Apple Creator Studio: Viele Neue Features für Logic Pro, Final Cut Pro, Pixelmator & Co.


Insgesamt zehn Apps umfasst das Apple Creator Studio, dazu zählen unter anderem die Videoschnitt-Software Final Cut Pro, das leistungsstarke Audio-Werkzeug Logic Pro und die Bildbearbeitung Pixelmator Pro. Außerdem gehören die landläufig auch als iWork-Apps bezeichneten Anwendungen Pages, Numbers und Keynote dazu sowie einige weitere Tools. Apple hat jetzt wieder einmal Updates für alle unter dem Namen Creator Studio angebotenen Programme veröffentlicht. Dem kalifornischen Unternehmen zufolge werden diese dadurch nicht nur schneller, sondern auch intelligenter. Außerdem treibt Apple mit den neuen Versionen die Vernetzung der Apps weiter voran.
Final Cut Pro: Automatische Erzeugung von UntertitelnApple spendiert etlichen der jetzt aktualisierten Apps neue Fähigkeiten in Sachen Künstliche Intelligenz (KI). Diese seien „dynamisch genug für alle kreativen Anwendungsmöglichkeiten“, heißt es in der
Pressemitteilung. So erhält beispielsweise Final Cut Pro zusätzliche KI-Workflows, unter anderem für die Erzeugung von Untertiteln. Der Audioteil eines Videos wird dabei automatisch lokal transkribiert und in die Timeline eingefügt. Das funktioniert allerdings derzeit nur mit US-englischen Texten. Außerdem gibt es ab sofort dynamische Titel und anpassbare Hintergründe. Die Mac-Version der Videoschnitt-Software bietet zudem einen verbesserten Farbabgleich und ein neues Tool namens „Auto Mask“, das bestimmte Elemente des Videomaterials isoliert und auf Wunsch verändert. Die lokale KI erkennt dabei beispielsweise Haare, Haut, Laub oder Kleidung ohne manuelle Eingriffe. Auch die Tools Motion und Compressor hat Apple um zusätzliche Features erweitert.
Neu in Final Cut Pro ist ein Tool namens Auto Mask.
Quelle: Apple Logic Pro: Neuer Synchronisationsmodus und überarbeitetes AkkordIDDer Audiobearbeitungs-App Logic Pro spendiert Apple unter anderem ein neues Producer-Projekt; dieses zeigt die komplette Session hinter dem Stück „Shoulda Never“ von Khris Riddick-Tyne. Außerdem wurde AkkordID überarbeitet, um für eine präzisere Analyse von Harmonien zu sorgen. Das Ergebnis seien „Session Player, die schnell reagieren und Akkordwechsel leichter spielen“, so Apple in der Ankündigung der Updates. Darüber hinaus verfügen die neuen Versionen von Logic Pro und MainStage über einen neuen granularen Synchronisationsmodus.
Einzelne Apps werden stärker miteinander verbundenApple hat mit den Updates auch die Vernetzung der Apps vorangetrieben. Final Cut Pro ist jetzt in der Lage, einzelne Frames eines Videos an Pixelmator Pro zu senden. Pages, Numbers und Keynote bieten die Möglichkeit, in einem Dokument enthaltene Bilder auszuwählen und dann direkt in Pixelmator Pro zu bearbeiten. Die vorgenommenen Änderungen fließen dann automatisch ins jeweilige Dokument ein. Diese Funktion steht allerdings nur Nutzern der kostenpflichtigen Abo-Versionen zur Verfügung. In den drei iWork-Apps lassen sich zudem auf einfache Art und Weise vektorisierte Formen generieren. Pages ist jetzt in der Lage, die Silben von Wörtern automatisch während der Eingabe zu trennen.
Apps gibt es im Abonnement oder als EinmalkaufDie im Apple Creator Studio enthaltenen Apps sind im Abonnement für 12,99 Euro pro Monat oder jährlich 129,00 Euro erhältlich.
Final Cut Pro,
Logic Pro,
Pixelmator Pro,
Motion,
Compressor und
MainStage gibt es nach wie vor auch einzeln als Einmalkauf. Nach wie vor verfügbar sind die kostenlosen Ausgaben von Pages, Numbers und Keynote.