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Gurman: MacBook Neo 2 mit zwei signifikanten Verbesserungen – und mehr lokalen KI-Features

Als Apple im März 2026 das MacBook Neo auf den Markt brachte, setzte das kalifornische Unternehmen damit Maßstäbe im Hinblick auf das Preis-Leistungs-Verhältnis. Das günstigste Notebook aus Cupertino sorgte unter anderem dafür, dass weitere große Hersteller Budget-Modelle ähnlicher Machart ankündigten (siehe ). In puncto Performance und vor allem Akkulaufzeit können diese dem MacBook Neo allerdings in aller Regel nicht wirklich Paroli bieten. Das Bessere ist aber bekanntlich der Feind des Guten – und so arbeitet Apple natürlich bereits an der zweiten Generation des kompakten Notebooks.


MacBook Neo 2: A19 Pro mit 5 GPU-Kernen
Ebenso wie beim aktuellen Modell setzt Apple – wenig überraschend – auch beim MacBook Neo 2 auf einen iPhone-Chip der A-Klasse. Der Bloomberg-Journalist Mark Gurman will in Erfahrung gebracht haben, dass der kalifornische Hersteller den A19 Pro zum Einsatz bringt. Dieser verrichtet bereits jetzt seinen Dienst im iPhone 17 Pro (Max) und im iPhone Air. Allerdings nutzt Apple aller Voraussicht nach im MacBook Neo 2 eine sogenannte „binned version“ des Chips: Statt mit 6 GPU-Kernen wie im iPhone 17 Pro (Max) wird dem Bericht zufolge eine Ausführung mit nur 5 GPU-Kernen verbaut. Das entspricht dem SoC, welcher im iPhone Air zu finden ist. Der Geschwindigkeitszuwachs gegenüber dem aktuellen MacBook Neo dürfte bei der kommenden Generation somit bei etwa 10 bis 15 Prozent liegen. Die Grafikperformance könnte sogar um bis zu 40 Prozent zulegen, das legen Benchmarks mit dem iPhone 17 Pro nahe.

50 Prozent mehr Arbeitsspeicher, erweiterte lokale KI-Features
Mit dem A19 Pro einhergehen wird mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit eine Aufstockung des Arbeitsspeichers. Gurman und andere Branchenexperten rechnen beim MacBook Neo mit 12 Gigabyte RAM; das aktuelle Modell verfügt lediglich über 8 Gigabyte. Die Erweiterung hat positive Auswirkungen auf die Fähigkeiten im Hinblick auf Apple Intelligence: Das MacBook Neo 2 dürfte mehr KI-Features lokal abarbeiten können als die aktuelle Version. Dazu zählen etwa eine verbesserte Diktierfunktion sowie die Konfiguration der Siri-Stimmen.

Neue Farben, Marktstart voraussichtlich 2027
Darüber hinaus soll das MacBook Neo 2 auch in neuen Farben erhältlich sein. Details hierzu konnte Gurman allerdings noch nicht in Erfahrung bringen. Bei Design und Displaygröße sowie den angebotenen Speicherkapazitäten dürfte sich nichts ändern. Die kommende Generation von Apples Budget-Laptop wird voraussichtlich 2027 erscheinen.

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Kommentare

System 6.0.1
System 6.0.123.07.26 11:18
Ich habe da drei ernstgemeinte technische Fragen:

1. Der Arbeitsspeicher ist bei den A-Prozessoren intern verbaut. Bedeutet das, Apple produziert seinen „eigenen RAM“, und ist somit nicht vom Einkauf dieser Komponente abhängig? Und damit auch nicht von der Kostensteigerung in diesem Segment?

2. Das MacBook Neo ist der Beweis, dass macOS 26 auf einem A-Prozessor läuft. Wenn nun der A-Prozessor tatsächlich RAM nutzen kann, der nicht von den Kostensteigerungen im Speicherbereich betroffen ist, bietet sich das Neo-Modell dann ebenfalls für Geräte über dem Einstiegssegment an? Also leistungsfähigere A-Prozessoren mit mehr RAM beispielsweise im MacBook Air?

3. Ein MacBook mit Touch-Display ist in der Benutzung nur wenig von einem iPad mit einem Apple Magic Keyboard zu unterscheiden. Ist jetzt ein Verschmelzen von macOS und iPadOS zu erwarten? Oder zumindest ein Umschalten der Nutzeroberfläche von einem zum anderen OS-Typ?

Irgendwie habe ich das Gefühl, das MacBook Neo ist (auch) ein Feldtest für ein Unified Mobile OS . Dass Schwankungen auf dem Speichermarkt damit auch noch etwas abgemildert werden kann, wäre zudem ein angenehmer Nebeneffekt.

Wo ist mein Denkfehler?
„A lot of times, people don't know what they want until you show it to them.“ Steve Jobs, 1998
+1
Uwe Kempf23.07.26 11:29
Der A19 kann (glaube ich) nur maximal 12GB RAM. Von daher ist der nur für die absolute Einstiegsklasse geeignet.

Die M Prozessoren haben ja eine sehr ähnliche Architektur wie die A Prozessoren. Auch mit RAM auf dem Chip. Vermutlich muss Apple diese RAM Module, die in den A oder M Chip eingebaut werden separat kaufen?
0
eastmac
eastmac23.07.26 11:42
Da geht der Preis dann Richtung 1000€ und das Air gen 1400 usw. ....
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sudoRinger
sudoRinger23.07.26 11:43
Der Bloomberg-Journalist Mark Gurman will in Erfahrung gebracht haben, dass der kalifornische Hersteller den A19 Pro zum Einsatz bringt. ... Gurman und andere Branchenexperten rechnen beim MacBook Neo mit 12 Gigabyte RAM
Captain Obvious strikes again.
System 6.0.1
Bedeutet das, Apple produziert seinen „eigenen RAM“, und ist somit nicht vom Einkauf dieser Komponente abhängig?
Das RAM muss genauso in Auftrag gegeben werden wie beim Mac. Die DRAM-Dies stammen von externen Speicherherstellern wie SK Hynix, Samsung oder Micron wie bei anderen Herstellern und wie beim Mac. Die Preise für das iPhone werden sich erhöhen. Warte 2 Monate ab, nur Geduld.
2. Das MacBook Neo[/b] ist der Beweis, dass macOS 26 auf einem A-Prozessor läuft.
Es gibt keinen strukturellen Unterschied zwischen A- und M-Prozessoren, die unterscheiden sich nur in der Ausstattung (mehr CPU/GPUs, mehr Speicherkanäle usw.)
3. Ein MacBook mit Touch-Display[/b] ist in der Benutzung nur wenig von einem iPad mit einem Apple Magic Keyboard zu unterscheiden. Ist jetzt ein Verschmelzen von macOS und iPadOS zu erwarten? Oder zumindest ein Umschalten der Nutzeroberfläche von einem zum anderen OS-Typ?
Mehrbenutzerverwaltung, Terminal/Unix-Unterbau, freie Displaykonfiguration, Catalyst-Apps sind auf dem Mac ein Fremdkörper, die Sandbox-Pflicht für iPad-Apps, iOS/iPadOS hat nur die case-insensitive APFS-Variante gegenüber der frei wählbaren Variante auf dem Mac, unzureichende xattr-Unterstützung usw.
Das ist eine lange Liste von Unterschieden. Wenn Du meinst iPadOS und Mac sind ähnlich, legt das nahe, dass der Eindruck von der Nutzung ähnlicher Apps kommt.
Nichts deutet auf ein Verschmelzen von iPadOS und macOS hin, außer die unselige Vereinheitlichung von GUI-Merkmalen.
+3

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