Mark Gurman: Neues Basis-iPad nicht mehr dieses Jahr


Derzeit kommt einiges an Schwung in Apples Geräte-Line-up. Einer der Gründe dafür ist Siri AI. Während man den KI-Zug jahrelang an sich vorbeiziehen sah, hat man in Cupertino nun endlich ein konkurrenzfähigeres System im Angebot. Dieses möchte man jetzt auf allen Plattformen ausrollen, oft verbunden mit der Notwendigkeit besserer Hardware. Im September kümmerte man sich um das iPhone und die Betriebssysteme, gestern kam die Home-Sparte an die Reihe.
Ende Oktober sollen ein neues iPad mini und MacBook Pro folgen, beide erstmals mit OLED-Technologie. Damit hätte Apple dieses Jahr fast jedes seiner Geräte einer Frischzellenkur unterzogen – mit wenigen Ausnahmen. Eine davon ist das normale iPad, das Einsteiger-Tablet. Glaubt man Mark Gurman von Bloomberg, muss man bei diesem Modell noch bis 2027 auf eine Aktualisierung warten.
Frühjahr 2027 als TerminGurman prognostiziert das
Frühjahr 2027 als Veröffentlichungstermin der nächsten iPad-Version, die dann die 12. Generation wäre. Vorgestellt werden könnte es zusammen mit weiteren Tablets von Apple. Erneuerungen stehen kommendes Jahr nämlich auch beim iPad Air und iPad Pro an. Das Air erhalte laut Gurman dann ebenfalls ein OLED-Display und das Pro eine verbesserte Wärmeableitung. Zur Hardware-Ausstattung des normalen 2027er-iPads gibt es hingegen keine unmittelbaren Hinweise. Es ist aber wahrscheinlich, dass ein größerer Sprung ansteht, ausgehend von dem etwas veralteten A16-Prozessor der jetzigen Generation. Apple hat sicherlich Interesse daran, möglichst viele KI-Anwendungen auf dem Gerät ausführen zu können.
iPad mit längeren VerkaufszyklenAnders als das iPhone, bei dem praktisch im Jahrestakt ein neues Modell auf den Markt kommt, sind die Zyklen beim Einsteiger-iPad weniger regelmäßig und mitunter auch deutlich länger. Die aktuelle Version kam im März 2025 in den Verkauf, im kommenden Frühjahr wäre es dann zwei Jahre alt. Ungewöhnlich ist das nicht. Das Vorgängermodell war rund zweieinhalb Jahre auf dem Markt und zwischen der vierten und fünften Generation vergingen noch einmal 24 Monate mehr.