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Problem beim Kauf von MTN Werbefrei

Peter Eckel19.11.2014:34
Hallo zusammen,

hat noch jemand dieses Problem beim Versuch, MTN Werbefrei zu kaufen?



Das ist jetzt schon seit Tagen so ...
„Ceterum censeo liberum facierum esse delendam.“
+1

Kommentare

Peter Eckel19.03.2113:44
feel_x
Das ist schon länger nicht mehr so. Man muss nur das gewählte System für die Rechnungsstellung unterjährig durchhalten. Man kann also jedes Jahr die Nummerierung ändern.
Gut, ich habe die Vorschrift ohnehin konsequent ignoriert
feel_x
Du kannst also pro Kunde einen eigenen Rechnungsnummerkreis anlegen oder jeden Monat wieder bei 1 beginnen oder auch ein Datum als Rechnungsnummer verwenden. Es muss nur eine nachvollziehbare Logik dahinter stecken.
Das ist die Lösung, die ich von Anfang an gewählt hatte. Die Rechnungen sind fortlaufend numeriert, allerdings mit einem eigenen Nummernkreis pro Kunde mit der Kundennummer als Prefix. Ich habe, als sie mit der Anforderung fortlaufender Numerierung kamen, einfach mal beschlossen, daß ich dazu persönlich eingeladen werden möchte - was nie passierte.
feel_x
Ich hatte vor ein paar Jahren eine Steuerprüfung, das war eine wirklich nette Person.
Da kann ich mich allerdings auch nicht beklagen, das lief beim letzten Mal auch sehr entspannt und (für das Finanzamt) weitgehend erfolglos. Und natürlich war mein Steuerberater auch involviert - schon allein, weil er früher mal bei der hessischen Steuerfahndung war und die Leute im Finanzamt zum guten Teil kennt.

Den Spaß mit der Trennung gewerblicher und freiberuflicher Einkünfte habe ich übrigens durch Gründung einer GbR für den gewerblichen Teil gelöst. Ich bin da nach acht Jahren Rechtsstreit mit meiner Lieblingsbehörde etwas übervorsichtig geworden (Lösung: Das Finanzamt hat verloren, dafür habe ich die nicht unerheblichen Kosten des Verfahrens bezahlt).
feel_x
Die vielen Vorteile der Selbstständigkeit sind das bisschen Herzklopfen bei der Steuerprüfung wert
Ach, das ist eigentlich weniger Herzklopfen als eher der Ärger über die Zeit, die dafür draufgeht - meine und die der Beamten, die anderswo sicherlich viel mehr holen könnten als bei Freiberuflern und Kleinselbständigen.

Aber irgendwie hat das wirklich nichts mehr mit dem Originalthema zu tun. Gut, daß sich der OP nicht beschweren kann
„Ceterum censeo liberum facierum esse delendam.“
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Weia
Weia19.03.2116:02
lillylissy
Weia
Aber wie willst Du denn damit, dass Du die Rechnungen, die Du angegeben hast, „rechtssicher archivierst“, nachweisen, dass es keine anderen Rechnungen gab, die Du nicht angegeben geschweige denn „rechtssicher archiviert“ hast?
Solche Spielchen funktionieren nicht.
Was für Spielchen? Ich habe lediglich festgestellt, dass auch rechtssicher archivierte PDFs nicht beweisen können, dass man keine Rechnungen unterschlagen hat.
Siehe GoB.
Was ist GoB? US-Republikaner auf bayrisch (Grand old Barty)?
„Not every story must end with a battle (Ophelia, in der umwerfend guten feministischen Adaption des Hamlet-Stoffes in dem Film „Ophelia“)“
-1
Weia
Weia19.03.2116:07
Tom Macintosh
Die sind die grössten öffentlichen Steuerhinterzieher und gehen vollkommen straffrei aus.
Das ist populistischer Quark. Diese Unternehmen brechen keine Gesetze, sie nutzen sie nur optimal zu ihrem Vorteil aus. Das ist aber kein Straftatbestand. Warum also sollten sie bestraft werden?
Das zu ändern wäre eigentlich Europas ureigner Job
Richtig. Aber solange das nicht geschieht, liegt hier keine Steuerhinterziehung vor.
„Not every story must end with a battle (Ophelia, in der umwerfend guten feministischen Adaption des Hamlet-Stoffes in dem Film „Ophelia“)“
+3
Tom Macintosh19.03.2116:24
Hi Weia,

ja ich weiß, aber warum kümmert sich darum keiner von er EU oder Bundesregierung ? Lobbygruppen?
Das ist mein empfinden, weil ich halt den Handel dadurch bestraft sehe.
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aMacUser
aMacUser19.03.2116:34
Weia
lillylissy
Weia
Aber wie willst Du denn damit, dass Du die Rechnungen, die Du angegeben hast, „rechtssicher archivierst“, nachweisen, dass es keine anderen Rechnungen gab, die Du nicht angegeben geschweige denn „rechtssicher archiviert“ hast?
Solche Spielchen funktionieren nicht.
Was für Spielchen? Ich habe lediglich festgestellt, dass auch rechtssicher archivierte PDFs nicht beweisen können, dass man keine Rechnungen unterschlagen hat.
Das nicht, aber mit rechtssicherer Archivierung (sei es jetzt digital oder analog) ist sichergestellt, dass du eine Rechnung nicht nachträglich verändert oder gelöscht hast.
Weia
Siehe GoB.
Was ist GoB? US-Republikaner auf bayrisch (Grand old Barty)?
Ich vermute, er meint die GoBD, die "Grundsätze zur ordnungsmäßigen Führung und Aufbewahrung von Büchern, Aufzeichnungen und Unterlagen in elektronischer Form sowie zum Datenzugriff".
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Weia
Weia19.03.2116:36
Tom Macintosh
ja ich weiß, aber warum kümmert sich darum keiner von er EU oder Bundesregierung ? Lobbygruppen?
Das ist mein empfinden, weil ich halt den Handel dadurch bestraft sehe.
Das weiß ich im Einzelnen nicht. Politik (auch nicht-korrupte ) muss ja eine Vielzahl unterschiedlichster Aspekte unter einen Hut bringen; das ist eine komplexe Gemengelage.

Was speziell den Handel betrifft (der ja auch eine „Lobbygruppe“ ist): Eine denkbare Einschätzung wäre, dass herkömmlicher, klein-parzelliger Handel in einer hochkomplexen und zugleich vernetzten Welt historisch schlicht überholt und die Förderung anderer Entwicklungen für die Gesellschaft insgesamt lohnender ist. Betroffene Gruppen finden so etwas naturgemäß wenig lustig (siehe Kohleabbau) und die Politik muss das sozial abfedern, aber insgesamt muss die Politik natürlich auf das Wohlergehen der Gesellschaft insgesamt achten.
„Not every story must end with a battle (Ophelia, in der umwerfend guten feministischen Adaption des Hamlet-Stoffes in dem Film „Ophelia“)“
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Weia
Weia19.03.2116:37
aMacUser
Das nicht, aber mit rechtssicherer Archivierung (sei es jetzt digital oder analog) ist sichergestellt, dass du eine Rechnung nicht nachträglich verändert oder gelöscht hast.
Unbestritten, nur darum ging es an dieser Stelle eben nicht.
„Not every story must end with a battle (Ophelia, in der umwerfend guten feministischen Adaption des Hamlet-Stoffes in dem Film „Ophelia“)“
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Weia
Weia19.03.2116:42
Peter Eckel
Aber irgendwie hat das wirklich nichts mehr mit dem Originalthema zu tun. Gut, daß sich der OP nicht beschweren kann
Wieso nicht? Hast Du etwa keine multiplen Persönlichkeiten im Kleiderschrank?
„Not every story must end with a battle (Ophelia, in der umwerfend guten feministischen Adaption des Hamlet-Stoffes in dem Film „Ophelia“)“
+1
Peter Eckel19.03.2116:51
Weia
Wieso nicht? Hast Du etwa keine multiplen Persönlichkeiten im Kleiderschrank?
Das kann ich so aus der hohlen Hand nicht beantworten, da muß ich mich erst fragen.
„Ceterum censeo liberum facierum esse delendam.“
+2
lillylissy
lillylissy19.03.2117:03
aMacUser
Weia
lillylissy
Weia
Aber wie willst Du denn damit, dass Du die Rechnungen, die Du angegeben hast, „rechtssicher archivierst“, nachweisen, dass es keine anderen Rechnungen gab, die Du nicht angegeben geschweige denn „rechtssicher archiviert“ hast?
Solche Spielchen funktionieren nicht.
Was für Spielchen? Ich habe lediglich festgestellt, dass auch rechtssicher archivierte PDFs nicht beweisen können, dass man keine Rechnungen unterschlagen hat.
Das nicht, aber mit rechtssicherer Archivierung (sei es jetzt digital oder analog) ist sichergestellt, dass du eine Rechnung nicht nachträglich verändert oder gelöscht hast.
Weia
Siehe GoB.
Was ist GoB? US-Republikaner auf bayrisch (Grand old Barty)?
Ich vermute, er meint die GoBD, die "Grundsätze zur ordnungsmäßigen Führung und Aufbewahrung von Büchern, Aufzeichnungen und Unterlagen in elektronischer Form sowie zum Datenzugriff".

Ich meinte schon die GoB. Wenn Du das für die digitale Archivierung ergänzen möchtest, sind es die GoBD, ja.
Aber muss man Weia wirklich erklären, was das bedeutet oder wo man das nachlesen kann?
Das ist genauso lächerlich, wie die Belustigung hierüber an sich.

Vielleicht muss man auch nicht alles kommentieren.
+1
Weia
Weia19.03.2117:23
lillylissy
Ich meinte schon die GoB. Wenn Du das für die digitale Archivierung ergänzen möchtest, sind es die GoBD, ja.
Aber muss man Weia wirklich erklären, wo man das nachlesen kann?
Mir muss man sogar erstmal erklären, was das überhaupt ist, denn ich hatte davon noch nie gehört. Im Nachhinein muss ich zugeben, dass ich das schlicht hätte googeln können, aber aus irgendeinem Grund hielt ich das für einen Schreibfehler oder etwas derart Exotisches, dass man es bei Google nicht ohne Weiteres finden würde. Vielleicht war ich auch einfach ein bisschen säuerlich, dass sich jemand nicht mal die Mühe macht, so eine (in einem Technikforum) nichttriviale Abkürzung auszubuchstabieren, wenn er sie verwendet, und fand meine bayrische Grand Old Barty-Assoziation zu hübsch.

Wo man das nachlesen kann, muss man mir allerdings nicht erklären, denn ich verspüre nicht den geringsten Impuls, das zu tun. Und wenn, würde ich jetzt, wo ich weiß, was das sein soll, es auch selbst finden.
Das ist genauso lächerlich, wie die Belustigung hierüber an sich.
Warum? Wieso sollte jemand, den das nicht betrifft, derartiges Buchhalterlatein kennen? Ich bin kein Betriebswirtschaftler.
Vielleicht muss man auch nicht alles kommentieren.
Ich habe nicht kommentiert, sondern nachgefragt. Vielleicht sollte man spezielle Abkürzungen nicht als selbstverständlich voraussetzen, sondern in Klammern erläutern, damit Unkundige auch ohne Nachfrage dazulernen können?
„Not every story must end with a battle (Ophelia, in der umwerfend guten feministischen Adaption des Hamlet-Stoffes in dem Film „Ophelia“)“
+1
aMacUser
aMacUser19.03.2118:58
lillylissy
Ich meinte schon die GoB. Wenn Du das für die digitale Archivierung ergänzen möchtest, sind es die GoBD, ja.
Aber muss man Weia wirklich erklären, was das bedeutet oder wo man das nachlesen kann?
Das ist genauso lächerlich, wie die Belustigung hierüber an sich.
Stimmt, die GoB gibt es natürlich auch. Die war mir ganz entfallen. Als Mitarbeiter bei einem Digitalisierungsunternehmens ist mir in der Regel nur die GoBD (mehr oder weniger) präsent.
+1
teorema67
teorema6719.03.2119:31
aMacUser
... Steuerrecht ist Sache der Staaten ...

Das funktioniert allenfalls, wenn es übergeordnete Regeln gibt, die die EU macht. Deswegen funktioniert es bis auf weiteres nicht.
„«Tutte le famiglie felici si assomigliano fra loro, ogni famiglia infelice è infelice a suo modo.» (Lev Tolstòj)“
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aMacUser
aMacUser19.03.2119:40
teorema67
aMacUser
... Steuerrecht ist Sache der Staaten ...

Das funktioniert allenfalls, wenn es übergeordnete Regeln gibt, die die EU macht. Deswegen funktioniert es bis auf weiteres nicht.
Die Frage ist, was "funktionieren" bedeutet. Es funktioniert ja, nur nicht zur Zufriedenheit von uns normalen Bürgern. Für Irland und Apple hatte vor der Einmischung der EU ja alles wunderbar funktioniert. Versteht mich nicht falsch, ich finde solche Steuerdeals und -tricksereien auch nicht gut, sondern moralisch verwerflich und für den normalen Steuerzahler unverantwortlich. Aber aktuell sind der EU die Hände gebunden. Und ich bezweifle, dass die EU-Staaten diese Kontrolle jemals freiwillig an die EU abgeben werden.
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macuser11
macuser1122.03.2102:53
Fenvarien
Wir werden uns Patreon einmal ansehen – oder ob die Buchung via App, dann aber mit ärgerlichen 30% an Apple, möglich ist.

Patreon OnlyFans 😂😂
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Krypton22.03.2108:18
macuser11
Fenvarien
Wir werden uns Patreon einmal ansehen – oder ob die Buchung via App, dann aber mit ärgerlichen 30% an Apple, möglich ist.

Patreon OnlyFans 😂😂
Was soll an OnlyFans besser sein, als an Patreon? OF nimmt 20% der Einnahmen, Patreon nur 5-8. OF hat weniger und speziell für DE die weniger verbreiteten Bezahlmethoden für Interessenten. Wo liegt da der Vortei?
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