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Forum>Software>iTunes Genius Spionage?

iTunes Genius Spionage?

Iskander
Iskander30.09.0814:44
Was haltet ihr von der neuen Genius Funktion in iTunes?
Apple behauptet es verlauft alles anonym aber wieso muss man beim einrichten seinen iTunes Account angeben?
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Kommentare

Alec30.09.0814:47
Ich habe es nicht aktiviert, weil ich bei genau diesem Schritt nicht weitergehen wollte. Ich kann drauf verzichten; muss nicht immer alles Neue ausprobieren/nutzen.
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uplift
uplift30.09.0814:49
Warum hast Du einen iTunes Account, bei welchem Deine Daten hinterlegt sind. Kauf CDs doch im Kaufhaus und bezahle Bar
Scherz beiseite. Du bekommst doch eine individuelle Startseite im Store. Wenn Genius Deinen Account nutzt, kann die Startseite zwecks Marketing doch viel besser angepasst werden. Außerdem „lernt“ Genius doch. Oder glaubst Du, bloß weil Du die Rolling Stones hörst, findet jeder andere, der die Stones hört auch Dire Straits gut?!
„Computer erleichtern uns ungemein die Arbeit an Problemen, die wir ohne sie nicht hätten. Ich habe keine Lösung, aber ich bewundere das Problem.“
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jogoto30.09.0814:51
Wenn Apple spionieren wollte, hätte das bisher auch schon funktioniert. Nun holen sie, wie es sich gehört, Dein Einverständnis ein, wenn Daten übertragen werden sollen. Also soweit korrekt. Was sollen die mit der Information, welche Songs Du noch so auf Platte hast, anfangen, außer dem, was sie angeben damit zu tun?
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Schoko1
Schoko130.09.0814:56
Hay,

ich habe hier den Text aus einem meiner älteren Beiträge hineinkopiert. Passt aber zu deiner Frage:

Und du hast Recht, es geht niemanden etwas an was du hörst. Aber das weiss Apple auch ohne Genius.
Vermutlich werden bei jedem Kauf die Daten gespeichert.

Und mit dieser ständigen Paranoia

-wo gehen meine Daten hin ?
-wer speichert meine Daten ?
-wer hat Zugriff auf meine Daten ?
-wer sieht wann ich im Netz bin ?

Wer so denkt, müsste das Internet aufgeben. Seit es das Netz gibt, werden vermutlich Daten von Usern gespeichert.
Davor war es das Postgeheimnis und das Bankgeheimnis. Vom polizeilichem Führungszeugnis ganz zu schweigen.
Es gab schon immer Leute/Institutionen die über dem Gesetz stehen und die Daten gesammelt und ausgewertet haben.

Und das wird auch immer so bleiben. Ich finde es zwar auch nicht gut,aber so war es und wird es immer sein.

Wenn eines Tages das FBI vor meiner Tür steht und mir vorwirft ich hätte mal bei ITunes einen Titel gekauft in dem das Wort Fuck vorkommt, ja und?

Es geht hier um Musik.

„Recht ohne Macht ist wirkungslos. Macht ohne Recht ist Tyrannei. “
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JanoschR
JanoschR30.09.0814:57
das is so geil XD ...wenn ihr so angst davor habt, benutzt es einfach nicht. mir ists schnuppe und deswegen erfreue ich mich jeden tag über die geniale genius-funktion...
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willyman
willyman30.09.0815:08
ICH habe nicht zu verbergen. Vom meinen rund 1000 CDs sind bis auf ein paar "Gastgeschenke" 98% legal gekauft (ich will halt auch die Informationen, die auf dem Booklet stehen, aber diese werden auch immer weniger speziell den Pappendeckel-Hüllen beigefügt.
Was aber wirklich diskussionswürdig wäre, ist die Qualität der erzeugten Genius-Playlists. Bei rund 11000 Titeln in meiner iTunes-Bibliothek ist die Auswahl nicht so klein, daß bei dem Referenztitel "Child in Time" von Deep Purple eine Playlist erzeugt wird, die "El Condor Pasa" von Simon & Garfunkel und Lullabye von Billy Joel enthält
„Shock your parents, read a book!“
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Iskander
Iskander30.09.0815:12
Ja klar weiss Apple welche Songs wer gekauft hat aber was ist mit den selst eingelesenen CD's?
Ausserdem was passiert genau auf diesem Genius Server das beschreibt Apple auch nicht so genau...
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Rox30.09.0815:12
am besten garnicht benutzen
funktioniert eh nicht

ich habe house gehört und bekam christina aguilera aufgeschwatzt

ein bekannter hat techno gehört und bekam tokio hotel als nächstes lied

jap funktioniert also prächtig !
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Johloemoe
Johloemoe30.09.0815:23
ich finde Genius eigentlich ganz gut, und es funktioniert bei mir auch soweit so gut.
Beispiel: Zu Claptons "Layla" suchte er mir unter anderem CCR, Pink Floyd, Archive und Dream Theater raus, die Liste hab ich mir direkt gespeichert, finde die toll

Und letztendlich glaube ich, da Apple in den Bedingungen, die man abnicken muss, klar sagt, dass die Daten anonym gespeichert werden, glaube ich dass die Daten wirklich nur für Genius und zur anonymen Statistik genutzt werden. Und das ist für mich okay..

Klar können sie mehr machen, aber ohne Vertrauen braucht man sich gar nicht mehr vor die Tür bewegen.. Man denke allein an die ganze Verschwörungstheorien in der Weltpolitik
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exAgrajag30.09.0815:24
willyman
ICH habe nicht zu verbergen.
Dir ist schon klar, daß dieser Spruch der Dümmste aller anzunehmenden Sprüche im Zusammenhang mit Datenschutz darstellt?
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Hellokittyhater30.09.0815:28
Ich finde die Genius-Funktion gut und liefert zu 90 % aller Fälle auch gute Ergebnisse. Vor allem unterwegs schnell eine Wiedergabeliste mit dem iPhone generieren lassen ist wunderbar, man hört nicht nur neue Sachen, sondern auch wiedermal Sachen die man schon länger nicht mehr gehört hat und die Empfehlungen sind zum größten Teil auch nicht schlecht.
Zum Thema Datenschutz. Wer mit iTunes Musik kauft hat die Daten sowieso auf Apples-Server liegen und das sogar mit Namen und solange die Daten nicht weiterverkauft werden ist mir das schnuppe. Und mit der Anonymität wird Apple sicher nicht lügen. Käme das Gegenteil raus gibt das zum einen einen riesigen Imageschaden und im Klagewütigen Amerika sicher auch saftige Schadensersatzklagen... Das kann sich Apple nicht leisten...
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willyman
willyman30.09.0815:43
exAgrajag

Dieses Statement bezog sich natürlich nur auf meine iTunes-Bibliothek (obwohl sich auch sonst nichts auf meinem Rechner befindet, das mir oder anderen Schaden anrichten könnte, wenn es in falsche Hände fiele)

Hellokittyhater

Ich stimme zu, dass ganz unterschiedliche Playlists erzeugt werden können, die vorher mit Bordmitteln nicht möglich waren.
Dennoch bezweifle ich die Qualität dieser stark an. Kommt mir mehr wie ein Zufallsgenerator an.
„Shock your parents, read a book!“
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jogoto30.09.0816:16
Iskander
Ausserdem was passiert genau auf diesem Genius Server das beschreibt Apple auch nicht so genau...
Du schreibst doch auch nicht genau, vor was Du eigentlich Angst hast. Und diese Angst vor irgend etwas undefiniertem ist weit aus dümmer exAgrajag, als die Tatsache, dass manche Leute keine Angst davor haben, dass jemand Einblick in den legalen Songbestand ihrer iTunes-Bibliothek hat.
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flunschi
flunschi30.09.0816:40
So wies aussieht hat jeder eine andere Schmerzgrenze beim Thema Datenschutz. Sollen die Leute doch ruhig Ihr Nutzerverhalten an Apple melden. Es geht hier ja nicht um ein Überwachungsgesetz oder so. Für mich käme es nicht in Frage Genius zu nutzen. Was wäre im Endeffekt das Ergebnis? Apple beeinflusst das Nutzerverhalten. Und ich möchte nicht manipuliert werden, sondern meine eigenen Entscheidungen treffen. Und ich möchte auch stundenlang selber durch den Store surfen und Musik die ich mag finden. Mit Genius wird das doch total langweilig.
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jogoto30.09.0816:55
flunschi
So wies aussieht hat jeder eine andere Schmerzgrenze beim Thema Datenschutz.
Meine ist z.Z. erreicht, wenn das Wort fällt. "Datenschutz" ist gerade die Hauptausrede, wenn es um die Dummheit der Menschen geht. Neulich wollte ich in der Klasse meiner Tochter eine E-Mail Liste der Elternhäuser anregen. Dass ich nicht gesteinigt wurde ist noch ein Wunder. Nein, da kann man nicht als mündiger Bürger einfach sagen, "ich habe keine" oder "ich veröffentliche meine nicht" oder (ganz intelligent) sich extra für so was eine besorgen, nein, da wird gleich das ganze Vorhaben mit dem "Argument" Datenschutz abgeschmettert. Auf Nachfrage, was denn vor wem geschützt werden soll, gabs die gleichen Antworten wie hier: keine.

P.S. ich habe Genius abgeschaltet. Ich weiß aber auch warum.
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Peter_30.09.0817:13
jogoto
warum?
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jogoto30.09.0817:16
Peter_
jogoto
warum?
Zum einen geht es mir wie flunschi, ich stöbere gerne selbst, zu anderen hat meinen Musikgeschmack schon der Mini-Store nicht verkraftet; es kommt einfach nur Müll als Empfehlung.
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Peter_30.09.0817:48
ich hab´s auch probiert, aus Neugier am Neuen. Finde es ganz lustig, nicht immer der Volltreffer, aber es sind häufig Songs dabei, die ich schon lange nicht mehr gehört habe. Ich habe eine recht große Bibliothek, da vergisst man schon mal das ein oder andere - in meinem Alter
Zu der Datenschutzdiskussion: selbst wenn ich "faule Eier" unter meiner Sammlung hätte, wie sollte man das feststellen können? Oder kann schon ermittelt werden, online, wie die Musik auf den Mac gelangt?
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exAgrajag30.09.0818:20
Eines der Probleme mit der Datensammelwut von einigen Firmen ist doch, daß es relativ subtil abläuft. Wie hier schon geschrieben, denken viele, daß sie in diesem einen Zusammenhang nichts zu verbergen haben. Was ist aber, wenn die Firma später mal ihre Ausrichtung ändert? Was ist, wenn eine Firma übernommen/verkauft wird und sich Datennutzungsbedingungen ändern? Was passiert, wenn jemand mit der US-Fahne wedelt, irgendwas von "Gefahr in Verzug" murmelt und die Herausgabe von Daten fordert?

Die vielfältigen Verknüpfungsmöglichkeiten machen die Gefahr aus. So schnell, wie Firmen sich gegenseitig aufkaufen oder wie sie fusionieren, dauert es eben nicht lange, bis scheinbar unabhängige Daten plötzlich zusammenwachsen.

Und das ist *keine* Paranoia, das ist alltägliches Geschäft.
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exAgrajag30.09.0818:26
Im übrigen ist mir klar, daß man sich nicht im Internet bewegen kann, ohne Spuren zu hinterlassen. Ich versuche lediglich so wenig wie möglich preiszugeben.
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Gort
Gort30.09.0818:26
Die Genius-Funktion finde ich toll. Die Empfehlungen passen nicht immer, stimmt, aber bei einer großen Bibliothek, die thematisch nicht zu eng gefaßt ist, lohnt sich die Funktion, finde ich. Man gräbt damit oft alte Schätze aus, die sonst untergegangen wären.

Da ich sowieso nichts im iTMS kaufe (zu teuer für DRM-verseuchte Dateien mit zu geringer Datenrata, im Vergleich zu CDs die gleich viel oder weniger kosten), ist es mir egal, ob die Auswahl von Apple meinem Geschmack angepaßt wird oder nicht. Ich kaufe so oder so nur reale CDs und rippe die.

Trotzdem komme ich relativ selten in den Genuß der Genius-Funktion, weil mir iTunes selber inzwischen viel zu fett und selbstherrlich geworden ist, und ich deswegen andere Musikplayer nutze. Aber Genius is scho nett
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Peter_30.09.0818:27
Gut, aber was haben die dann an Daten von mir? Meine Kreditkartennummer, meine Mailadresse, die Musik, die ich höre. Das bereitet mir wirklich keine Kopfschmerzen.
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jogoto30.09.0818:30
exAgrajag

Könntest Du Deine Fragen gleich mal beantworten? Ich finde nämlich keine vernünftige Antwort darauf.
Sollten meine iTunes Daten eines Tages mit sensiblen Daten von mir zusammen kommen, weiß ich nicht, welchen Unterschied es macht, wenn ich einen Kredit nicht zurück gezahlt habe, ob ich lieber Mozart oder Metallica höre.
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jonny91
jonny9130.09.0818:32
Schoko1
...Vom polizeilichem Führungszeugnis ganz zu schweigen.
Es gab schon immer Leute/Institutionen die über dem Gesetz stehen und die Daten gesammelt und ausgewertet haben...

Ich glaube aber, die Polizei darf das
„How much wood would a woodchuck chuck if a woodchuck could chuck wood?“
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Gort
Gort30.09.0819:26
jogoto
Sollten meine iTunes Daten eines Tages mit sensiblen Daten von mir zusammen kommen, weiß ich nicht, welchen Unterschied es macht, wenn ich einen Kredit nicht zurück gezahlt habe, ob ich lieber Mozart oder Metallica höre.

Wen juckt Mozart oder Metallica? Beides "gutbürgerlich". Solltest du aber Sachen von ... sagen wir mal, von so typischen Fascho-Bands haben, dann läßt das sicher gewisse Rückschlüsse zu. Zumindest im statistischen Rahmen. Oder der rollende Selbstgerechte wüßte sicher gern, wer in Deutschland lebt, keinen Migrationshintergrund hat, aber trotzdem so nahöstliche Gebetsdudler hört.

Bei Mozart und Metallica wüßte man nur, daß du Langweiler bist Aber es kann schnell böse enden, wenn man den "falschen" Musikgeschmack hat, selbst wenn man nichts auf dem Kerbholz hat. Wobei Fascho-Bands wohl kaum mit irgendeinem Geschmack zu rechtfertigen sind.
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exAgrajag30.09.0819:42
Bei Musik ist das vielleicht nicht so schnell ein Problem. Aber bei Büchern gab es wohl schon Fälle, wo "jemand" aufmerksam geworden ist. Da muss man nur mal zur "richtigen" Zeit nach den "richtigen" Büchern gesucht oder gekauft haben.

In den allermeisten Fällen sollte das ja alles unproblematisch sein, aber es sind schon Leute in Situationen geraten, die es selbst nie für möglich gehalten haben mal "interessant" zu werden.

Es ist mehr die Angst vor der Paranoia anderer oder der Profitgier anderer, die einen vorsichtig bleiben lassen sollte. Dinge ändern sich...
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Gort
Gort30.09.0819:47
Ja, die Schere im Kopf. Das ist das Problem. Die, auf die das ganze abzielt, findet man so sowieso nicht.
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exAgrajag30.09.0819:51
Interessante Dinge kann man z.B. bei Chaosradio erfahren:

CR121 Digitale Identitäten:
CR128 Leben mit der Vollüberwachung:
CR129 Big Brother Awards 2007:

Um nur eine Quelle zu nennen. Und ganz ehrlich: Ich hab einen ticken mehr vertrauen zum CCC als zu einer Company, die mir verspricht auch ganz bestimmt gewissenhaft mit den Daten umzugehen. Und wie gesagt: Man kann sich nie sicher sein, ob sich die Firmengesinnung sich nicht mal ändert, oder die Firma mal übernommen wird, oder ein Fahnenwedler vorbei kommt. Oder ob die Firma auch die Daten ausreichend schützt.

Das meine ich jetzt recht allgemein, unabhängig von der konkreten Fragestellung bei Apple. Es geht mir um das "Ich hab nichts zu verbergen". JEDER hat irgendwem gegenüber was zu verbergen, wenn er/sie kein sterbenslangweiliges Leben führt. Der eine will seine Geliebte geheim halten, der andere will nicht, daß das Finanzamt/Sozialamt/Chef etwas von seiner Schwarzarbeit erfährt, etc. pp.
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exAgrajag30.09.0819:55
Oder man will nicht, daß die Krankenkasse etwas von seinen Sport- und/oder Ernährungsgewohnheiten erfährt. Oder Chefs, die auf Community-Seiten nach Infos von Bewerbern suchen lassen. Zumindest in den USA gab es schon Fälle, wo Bewerber aufgrund von Funden im Netz den Job nicht bekommen haben.

Da gibt es viele Interessenten für diverse Informationen. Und wenn man da nicht die Übersicht behält...
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Schoko1
Schoko130.09.0819:58
jonny91
Schoko1
...Vom polizeilichem Führungszeugnis ganz zu schweigen.
Es gab schon immer Leute/Institutionen die über dem Gesetz stehen und die Daten gesammelt und ausgewertet haben...

Ich glaube aber, die Polizei darf das

Natürlich darf sie das. Sie darf auch bei "Gefahr im Verzug" deine Wohnung durchsuchen.

Das heißt aber nicht daß es richtig ist.
„Recht ohne Macht ist wirkungslos. Macht ohne Recht ist Tyrannei. “
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Wowbagger30.09.0820:58
Ein wichtiger Aspekt wird beim Thema Datenschutz auch gerne übersehen: Die Langlebigkeit der Daten. Vor ein paar Jahren habe ich in einem Forum unter meinem echten Namen gepostet, hatte ja nichts zu verbergen. Ein paar Berichte haben mich dann ein wenig sensiblisiert beim Thema Datenschutz, seitdem verwende ich überall ein Pseudonym. Die alten Postings lassen sich über Google aber immer noch finden.
Das geht auch noch weiter zurück, kürzlich war bei einem Artikel zum Kremvax-Hoax von 1984 die archivierte originale Usenet-Diskussion verlinkt.
Kurz gesagt, die Datenspur, die man im Internet hinterlässt wird man tw. kaum noch los. Wer sagt, dass das in 20 Jahren kein Problem wird? Wer steht Jahre später noch hinter jedem Posting, das er verfasst hat, jedem Foto auf dem er abgebildet ist? Und könnt Ihr Euch vorstellen wie detailliert das Profil ist, das z.B. Google nach jahrzentelanger Auswertung der Suchanfragen, privaten Mails (bei Gmail), GPS-Koordinaten (beim iPhone) usw. erstellt hat? Oder das der Handelskette mit der tollen Kundenkarte, die Eure Einkaufslisten der letzten 10 Jahre bis zum letzten Produkt kennt?
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exAgrajag30.09.0821:07
Wowbagger: *unterstreich* Und genau hier kommt der Punkt "Dinge/Situationen ändern sich" auch zum tragen. Man kann sich nie sicher sein, wer die Daten eines Tages im Zugriff hat.
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Phoen
Phoen30.09.0821:39
Wenn sich Apple nicht an die verabredete Vertraulichkeit hält, bekommen die von mir die Urmutter aller Klagen an den Hals. Davon würden die sich nicht mehr erholen.
„Niemand regiert die Welt.“
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Wowbagger30.09.0822:01
Phoen
Du musst auch ein wenig zwischen den Zeilen lesen. Wenn Dir Apple oder andere versprechen, Deine Daten nicht an Dritte weiterzugeben, dann kannst Du davon ausgehen, dass sie das nicht tun werden, aber nicht, weil ihnen der Datenschutz so wichtig ist, sondern weil es gar nicht in ihrem Interesse liegt, diese Daten sind Gold wert. Verkauft wird nur die Dienstleistung, quasi die ausgewerteten Daten. Das kannst Du dann bei Google & Co kaufen, Du lieferst den Werbetext und sie bringen ihn an die Zielgruppe, z.B. männliche technikinteressierte Deutsche zwischen 25 und 40.
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Phoen
Phoen30.09.0822:25
Wowbagger
ganz richtig. Deshalb habe ich mich ja auch nur auf meine Daten an iTunes (inter partes) bezogen. An dieser Stelle sollten sie, im eigenen Interesse, eine sehr gründliche Unterscheiung von ihren Sammelauswertungen vornehmen.
„Niemand regiert die Welt.“
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bernddasbrot
bernddasbrot01.10.0800:35
willyman
exAgrajag

Dieses Statement bezog sich natürlich nur auf meine iTunes-Bibliothek (obwohl sich auch sonst nichts auf meinem Rechner befindet, das mir oder anderen Schaden anrichten könnte, wenn es in falsche Hände fiele)

Das ist der zweitdümmste Satz, den es zu diesem Thema gibt.

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pbr01.10.0804:29
Rox
ich habe house gehört und bekam christina aguilera aufgeschwatzt

ein bekannter hat techno gehört und bekam tokio hotel als nächstes lied
Genius kann aber auch nichts dafür wenn ihr Schrott in der Bibliothek habt
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jogoto01.10.0807:23
Alos ich muss weder schwarz arbeiten noch eine Geliebte haben um ein spannendes Leben zu führen. Aber vielleicht liegt das ja auch daran, dass ich meine Tage nicht mit der Verschleierung meinen Identität verbringe.
Ne, im Ernst, ich würde auch nicht mit realem Namen hier posten. Das liegt aber nicht daran, dass ich den Staat oder Firmen fürchte, ich habe einfach keine Lust, dass ein aufgebrachter Forenjüngling mir über meine Firmenadresse ans Bein pinkelt.
Und ja, man kann durchaus ein Leben führen, aus dem einem niemand so schnell einen Strick drehen kann. Wes so blöd ist, seine Jugendsünden ins Netz zu stellen, braucht sich über eine abgelehnte Bewerbung nicht wundern. Würdet ihr jemanden als repräsentativen Mitarbeiter mit Kundenkontakt einstellen, den man allein über den Namen mit runtergelassener Hose, besoffen oder fickend im Whirlpool im Netz findet?
Und sollte ich eines Tages verdächtige Bücher kaufen, wird das sicherlich beim Bücherkauf direkt registriert, und nicht erst beim Abgleich mit meiner iTunes-Bibliothek. Die dunkle, unbekannte, ungreifbare Bedrohung, die ihr hier an die Wand mahlt ist doch keine vernünftige Antwort auf die Frage, ob man Genius nutzen kann, bzw. was genau Apple schlimmes mit den Daten machen sollte.
Wer auf Apples Angebot, maßgeschneiderte Empfehlungen zu erhalten mit "Oh Gott, da spioniert jemand mein Nutzerverhalten aus und will mir Werbung zusenden" reagiert, lebt weltfremd, denn ja, es ist ein und dasselbe und nichts ungewöhnliches. Und wer es nicht will, schaltet es nicht ein.
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CooperCologne01.10.0807:43
Die, die sich hier über Genius aufregen, sind meistens die, die beim Kaufmann als allererstes ihre Payback Karte zücken. Leute, schafft Eure Bankkonten, Kredit- und Kundenkarten ab, telefoniert und emailt nicht mehr, das ist alles viel "bedenklicher", als das bisschen Musikdaten-Analyse.

Zum Thema selber stöbern sag ich nur, das man den iTunes-Shopping Teil von Genius ja auch ausblenden kann, ich nutze es rein zur Generierung von Playlists aus meiner eigenen Musikbibliothek, und das mit wachsender Begeisterung.
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DonQ
DonQ01.10.0808:29
afaik and see, muss man genius aktivieren…also wird man es auch deaktivieren können, wobei ich es gar nicht erst aktiviert habe, kann die aufregung also gar nicht richtig nachvollziehen…
„an apple a day, keeps the rats away…“
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Iskander
Iskander01.10.0814:49
Komisch ist auch die Aussage von Steve Jobs bei der Präsentation.
Er meinte ja die Datenbank würde sich immer mehr vergrössern und erweitern mit der Zeit... Was sollte das bringen? Eine bessere Trefferquote bei der Erstellung der Playlisten?
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Hellokittyhater01.10.0814:53
Iskander
Komisch ist auch die Aussage von Steve Jobs bei der Präsentation.
Er meinte ja die Datenbank würde sich immer mehr vergrössern und erweitern mit der Zeit... Was sollte das bringen? Eine bessere Trefferquote bei der Erstellung der Playlisten?

Naja je mehr Leute mitmachen umso größer werden die Daten. Das hilft z.B. bei Liedern die nicht so oft gehört werden. Gibt es da mehrere Personen die das Lied haben, kann der Algorithmus besser herausfinden, welche Lieder zu diesem zusammenpassen und Zufallseinflüsse werden herausgefilter (kann ja sein, dass ein Musikstück eigentlich aus einer sonst homogenen Library heraussticht und gar nicht dazu passt und je mehr Leute es gibt, werden solche Libraries quasi herausgefiltert).
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