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Netzwerkfähiger Laserdrucker

Kayros11.05.0921:33
Hallo zusammen !

Nachdem nun meine Frau und meine Kinder auch relativ viel drucken müssen und sie mir ihr Zeug immer per Mail schicken und ich es dann mühsam ausdrucke , habe ich mich entschlossen, einen netzwerkfähigen Laserdrucker zu kaufen. Wir drucken fast nur Text, z.T. einmal mit Grafiken, aber eigentlich nie Bilder. Dafür habe ich dann noch einen Tintenstrahler hier stehen.
Wir arbeiten mit einem iMac 24", einem MB, einem MacMini und einem alter PowerMaca und die Netzkabel liegen schon überall.
Ich bräucht einen Drucker mit niedrigen Druckkosten, am besten mit zweiseitigem Druck und einem ordentlichen Papierfach.
Ich wäre für alle Tipps und Hinweise sehr dankbar. Vielen Dank im Voraus
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Kommentare

GeWoldi11.05.0922:03
Uiuiui... ein weites Feld.... ich kann nur aus meiner Erfahrung reden, es handelt sich also sicher nicht um die absolute Weisheit...

1) Ich würde darauf achten, ein Gerät zu haben, welches eigene Intelligenz besitzt. Mindestens PCL, am besten PS. Von so genannten GDI-Geräten würde ich abraten. Da ist die Versorgung mit Treibern oft schon nach wenigen Jahren praktisch nicht mehr vorhanden.

2) Überleg Dir wieviel Ihr wirklich druckt, und wähle danach das Gerät aus. Faustregel: um so mehr Seiten pro Monat, um so mehr teuerer der Drucker.

3) Schau nach, ob Trommel und Toner eine Einheit sind. Mach dir die Mühe und rechne aufgrund der Herstellerangaben aus, wieviel Dich ne Seite im Verbrauch kostet (Toner + Trommel). Das es nachher 10% bis 30% weniger Seiten reicht ist meiner Meinung nach bei allen Herstellern gleich.

4) Evt. ist auch die Verfügbarkeit von Fremdtonern ein Argument...

Bei eher wenigen Seiten würde ich mir mir mal die Brother Geräte anschauen. Bei mehr vielleicht mal die Kyocera Geräte. IMHO zu teuer finde ich die HP Geräte, wobei die qualitativ gut sind (ich kenne aber da fast nur die Geräte ab 400Eur aufwärts)
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LordLasch11.05.0922:18
Willst du jetzt einen mit Farbe oder SW?
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Serge
Serge11.05.0922:36
Kuck dich mal bei Druckerchannel.de um, da haben sie viele Tests und du kannst dir ankucken, was es auf dem Markt so gibt. Achte darauf, dass du entweder Postscript oder PCL als Druckersprache wählst, für andere gibt es kaum Treiber für den Mac
Als Beispiel für deinen Bedarf: http://www.druckerchannel.de/ranking.php?tabelle=laser_sw
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eyespy3911.05.0922:36
Wir haben im Schwarz-Weiß-Bereich ganz gute Erfahrungen mit Brother Lasern der 52xx-er Serie, hier wäre es dann der der HL-5250 DN mit Duplex- und Netzwerk-Funktion. Toner und Trommel sind getrennt, Toner für 7000 Seiten Reichweite etwa ab 50€ zu haben.
In Farbe waren wir mit den Lexmark-Druckern ganz zufrieden (C532N z.B.). Toner-Wechsel ist einfach, Bedienfeld gut. Allerdings sind die Toner-Kosten höher (Paket mit CMYK um die 300,-€ für ca. 3500 Seiten). Natürlich verbrauchen sich CMY-Toner langsamer als Schwarz und müssen nicht so oft gewechselt werden.
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Jaguar1
Jaguar111.05.0922:52
Was hast du denn jetzt für einen Drucker @@ Kayros? Vielleicht reicht dir ja die Druckerfreigabe deines OS X aus oder du kannst den Drucker an deine evtl. vorhanden Fritz!Box anschließen!
„Die Menschen sind nicht immer was sie scheinen, aber selten etwas besseres.“
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exAgrajag11.05.0922:53
Wenn es nicht unbedingt ein neuer Drucker sein muß, dann kann SEHR zu einem gebrauchten Drucker der ehemaligen "Profi-Klasse" raten. Ich hatte über 7 Jahre lang den abgelegten Drucker (einen Genicom 7150 A3) aus der Firma meines Vaters gehabt. Ein super zuverlässiges Gerät. Unverwüstlich. Für den Profi-Alltag halt, mit hohem Druckaufkommen.

Meinen jetzigen Drucker hab ich für 100€ über eBay gekauft. Das ist ein Lexmark Optra T614 mit PostScript Level 3, Duplexer, 25 S/min, 1200dpi, Netzwerk. Toner (25000 Seiten) war noch zu 90% voll. Der Drucker ist für ein monatliches Druckvolumen von 100000 Seiten ausgelegt. Den bekommt man so schnell nicht kaputt. Der Drucker lässt sich über einen eingebauten Web-Server konfigurieren. Ich bin mit diesem Drucker ABSOLUT zufrieden und kann ihn einfach nur empfehlen.

Bei eBay gibt es MASSEN von solchen Druckern. Ich gehe davon aus, daß meiner noch die nächsten 5 Jahre hält (dann wären es 7 Jahre in meiner Obhut). Der Nachfolger wird definitiv WIEDER ein gebrauchter der ehemaligen "Profi-Klasse".
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Clashwerk
Clashwerk11.05.0922:54
Wir hatten ein ähnliches Problem (zwei Stockwerke) und uns für ein Airport Express entschieden. Mit netzwerkfähigen Druckern holt man sich eine ganz andere Preisklasse und engt sich ganz schön ein. Man sollte nur vorher prüfen, ob AAE auch mit dem Drucker kompatibel ist.
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exAgrajag11.05.0922:59
Ach, noch ein Tip zum Thema Drucker, PostScript und Speicher: Viel hilft viel. 16MB ist definitiv zu wenig. Ich hatte meinen Drucker sehr schnell um 32MB erweitert, weil ich viel 4 bzw. 2 auf 1 drucke. Mit 16MB geriet das zur Gedultprobe, weil da die Seiten im Minutentakt heraus krochen. Mit 48MB haut der einem die Seiten nur so um die Ohren. Für Seiten mit Verläufen und 4auf1 sind aber auch 48MB etwas knapp (passiert mir zum Glück nur sehr selten).

Lange Rede, überhaupt kein Sinn: Notfalls etwas Speicher nachkaufen. 48MB sind IMHO echt ratsam. Oder alternativ die Auflösung drosseln.
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exAgrajag11.05.0923:05
Hier, sowas in der Art meine ich:

Ich hab mir nur mal den ersten interessanten herausgepickt, den ich mir auch kaufen würde. Auf den Händler hab ich jetzt mal dabei nicht geachtet. Es geht mir nur um das, was man prinzipiell so gebraucht bekommen kann. Der ist soweit komplett mit LAN, Duplex, 64MB, Tonererstand 90%...
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exAgrajag11.05.0923:09
Clashwerk
Mit netzwerkfähigen Druckern holt man sich eine ganz andere Preisklasse und engt sich ganz schön ein.
Wie meinst du das?!?
Man sollte nur vorher prüfen, ob AAE auch mit dem Drucker kompatibel ist.
Wenn sich auf deine Aussage mit der Einengung bezieht, dann ist es kein Problem mit dem Drucker. Dann ist die AAE einfach murks. Der Drucker ist ein ganz normaler Netzwerkteilnehmer. Nur das dieser u.U. einen Web-Server zur Administrierung anbietet und eben den Drucker-Dienst selbst. Ein Router sollte nicht zu einem Drucker kompatibel sein oder umgekehrt.
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Clashwerk
Clashwerk12.05.0900:17
Ich meinte, es gibt viele Drucker ohne Netzwerkanschluss die man durch AAE netzwerkfähig machen kann. Gerade wenn man in niedrigeren Preisklassen der s/w Laserkopierer schaut (wie ich es damals getan habe). Aber vielleicht ist ja auch wie bereits beschrieben ein gebrauchtes Profi-Gerät die sinnvollere Lösung. Ich kann nur meine Erfahrung mitgeben und ich habe mir damals ein Airport Express geholt und bin mit dem Gerät sehr zufrieden. (Nutze es auch ab und an für Airtunes).

exAgrajag, ich meine, wenn du den Drucker über USB an die Airport hängt. Dann muss die AAE natürlich auch mit dem Drucker kommunizieren können. Ein netzwerkfähiger Drucker, über Ethernet mit dem Router verbunden, ist eine ganz andere Geschichte! Der Vorteil von dem AAE ist ja, dass es jeden kompatiblen Drucker zu einem Netzwerkdrucker macht.
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exAgrajag12.05.0900:23
Clashwerk: Dann ist das aber auch kein netzwerkfähiger Drucker. Solche Drucker zeichnen sich ja GERADE dadurch aus, daß sie autonom in einem Netzwerk funktionieren. Das, was du meinst ist einfach nur ein Drucker mit USB/Parallel-Anschluss, der erst durch den Router netzwerkfähig wird.
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Phoen
Phoen12.05.0910:17
Ich kann dir aus eigener Erfahrung Kyocera Drucker sehr empfehlen. Mein Modell ist ein relativ günstiger FS-820 Ecosys, den ich schon seit drei Jahren regelmäßig nutze und noch nicht einmal den Tone ersetzen musste. Das Design ist von Porsche und ist damit verhältnismäßig ansehnlich. Das Gerät ist zwar, wie fast alle Drucker aus nicht besonders hochwertigem Kunststoff, der Qualität hat dieser Umstand aber bisher nichts anhaben können. Das heißt, dass er trotz nicht immer sanfter Behandlung, bisher keinerlei Spuren davon trägt. Die Druckqualität ist auch über das Apple-Menü variabel wählbar, bis 600 dpi, was für Texte und einfache Grafiken mehr als ausreicht. Hinzu kommt dass sich diese Qualität als Standard etabliert hat und damit für den normalen Bürobetrieb bestens eignet. Dies gilt gerade auch in Bezug auf die Wischfestigkeit und Konsistenz der dargestellten Texte und Grafiken.
Ich betreibe den Kyocera an einer Airport Extreme, was dank USB und Gutenprint Treiber, einwandfrei funktioniert. Dank des wartungsarmen Betriebs und der einfachen Bedienung, ist auch die Steuerung über die Bordmittel von OSX kein Problem. Zusätzlich hat der Drucker noch eine Parallel-Schnittstelle für den Betrieb in kabelgebundenen Workstations.
Leider wird dieser Drucker in diesem recht formschönen Gewand nicht mehr angeboten. Dafür haben die Nachfolger sicher einige technische Upgrades erfahren. Z.B. der hier:
„Niemand regiert die Welt.“
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Kayros12.05.0914:33
Zunächst einmal vielen Dank für die vielen Hinweise und Rückmeldungen.

Jaguar1: Ich drucke momentan mit einem Samsung ML-1710. Mit dem bin ich auch grundsätzlich zufrieden, aber eine Vernetzung über OS X ist nur möglich, wenn mein Rechner den ganzen Tag läuft und da ic keine Fritzbox habe, funktioniert das meiner Meinnung nach nicht. Vielleicht habe ich auch etwas übersehen ... Es war ohnehin schwer genug einen ordentlichen Treiber für die Kiste zu kriegen ...

exAgrajag: So einen ausgemusterten Profidrucker könnte ich mir durchaus vorstellen, aber ich habe zu wenig Ahnung, welche da wirklich was taugen.

Phoen: Von Kyocera habe ich schon mehrfach nur Gutes gehört. Da müsste ich mich mal noch um die Druckkosten kümmern, wie es damit aussieht.

Auf jeden Fall bin ich jetzt schon einen Schritt weiter. Jetzt werde ich mal meine Hausaufgaben machen und mal googeln und lesen.
Nochmals vielen Dank für alle Unterstützung
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horstiphone12.05.0915:01
also, erstmal ist es unsinn einen netzwerkfähigen drucker zu kaufen, da man einen drucker auch einfach im netzwerk freigeben kann und können über den als server fungierenden rechner, was ohnehin sinn machen würde drucken.
noch viel eleganter sind dann wlan-fähige drucker auf den jeder einfach über wlan zugreift, erspart übrigens diesen ganzen kabelquatsch aber hat natürlich in der absicherung nicht nur stärken
dann kann man jeden drucker einsetzen den man möchte, wobei ich sehr sehr gute erfahrungen mit hp gemacht habe und dann kommt es aufs druckaufkommen an, wenn man mehr druckt dann immer einen laserdrucker weil der da günstiger ist, wenn man weniger druckt dann einen tintenstrahl weil die patrone viel günstiger ist
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exAgrajag12.05.0916:52
Kayros
exAgrajag: So einen ausgemusterten Profidrucker könnte ich mir durchaus vorstellen, aber ich habe zu wenig Ahnung, welche da wirklich was taugen.
Na, die Lexmark Optra T-Reihe ist absolut super. Such einfach mal nach dem von mir verlinkten T632 und lad dir das Handbuch bei Lexmark runter. Diese Lexmark-Dinger kannst du um viele Papierfächer erweitern, oder eine Multi-Ausgabe (Sorter) draufstecken. Die CPU ist sehr schnell (gut für die Seitenaufbereitung).
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exAgrajag12.05.0916:56
horstiphone
also, erstmal ist es unsinn einen netzwerkfähigen drucker zu kaufen,
Ähem... es ist definitiv KEIN Unsinn. Wozu muss ich erst einen Rechner starten, der mir den Drucker freigibt, damit ich mal eben schnell drucken kann? Außerdem hab ich u.U. mehr Möglichkeiten für einen Stellplatz für den Drucker, wenn da nicht noch ein Rechner unbedingt daneben stehen muß.

Ich würde mich aber zu einem "nicht nötig" breitschlagen lassen. Aber Unsinn ist es definitiv nicht.

Wir drucken hier übrigens sowohl über LAN, als auch über WLAN. Das ist nicht mehr Kabelage, als wenn der Drucker an einem anderen Rechner zur Freigabe hängen würde
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macnobby12.05.0917:48
Ich würde auch mal die Xerox-Drucker ansehen. Für uns ein entscheidener Faktor "Echtes Postscript3", keine Emulation.

Viele Grüße.
macnobby
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GeWoldi12.05.0918:06
macnobby
Ich würde auch mal die Xerox-Drucker ansehen. Für uns ein entscheidener Faktor "Echtes Postscript3", keine Emulation.

Hallo!
Bist Du sicher, dass Xerox Adobe zertifizierte PS Module verbaut? Ich kannte das bisher nur von Epson. Haste da Unterlagen zu?
Danke!
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