AirPods 5: Der erste Testbericht ist da


Von außen betrachtet unterscheiden sich die in wenigen Tagen erhältlichen AirPods 5 nicht vom Vorgängermodell. Apple hat allerdings beim Innenleben der drahtlosen Ohrhörer Hand angelegt und sie technisch verbessert. Dem kalifornischen Unternehmen zufolge wurde nicht nur die Klangqualität verbessert, ein adaptiver Equalizer der nächsten Generation sorgt darüber hinaus für „noch immersiveren Sound“ (siehe
). Außerdem gab es bei der Vorstellung im Rahmen des „Surprise and shine“-Event noch eine Premiere: Auch die günstige Ausführung der AirPods 5 mit USB-C-Ladecase verfügt jetzt über aktive Geräuschunterdrückung (Active Noise Cancellation, ANC). Bei den AirPods 4 mussten preisbewusste Kunden auf dieses Feature noch verzichten. Kurz vor dem Auslieferungsbeginn am 18. September ist jetzt ein erster Testbericht der AirPods 5 erschienen.
Keine Design-Änderung, aber bessere Resistenz gegen WasserAndrew O’Hara hat die AirPods 5 für
Appleinsider unter die Lupe genommen und gründlich getestet. Dafür stand ihm die Version mit kabellosem Ladecase zur Verfügung, für welche Apple hierzulande 169 Euro verlangt (die günstigere Variante kostet 149 Euro). Technisch unterscheiden sich die beiden Ausführungen ansonsten nicht, das Testergebnis lässt sich also auf die AirPods 5 mit USB-C-Ladecase übertragen. Da es designmäßig keine Veränderung zu den AirPods 4 gibt, hat sich beim Tragekomfort der fünften Hörstöpsel-Generation aus Cupertino naturgemäß nichts getan. Letztere ist allerdings staub- und wasserdicht gemäß IP57, verträgt den Kontakt mit Flüssigkeiten wie etwa Schweiß also etwas besser als das bisherige Modell.
Exzellenter Klang, beeindruckender TransparenzmodusO’Hara bescheinigt den AirPods 5 einen exzellenten Klang. Der Sound sei sehr neutral mit kontrolliertem Bass und klar definierten Höhen. Bei hohen Lautstärken glänzen Apples neue Ohrhörer mit verzerrungsfreier Wiedergabe. Die Qualität unterscheidet sich seiner Erfahrung nach allerdings nicht merklich von jener der AirPods 4. Wer ein eher basslastiges Playback bevorzuge, könne dies auf dem iPhone durch entsprechende Einstellungen im Equalizer erreichen. Besonders beeindruckend ist dem Testbericht zufolge der Transparenzmodus der AirPods 5. Dazu trage das offene Design der Hörstöpsel seinen Teil bei. Bei längeren Gesprächen lasse sich schon einmal vergessen, dass man die Ohrhörer überhaupt trage, so O’Hara. Obwohl die Konstruktion der aktiven Geräuschunterdrückung nicht förderlich sei, arbeite diese in etwa auf dem Niveau der geschlossenen AirPods Pro 3. Der Tester bescheinigt den AirPods 5 in dieser Hinsicht das beste ANC, welches ihm jemals bei offenen Ohrhörern untergekommen ist.
Fazit: 4,5 von 5 möglichen PunktenO’Hara bewertet die AirPods 5 mit 4,5 von 5 möglichen Punkten. Er ist allerdings nicht sicher, ob sich ein Kauf für Besitzer von AirPods 4 lohnt. Ein Argument für ein solches Upgrade könnte natürlich das nunmehr auch in der günstigen Version verfügbare ANC sein. Nutzer älterer Ohrhörer aus Cupertino würden hingegen deutlich von einem Kauf der AirPods 5 profitieren.
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