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Mac mini M6/M5 Pro: Keine austauschbaren SSD-Module mehr – nach kurzem Intermezzo

Mit dem Mac mini M4 sorgte Apple Ende 2024 für eine kleine Überraschung. Obwohl sich der Arbeitsspeicher weiterhin architekturbedingt ohnehin nicht austauschen ließ, saßen die NAND-Bausteine der SSD erstmals seit längerer Zeit wieder auf einem separaten Modul. Dieses konnte ausgebaut und sogar durch größere Speicherplatinen ersetzt werden. Sollte es also eine Abkehr vom bisherigen Prinzip geben, sich zwingend beim Kauf für die langfristige Konfiguration entscheiden zu müssen? Nein, wie sich jetzt herausstellte, denn es handelte sich nur um ein kurzes Intermezzo.


Entscheidung wird nicht beibehalten
Der 2024 vorgestellte Mac mini mit M4 und M4 Pro verfügte über eine proprietäre Speicherplatine. Diese sah zwar einer gewöhnlichen M.2-SSD ähnlich, enthielt allerdings keinen eigenen Speichercontroller, denn dieser befindet sich auf dem M-Chip. Dennoch erwies sich die Konstruktion als überraschend aufrüstfreundlich, später erschienen von Drittanbietern sogar entsprechende Module. Beim neuen Mac mini mit M6 beziehungsweise M5 Pro macht Apple diesen Schritt offenbar wieder rückgängig. Erste Inspektionen des Innenlebens zeigen keinen Steckplatz für ein separates Speichermodul. Stattdessen befinden sich die NAND-Bausteine direkt auf der Hauptplatine. "M6 und M5 Pro: Die bisherigen Module passen nicht mehr, bitte nicht kaufen", heißt es hierzu von "Expand Mac mini".

Apple bestätigt die Funde in einer Übersicht
Auch Apples eigene Unterlagen liefern einen deutlichen Hinweis. In der aktuellen Übersicht zur Verwendung von Ersatzteilen führt Apple zahlreiche Komponenten sowohl für den Mac mini 2024 als auch für das neue Modell mit M6 oder M5 Pro auf. Bei Antennen, Netzteil, Lüfter, Lautsprecher, Gehäuse und den vorderen USB-C-Anschlüssen sind beide Generationen aufgeführt. Beim Punkt "SSD Module" besitzt hingegen ausschließlich der Mac mini 2024 einen Eintrag, beim M6 und M5 Pro bleibt das Feld leer. Warum das Unternehmen bereits nach einer Generation wieder zu fest auf der Hauptplatine verbautem NAND-Speicher zurückkehrt, ist bislang nicht bekannt. Damit gibt es einen zweiten Punkt, der im Vergleich zum direkten Vorgänger für Kritik sorgen kann – neben dem deutlich gestiegenen Preis.

Kommentare

t.stark
t.stark23.09.26 11:30
Jo genau - ich hoffe doch sehr, dass die EU hier für Geräte, bei denen es technisch möglich ist, also z.B. allen Desktops und Notebooks.
-1
LoCal
LoCal23.09.26 11:38
t.stark
Jo genau - ich hoffe doch sehr, dass die EU hier für Geräte, bei denen es technisch möglich ist, also z.B. allen Desktops und Notebooks.

Genau das, ich sehe auch beim RAM nur bedingt die Notwendigkeit das hart zu verdrahten. (Ja, ich weiß, dass es aktuell auf dem Die ist!)
Ich hab zwar keine Lösung, doch ich bewundere dein Problem
-4
L-E23.09.26 11:49
Hin – Her. Warum, Apple? Warum?
-1
LoCal
LoCal23.09.26 12:06
L-E
Hin – Her. Warum, Apple? Warum?

Ich hab zwar keine Lösung, doch ich bewundere dein Problem
+3
TMS
TMS23.09.26 12:53
Ein tolles Stück, LoCal!
-3
tranquillity
tranquillity23.09.26 18:09
Leider wurde damit auch Schindluder betrieben. Ich habe einen Mini M4 mit angeblich 2 TB SSD bestellt. Nachdem der Rechner in den ersten Tagen mehrmals abgestürzt war, wurde ich misstrauisch. Der Austausch war auf der SW-Seite gar nicht so leicht zu erkennen gewesen. Die Verpackung war übrigens versiegelt gewesen. Das Ding ging dann ganz schnell wieder zurück.
-1
tranquillity
tranquillity23.09.26 19:51
Ergänzung: Deswegen wäre es MMn besser wenn Apple eine offizielle Schnittstelle anbieten würde für SSD. Machen sie natürlich nicht, weil Cashcow
0
LoCal
LoCal23.09.26 22:13
tranquillity
Leider wurde damit auch Schindluder betrieben. Ich habe einen Mini M4 mit angeblich 2 TB SSD bestellt. Nachdem der Rechner in den ersten Tagen mehrmals abgestürzt war, wurde ich misstrauisch. Der Austausch war auf der SW-Seite gar nicht so leicht zu erkennen gewesen. Die Verpackung war übrigens versiegelt gewesen. Das Ding ging dann ganz schnell wieder zurück.

Das hatte ich schon vor 15 Jahren… mit meinem iMac vom Apple Premium Reseller.
Ich hatte damals den meinen iMac in Vollausstattung bestellt… und er stürzte immer wieder und reproduzierbar ab … und zwar so sehr, dass LogicBoard und GPU schaden nahm. Nach der siebten Reparatur langte es mir und ich rief direkt bei Apple an und mir wurde ein Austausch zugesagt… und da wurde mir auf einem gesagt, dass ein iMac mit anderer RAM und Festplatte zu mir geschickt wurde, als ich gekauft hatte. Nachfrage beim Händler und der gab kleinlaut zu, dass die das immer so machen, also minimal RAM und HD bei Apple bstellen und dann selbst nachrüsten (ich hab natürlich den Apple-Preis bezahlt!).
Das neuere Modell hatte dann aber immer noch Abstürze, allerdings keine Hardware-Schäden mehr. Ein Jahr später rüstete ich noch mal RAM auf, weil es da grössere Module gab… und siehe da, der Händler hat nicht nur nicht originale Apple Module verbaut, sie hatten auch völlig falsche Specs!
Ich hab zwar keine Lösung, doch ich bewundere dein Problem
+2
Hepschbua
Hepschbua28.09.26 10:43
LoCal
L-E
Hin – Her. Warum, Apple? Warum?

…das Beste was Hollywood je gedreht hat - immer noch faszinierend
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