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iOS 27 und macOS 27 schließen jeweils dreistellige Anzahl von Sicherheitslücken

Als Liquid Glass vor einem Jahr als neues Design der Apple-Betriebssysteme auf den Geräten der Nutzer Einzug hielt, gab es zahlreiche kritische Stimmen. Einige zogen es vor, beim Vorgänger zu bleiben, da sie sich von der neuen Optik nicht angesprochen fühlten. Dieses Jahr fällt der visuelle Unterschied von Tahoe zu Golden Gate nicht mehr so stark ins Gewicht, die mit den 27er-Systemen geschlossenen Sicherheitslücken dafür umso mehr. In iOS und macOS wurde jeweils eine dreistellige Zahl von Sicherheitsproblemen beseitigt. Für ältere Systeme stellt Apple ebenfalls Fixes bereit. Die in der jüngeren Vergangenheit stetig wachsende Anzahl entdeckter und gefixter Lücken steht wahrscheinlich im Zusammenhang mit der Entwicklung von KI. Neue Softwareschwachstellen lassen sich damit schneller aufspüren.


Große Menge geschlossener Lücken
Apple listet auf einer Supportseite für iOS 27 und iPadOS 27 insgesamt 122 Einträge mit 126 dokumentierten CVEs auf. Der größte Block besteht aus Fixes für Lücken im Kernel, wo es vor allem um Speicherfehler geht. Noch größer ist die Zahl der beseitigten Sicherheitsprobleme bei macOS 27. Sage und schreibe 204 Schwachstellen nennt Apple für dieses System-Update. Auch dort besteht der größte Block aus Behebungen von Kernel-Fehlern in Verbindung mit Speicherfehlern. Auffällig viele Korrekturen entfallen zudem auf das Drucksystem CUPS, hier sind gleich zehn Schwachstellen dokumentiert.

Geschlossene Lücken auch in älteren Systemen
Parallel zu den Upgrades auf iOS 27 und macOS 27 gab es auch Updates für ältere Betriebssysteme. iOS 26.7 und iPadOS 26.7 stopfen immerhin über 80 Lücken. Für macOS 26.7 nennt Apple insgesamt 153 geschlossene CVEs – ebenfalls eine stattliche Zahl.

Es gibt bislang keine Hinweise, dass eine der Lücken bereits aktiv ausgenutzt wird. Es empfiehlt sich dennoch, nach Möglichkeit die neueste Version zu installieren, die ein Gerät unterstützt. Apple selbst weist darauf hin, aus architektonischen Gründen nur in der jeweiligen Hauptversion alle bekannten Sicherheitsprobleme zu beseitigen. Seit gestern sind das macOS 27 Golden Gate sowie iOS und iPadOS 27.

Kommentare

macwiz15.09.26 13:38
Mal was positives: nach dem Update von iOS 18.7.9 auf 26.7 und entsprechender Wartezeit über Nacht fühlt sich das iP15P wieder deutlich flotter an.

Das Übliche musste dennoch erledigt werden: iCloud schaltet das Teilen bestimmter Apps stur immer wieder bei einem Update ungefragt ein, das nervt etwas

Beim iPad Pro 11" M4 fällt der Unterschied nicht so ins Gewicht, hier war zuvor bereits 26.6 installiert.

Die Macs bleiben vorerst bei 15.8 und ich tendiere dazu v26 komplett zu überspringen.

iOS/iPadOS/macOS 27 wird noch mindestens bis zur zweiten oder dritten Iteration warten müssen - wir arbeiten mit unseren Devices. Nur das AppleTV darf als erster Kandidat TVOS27 bekommen
+3
Tomboman15.09.26 14:26
macwiz

Das gleiche überlege ich auch (Tahoe wird mir seit gestern gar nicht mehr angeboten)

Mich würde allgemein interessieren, was „besser“ für macOS 27 wäre. Erst Update auf Tahaoe und dann Golden Gate, oder überspringen? Mein Gefühl sagt mir irgendwie Tahoe noch im letzten Update mitzumachen.
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