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Füße für Monitorlautsprecher-Aufstellung
Füße für Monitorlautsprecher-Aufstellung
Weia
04.03.26
04:47
Hallo an alle,
ich wollte gerne die versammelte Audio-Intelligenz hier anzapfen bezüglich der Frage, auf welche Füße ich am besten die Monitor-Lautsprecher meines Musik-Arbeitsplatzes (
Logic
usw.) stellen sollte (bislang standen sie viel zu lange auf einem Provisorium aus Schaumstoff, das jetzt zu Staub zerfallen ist …).
Die Lautsprecher stehen rechts und links neben einem Cinema-Display auf Ohrhöhe auf extra dafür eingezogenen Regalböden. Das gesamte Regal ist aus Metall mit Milchglasböden, was akustisch vermutlich suboptimal ist, andererseits schließt die Lautsprecherfront bündig mit den (dreieckigen) Regalböden ab, sodass vor der Schallfront keine Reflexionen auftreten sollten:
Subwoofer steht auf dem Boden.
Den Lautsprechern lagen seinerzeit sehr kleine (5 mm ∅?) 3M-Bumpons als Füße bei (die ich nicht mehr habe), aber ich frage mich, ob in meinem Fall etwas anderes vielleicht besser wäre.
Bevor ich jetzt aufwändige Messreihen durchführe, dachte ich, ich frage mal hier in die Runde, was diejenigen von Euch, die diesbezügliche Erfahrungen haben, raten würden.
Vorrätig zur Auswahl hätte ich:
3M-Bumpons:
21 mm ∅, 10 mm Höhe
18 mm ∅, 4 mm Höhe
6 mm ∅, 2,5 mm Höhe
5 mm ∅, 2,8 mm Höhe
20 × 20 mm², 7,5 mm Höhe
Korkplättchen
16 × 16 mm², 4 mm Höhe
Filzfüße
28 mm ∅, 6 mm Höhe
… oder was ganz anderes?
„„Meinung“ ist das Foren-Unwort des Jahrzehnts.“
Hilfreich?
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Kommentare
1
2
>|
Oceanbeat
04.03.26
08:58
Vielleicht reichen zum entkoppeln jeweils 3 Stück dieser Dekopyramiden…?
„Wenn das Universum expandiert, werden wir dann alle dicker...?“
Hilfreich?
0
Legoman
04.03.26
09:12
Glasboden durch Holz ersetzen?
Hilfreich?
0
Megaseppl
04.03.26
09:13
Ich geh ja schon...
Hilfreich?
+13
makru
04.03.26
09:23
Megaseppl
🤣
Zur Problemstellung bzw. dessen Lösung oder, ob es überhaupt ein Problem darstellt, kann ich leider nichts beitragen.
Hilfreich?
0
Legoman
04.03.26
09:25
Jetzt frage ich mich, ob der andere Lautsprecher Eva heißt und weniger haarige Füße hat.
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+4
Tonkutscher
04.03.26
10:21
zur Schall und Vibrationsentkoppelung ist i.d.Regel Masse sinnvoll und entscheidend . Bei uns im Studio stehen trotz entkoppeltem Boden Mikrofone zusätzlich auf "Waschmaschinen-Gummiplatten" Die sind schwer und helfen gut! Einfach aus dem Baumarkt eine geholt und zugeschnitten, sollte gut funktionieren . Die üblichen Spikes usw werden auf Glas nicht wirklich helfen..
Sonnige Grüße
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+6
xcomma
04.03.26
10:42
Ich kann nichts substanzielles dazu beitragen, ausser vielleicht mal bei
Thomann
zu stöbern (Studio- und Recording Equipment > Abhörmonitore > Zubehör für Studiomonitore)
- könnte evtl. Inspirationen liefern.
Hilfreich?
+2
michimaier
04.03.26
10:47
Ghetto Lösung:
Wir haben die Dinger früher auf einen Stapel "Disneys Lustige Taschenbücher" gelegt.
Wir hatten ja nüscht. (also nen Tisch, und ein paar Monitor Boxen... aber sonst... )
Hilfreich?
0
macerkan
04.03.26
10:51
Es kommt sehr stark darauf an, wie schwer die Lautsprecher sind. Sehr müssten in dieser Umgebung bei etwas schwereren Lautsprechern alte Squash-Bälle helfen, vorzugsweise in einem Behälter wie z.B. einen Eierbecher, da der Untergrund (Glasplatte auf leichtem Drahtgestell) resonanztechnisch mit das schlechteste Material ist, auf dem die Lautsprecher stehen können. Falls das optisch nicht das Gewünschte ist, dass ich gut nachvollziehen könnte, wär eventuell Moosgummi eine einfache und günstige Alternative.
Hilfreich?
+1
desko75
04.03.26
11:00
Erstmal vorweg. Eine akustische Entkoppelung der Lautsprecher ist wichtig aber ohne eine akustische Behandlung des gesamten Raumes eher nebensächlich. Aber es ist natürlich eine Frage, welchen Aufwand man betreiben will. Ohne den Raum zu messen und zu schauen, wo die problematischen Frequenzen auftreten, kann man sich darauf konzentrieren, erstmal Reflexionen zu vermeiden (1., 2., 3.), um die Nachhallzeit zu verringern, damit der Raum "trockener" klingt. Die einzelnen Instrumente werden dann leichter hörbar. Die Auflösung steigt. Das macht schon viel aus. Und um den Bass sollte man sich auch kümmern. Der macht eigentlich immer Probleme, grad in kleinen Räumen.
Auch Monitore geben Schall vereinfacht gesagt in alle Richtungen ab. Bei Subwoofern sogar physikalisch bestimmt, weil sich Basswellen kugelförmig ausbreiten. Deshalb sollte man auch etwas hinter und neben die Monitore hängen - z.B Breitbandabsorber (fett genug, min. 15cm dick) entweder selbst gebaut, oder gekauft.
Meine Monitore stehen auf frei platzierbaren Ständern, die schonmal weniger Vibrationen aufnehmen als eine Glas- oder Holzplatte auf der sie vollflächig stehen. Zusätzlich stehen sie auf 4 ca. 5cm hohen Gummihalbkugeln - um die Auflagefläche der Monitore auf den Ständer zu verringern.
Einen Woofer sollte man nicht direkt auf den Boden stellen. Stichwort Basswelle, die sich Kugelförmig ausbreitet - auch nach unten. Man hat sofort fiese Reflexionen am Boden, die sich verstärken. Auch sollte ein Woofer nicht mittig im Raum platziert werden um stehenden Wellen entgegenzuwirken.
Mein Woofer steht leicht nach links zur mittigen Hörposition versetzt auf einem Basotect-Würfel - 60cm Kantenlänge. Der Würfel steht zusätzlich auf einer ca. 4cm. dicken Granit-Platte, die wiederum auf 4 Gumminhalbkugeln steht. Dadurch gibt es keine Übertragung von Schwingungen an den Boden und die Basswelle wird nach unten hin etwas absorbiert um Dröhnen entgegenzuwirken.
Raumakustik verbessert sich durch viele kleine Maßnahmen, die aufaddiert zu einem besseren, höher aufgelösten Klang führen. Eine Einzelmaßnahme hat meist wenig Auswirkung auf den Gesamteindruck.
Hilfreich?
+3
jochenk
04.03.26
11:02
wenn Du bisher zufrieden mit dem Klang warst, würde ich einfach neue Aufkleber "Filzgleiter" dran machen,
meine uralten Lautsprecher aus Holz, (ca B25 cm x H55 cm) stehen seit "Jahrzehnten" im Holz-Regal stabil und wabbeln gar nicht,
für mich reicht so eine 3-5 mm dicke Unterlage an den Ecken aus,
wie es beim Glas-Regal ist kann ich nicht sagen...
Hilfreich?
0
warp10
04.03.26
11:17
versuch mal die hier von Frankenschaum... preiswert und gut... richtiges Gewicht aussuchen
Hilfreich?
0
TMS
04.03.26
12:46
Oceanbeat
Vielleicht reichen zum entkoppeln jeweils 3 Stück dieser Dekopyramiden…?
Ich vermute, dass es mit sowas nicht wirklich entkoppelt. Das Zeug ist hart, auch an den Spitzen. Das ist nur was fürs Auge, also ein Placebo.
Hilfreich?
+1
TMS
04.03.26
12:51
Tatsächlich würde ich von den Möglichkeiten des OP am ehesten die dicksten 3M-Bumpons oder ersatzweise die dicksten Filzplättchen nehmen.
Entkopplung betrifft ja eigentlich hauptsächlich den Bassbereich, weil da die kinetischen Amplituden am heftigsten ausfallen. Insofern würde ein zusätzlichen Subwoofer (nicht im Regal) mit integrierter Frequenzweiche eine Lösung darstellen, welche die Entkopplung sehr erleichtert, da die Regalboxen dann um das Tiefsttonspektrum erleichtert sind.
Hilfreich?
+1
morphologics
04.03.26
12:56
Wenn es um Entkopplung geht bietet sich auch aus meiner Sicht Sylomer an, das es gewichtsspezifiziert im Handel gibt (Frankenschaum wurde als ein möglicher Anbieter für Sylomerpads bereits genannt).
Der Vorteil der nach verschiedenen Gewichts-'Klassen' ausgelegten Sylomerpads liegt in einer je Klasse
definierten
, messbaren Entkopplung von Schwingungen. Ich setze ein abgestimmtes Sortiment dieser Pads für verschiedene Geräte ein, u.a. auch für Standlautsprecher und mache sehr gute Erfahrungen damit.
Hilfreich?
+1
papito
04.03.26
13:20
Ein pragmatischer Ansatz für Lautsprecher 1:
1. Ein gute Flasche Wein entkorken (Rot- oder Weißwein ist unerheblich, kein Schraubverschluss).
2. Den Korken in vier gleiche Stück teilen (quer, nicht längs).
3. Die vier Korkstücke unterlegen.
Lautsprecher 2 ist analog zu bestücken.
Problem: Weia ist Cola-Trinker...
Hilfreich?
+7
TorstenW
04.03.26
14:03
Die erste Frage, die man sich hier stellen muss ist:
Gibt es überhaupt ein Problem, so wie es jetzt gerade ist?
Also gibt es irgendwelche Resonanzen an der Glasplatte oder am Metallgestell o.ä.?
Das sind ja kleine Mini-Monitore mit Technologie von vor 20 Jahren, die damals sicher sehr vernünftig waren, aber heutzutage klingt da jeder 200€ Speaker besser.
Insofern ist ein wenig fragwürdig, ob es sich lohnt da groß Gedanken über Entkopplung zu machen, wenn es keine auffälligen Problemzonen gibt. Bei den meisten Empfehlungen hier wird ja auch weniger Entkoppelt als bedämpft.
Bei dem Aufbau mit dem Regal und Glas ist eh fragwürdig ob sich da überhaupt irgendwas sinnvoll entkoppeln lässt, weil da schlicht die Masse fehlt und wahrscheinlich eher das ganze Metallgestell vibriert.
Du kannst, wenn es dich beruhigt, solche Schaumstoffdinger unterlegen: https://www.thomann.de/de/the_takustik_isopad.htm
Der Effekt sollte aber quasi nicht vorhanden sein, daüfr kostet es auch nix..
Etwas professioneller:
https://www.thomann.de/de/isoacoustics_iso_200.htm
Sowas hab ich für die Monitore auf meinem Schreibtisch. Aber der Schreibtisch hat halt auch 100kg Masse, die da gegenhalten, im Gegensatz zu den 100g, die dein Drahtgestell wiegt. Insofern ist das auch fragwürdig ob das viel bringt. Ich hab die Dinger auch hauptsächlich um die Monitore auf Höhe zu bringen. Der Entkopplungseffekt ist zu vernachlässigen, solange man die Lautstärke nicht aufreißt. Aber das wird mit deinen Böxlein eh nicht so wirklich gehen.
Ansonsten schließe ich mich @desko75 an: Den größten Effekt wirst du vmtl haben, wenn du deinen Subwoofer hochstellst. Ich würde den vmtl sogar mit (mittig) auf den Schreibtisch stellen, weil ich davon ausgehe, dass die Übergangsfrequenz so hoch liegt, dass das auch für die Ortung relevant ist.
Aber ob du da jetzt Korken, Schaumgumminippels oder sonstwas unter die Monitore legt, wird quasi Null Effekt haben. Wenn du da was hörst, dann ist es am ehesten der Höhenunterschied, wenn du den Hochtöner 5cm nach oben verschiebst, je nachdem ob der dann noch genau auf Ohrhöhe ist oder nicht.
Hilfreich?
+4
Assassin
04.03.26
15:03
Gummifüsse drunter und gut ist.
Und die Regalböden gut befestigen, sonst scheppern die am Ende noch…
Hilfreich?
0
makku
04.03.26
17:01
... die iso-acoustics sind wirklich gut!
Ich habe hier noch die Iso 200 rum liegen (incl. original Verpackung). Ich brauche die nicht mehr, weil meine Neumann KH jetzt auf Neumann-Stands stehen. Fotos schicke ich gerne auf Anfrage. Sind halt gebraucht ... für kleines Geld+Versand zu haben.
Hilfreich?
0
Weia
04.03.26
20:18
Ganz herzlichen Dank an alle für die vielen Hinweise!
Ich lasse mir das jetzt alles mal durch den Kopf gehen und probiere dann ein paar Sachen aus.
Legoman
Glasboden durch Holz ersetzen?
Ästhetisch ausgeschlossen. Und Holz ist ja nun eher ein Resonator als Glas, wenn auch weniger problematisch bezüglich Reflexionen.
Tonkutscher
zur Schall und Vibrationsentkoppelung ist i.d.Regel Masse sinnvoll und entscheidend. Bei uns im Studio stehen trotz entkoppeltem Boden Mikrofone zusätzlich auf "Waschmaschinen-Gummiplatten" Die sind schwer und helfen gut!
Das mit den Waschmaschinen-Gummiplatten hatte ich als Tipp irgendwo schon mal gehört. Ich frage mich halt, was vom Prinzip her besser sein müsste: Eine vollflächige Unterlage oder vier kleine Füße mit entsprechend geringer Auflagefläche (wenn auch keine unelastischen Spikes)?
macerkan
Es kommt sehr stark darauf an, wie schwer die Lautsprecher sind.
6 kg pro Exemplar.
desko75
Erstmal vorweg. Eine akustische Entkoppelung der Lautsprecher ist wichtig aber ohne eine akustische Behandlung des gesamten Raumes eher nebensächlich.
Das ist schon klar, aber jetzt geht es mir halt gerade speziell um die Lautsprecheraufstellung, weil die sich (im Gegensatz zum Rest) eben geändert hat (alter Schaumstoff zerbröselt und Glasplatte ist neu, da Spezialanfertigung).
Um den Subwoofer muss ich mich auch noch kümmern, das stimmt.
warp10
versuch mal die hier von Frankenschaum... preiswert und gut... richtiges Gewicht aussuchen
Ach, zu blöd. Bei denen habe ich gerade schon was bestellt plus irgendein Zeugs dazu, um die versandkostenfreie Lieferung vollzubekommen. Die bunten, gewichtsspezifischen Dämpfer hatte ich gesehen, wollte die aber wegen der grellen Farben vermeiden. Jetzt sehe ich in Deinem Link, dass es auch graue universelle (für alle Gewichte) gibt, die hatte ich nicht gefunden. Das könnte was sein.
TMS
Entkopplung betrifft ja eigentlich hauptsächlich den Bassbereich, weil da die kinetischen Amplituden am heftigsten ausfallen. Insofern würde ein zusätzlichen Subwoofer (nicht im Regal) mit integrierter Frequenzweiche eine Lösung darstellen, welche die Entkopplung sehr erleichtert, da die Regalboxen dann um das Tiefsttonspektrum erleichtert sind.
Den habe ich ja, muss ich auch nur noch einmessen.
TorstenW
Die erste Frage, die man sich hier stellen muss ist:
Gibt es überhaupt ein Problem, so wie es jetzt gerade ist?
Also gibt es irgendwelche Resonanzen an der Glasplatte oder am Metallgestell o.ä.?
Bislang gab es die nicht, aber ich baue halt gerade um und die Lautsprecher standen mangels Glasplatte bislang direkt auf dem Metallboden (mit jetzt zerbröseltem 3 cm dickem Schaumstoff dazwischen). Vor weiteren Optimierungen wollte ich jetzt erstmal die Lautsprecher wieder vernünftig aufstellen.
Das sind ja kleine Mini-Monitore mit Technologie von vor 20 Jahren, die damals sicher sehr vernünftig waren, aber heutzutage klingt da jeder 200€ Speaker besser.
Die Hochtöner haben vom Konstruktionsprinzip her (
Air Motion Transformer
) sogar über 50 Jahre auf dem Buckel und sind dennoch für meine Ohren bis heute unübertroffen. Ich hatte vor kurzem ein Paar neue Genelecs da, die kommen für meine Ohren nicht an meine Monitore heran.
Bei dem Aufbau mit dem Regal und Glas ist eh fragwürdig ob sich da überhaupt irgendwas sinnvoll entkoppeln lässt, weil da schlicht die Masse fehlt und wahrscheinlich eher das ganze Metallgestell vibriert.
[…]
Sowas hab ich für die Monitore auf meinem Schreibtisch. Aber der Schreibtisch hat halt auch 100kg Masse, die da gegenhalten, im Gegensatz zu den 100g, die dein Drahtgestell wiegt.
macerkan
Untergrund (Glasplatte auf leichtem Drahtgestell)
Ich weiß nicht, woher der Eindruck kommt, das sei dünner Draht. Das Glas-/Metallregal ist massiv, es bringt (ohne Inhalt) über 200 kg auf die Waage.
„„Meinung“ ist das Foren-Unwort des Jahrzehnts.“
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+2
TorstenW
04.03.26
21:26
Vielleicht trügt da dein Bild ein wenig.
Wir sehen ja hier nur den kleinen Ausschnitt und der sieht so als, als wäre das ein klappriges Drahtgestell.
Wenn das wirklich 200kg wiegt und massiv ist, solltest du da ja mit Eigenresonanzen recht wenig Probleme haben.
Entkopplung ist ja letztlich die Idee die Gehäuseresonanzen und Schwingungen nicht von der Monitorbox auf den Untergrund zu übertragen. Die meiste Energie steckt dabei in den Bassfrequenzen, was dich aber hier ja gar nicht betrifft, weil du ja den Subwoofer hast.
Insofern hast du da vielleicht auch gar keine Probleme, dann würde ich da auch gar nicht "optimieren" wollen.
Eventuell wäre noch interessant, ob deine Glasplatte direkt auf dem Metallgitter aufliegt oder ob da nicht eh schon Gummis drunter sind, dann wäre das ja ohnehin schon entkoppelt. Oder sind die eingeklebt?
Spikes sind hier eher kontraproduktiv, weil sie überhaupt nicht entkoppeln, im Gegenteil.
Die beiden Optionen, die ich oben verlinkt habe, sind schon vernünftig, aber wenn dir optisch mehrere Kleine zum drunterlegen besser gefallen, macht das auch keinen großen Unterschied.
Wie gesagt: Wenn du keine Probleme hast, wirst du auch mit allen Entkopplungsmethoden nicht weniger Probleme haben..
Ist so ein bisschen wie trockene Wäsche in den Trockner werfen.. kann man machen, schadet auch nicht wirklich, aber trockener wird sie halt auch nicht.
@Air Motion Transformer (AMT): Das ist tatsächlich auch ein Prinzip, dass ich sehr mag. Meine Boxen an der Musikanlage haben auch welche, aber da kostet ein AMT halt fast so viel wie deine Boxen..
@Genelec: Da muss man unterscheiden was man will. Viele Studios nutzen Genelec gerne, weil sie sehr ehrlich sind. Aber das sind nicht umbedingt Boxen auf denen man Musik hören möchte. Bin da (von den günstigen Varianten) auch kein großer Fan. Die teuren kenn ich nicht, da außerhalb meines Budgets für Computer-Boxen.
Adam Audio ist schon eine vernünftige Firma, aber man muss auch eingestehen, dass die Technik da in den letzten 20 Jahren große Sprünge gemacht hat und man heutzutage für wenig Geld im Tonstudio-Bereich Geräte bekommt, die vor 20 Jahren tausende Euros gekostet hätten.
Hilfreich?
+2
TMS
04.03.26
22:26
Weia
Das mit den Waschmaschinen-Gummiplatten hatte ich als Tipp irgendwo schon mal gehört. Ich frage mich halt, was vom Prinzip her besser sein müsste: Eine vollflächige Unterlage oder vier kleine Füße mit entsprechend geringer Auflagefläche (wenn auch keine unelastischen Spikes)?
Hmm, Diese Waschmachinen-Gummiplatten sind völlig ungeeignet, da gerade vollflächig bei dem Boxengewicht viel zu hart. Die übertragen Schwingungen, wie wenn sie direkt auf der Unterlage stehen würde.
Hilfreich?
+1
Weia
04.03.26
23:17
TorstenW
Vielleicht trügt da dein Bild ein wenig.
Wir sehen ja hier nur den kleinen Ausschnitt und der sieht so als, als wäre das ein klappriges Drahtgestell.
Ja, das täuscht dann. Das sind Stahlstangen mit 8 mm und 5 mm ∅.
Eventuell wäre noch interessant, ob deine Glasplatte direkt auf dem Metallgitter aufliegt oder ob da nicht eh schon Gummis drunter sind, dann wäre das ja ohnehin schon entkoppelt. Oder sind die eingeklebt?
Nein, die liegen einfach direkt auf und werden durch das Lautsprechergewicht angedrückt. Da sollte ich wohl mal einen Sinuston „durchwobbeln“, ob es da irgendeine fiese Frequenz gibt, die klirrt.
@Air Motion Transformer (AMT): Das ist tatsächlich auch ein Prinzip, dass ich sehr mag. Meine Boxen an der Musikanlage haben auch welche, aber da kostet ein AMT halt fast so viel wie deine Boxen..
Sind das nicht immer mehr oder weniger dieselben?
Die Boxen haben damals so um die 1000€/Stück gekostet, wenn ich mich recht erinnere.
@Genelec: Da muss man unterscheiden was man will. Viele Studios nutzen Genelec gerne, weil sie sehr ehrlich sind.
Mir ist nie so ganz klar, was „ehrlich“ im Zusammenhang mit Lautsprechern bedeuten soll. Ist guter (≠ schönfärberischer) Klang nicht immer „ehrlich“?
Adam Audio ist schon eine vernünftige Firma, aber man muss auch eingestehen, dass die Technik da in den letzten 20 Jahren große Sprünge gemacht hat und man heutzutage für wenig Geld im Tonstudio-Bereich Geräte bekommt, die vor 20 Jahren tausende Euros gekostet hätten.
Meinst Du jetzt Lautsprecher oder allgemein? Ich habe das meiste Tonstudio-Zeug vor 20 Jahren gekauft und nachdem ich damit zufrieden bin, nicht weiter verfolgt, was seitdem geschah.
„„Meinung“ ist das Foren-Unwort des Jahrzehnts.“
Hilfreich?
0
Weia
04.03.26
23:23
TMS
Hmm, Diese Waschmachinen-Gummiplatten sind völlig ungeeignet, da gerade vollflächig bei dem Boxengewicht viel zu hart. Die übertragen Schwingungen, wie wenn sie direkt auf der Unterlage stehen würde.
Das leuchtet ein.
Die Schaumstoffplatten, die ich gerade schon bei Frankenschaum bestellt habe, dienen zur Verhinderung der Übertragung von Körperschall des (Musik-)Keyboards auf die Wand, an der es befestigt ist (wenn ich auf dessen Tasten herumhämmere
). Da hat mir Frankenschaum auch besonders harten Schaumstoff empfohlen, das fand ich auch kontraintuitiv. Bin gespannt, wie der wirkt, den ich jetzt bestellt habe.
„„Meinung“ ist das Foren-Unwort des Jahrzehnts.“
Hilfreich?
0
TMS
04.03.26
23:56
Weia
TMS
Hmm, Diese Waschmachinen-Gummiplatten sind völlig ungeeignet, da gerade vollflächig bei dem Boxengewicht viel zu hart. Die übertragen Schwingungen, wie wenn sie direkt auf der Unterlage stehen würde.
Das leuchtet ein.
Die Schaumstoffplatten, die ich gerade schon bei Frankenschaum bestellt habe, dienen zur Verhinderung der Übertragung von Körperschall des (Musik-)Keyboards auf die Wand, an der es befestigt ist (wenn ich auf dessen Tasten herumhämmere
). Da hat mir Frankenschaum auch besonders harten Schaumstoff empfohlen, das fand ich auch kontraintuitiv. Bin gespannt, wie der wirkt, den ich jetzt bestellt habe.
Eigentlich soll ja das Gerät bzw. der Lautsprecher theoretisch frei auf einem elastischen Material "schweben" und schwingen, wobei der "akustische Widerstand" bei den relevanten Frequenzen möglichst hoch sei. Große Flächen harten Materials bedeuten aber niedrigen "Widerstand" = gute Schwingungsübertragung.
Man könnte es auch als eine Art mechanischen Tiefpass sehen, dessen Grenzfrequenz deutlich unter der unteren Übertragungsfrequenz des Lautsprechers liegt, sodass höhenfrequente Schwingungen geblockt werden. Hartes bzw. steifes Material aber sorgt bei gegebenem Gewicht der schwingenden Masse für eine Verschiebung der Grenzfrequenz nach oben, sodass nennenswerte Teile des Audiospektrums übertragen werden und nur höherfrequente Teile geblockt werden. Doch manche Audiophile ficht Physik nicht an, wie man an solchen Empfehlungen sehen kann
Hilfreich?
+1
TorstenW
05.03.26
00:34
Weia
Nein, die liegen einfach direkt auf und werden durch das Lautsprechergewicht angedrückt. Da sollte ich wohl mal einen Sinuston „durchwobbeln“, ob es da irgendeine fiese Frequenz gibt, die klirrt.
Jedes Material hat irgendwo eine Resonanzfrequenz.
Bei deinem Glas hast du (weil sehr homogenes Material) wahrscheinlich eine sehr harte, schmale, starke Resonanz bei irgendeiner Frequenz und dessen Mehrfachen.
Hier wäre tatsächlich Holz deutlich "besser", weil nicht so homogen.
Weia
Sind das nicht immer mehr oder weniger dieselben?
Alleine Adam Audio bietet aktuell vier verschiedene AMTs an..
Natürlich sind das nicht alles die selben..
Mal abgesehen von ganz simplen Unterschieden wie der Größe, gibt es auch neuere Materialien, unterschiedliche Faltungen, die Anzahl der Falten kann sich unterscheiden. Da steckt jede Menge Entwicklungsarbeit drin.
Andere Firmen mischen da natürlich auch mit..
Weia
Die Boxen haben damals so um die 1000€/Stück gekostet, wenn ich mich recht erinnere.
Sag ich ja
Weia
Mir ist nie so ganz klar, was „ehrlich“ im Zusammenhang mit Lautsprechern bedeuten soll. Ist guter (≠ schönfärberischer) Klang nicht immer „ehrlich“?
Hier kann man natürlich ewig über Begriffe diskutieren, ich versuche abzukürzen:
Im Tonstudio ist es nicht umbedingt so wichtig, dass es "schön" klingt. Wichtig ist, dass man die Instrumente gut lokalisieren und trennen kann und deren klanglichen Eigenschaften "ehrlich" bewerten.
Daher sind die Anforderungen an Studio-Monitore ein wenig anders, als an normale Lautsprecher, die oft auch gerne in Richtung "klingt angenehm" geschönt sind.
Das was dir also eventuell an den Genelecs nicht so gefallen hat ist möglicherweise genau das, was ein Toningenieur besonders mag, weil es seinen Job einfacher macht. Dass alle Genelecs bei Thomann bei mehreren hundert Bewertungen durchgehend fünf Sterne haben, spricht für sich.
Hier spielen aber eine ganze Reihe von Faktoren eine Rolle. Von Abstrahlverhalten, über Laufzeitverhalten, Impuls-Response, Klirrfaktor und und und...
Definitiv zuviel für diese Diskussion hier.
Vor allem bist du deine Lautsprecher gewohnt und das ist das Wichtigste. Eine Veränderung ist oft erst einmal ungewohnt und wird abgelehnt.
Hilfreich?
0
System 6.0.1
05.03.26
08:18
Mir ist nie so ganz klar, was „ehrlich“ im Zusammenhang mit Lautsprechern bedeuten soll. Ist guter (≠ schönfärberischer) Klang nicht immer „ehrlich“?
Ehrlich bedeutet, darstellen was ist. Wer sich an die Yamaha NS10 erinnert, das sind Studiomonitore mit einer weißen Basskalotte, die waren in allen größeren und kleineren Studios präsent. Was auf den NS10 gut klang, machte im Club oder auf der HighEnd-Anlage auch einen guten Sound.
Es gab vor allem in den 1980er und 90er-Jahren viele, die sich die NS10 für zuhause gekauft haben und todunglücklich waren, weil die so „mies“ klingen. Dabei waren die Dinger einfach … ehrlich.
Ich nutze Yamaha HS7 ohne Subwoofer. Der Klang ist ebenfalls „ehrlich“ aber trotzdem „erträglich“. Ansonsten hätte ich auch ADAM gewählt …
„„A lot of times, people don't know what they want until you show it to them.“ Steve Jobs, 1998“
Hilfreich?
+1
Weia
05.03.26
16:50
System 6.0.1
Mir ist nie so ganz klar, was „ehrlich“ im Zusammenhang mit Lautsprechern bedeuten soll. Ist guter (≠ schönfärberischer) Klang nicht immer „ehrlich“?
Ehrlich bedeutet, darstellen was ist.
Das ist schon klar. Nur,
HiFi
=
High Fidelity
=
Hohe (Klang-)Treue
bedeutet ja vom Wortsinn her exakt dasselbe. Wieso sollten dann
gute Studiomonitore
anders klingen als
gute HiFi-Lautsprecher
?
Anders formuliert:
TorstenW
Im Tonstudio ist es nicht umbedingt so wichtig, dass es "schön" klingt. Wichtig ist, dass man die Instrumente gut lokalisieren und trennen kann und deren klanglichen Eigenschaften "ehrlich" bewerten.
Aber Letzteres wären doch, dachte ich immer, auch genau die Eigenschaften, die gute HiFi-Lautsprecher auszeichnen; wenn Leute von HiFi-Boxen schwärmen, sagen sie doch auch immer, sie würden die Instrumente klar im Raum ortbar machen usw.?
Irgendwie reden hier scheinbar alle über dasselbe, meinen aber in Wirklichkeit Unterschiedliches.
„„Meinung“ ist das Foren-Unwort des Jahrzehnts.“
Hilfreich?
+1
xcomma
05.03.26
17:42
System 6.0.1
[..] Yamaha NS10
Einfach der Klassiker.
System 6.0.1
Ich nutze Yamaha HS7 ohne Subwoofer.
Darf man fragen warum ohne Subwoofer? Einfach weil z.B. die räumlichen Bedingungen es nicht rechtfertigen und die HS7 völlig ausreichend sind (oder gar selbst schon etwas überdimensioniert evtl.?)?
Mittlerweile gibt es auch 5er,4er und 3er Reihe, aber da scheiden sich - vor allem bei den kleinen - die Geister nehme ich an.
Selber hatte ich die HS8 früher (7er usw. gab es da noch nicht) im Auge, aber sind völlig überdimensioniert für meine Räumlichkeit, die HS7, wenn nicht gar HS5 bereits müssten ausreichend sein, ggf. mit dem HS8S zusammen zur Not.
Weia
Nur,
HiFi
=
High Fidelity
=
Hohe (Klang-)Treue
bedeutet ja vom Wortsinn her exakt dasselbe.
Wieso sollten dann
gute Studiomonitore
anders klingen als
gute HiFi-Lautsprecher
?
Ich bin kein Toningenieur, aber grundsätzlich hab ich für mich im Hinterstübchen es immer so abgespeichert, dass Studiomonitore diese "Ehrlichkeit/Treue" haben und HiFi mitnichten dasselbe ist und so gut wie immer in welcher Weise auch immer den Sound "gefärbt" wiedergeben (dieses ist dann mutmasslich Hersteller-spezifisch bzw. definiert dann mitunter auch einen gewissen, gar markanten Charakter einer Serie / eines Herstellers).
Hilfreich?
0
TorstenW
05.03.26
17:47
Ne, es ist schon dasselbe gemeint...
Auch HiFi-Boxen versprechen, wie du sagst "hohe Klangtreue".
Nur ist das in vielen Fällen halt ein total leeres Versprechen.
Geh mal in einen HiFi-Laden und hör dir 10 Lautsprecher an, die färben alle total unterschiedlich.
HiFi ist mittlerweile einfach nur ein Marketingbegriff mit dem Hersteller um sich werfen, genauso wie mit hunderten anderen Mode-Begriffen.
Letztlich sind es aber einfach alles Lautsprecher. Ob da nun "HiFi" oder "Studiomonitor" draufsteht.
Allerdings kann man natürlich mit ein bisschen nachforschen da schon eine grundlegende andersartige Mentalität erkennen.
Nehmen wir Adam Audio als Hersteller von Studiomonitoren:
Wenn du auf die Seite irgendeines Monitors gehst, z.B. diese hier: https://www.adam-audio.com/de/t-serie/t5v/
Dann findest du auf der Seite den Punkt "Messdaten".
Dort findest du den Frequenzgang, den Phasengang, ein Spektogram und Daten zum Abstrahlverhalten.
Ähnliche Daten findest du bei nahezu allen Herstellern von Studiomonitoren.
Probier das Ganze mal bei HiFi-Boxen. Du wirst so gut wie keinen Hersteller finden, der dir diese Messdaten zur Verfügung stellt. Warum wohl?
Es hat schon seinen Grund, wieso viele Diskussionen rund um HiFi total in VooDoo abdriften, wohingegen Leute im Tonstudiobereich halt einfach auf die Messwerte gucken.
Wenn du dich mal mit Leuten unterhältst, die solche Lautsprecher konstruieren, wird dir bewusst, wie absurd das teilweise alles ist.. Wenn die klangformenden Teile eines Lautsprechers da vielleicht 10% des Preises ausmachen und die Lackierung des Gehäuses 10x teurer ist als die ganzen Kalotten und Speaker..
Oder wenn Leute Kupfer-Kabel mit 2cm Durchmesser an ihre Lautsprecher hängen, ohne dass ihnen bewusst ist, dass auf der Innenseite des Gehäuses dann ein 1mm Klingeldraht hängt...
Das heißt nicht, dass alle HiFi-Lautsprecher schlecht sind. Ganz berühmterweise stehen die B&W 801 in den Abbey Roads Studios, aber ich würde nicht in einen HiFi-Laden gehen und erwarten, da viele neutral klingende Lautsprecher zu finden., während ich glaube, dass die Trefferchance bei Studiomonitoren deutlich größer ist und ich auch einfach vorher auf die Messdaten gucken kann, ob das zu meinem Einsatzzweck passt.
Meine "HiFi"-Boxen hat jemand konstruiert, der jahrelang in der Branche tätig war, sich dann selbstständig gemacht hat und nur die Baupläne verkauft. Bauen muss man selbst.
Entsprechend weiß ich, wie meine Lautsprecher aufgebaut sind, ich hab die Frequenzweichen selbst gelötet (Pfennigartikel btw) und die Gehäuse zusammengeklebt. Und ich hatte vorher die Messdaten
Letztens wurden die Boxen in etwas aufwändigerem Gehäuse gebraucht für 14.000€ auf Ebay verkauft..
Davon waren ungefähr 12.000€ für das Gehäuse...
Ganz persönlich gebe ich auf dieses ganze Geschwurbel von HiFi-Magazinen, Blogs oder News überhaupt nix.
Mess es durch, veröffentliche die Messwerte. Wenn du es nicht machst.. was hast du zu verbergen?
Ansonsten kenne ich diverse Leute, teil Profs im musikalischen Bereich, die sich einfach Studiomonitore zu Hause hingestellt haben..
Man kriegt da auch einfach mehr für weniger Geld.
Das gleiche gilt auch für DACs etc. Da findest du HiFi-Geräte für zig tausende Euros, die damit werben den neuesten Sabre XYZ- Chip zu haben und der Toningenieur lacht sich kaputt, weil der gleiche Chip in zig 500€ Audio-Interfaces steckt.
Hilfreich?
+4
Weia
05.03.26
17:56
TorstenW
Meine "HiFi"-Boxen hat jemand konstruiert, der jahrelang in der Branche tätig war, sich dann selbstständig gemacht hat und nur die Baupläne verkauft. Bauen muss man selbst.
Jetzt weiß ich auch, woher Du den Preis für Deine AMTs kennst.
Ansonsten danke für die ausführliche Antwort; das deckt sich mit meinen Vermutungen/Erfahrungen.
„„Meinung“ ist das Foren-Unwort des Jahrzehnts.“
Hilfreich?
0
TorstenW
06.03.26
14:39
Weia
Ansonsten danke für die ausführliche Antwort; das deckt sich mit meinen Vermutungen/Erfahrungen.
Bitte gerne.
Guck, wir können sogar ganz vernünftige Diskussionen miteinander führen
Ich bin ja tatsächlich am meisten davon überrascht, dass du Raufaser-Tapete hast. Hätte Geld gewettet, dass deine Wände spiegelglatt sind.
Ebenso überraschend, dass die Adam Monitore für dich ästhetisch akzeptabel sind. Da machen mich schon die Schrauben kirre und die Ungleichmäßigkeiten (Schalterfläche rechts vom AMT ist anders geformt als die Öffnung links vom AMT)...
Hilfreich?
+1
Weia
06.03.26
15:10
TorstenW
Ich bin ja tatsächlich am meisten davon überrascht, dass du Raufaser-Tapete hast.
Die Wohnung war vom Bauträger schon tapeziert.
Hätte Geld gewettet, dass deine Wände spiegelglatt sind.
Wenn es nach mir gegangen wäre, wären die Wände einfach weiß verputzt. Ich weiß nicht, ob das bei Dir als
spiegelglatt
durchginge.
Aber der größte Teil ist eh von Bücherregalen bedeckt … Eine Wand ist weitgehend frei, da habe ich die Raufasertapete in der Tat abgemacht.
Ebenso überraschend, dass die Adam Monitore für dich ästhetisch akzeptabel sind.
Ich hätte sie anders designt, finde sie aber ganz OK. Wichtig war/ist mir das Alu natur.
Aber ausgesucht habe ich sie mit den Ohren, nicht den Augen.
„„Meinung“ ist das Foren-Unwort des Jahrzehnts.“
Hilfreich?
+2
System 6.0.1
06.03.26
16:40
xcomma
Darf man fragen warum ohne Subwoofer?
Die HS7 reichen tatsächlich für den Raum. Ein Sub wäre allenfalls für die Nachbarn nötig. Ich habe nur mit den HS7 zwei Alben abgemischt, vor allem aber Sprache für Podcasts und Videos.
„„A lot of times, people don't know what they want until you show it to them.“ Steve Jobs, 1998“
Hilfreich?
+1
mic65
07.03.26
12:41
Ich kann wenig zur Wirksamkeit von Gummifüßen beitragen. Aber hier mal ein Beispiel, was passieren kann, wenn im Zimmer zu viel Sonne reinscheint:
Hilfreich?
+1
Weia
08.03.26
19:41
Nachdem hier gleich zweimal die
PolySound Sylo
-Schwingungsdämpfer aus Sylomer empfohlen wurden und entsprechende Kundenstimmen bei Amazon (über die Frankenschaum auch verkauft) geradezu euphorisch ausfallen, habe ich da mal ein bisschen weiter recherchiert, denn bislang sagte mir der Name
Sylomer
nichts.
Also:
Sylomer
der Markenname eines auf Körperschalldämpfung und mechanisch-chemische Beständigkeit hin hochgezüchteten Polyurethan-Schaumstoffs des deutschen Herstellers
Getzner
, der den in die ganze Welt exportiert. Und zwar für „richtig große Sachen“, schwere Maschinen in Maschinenhallen etwa oder Unterlagen für Bahngleise
in U-Bahnschächten. Das Material wird in meterbreiten Bahnen in gestaffelten Elastizitätsklassen an Großbaustellen geliefert.
Frankenschaum ist nur einer von mehreren Händlern, die das originale Sylomer-Material in winzigen Zuschnitten mit enormen Aufpreisen (andere sind da aber noch viel schlimmer als Frankenschaum) unter schicken Produktnamen an Endverbraucher verkaufen. Daraus erklärt sich auch die für den Einsatz im privaten Wohnbereich „suboptimale“ grelle Farbgebung, die zur farblichen Codierung auf Baustellen gedacht ist, wo das Material am Ende ohnehin nicht sichtbar ist.
https://www.getzner.com/de/produkte/sylomer
gibt einen guten Überblick über das Material, verlinkt Datenblätter zu allen erhältlichen Elastizitätsklassen sowie ein
Übersichtsdatenblatt
und eine informative
Produktbroschüre
, die beide auch die Farbcodierung enthalten. Mit diesen Datenblättern kann man sich leicht die benötigte Elastizitätsklasse aus Auflagegewicht und Auflagefläche berechnen.
Das hat mich jetzt doch so neugierig gemacht, dass ich mehrere Elastizitätsklassen bei Frankenschaum bestellt habe und entgegen meinem ursprünglichen Vorhaben jetzt doch mal durchmessen werde, wie sich die verschiedenen Elastizitätsklassen untereinander und im Vergleich zu Filz, Kork, 3M-Bumpern und ungewaschenen Füßen
auswirken. Das kann aber einige Zeit dauern, nachdem ich für die Messungen erst noch den zugehörigen Mac mit OCLP aktualisieren muss und nach zwei Jahren Krankheit einen fürchterlichen Backlog habe.
„„Meinung“ ist das Foren-Unwort des Jahrzehnts.“
Hilfreich?
+2
FlyingSloth
08.03.26
23:44
Wenn Du einen 3D Drucker hast oder einen Dienstleister in der Naehe ist, kannst Du dir sowas aus 95er TPU drucken lassen.
TPU ist ein gutes Material um die ADAMS zu entkoppeln.
„Fly it like you stole it...“
Hilfreich?
+1
Weia
09.03.26
00:07
FlyingSloth
Wenn Du einen 3D Drucker hast oder einen Dienstleister in der Naehe ist, kannst Du dir sowas aus 95er TPU drucken lassen.
3D-Drucker habe ich keinen, aber dem TPU-Tipp gehe ich mal nach; danke!
„„Meinung“ ist das Foren-Unwort des Jahrzehnts.“
Hilfreich?
+1
Weia
09.03.26
01:10
Weia
3D-Drucker habe ich keinen, aber dem TPU-Tipp gehe ich mal nach; danke!
Hm, TPU scheint es ausschließlich als Material für 3D-Drucker zu geben; mangels eines solchen warte ich dann erst mal ab, was die Sylomer-Tests ergeben.
„„Meinung“ ist das Foren-Unwort des Jahrzehnts.“
Hilfreich?
0
TMS
09.03.26
13:14
Weia
Nachdem hier gleich zweimal die
PolySound Sylo
-Schwingungsdämpfer aus Sylomer empfohlen wurden und entsprechende Kundenstimmen bei Amazon (über die Frankenschaum auch verkauft) geradezu euphorisch ausfallen, habe ich da mal ein bisschen weiter recherchiert, denn bislang sagte mir der Name
Sylomer
nichts.
Also:
Sylomer
der Markenname eines auf Körperschalldämpfung und mechanisch-chemische Beständigkeit hin hochgezüchteten Polyurethan-Schaumstoffs des deutschen Herstellers
Getzner
, der den in die ganze Welt exportiert. Und zwar für „richtig große Sachen“, schwere Maschinen in Maschinenhallen etwa oder Unterlagen für Bahngleise
in U-Bahnschächten. Das Material wird in meterbreiten Bahnen in gestaffelten Elastizitätsklassen an Großbaustellen geliefert.
Frankenschaum ist nur einer von mehreren Händlern, die das originale Sylomer-Material in winzigen Zuschnitten mit enormen Aufpreisen (andere sind da aber noch viel schlimmer als Frankenschaum) unter schicken Produktnamen an Endverbraucher verkaufen. Daraus erklärt sich auch die für den Einsatz im privaten Wohnbereich „suboptimale“ grelle Farbgebung, die zur farblichen Codierung auf Baustellen gedacht ist, wo das Material am Ende ohnehin nicht sichtbar ist.
https://www.getzner.com/de/produkte/sylomer
gibt einen guten Überblick über das Material, verlinkt Datenblätter zu allen erhältlichen Elastizitätsklassen sowie ein
Übersichtsdatenblatt
und eine informative
Produktbroschüre
, die beide auch die Farbcodierung enthalten. Mit diesen Datenblättern kann man sich leicht die benötigte Elastizitätsklasse aus Auflagegewicht und Auflagefläche berechnen.
Das hat mich jetzt doch so neugierig gemacht, dass ich mehrere Elastizitätsklassen bei Frankenschaum bestellt habe und entgegen meinem ursprünglichen Vorhaben jetzt doch mal durchmessen werde, wie sich die verschiedenen Elastizitätsklassen untereinander und im Vergleich zu Filz, Kork, 3M-Bumpern und ungewaschenen Füßen
auswirken. Das kann aber einige Zeit dauern, nachdem ich für die Messungen erst noch den zugehörigen Mac mit OCLP aktualisieren muss und nach zwei Jahren Krankheit einen fürchterlichen Backlog habe.
Das klingt nach einem interessanten Vorhaben. Wenn Du das durchziehst, wäre es doch eine Idee, Deine Erkenntnisse zu publizieren. Empirisch gewonnen Daten sind für die Audio-Welt ja immer interessant.
Hilfreich?
0
TMS
09.03.26
13:16
Weia
Weia
3D-Drucker habe ich keinen, aber dem TPU-Tipp gehe ich mal nach; danke!
Hm, TPU scheint es ausschließlich als Material für 3D-Drucker zu geben; mangels eines solchen warte ich dann erst mal ab, was die Sylomer-Tests ergeben.
Es gibt bestimmt MacTechies, die einen 3D-Drucker haben, die Dir da vielleicht behilflich sein könnten. Ich hab leider keinen.
Hilfreich?
0
Weia
11.03.26
01:22
TMS
Das klingt nach einem interessanten Vorhaben. Wenn Du das durchziehst, wäre es doch eine Idee, Deine Erkenntnisse zu publizieren. Empirisch gewonnen Daten sind für die Audio-Welt ja immer interessant.
Klar mache ich das dann, zuallermindest hier im Forum.
„„Meinung“ ist das Foren-Unwort des Jahrzehnts.“
Hilfreich?
+1
Palindrom
12.03.26
20:02
Habe nun auch die Sylomer-Pucks hier und stehe vor der Frage, sie unter die Füße meiner Standboxen zu kleben oder die Klebfläche mit der Schutzschicht auf den Boden zu legen.
Habe Dynaudios X34 mit ausgestellten Füßen und integrierten Spikes, die man raus-oder reindrehen kann. Unter den Füßen ist noch ein runder, ziemlich knubbeliger Gummi, der das ganze dann wohl etwas wackelig macht.
Hatte früher Oehlbach Shock-Absorber, die nicht viel auf meinem Dielenboden gebracht haben. Momentan habe ich metallene Unterlegscheiben mit den herausgedrehten Spikes, muss aber ständig nachjustieren, damit nichts wackelt. Mein Dielenboden ist leider sehr "lebhaft". Das Justieren ist eine Heidenarbeit und mal eben verschieben geht damit auch nicht.
Vorteil beim nicht Verkleben der Sylomer-Pucks wäre, leicht nachjustieren zu können, weil das Gewicht der Boxen ungleich verteilt ist, mein Boden ist ebenfalls leicht uneben. Die Boxen stehen aber beide auf nur einer Diele.
Vorteil beim Verkleben wäre, eine Einheit zu haben und leicht verschieben zu können. Wirklich gerade stehen sie damit natürlich sowieso nicht, war auch mit den Shockabsorbern schon so, war aber noch akzeptabel.
Was empfehlt ihr, wie habt ihr es gemacht in vielleicht vergleichbarer Situation?
Hilfreich?
0
TMS
12.03.26
21:16
Dein Problem ist echt eines, Palindrom.
Nur mal aus dem Bauch raus eine Idee:
Verbleiben mit den Boxen und drunter einen kleinen, dekorativen Orientteppich (oder was einrichtungsmäßig sonst so passt). Dann wird die Lebendigkeit der Dielen ausgeglichen und schlechter entkoppelt ist es auch nicht.
Hilfreich?
+1
TMS
12.03.26
21:16
TMS
Dein Problem ist echt eines, Palindrom.
Nur mal aus dem Bauch raus eine Idee:
Verkleben mit den Boxen und drunter einen kleinen, dekorativen Orientteppich (oder was einrichtungsmäßig sonst so passt). Dann wird die Lebendigkeit der Dielen ausgeglichen und schlechter entkoppelt ist es auch nicht.
Hilfreich?
0
Palindrom
12.03.26
21:38
Danke für die Antwort! Ich werde wohl mit Unterlegscheiben oder größeren Muttern unter den Pucks den Boden ausgleichen. Ich habe bereits einen wirklich dicken und schweren Orient-Teppich vor der Anlage liegen. Habe gerade den Flyer von Frankenschaum im Paket entdeckt. Sie empfehlen, nicht zu kleben.
Werde nach dem Wochenende berichten, ob mit den Sylomer-Pucks der Schall weniger auf den Boden übertragen wird. Vor allem aber hoffe ich, dass meine Nachbarin unter mir damit weniger mitbekommt. Der Holzboden wird schon ordentlich angeregt. Weniger hör- als spürbar, wenn ich meine Hände auf den Boden lege.
Hilfreich?
0
TorstenW
12.03.26
21:46
Palindrom
Momentan habe ich metallene Unterlegscheiben mit den herausgedrehten Spikes, muss aber ständig nachjustieren, damit nichts wackelt. Mein Dielenboden ist leider sehr "lebhaft".
Das ist eigentlich genau kontraproduktiv.
Spikes funktionieren eigentlich nur, wenn der Boden darunter sehr schwingungsarm ist. Also z.B. direkt auf Beton oder verklebten Teppich.
Wenn deine Dielen aber eh beweglich sind, hat das Null positiven Effekt. Eher im Gegenteil.
Spikes entkoppeln nicht, im Gegenteil, sie koppeln an.
Palindrom
Wirklich gerade stehen sie damit natürlich sowieso nicht, war auch mit den Shockabsorbern schon so, war aber noch akzeptabel.
Das ergibt eigentlich keinen richtigen Sinn.
Die Schockabsorber sollten eigentlich entweder weich genug sein, dass sich die Boxen gerade aufstellen lassen oder die sollten halt federgelagert o.ä. sein, aber immer so, dass du ne Wasserwaage auf die Boxen legen kannst und das physikalisch gerade ist (mag ja sein, dass dein Boden leichte Schieflage hat).
Aber auch dir, genauso wie Weia würd ich erstmal die Frage stellen: Hörst du überhaupt einen merkbaren Unterschied ob mit Spikes oder ohne oder mit Absorbern? Weil wenn nicht, dann spar dir doch einfach den ganzen Aufwand und stell die Dinger einfach auf den Boden.
Hilfreich?
0
Palindrom
12.03.26
22:02
Die Boxen stehen ohne die Spikes, mit denen ich sie mit viel Mühe senkrecht stellen kann, nicht gerade, weil die Dielen, wie so oft, uneben liegen, sie fallen nach vorn ab, sind 100 Jahre alt. Von selbst justiert sich da nichts, egal, wie weich der Puck ist. Das wird wohl auch so mit den Sylo-Pucks sein. Zudem ist das Gewicht innerhalb der Box sehr ungleich, vorn schwerer als hinten.
Zischen den Oehlbach-Pucks und den Spikes höre ich keinen großen Unterschied, nutze auch die Bassreflexstopfen, da die Boxen ziemlich tiefe Frequenzen wiedergeben. Ich mach das hauptsächlich für meine Nachbarin.
Anfangs hatte ich die Boxen einfach pur auf dem Boden und die Dielen wurden sehr stark angeregt, wie gesagt, gut spürbar mit der Hand. Die Oehlbach-Pucks waren eine leichte Verbesserung und die Spikes probierte ich dann, weil ich es mal wissen wollte.
Hilfreich?
0
warp10
13.03.26
06:11
Palindrom
Die Boxen stehen ohne die Spikes, mit denen ich sie mit viel Mühe senkrecht stellen kann, nicht gerade, weil die Dielen, wie so oft, uneben liegen, sie fallen nach vorn ab, sind 100 Jahre alt. ...
Ich würde erst einmal eine gerade Fläche unter den Boxen schaffen. z.B mit einer 2cm starken Granitplatte. Die kannst du mit entsprechendem Material zunächst eben ausrichten.
Erst danach die Boxen daraufstellen. Dann steht alles gerade.
Hilfreich?
+4
Dr.....X
13.03.26
08:58
ich würde eine farblich passende, circa fingerdicke, recht weiche yoga matte (die gibt es ja in allen Farben) kaufen und zuschneiden (also gemäß der gesamten Grundfläche der Box, nicht nur 4 Füße) , das sollte beim Glasboden besser helfen als 4 füße aus relativ hartem Gummi.
Hilfreich?
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