display-ø (mm) | 200 | 210 | 215,9 |
| Auflösung | 1024 × 768 | 2266 × 1488 | 2316 × 1512 |
| RAM (GB) | 0,5 | 8 | 12 |
Verkaufsstart am 6.11.Allerdings verschob sich auch der Preis: Das erste iPad mini kostete mindestens 329 Euro. Das
iPad mini A17 Pro war zum Verkaufsstart ab 599 Euro zu haben und verteuerte sich am 25. Juni auf 679 Euro. In der achten Generation startet das iPad mini A20 Pro mit einem Mindestpreis von 749 Euro. Es lässt sich ab Mittwoch, dem 28.10. vorbestellen. Auf den Markt kommt es neun Tage später, am 6. November.
iPad mini A20 Pro Preismatrix| Festspeicher | WLAN | WLAN + Nanotextur | WLAN, 5G, GPS | WLAN, 5G, GPS + Nanotextur |
| 128 GB | 749 € | – | 919 € | – |
| 256 GB | 879 € | 1.009 € | 1.049 € | 1.179 € |
| 512 GB* | 1.129 € | 1.259 € | 1.299 € | 1.429 € |
* = A20 Pro mit 4 anstatt 3 Effizienzkernen