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Safari 13 hat Userscripts (Tampermonkey) gekillt - Alternativen?

JuicySteak23.09.1910:59
Moin moin,

der Titel sollte alles sagen. Ich bin recht überrascht, aber das neue Safari Update hat sich für mich bisher nur als Nachteil erwiesen. Zuerst musste ich mir eine Alternative zu uBlock Origin suchen und bin bisher mit "Adguard" zwar zufrieden, doch nun treffe ich auf ein viel größeres Problem. Tampermonkey wurde von Safari ebenfalls über Bord geworfen, ohne eine Alternative zu bieten.

Tampermonkey erlaubt die Installation und Verwaltung von Userscripts, gängigerweise bereitgestellt via Github.

Zahlreiche Webseiten waren für mich fast ausschließlich durch bestimme Userscripts benutzbar (In Sachen Art und Weise der Benutzung). Eine Umgewöhnung ist somit nur sehr schwer möglich. Leider konnte ich bisher keine Alternative finden. Der (m.M.n.) ohnehin schon karge Extension-Store für Safari bietet, soweit ich das finden konnte, nur eine einzige Extension unter dem Begriff "Scripts" an, die aber meine Zwecke nicht erfüllt.

Ich wäre für Vorschläge sehr dankbar, denn ich war zwar jahrelang Chromenutzer, doch auf meinem Mac finde ich Safari weitaus einfacher zu nutzen und möchte ungerne wieder "zurück"
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Kommentare

ronny332
ronny33223.09.1911:18
Die "Alternative" wird nicht gefallen, ich habe den Weg schon vor einigen Jahre gemacht: ein anderer Browser.

Chrome ist/war nie mein Freund, daher wurde es Firefox, auch wenn hier die Plugin Auswahl gegenüber Chrome deutlich geringer ist (das Geschäftsmodell gefällt aber besser).

Safari ist heute mein "Surf Browser" geworden. Jede Art von Entwicklung/Anpassung/spezieller Nutzung findet im FF statt.

Apple scheint hier, wie auch unter iOS, immer mehr den exklusiven Ansatz zu verfolgen, alle Regeln selber zu stellen und keinerlei Spielraum für Wünsche zu lassen, die für 99% der Benutzer unwichtig sind.
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JuicySteak23.09.1911:20
ronny332
Die "Alternative" wird nicht gefallen, ich habe den Weg schon vor einigen Jahre gemacht: ein anderer Browser.

Chrome ist/war nie mein Freund, daher wurde es Firefox, auch wenn hier die Plugin Auswahl gegenüber Chrome deutlich geringer ist (das Geschäftsmodell gefällt aber besser).

Safari ist heute mein "Surf Browser" geworden. Jede Art von Entwicklung/Anpassung/spezieller Nutzung findet im FF statt.

Apple scheint hier, wie auch unter iOS, immer mehr den exklusiven Ansatz zu verfolgen, alle Regeln selber zu stellen und keinerlei Spielraum für Wünsche zu lassen, die für 99% der Benutzer unwichtig sind.

Danke für die Antwort, auch wenn ich natürliche eine andere erhofft habe

Ich kann den Ansatz Apples dabei auch nicht ganz nachvollziehen. Eigentlich ist der Trend doch immer: Mehr Freiraum geben, alles soll personalisierbar sein.
+2
ronny332
ronny33223.09.1911:25
JuicySteak
Ich kann den Ansatz Apples dabei auch nicht ganz nachvollziehen. Eigentlich ist der Trend doch immer: Mehr Freiraum geben, alles soll personalisierbar sein.

Teilen möchte ich den Trend auch nicht, aber verstehen kann ich ihn "leider". Spezielle Wünsche bergen immer auch Gefahren oder Abhängigkeiten. Je strikter eine Firma vorgeht, desto weniger muss sie auf andere Firmen/Software achten.
Durch die Marktmacht (und Kundenzuspruch) wird das sogar noch einfacher. Der Aufschrei durch die mit Safari eingeführten Änderungen wird vermutlich sehr, sehr gering sein, was eventuell zu meinen "für 99% der Benutzer unwichtig" passt.
+1
Raziel123.09.1911:46
Naja so schlimm ist es ja auch nicht (immer). Es wurde halt wieder APIs etc geändert etc. Entwickler brauchen oft ja nur mal updaten oder die neuen Funktionen nutzen. Das Problem ist meistens (natürlich nicht immer) das viele Apps/Plugins etc einfach schlecht oder garnicht gewartet werden und dann nach einiger Zeit mal größere Veränderungen in der Software passieren, wodurch dann X alte Apps natürlich wegfallen. Bei solchen Problemen wäre halt die erste Anlaufstelle mal die Entwickler zu fragen.

Manchmal ist es aber natürlich schon sie das einfach Funktionen wegfallen. Das hat für manche Nutzer Nachteile, aber halt auch wieder gewisse Vorteile/Gründe. Ist auch immer eine Entscheidung wenn zb Apple sagt, sie streichen eine Funktion die eventuell nur 1% der Nutzer interessiert und gewinnen dadurch eine bessere Qualität/Performance/Sicherheit oder was auch immer.
+1
logo23.09.1913:53
Während Jan Biniok angekündigt hat die AppVersion von Tampermonkey anzugehen, gibt's aktuell eine (einfache) Möglichkeit Userscripts laufen zu lassen .
Ich probiere es heute Abend.
+1
JuicySteak25.09.1912:53
logo
Während Jan Biniok angekündigt hat die AppVersion von Tampermonkey anzugehen, gibt's aktuell eine (einfache) Möglichkeit Userscripts laufen zu lassen .
Ich probiere es heute Abend.

Genau die App habe ich im Ursprünglichen Post gemeint, als ich auf eine App verwies, die nicht meine Ansprüche trifft. Ich habe sie auch installiert, aber sie wirkt recht rudimentär und nicht gerade einstiegsfreundlich. Leider verstehe ich vom selber modden auch nicht viel.

Wenn du mir deine Erfahrungen schildern könntest damit, wäre ich wirklich dankbar.
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logo25.09.1913:28
JuicySteak

Wenn du mir deine Erfahrungen schildern könntest damit, wäre ich wirklich dankbar.

Ist wirklich nicht selbsterkläerend und die Doku auf github reicht auch nicht. Ich nutze sie aktuell für einen einzigen UseCase - Setzen des Loginnamens der Fritzbox. Das habe ich mir aber erst mit JavaScript Debug-Output zusammengeschustert.

In der Hoffnung, das Tampermonkey es irgendwann als App schafft.
+1
JuicySteak26.09.1911:43
logo

Ist wirklich nicht selbsterkläerend und die Doku auf github reicht auch nicht. Ich nutze sie aktuell für einen einzigen UseCase - Setzen des Loginnamens der Fritzbox. Das habe ich mir aber erst mit JavaScript Debug-Output zusammengeschustert.

In der Hoffnung, das Tampermonkey es irgendwann als App schafft.

Gut zu wissen, danke.

Dann werde ich gar nicht erst versuchen irgendwas damit auf die Beine zu stellen. Auf Tampermonkey zu warten lohnt sich da wohl mehr.
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