Hinweise im Code: Neue Kamera-Funktionen des iPhone 18 Pro


In diesem Jahr gibt es überdurchschnittlich viele Hinweise auf kommende Funktionen, die sich direkt aus Betas ableiten lassen. Das betrifft nicht nur Hardware-Kennungen und Frameworks (siehe
Meldung), sondern auch sehr konkrete Features. So spuckt die Vorabversion von iOS 27 beispielsweise Indizien aus, welche neuen Möglichkeiten die Kamera-App auf der unmittelbar bevorstehenden iPhone-Generation bieten soll. Diese dürften wohl morgen auf dem Event zur Sprache kommen – bislang lässt sich keine davon über die normale Oberfläche aktivieren.
Histogramme, manueller FokusiOS 27 enthält demnach vollständige Implementierungen für Histogramme und Waveforms, jeweils für Luminanz, RGB Composite und RGB Parade. Während ein Histogramm die Verteilung von dunklen, mittleren und hellen Bildbereichen darstellt, zeigt ein Waveform zusätzlich, an welcher horizontalen Position des Bildes diese auftreten. Ebenfalls im Code verbirgt sich manuelle Fokussteuerung. Einen entsprechenden Schieberegler hatte Apple damals schon mit iOS 26 getestet, dann jedoch wieder aus der Oberfläche entfernt. Gemäß der hinterlegten Geräteabfrage muss das iPhone "ursprünglich mit iOS 27 ausgeliefert worden sein" – das trifft somit lediglich auf das iPhone 18 Pro zu.
Mehrfach-Selbstauslöser, BildkorrekturEine andere Neuerung erlaubt mehrere Aufnahmen mit wiederholtem Selbstauslöser. Nach jedem Foto beginnt automatisch erneut der gewählte Countdown. Spannend klingt zudem eine neue Bildkorrektur, welche Kalibrierungsdaten abhängig von der jeweiligen Blendenöffnung auswählt und miteinander verrechnet. Bis zu vier Referenzwerte sind vorgesehen, was wohl Gerüchte bestätigt, das iPhone 18 Pro bzw. Pro Max verfüge über eine variable physische Blende.
Nicht zwingend sofort verfügbarOb Apple sämtliche jetzt entdeckte Funktionen morgen zusammen mit den neuen iPhones ankündigt, bleibt offen. Einige der Features könnten durchaus auch für spätere iOS-27-Versionen vorgesehen sein. Die Codefunde zeigen aber zumindest, dass Apple die eigene Kamera-App offenbar deutlich stärker mit Profiwerkzeugen ausbaut, für die man bislang eine Drittanbieter-App auf dem iPhone benötigte.