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Smart Home: Was nutzt Ihr so? Gerätschaften, Automationen...

john
john06.08.2107:37
guten morgen,

mich interessiert, was ihr - abseits von ein paar bunten glühbirnen oder einem staubsaugerroboter - so an gerätschaften nutzt, die sich als "smart home" lösungen bezeichnen lassen.
oder nutzt ihr auch gar nichts, weil euch nichts daran reizt oder ihr bisher keinen wirklichen vorteil/nutzen darin seht?

bei mir (wohnung) werkeln aktuell ein nuki-türschloss samt opener, ein paar philips hue lampen, heizkörperthermostate von tado und tatsächlich ein saugroboter (roborock s7). ein homepod mini dient als homekit zentrale und als siri-zuruf.

ich möchte noch meine zimmertüren und fenster (und die briefkastenklappe) mit sensoren ausstatten und liebäugle dabei mit den aqara-sensoren, warte da allerdings auf ein preislich gutes angebot.
auch bewegungsmelder sollen noch in alle räume.

ausserdem würde ich gerne meinen türspion durch einen smarten türspion samt smartphone-anbindung ersetzen. leider scheint es da nur die ring door view cam zu geben. prinzipiell kann das teil genau das was ich mir vorstelle, allerdings ist das "vorsetz-teil" vor der tür so auffällig, dass ich garantiert nach wenigen tagen vermieter und nachbarn mit fackeln und mistgabeln vor der tür habe. das möchte ich dann doch nicht riskieren
gibt noch einen unauffälligen türspion von abus, allerdings ist der mehrwert dann nur ein display, keine weiteren smart-features (ausserdem gerade mal 320x240p ..lol)

was nutzt ihr so? worauf wollt ihr nicht mehr verzichten? womit liebäugelt ihr? haus? wohnung? was habt ihr so für automationen? seid ihr tiefer in der materie und nutzt ihr homebridge und/oder iobroker, etc?
„biete support. kostenlos, kompetent und freundlich. wähle zwei.“
+3

Kommentare

deus-ex06.08.2108:30
ich nutzt die Meross Garagentor Öffner und habe damit mein Garagentor "smart" gemacht. Kann an viele vorhandene Garagentorantriebe und Bedienungen angeschlossen werden.
Smart wir er dann, wenn die Automation greift die ich eingerichtet habe. Verlässt die letzt Person das Haus und das Garagentor ist noch offen, wird es geschlossen.

Neben HUE Lampen habe ich noch Eve Steckdose für die Poolpumpen Steuerung und im Winter für die Weihnachsbeleuchtung.

Dann noch Eve Door & Window, das mich warnt wenn z.B. der Hintereingang noch offen ist wenn keiner mehr zu Hause ist oder wir ins Bett gehen.
Zustätzlich sind welche am Toilettenfenster und Badfenster angebracht. Gerade im Winter sehr nützlich. Wenn nach dem Duschen, Baden oder Toilettengang das Fenster zum lüften geöffnet wird, dann erinnert mit die Automation 10 Minuten später daran, falls es noch geöffnet ist. Das verhindert das die Räume auskühlen.

Tado Smart Thermostate für die Fußbodenheizung habe ich auch noch. Gerade in den Kinderzimmern senken die Abends etwas ab, wenn geschlafen werden soll.

Nur ein paar Beispiele.
+4
molly7806.08.2108:30
Bin am Ausbau mit Loxone das versprüht am Schalterprogramm und GUI Apple Feeling. Exotische Sachen werden über iobroker angebunden.

Licht über Präsenzmelder / Helligkeit und Stimmungen nach Tageszeit (Tuneable White) Lichtschalter wird so gut wie nie manuell benötigt.

Musikserver4home - Musik am Taster ist ganz nett, steuert dann den Denon AVR und sonstige AirPlay Geräte.

Beschattung an den Fenstern abhängig von Sonnenstand, Temperaturen und Sonneneinstrahlung auch hier fast keine manuelle Tasterbetätigung.

Spielereien wie wenn TV an und Sonne scheint das eine Fenster beschatten.

Energie - Erfassung von PV Leistung und Bezug. Demnächst kommt eine Wallbox ins Haus da kommt dann die Überschusssteuerung zum Zug.

Für mich zählt mehr die Automatisierung als 100 Gadgets anzubinden die am Ende dann nur ein Connected Home darstellen.

P.S. Wenn ich meine Fußbodenheizung absenke merke ich das frühestens nach 12 Stunden - daher gibts im ganzen Haus kein Thermostat sondern eine hydraulischen Abgleich und einen niedrigen und sparsamen Vorlauf.
+3
Sascha77
Sascha7706.08.2109:41
Kann man mit den Tado Thermostaten auch eine elektrische Fußbodenheizung (Bad) steuern? Also das bestehende verkabelte (Strom und Bodenfühler) Thermostat ersetzen?
0
germansnowman06.08.2110:26
Ich habe nur ein kleines Setup: Hubs sind ein Apple TV im Haus und ein HomePod mini im Gartenbüro, wo ich tagsüber arbeite. Die Heizung im Haus wird über Hive gesteuert, den Thermostat sehe ich auch in der Home-App. Im Gartenbüro gibt es eine Logitech Circle View, die ich bei Abwesenheit aktiviere, einen Eve Degree zur Temperaturkontrolle und einen Netatmo-Rauchmelder. Leider separat gesteuert ist die Klimaanlage von Fujitsu. Die würde ich noch gern mit in die HomeKit-Welt einbinden.
0
Fucko06.08.2110:45
Angefangen hatte ich mit tado. Damit bin ich tatsächlich sehr zufrieden. Ging dann weiter mit eigenbastellösungen. Viele ESPs verbaut, ist tasmota geflasht und über Homebridge eingebunden. Hat den Vorteil dass nicht in irgendeine dämliche cloud funkt und wenn das Smarthome mal nicht will kann ich noch über das webinterface von tasmota steuern. Habe noch eine Waschmaschine die Smart ist was aber weitestgehend überflüssig ist.
Ein paar hue-Lampen habe ich über raspbee II eingebunden. Dann an jedem Fenster Sensoren von aqara, am Briefkasten auch einen Kontaktperson von aqara. Im Keller das smartmeter eingebunden, aber das war nur eine Corona-Beschäftigung.
+1
dam_j
dam_j06.08.2110:49
Komplettes SmartHome (Licht, Rölläden, Heizung, Gadgets) über RTI.
„Das Leben ist Scheiße aber die Grafik ist geil !“
+1
deus-ex06.08.2110:50
Sascha77
Kann man mit den Tado Thermostaten auch eine elektrische Fußbodenheizung (Bad) steuern? Also das bestehende verkabelte (Strom und Bodenfühler) Thermostat ersetzen?
Laute Webseite nicht, weil das Thermostat des Fühler integriert hat.
+1
Sascha77
Sascha7706.08.2115:00
Ok, danke!
0
Weia
Weia06.08.2121:18
Ich nutze seit ca. 10 Jahren FHEM aus einer ganzen Reihe von Gründen:
  • Viele Alternativen gab es damals noch gar nicht
  • Open Source mit großer Community und damit recht zukunftssicher und vor allem individuell modifizier- und erweiterbar
  • 100% Cloud-frei (Internetanbindung einer Heimautomation ist für mich ein komplettes No-Go)
  • Läuft auf Linux-Minirechnerchen wie dem RaspberryPI. Ich will weder einen Smart Speaker noch ein „TV“-Gerät; ich will einen Homeserver und sonst nichts. Linux bietet mir zudem den Vorteil, auch Unix-Utilities in C für spezielle Aufgaben schreiben zu können, was ich unbedingt brauche
  • In FHEM lässt sich praktisch alles einbinden, was es irgendwo auf dem Heimautomationsmarkt gibt. Auch diese Herstellerunabhängigkeit halte ich für Heimautomation für zwingend; es wird schwerlich einen Hersteller geben, der alle Anforderungen abdecken kann. Vielleicht verändern die aktuellen Standardisierungsbemühungen da ja etwas.

Größter Nachteil von FHEM ist ganz klar, dass man eher keine Angst vor der Kommandozeile und Perl-Skripten (aus denen FHEM besteht) haben darf, also eher nichts für Joe User.

Es gibt wohl mittlerweile andere Open-Source-Software, die ja vielleicht genauso flexibel wie FHEM ist, aber leichter zu konfigurieren. Das weiß ich leider nicht, da ich bislang Null Zeit für Vergleiche hatte.

Von den üblichen Smart-Home-Sachen verwende ich eigentlich nur Netzschalter und Dimmer zum Schalten von Licht und anderen Geräten und Temperatursensoren zur Erfassung selbiger in allen Räumen und draußen. Rollos, Heizungssteuerung, Sicherheitsgedöns und Türschloss brauche ich alles nicht.

Dafür steuere ich alle meine Elektronik über die Heimautomation. Sprich, ich sehe, welche Geräte (Macs, Videoprojektor, HiFi-Anlage, Backup-Festplatten) schlafen und welche wachen und kann den Zustand dann aus der Ferne ändern. Im Wesentlichen geht es mir um eine übersichtliche Kontrolle, aber damit kann man dann natürlich auch Komfortsachen machen wie z.B. Kino ein, was dann Projektor, Mac mini und HiFi-Anlage aufweckt und das Licht auf Null dimmt. Auch Projektor-Zoom und Höhenverstellung, Lautstärke und Filmauswahl laufen über die Heimautomation.

Und IT-interne Funktionalität läuft ebenfalls über die Heimautomation ab. Wenn ich ein bestimmtes Backup machen will, schaltet der entsprechende Mac z.B. automatisch die passende Backupfestplatte ein und nach vollendetem Backup wieder aus. Und wenn ich in meinem Arbeitszimmer das Licht anmache, schaltet der Bildschirm meines Mac Pro automatisch vom Tageslichtfarbprofil auf das auf meine LED-Beleuchtung kalibrierte Farbprofil um.

Aber dafür brauchte ich doch eine Menge selbstgeschriebener Software und in diesem Kontext ist FHEM dann halt sehr gut.

Ach so, und ja, auf nichts davon würde ich mehr verzichten wollen.
„Not every story must end with a battle (Ophelia, in der umwerfend guten feministischen Adaption des Hamlet-Stoffes in dem Film „Ophelia“)“
+3
massi
massi06.08.2122:15
Weil es hier gerade aktuell war, wer kann denn die heimautomatisierten Rollläden noch betätigen, wenn der Strom ausgefallen ist?

Ansonsten nutze ich auch fhem mit FTUI3 und steuere damit ein paar HUE Lampen, die bei Sonnenuntergang angehen, eine LED Lichterkette, die einen Spektraldurchlauf wiederholt. Das Ganze geht aus, wenn ich das Haus verlasse und wieder an, wenn ich nach Hause komme.
Ansonsten steuere ich damit den Logitech Mediaserver.

Das Meiste was hier so genannt wurde ist doch eher der Faulheit geschuldet und stromverschwendende Spielerei.
0
Boss
Boss06.08.2123:12
Schalte alles mit FritzBox, Heizung, Elektrogeräte, Licht und Türen, sollte Strom ausfallen habe ich ein Notstrom System aus Wind Solar. Mein Rollstuhl verfügt über Bluetooth und IR Setup und lest sich einiges Steuern oder ein/aus schalten. Auch Caddy ist Kameras und Solar steuerbar.
+1
massi
massi06.08.2123:43
sollte Strom ausfallen habe ich ein Notstrom System aus Wind Solar.
Das ist schlau, das hatten hier an der Ahr wohl einige nicht und sind in ihrem Haus ertrunken, weil sie die Rolladen wegen Stromausfall nicht mehr hoch bekamen.
+1
Boss
Boss07.08.2100:01
Bei Wasser hilft auch kein Notstrom wegen Fi-Schutz ist auch der tot.
+2
massi
massi07.08.2108:15
Stimmt auch wieder, als wäre eine händische Betätigung immer noch wünschenswert.
Davon abgesehen, gab es hier 2-3 Wochen gar keinen Strom, das kennt man so ja eher nicht und man merkt dann erst wie abhängig man davon ist.
0
becreart
becreart07.08.2108:52
massi
[wegen Stromausfall nicht mehr hoch bekamen.

wo kommt sowas noch vor?
-2
Boss
Boss07.08.2109:14
massi
Davon abgesehen, gab es hier 2-3 Wochen gar keinen Strom, das kennt man so ja eher nicht und man merkt dann erst wie abhängig man davon ist.

Winter 1978/79 haben Menschen gespürt, wie vieles nicht mehr funktionierte, wo Tiere u. Menschen ihr leben gelassen.
0
massi
massi07.08.2109:42
wo kommt sowas noch vor?
Habe ich doch oben geschrieben.
+1
Legoman
Legoman07.08.2110:46
john

oder nutzt ihr auch gar nichts, weil euch nichts daran reizt oder ihr bisher keinen wirklichen vorteil/nutzen darin seht?
Genau das.
Ich bin ziemlich technikaffin, aber ich sehe bisher keinerlei Sinn in diesen Spielereien, die viel Geld für einen überschaubaren Nutzen oder sogar zusätzliche Gefahren kosten.
Wiederkehrende Prozesse steuere ich mit Zeitschaltuhren.

Licht mit Sprachsteuerung einschalten? Wozu?
Viel Geld für Thermostate ausgeben, um damit einen kaum spürbaren Effekt zu erreichen, der sich niemals rechnen oder im schlimmsten Fall durch Kaputtoptimierung sogar Mehrkosten verursachen wird?
Überwachungskameras, die Bilder meiner privatesten Bereiche direkt ins Internet streamen oder permanent eingeschaltete Mikrofone?? Auf so eine dämliche Idee würde ich nie kommen.
Na ja - und eine Alarmanlage oder Türschlösser mit Internetanbindung? Da kann man auch einfach den Schlüssel von außen stecken lassen.

Einzig vorstellbar wäre für mich eine Gefahrenmeldeanlage (Feuer, Wasser, Rauch), die per sms meldet.
+3
marcel15107.08.2111:38
Für Leute die neu bauen geht nichts über KNX meiner Meinung nach. Viele Logiken lassen sich bereits direkt in KNX abbilden. Für den Rest hilft FHEM (steige aber langsam auf ioBroker um) und NodeRED nach. Für Homekit-Integration Homebridge.
0
Weia
Weia07.08.2111:42
Legoman
Licht mit Sprachsteuerung einschalten? Wozu?
Nicht mit Sprachsteuerung (das halte ich auch eher für einen verzichtbaren Gag), sehr wohl aber mit zusätzlichen, auch mobilen Schaltern.

Das war bei mir in der Tat die Initialzündung für die Heimautomatisierung. Schon seit meiner Kindheit hat mich genervt, dass ich beim Zubettgehen das Licht zunächst noch an haben will, um zu lesen, dann aber keine Lust mehr habe, aus meinem Bett aufzustehen, um es auszuschalten. Seit ich 13 bin, habe ich daher mit schöner Regelmäßigkeit in meinem jeweiligen Schlafzimmer die Wände aufgestemmt, um zusätzliche Leitungen zu verlegen und einen Lichtschalter direkt am Bett zu haben, nicht immer zur Freude meiner Vermieter, wenn es sich um Mietwohnungen handelte, und jedenfalls nervig, wenn es eigene Wohnungen waren. Anfang der Zweitausender bin ich in einen Neubau gezogen, wo alles gerade frisch fertiggestellt war und ich wenig Lust hatte, das funkelnagelneue Schlafzimmer als erstes wieder mit Hammer und Meißel zu traktieren. Und da gab es dann auf einmal diese praktische Lösung, das Schlafzimmerlicht über Funk steuern zu können und einfach einen kleinen Funkschalter an den Nachttisch zu kleben. Das würde ich seitdem nie mehr missen wollen. Und ich liebe es, wenn ich schon im Bett liege und mir einfällt, dass ich vergessen habe, irgendein Licht auszuschalten oder meinen Mac schlafenzulegen, dies einfach vom iPad am Bett aus machen zu können.

Und dass es alles andere als eine Spielerei ist, wenn ein Computer-Backup vollautomatisch ablaufen kann, weil der Computer in der Lage ist, die Backup-Festplatte selbst ein- und auszuschalten, oder dass das Computer-Display immer automatisch das korrekte Farbprofil benutzt, sollte selbsterklärend sein.

Irgendwann gibt es so viele solche Funktionen, dass es sich irgendwie merkwürdig anzufühlen beginnt, wenn einzelne elektrische Schaltungen im Haus noch immer nur über einzelne mechanische Schalter durchführbar sind und sich in ihrem Verhalten gar nicht durch eine Umprogrammierung ändern lassen, zum Beispiel, weil es sich als praktischer im Alltag herausstellt, einem bestimmten Lichtschalter an der Wand eine andere Lampe zuzuweisen. Allmählich beginnen da mechanische Schalter, sich wie Gaslicht anzufühlen.
„Not every story must end with a battle (Ophelia, in der umwerfend guten feministischen Adaption des Hamlet-Stoffes in dem Film „Ophelia“)“
+1
Weia
Weia07.08.2111:49
marcel151
Für den Rest hilft FHEM (steige aber langsam auf ioBroker um)
Was findest Du bei ioBroker besser?
„Not every story must end with a battle (Ophelia, in der umwerfend guten feministischen Adaption des Hamlet-Stoffes in dem Film „Ophelia“)“
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marcel15107.08.2111:56
Modernere Oberfläche und eine für mich besser zu erstellende Visu.
+3
Nebula
Nebula07.08.2112:39
Bei mir ist es ähnlich. Obwohl ich mich als sehr technikaffin bezeichnen würde, stehe ich dem Smart-Home-Gedöns sehr kritisch gegenüber. Die immer wieder bekannt werdenden Sicherheitslücken sind die eine Sache. Eine Garantie, dass es in 15 Jahren noch Sicherheitsupdates geben wird, kann niemand geben und wenn ich die Sachen nicht mehr im Netz erreichbar habe, ist doch der halbe Witz weg.

Folglich müsste ich damit rechnen, auch mal Sachen austauschen zu müssen, obwohl sie eigentlich noch funktionieren. Ich verursache ja so schon genug Müll und E-Schrott.

Meinen Lebenserfahrung zeigt mir zudem, dass komplexeren Produkte ein höheres Ausfallrisiko habe und schwerer zu reparieren sind. Wenn bei mir etwas kaputt geht, achte ich mittlerweile darauf, dass der Ersatz bspw. mit weniger beweglichen Teilen auskommt. Bei technischen Gebrauchsgegenständen überlege ich, ob die Ausstattung sinnvoll ist oder nicht gar eine Achillesferse darstellt. Nicht mehr gut reagierende Touchbedienung bei Kochfeldern in meinem Bekanntenkreis lassen mich zu mechanischen und reparierbaren Reglern greifen. Auch Sachen mit nicht wirklich nötigen Displays lasse ich eher liegen. Deshalb habe ich mich bewusst für Abacus-Aktivboxen und gegen Nubert entschieden. Da hatte ein Freund jetzt auch die ersten Ausfälle, die er beheben lassen musste.

Komfortgewinn wiegt bei mir die Nachteile bislang nicht auf. Ich kann das Licht noch selbst schalten, die Heizung selbst einschalten und regulieren sowie selbst Türen und Tore schließen. Gerade bei der Beleuchtung hat man es doch mit Verbrauchsware zu tun. Da immer gleich einen integrierten Minicomputer inkl. seltener Erden mit wegschmeißen zu müssen, finde ich eher suboptimal. All das benötigt zudem permanent zusätzlichen Strom. Und da Software im Spiel ist, gibt es auch unweigerlich Bugs, mit denen ich mich irgendwie beschäftigen muss. Ich habe schon genug Geräte, die von mir betreut werden wollen. Und wenn man dann am Siri-Rockzipfel hängt, muss man sich auch noch mit den dortigen massiven Unzulänglichkeiten abfinden oder an eingestellten APIs seitens Apple. Das bindet mir zu viel Lebenszeit.

Der Umweltaspekt ist da auch noch wichtig für mich. Mikrochips werden aufwändig und energieintensiv hergestellt, bestehen aus zahlreichen Stoffen und Verbindungen und reisen zwangsläufig immer um die halbe Welt – zusätzlich zu den Rohstoffen. Einen smarten Lichtschalter Made in Germany oder EU kann es also (derzeit) gar nicht geben. Das sollte dann auch 20 Jahre halten. Aber gerade der verspielte Technikkram ist oft billigst verarbeitet und wenn nicht die Technisierung selbst versagt, verwittert zum Beispiel das verwendete Plastik. Selbst Markenprodukte werden mit der Zeit klebrig, weil der falsche Weichmacher verwendet wurde. Ich musste deswegen zum Beispiel einen Bürostuhl nach 12 Jahren, einen Rasierer nach 5 Jahren und wohl bald einen Fön entsorgen. Wo es geht, ersetze ich Griffe dann selbst durch Holz, etwa bei Werkzeugen oder meinem Wasserkocher.

Insgesamt bedeutet mir viel betreuungswürdige Technik auch zu viel mentale Last. Deshalb verschwand auch die Apple Watch schnell wieder von meinem Arm. Ich musste mich einfach zu viel damit beschäftigen. Das hat ja auch indirekte Folgen, plane ich längere Trips, muss ich die Watch zusätzlich mitdenken. Wird sie durchhalten, wo kann ich laden etc.

Bei Smart Home ist das ja ähnlich. Ich muss mir überlegen, wie ich einen HomePod-Ausfall anfange, was bei Stromausfall zu beachten ist, wie das alles vor Überspannung zu schützen ist, wie ich es Gästen erkläre, wann und wie häufig ich auf korrekt eingespielte Sicherheitsupdates prüfe (selbst auf dem iPhone und dem Mac funktioniert es nicht immer automatisch), was im Katastrophenfall für Kosten für Ersatz auf mich zukommen, welche Risiken ich mir damit einhole etc.

Ein letzter Punkt ist schließlich die Bewegung, davon habe ich eh schon zu wenig. Deshalb sehe ich selbst Tätigkeiten wie Licht anschalten, Aufstehen zur Heizungsregelung und Garagentor-Öffnen als Beitrag zu meiner Fitness. Bei einem Umzug wurde auch die Spülmaschine verschenkt. Ich verbringe zwar jetzt mehr Zeit mit Spülen, brauche aber nur noch eine Chemikalie dafür und höre zudem wieder mehr Podcasts. Der direkte Wassergebrauch mag etwas höher sein, dafür ist für die Herstellung, Transport und Entsorgung deutlich weniger Wasser nötig. Ob sich das wirklich rechnet, weiß ich nicht. Wasser ist aber bislang eher weniger problematisch hierzulande. Viele Kanalsysteme müssen sogar extra gespült werden, weil die Leute zu sparsam geworden sind.
„»Wir werden alle sterben« – Albert Einstein“
+8
ÄNDY
ÄNDY07.08.2113:30
Nebula
stehe ich dem Smart-Home-Gedöns sehr kritisch gegenüber.
Sehr schöne Ausführungen .
Ich wollte es eigentlich kürzer sagen:
Ich bleibe smart. Diese Technik nutze ich nicht.
+3
Weia
Weia07.08.2114:01
Nebula
wenn ich die Sachen nicht mehr im Netz erreichbar habe, ist doch der halbe Witz weg.
Das kann ich gar nicht nachvollziehen bzw. bestätigen. Ich habe nie verstanden, warum ich Interesse am Steuern von Geräten in meiner Wohnung haben sollte, wenn ich da gar nicht bin.

Wie gesagt, ich kann mir ein Leben ohne Smart Home kaum noch vorstellen, aber eine Internet-Anbindung käme für mich niemals infrage. Allerdings arbeite ich auch von zuhause aus, bin also rund um die Uhr in der Wohnung – das macht vielleicht einen Unterschied.
Gerade bei der Beleuchtung hat man es doch mit Verbrauchsware zu tun. Da immer gleich einen integrierten Minicomputer inkl. seltener Erden mit wegschmeißen zu müssen, finde ich eher suboptimal.
Abgesehen davon, dass gute LEDs etliche Jahrzehnte halten sollten, stehe ich „smarten Glühbirnen“ auch komplett ablehnend gegenüber. Leuchtmittel und Steuerelektronik in einem Gerät zu vereinen, mag vordergründig praktisch für technisch unbedarfte Anwender wirken, ist aber topologisch komplett unsinnig und ökologisch unverantwortlich. Geht gar nicht. Hat aber nichts mit Smart Home als solchem zu tun.
Das sollte dann auch 20 Jahre halten. Aber gerade der verspielte Technikkram ist oft billigst verarbeitet und wenn nicht die Technisierung selbst versagt, verwittert zum Beispiel das verwendete Plastik.
Ich habe 2004 mit der „Smartifizierung“ begonnen, also vor 17 Jahren (mit FS-20 von ELV). Kein einziges Teil musste ich bislang ersetzen, warten oder sonstwas. Läuft einfach. Mit Elektronik vom Baumarkt-Grabbeltisch mag das anders sein. Und Apple wäre für mich in Punkto Heimautomatisierung wegen ihrer Tendenz zu geschlossenen Systemen mit Kompatibilitäts-Ablaufdatum sowieso tabu. Open Source und offene Protokolle sind für Heimautomatisierung ein Muss.
Ich muss mir überlegen, wie ich einen HomePod-Ausfall anfange
Du brauchst ja keinen HomePod.
was bei Stromausfall zu beachten ist
Gar nichts.
wie das alles vor Überspannung zu schützen ist
Umgekehrt: die Backupfestplatten in meiner Wohnung werden durch die Heimautomatisierung vor Überspannung geschützt, weil sie überhaupt nur während des Backup-Vorgangs mit dem Stromnetz verbunden sind.
wie ich es Gästen erkläre
Alles, was ich meinen Gästen erklären muss, ist, dass sie mit der kleinen Fernbedienung auf dem Nachttisch vom Gästebett aus die Beleuchtung im Gästezimmer ausschalten können. Alle lieben es. Ansonsten bekommen sie ja überhaupt nicht mit, dass die ihnen vertrauten Lichtschalter Funksignale senden und nicht direkt den Strom schalten.
korrekt eingespielte Sicherheitsupdates
Braucht es ohne Internet-Anbindung nicht.
Bei einem Umzug wurde auch die Spülmaschine verschenkt.
Zugegeben: Ein Leben ohne Spülmaschine könnte ich mir noch weniger vorstellen.

Wohin bist Du denn umgezogen? Nach Montana?
„Not every story must end with a battle (Ophelia, in der umwerfend guten feministischen Adaption des Hamlet-Stoffes in dem Film „Ophelia“)“
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john
john07.08.2114:19
Ich habe nie verstanden, warum ich Interesse am Steuern von Geräten in meiner Wohnung haben sollte, wenn ich da gar nicht bin.
es ist schon nett, wenn dein smartes zuhause checkt, dass du dich gerade dabei befindest nach hause zu kommen und schonmal die heizung anwirft. wenn du dann unmittelbar vor der tür stehst - hände voll mit einkäufen evtl - , macht dir dein zuhause die wohnungstür auf und das licht an, so dass du straight durchgehen kannst.
oder wenn dein zuhause checkt, dass du abgehauen bist und etwaig vergessenes licht und musik ausmacht und den saugroboter durch die wohnung jagt.
oder du von unterwegs aus an deine smarte gegensprechanlage gehen kannst, wenns klingelt um den paketboten zu sagen, dass du zwar nicht zuhause bist, aber du ihn per knopfdruck reinlässt, damit er das paket reinschiebt.
Allerdings arbeite ich auch von zuhause aus, bin also rund um die Uhr in der Wohnung – das macht vielleicht einen Unterschied.
vermutlich. ja.
„biete support. kostenlos, kompetent und freundlich. wähle zwei.“
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Boss
Boss07.08.2114:52
Das hat zwar viel Geld verschlungen, bei jeder Nebenkosten Abrechnung, gab es Geld zurück und das wo jedes Jahr die Preise steigen. Auch am Auto musste ich was machen, jedesmal waren neue Schäden und keiner was es. Jetzt habe ich Solardach und alle vier Seiten mit Kameras, die aufzeichnen, wenn etwas am Auto geschieht.
-2
Metti
Metti07.08.2117:05
Auch ich habe mich lange gegen den Smart-Home Gedöns gewehrt.
Dann habe ich festgestellt, dass es praktisch ist, wenn ich mein Wintergartendach von Ferne schließen kann, wenn Regen aufzieht. Bin dann vom Kollegen auf Sonoff hingewiesen worden. Die Geräte kann man mit Open Source Firmware flashen.
Dann bekam ich elektrische Rollos und brauchte dafür Schalter. Die habe ich dann auch dort Sonoff verbaut. Zwischenzeitlich habe ich das auch für die Garagentore eingebaut (war bisher nur über die zugehörigen Funkschalter möglich).
Anfang des Jahres gab es dann im Garten einen Wasserfall. Der brauchte auch einen elektrischen Anschuss und einen Schalter. Da habe ich mich dann wieder für Sonoff und Handysteuerung entschieden. Da brauche ich nicht zum Schalter laufen und musste kein Kabel zusätzlich zum Schalter verlegen.
Auf meiner Garage habe ich ein Spitzdach. Dort habe ich Beleuchtung, die schon mehrfach nicht wieder ausgeschaltet wurde. Das habe ich inzwischen ebenfalls über Sonoff geregelt.
Inzwischen habe ich noch einen Wassermelder (bei einem Starkregen lief es in den Keller) und einen Alarm, wenn meine Enthärtungsanlage eine Störung oder zu wenig Salz hat.

Ja, hätte alles nicht sein müssen. Dennoch finde ich manches praktisch.

Ich kann z. B. mit dem Paketboten sprechen (ach ja, die Gegensprechanlage läuft inzwischen auch per Handy) und ihm ggf. das Garagentor öffnen, damit er das Paket dort ablegen kann.

Inzwischen findet auch meine Frau manches recht praktisch. Wirklich erforderlich ist davon nichts. Aber manches ist halt einfacher lösbar.

Gruß, Stefan Mettenbrink.
0
Legoman
Legoman08.08.2110:25
john
es ist schon nett, wenn dein smartes zuhause checkt, dass du dich gerade dabei befindest nach hause zu kommen und schonmal die heizung anwirft. wenn du dann unmittelbar vor der tür stehst - hände voll mit einkäufen evtl - , macht dir dein zuhause die wohnungstür auf und das licht an, so dass du straight durchgehen kannst.
oder wenn dein zuhause checkt, dass du abgehauen bist und etwaig vergessenes licht und musik ausmacht und den saugroboter durch die wohnung jagt.
1. Bist du Single? Oder muss der Rest der Familie im Dunkeln frieren, wenn du das Haus verlässt? Davon abgesehen ist der Einspareffekt der Heizungsabsenkung minimal - und bei Fußbodenheizungen sogar kompletter Unfug. Und wie lange vorher soll denn die Heizung vermuten, dass du auf dem Heimweg bist, damit es dann auch warm ist?
2. Viel Geld, um sich eine extreme Sicherheitslücke zu schaffen, nur um den Einkauf nicht abzusetzen? Das muss man schon ganz doll wollen...
3. Der Staubsauger hat einen Timer und ich hab überall LEDs in den Lampen, so dass ein vergessenes Licht immer noch weniger kostet als eine smarte Steuerung. Flurlicht läuft mit Bewegungsmeldern, somit ist auch dort nix zu holen.

Diese ganzen Spielereien legen Bewegungsprofile an, wodurch sich hervorragend nachvollziehen lässt, wann denn die beste Zeit für einen ungestörten Einbruch ist. Dein Haus wird dann freundlicherweise die Tür öffnen und jeden reinlassen, der sich Zutritt verschaffen will. Und dann freut sich deine Versicherung, weil es keine Einbruchspuren gab und folglich keinen Einbruch, für den sie irgendwas zahlen müsste.
+4
der Wolfi
der Wolfi08.08.2118:37
Hier werkeln div. Produkte. Sind wir nicht zu Haus und haben die Hunde nicht mit können wir schauen was die so treiben wenn die Kameras melden das sie sich im zentralen Bereich des Hauses bewegen. Sind 2-beinigen Bewohner im Haus sind die Kameras aus. Komplette Wetterstation und Innenraummodule (Netatmo) machen auch Sinn. Einige Steckdosen und Schalter verschiedener Hersteller (zum aus- und rumprobieren angeschafft) haben auch eine sinnvolle Verwendung gefunden. Cool finde ich die Lösungen von AVM weil die mit DECT-ULE laufen und die Steuerung über die FritzAPP immer besser wird. Ich seh sofort wieviel Strom die Außenbeleuchtung in welcher Jahreszeit zieht und was das kostet. Leider eine Insellösung. Trotzdem wären hier alle Heizkörperthermostate von AVM wenn das Design ansprechender wär.
„Normal is für die Andern“
0
mnml85
mnml8509.08.2110:34
Hier laufen die Rolladen über HomematicIP. Bislang keine Probleme und funktioniert einwandfrei. Und ja, auch schon öfters unterwegs genutzt wenn Fenster geöffnet sind und sich Regen ankündigt - so wurde es im Haus nicht nass Ansonsten noch diverse Schaltsteckdosen und Lichtschalter verschiedener Hersteller am laufen. Im Grunde (bis auf die Rolladen) alles nicht so wichtig - aber ein bisschen mehr Komfort ist es schon
„MIN2MAX“
0
151100
15110010.08.2112:52
Immer mehr AVM Fritz. Funktioniert zuverlässig, ist easy bei Installation und Konfiguration und braucht keine extra Basis (sofern Fritz Box im Hause). Alles andere wird mit Homematic abgedeckt. Externer Zugriff erfolgt in beiden Fällen via VPN.
0
SignoreRossi
SignoreRossi10.08.2113:22
Philips Hue in fast allen Lampen und Variationen.
Eine menge an Steckdosen.
3x Eero Router mit HomeKit.

4x Thermo-Hygrometer


Philips Hue Bewegungsmelder in Verbindung mit Osram Steckdosen in der Küche. Sobald jemand ab einer gewissen Helligkeit die Küche betritt, schaltet sich Beleuchtung in den Grifleisten und im Sockel ein, nach 2 Minuten wenn keine Bewegung mehr festgestellt wird, schaltet sich alles wieder aus.

Nuki Türschloss inkl. der Bridge

2 x VOCOlinc Türsensoren 1x Briefkasten 1x Garagentür.

2x Eufy Kamerasystem ausserhalb des Hause.
4x D-Link Kameras in der Wohnung<--- Hängen alle an HomeKit Steckdosen. Sobald sich mein Nuki verschliesst, schalten sich dei Steckdosen ein und somit auch die Kameras in der Wohnung. Sobald das Nuki wieder aufgeschlossen wird, schalten sich die Steckdosen der Kameras wieder aus.

auf dem Screenshot sind nicht alle Geräte zu sehen.

„Obacht du Schelm, nun ist's genug mit der Firlefanzerei!“
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derguteste
derguteste10.08.2114:31
- Ikea Tradfri Glühbirnen in der gesamten Wohnung inkl Bewegungsmelder
- Ikea Tradfri Steckdosen
- Danalock v3 Türschloss
- Switchbot Bot zum öffnen der Haustüre im Mehrfamilienblock
- Switchbot Hub Mini (steuern der Ventilatoren, Klimageräte per IR-Remote)
- Homebridge
- 3x Eve Room zur steuerung meiner Terrarien (Luftfeuchte, Temp.)
- Homepod, AppleTV, Airport Express( um meine HomeCinema-Anlage AirPlay2 fähig zu machen)
- Einige IP Cams (über Homebridge in HomeKit eingebunden)

Ja ich denke das ist so grob mein kleines smartes Heim.
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becreart
becreart10.08.2115:14
- Alle Leuchtmittel von Philips Hue sowie Bewegungsmelder.
- Tado Thermostate für die Fussbodenheizung
- Ein Raspberry Pi mit HomeBridge um via Relais die Rolladen zu steuern.
- Alle Airplay2 Lautsprecher
0
z3r0
z3r010.08.2117:42
- Homebridge
- diverse HomeKit LED Bänder von Meross
- Steckdosen von Meross
- reichlich 2,4GHz Steckdosen und Unterputzschalter von Intertechno
- Broadlink RM Minis und RM Pro Plus für die 2,4GHz (Steckdosen, Unterputzschalter) und Infrarot Steuerung (TV Geräte, Beamer, AVR, Weihnachtsbaumbeleuchtung)
- HomePods
- AppleTVs
- iPads an der Wand
- Eufy Security Cams im Aussenbereich und in den Garagen
- Sensoren an den Eingangstüren und Garagentoren
- Mediola Gateway für die Becker Rollläden via Homebridge und http Requests
- Neato Staubsauger
- Sandwich Maker in der Büroküche 😂

Ich glaube das war’s… 🤔
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Weia
Weia10.08.2119:19
z3r0
- Broadlink RM Minis und RM Pro Plus für die 2,4GHz (Steckdosen, Unterputzschalter) und Infrarot Steuerung (TV Geräte, Beamer, AVR, Weihnachtsbaumbeleuchtung)
Können die kontinuierliche IR-Tastendrücke simulieren (also z.B. Lautstärkeregelung beim TV, Zoom beim Projektor) oder nur diskrete Tastendrücke?
„Not every story must end with a battle (Ophelia, in der umwerfend guten feministischen Adaption des Hamlet-Stoffes in dem Film „Ophelia“)“
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z3r0
z3r010.08.2119:37
Weia

Das lässt sich mit passender Config in Homebridge entsprechend abbilden.
Folgendes Beispiel wiederholt den Off Befehl, da die Taste auf der Fernbedienung 2x gedrückt werden muss, um den Beamer auszuschalten:

{
"name": "Beamer",
"type": "switch",
"stateless": true,
"host": "10.0.0.88",
"data": {
"on": "2600580000012a9215101510151015101510151015101510151015101510151015351536141114111411143615101510151015101510151015351510153515361436153515361436150005ff00012a4815000c5e00012b4814000d05",
"off": [
{
"data": "2600580000012a9215101510151015101510151015101510151015101510151015351536141114111411143615101510151015101510151015351510153515361436153515361436150005ff00012a4815000c5e00012b4814000d05",
"sendCount": 2,
"interval": 2
}
]
}
},

Der Off Hex Code wird dann im Abstand von 2 Sekunden 2x gesendet und der Beamer schaltet ab.

Damit lässt sich dann auch eine Erhöhung der Lautstärke um beispielsweise 5 Stufen mit einem Buttondruck in der Home App realisieren, je nach Konfiguration.
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M@rtin10.08.2119:48
Vielleicht mal ein Denkanstoß für diejenigen, denen Smart Home nix abgewinnen können oder ablehnen: wer schon mal Einbrecher im Haus hatte, der denkt vielleicht anders, denn neben mechanische Sicherung von Tür und Fenster ist eine beleuchtete Wohnung/ Haus in der Dämmerung das ein wichtiger Teil, wenn man nicht zu Hause ist.

So bin ich Schritt für Schritt dazu gekommen: erst waren es Schaltenuhren, mit dem Nachteil, dass die Einschaltenzeiten starr sind, die dann durch AVM-DECT-Steckdosen, die aber kaum "smarte" Schaltmöglichkeiten bieten (hinzu kommt das Problem mit der Erreichbarkeit aus IPv4- zu IPv6-Netzen), bin ich jetzt bei EVE-Steckdosen und HomeKit gelandet. Neben den "eingebauten" smarte Schaltmöglichkeiten, gibt es ja auch noch Kurzbefehle, mit denen man sehr persönliche Schaltmöglichkeiten realisieren.
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Weia
Weia10.08.2120:09
z3r0
Das lässt sich mit passender Config in Homebridge entsprechend abbilden.
Folgendes Beispiel wiederholt den Off Befehl, da die Taste auf der Fernbedienung 2x gedrückt werden muss, um den Beamer auszuschalten:
Dass man wiederholte Einzeltastendrücke simulieren kann, ist klar.

Ich meinte aber wirklich eine Simulation eines einmaligen, aber länger andauernden Tastendrucks einer IR-Fernbedienung. Da läuft technisch nämlich etwas anderes ab; erst wird ein Signalcode für Tastendruck startet gesendet, dann in Millisekundenabständen kontinuierlich ein anderer Code für Dauert an und am Ende schließlich ein Code für Stop.

Je nach Aufgabe macht das einen großen Unterschied. Ich hatte das Problem mit dem Motorzoom meines Projektors; einzelne Tastendrücke hätten da ein grobes, ruckelndes Verändern des Zooms bewirkt, das vermutlich in kürzester Zeit die Zoom-Mechanik geschrottet hätte – es hörte sich jedenfalls sehr bedrohlich an. Nur mit der von mir geschilderten Befehlsfolge für kontinuierliche Signale lief der Motorzoom kontinuierlich durch und schnurrte wie ein Kätzchen.

Das hat mir damals (2011) enormes Kopfzerbrechen bereitet und am Ende ein Vielfaches Deiner Lösung plus eigene Programmierung gekostet; deshalb war ich neugierig, ob sowas heute billiger/einfacher geht.
„Not every story must end with a battle (Ophelia, in der umwerfend guten feministischen Adaption des Hamlet-Stoffes in dem Film „Ophelia“)“
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z3r0
z3r010.08.2120:25
Weia
Da läuft technisch nämlich etwas anderes ab; erst wird ein Signalcode für Tastendruck startet gesendet, dann in Millisekundenabständen kontinuierlich ein anderer Code für Dauert an und am Ende schließlich ein Code für Stop.

Verstehe.
Codeseitig schon machbar, wenn man natürlich die exakten Hex Codes hat, allerdings mit Homebridge wohl nicht im Millisekunden Bereich umsetzbar.
Die kleinste programmierbare Variable ist wohl 500 Millisekunden, was dafür schon zu viel ist. Kann mich aber auch irren, da ich es so genau nie benötigte.
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Hot Mac
Hot Mac10.08.2122:06
In meiner Wohnung (war halt schon verbaut) ist vieles via KNX steuerbar.

Ich lasse nur die Rollläden rauf und runter und automatisiere die Klimatisierung.

Die Vielfalt des Machbaren interessiert mich eigentlich nicht mehr.
Die Kamera an der Tür ist mir zum Beispiel scheißegal, weil ich niemandem, der ohne Anmeldung klingelt, Einlass gewähre.
Vielleicht werde ich langsam alt oder dem ganzen Schnick­schnack überdrüssig.

Ach so, auf die Bewegungsmelder, die das Licht einschalten, würde ich nicht mehr verzichten wollen.
Ist schon friedvoll, wenn man nachts mal nicht auf die Bulldogge tritt.

Das geht natürlich auch alles manuell, aber das ist hier ja nicht das Thema.
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z3r0
z3r010.08.2122:15
Hot Mac
Ach so, auf die Bewegungsmelder, die das Licht einschalten, würde ich nicht mehr verzichten wollen.
Ist schon friedvoll, wenn man nachts mal nicht auf die Bulldogge tritt.

Hier gibt’s zwei verdammt langhaarige Miezen, kann ich also nur bestätigen…
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Cracymike
Cracymike11.08.2110:39
z3r0

- iPads an der Wand
Das wollte ich letztens auch als Test für die neue Küche in betrieb nehmen auf einem iPad mini mit IOS9 und der App Wallflower. Mal abgesehen davon das Mir Wallflower letztendlich auch nicht gefallen hat hatte ich noch das Problem das das alte IOS die EufyCam's aus Homkit wirft. Was das alte Pad leider disqualifiziert.

Mich würde interessieren welche Oberfläche du nutzt auf den iPads?

Gruß Mike
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z3r0
z3r011.08.2111:37
Crazymike

Einfach die Home App, reicht mir völlig:

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