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FritzBox7490 hinter Speedport Pro Plus schalten?

Capone
Capone16.01.2215:24
Hallo Leute,

ich nutze seit gestern einen Speedport Pro Plus, der mein kümmerliches DSL mit LTE aufmotzen und mir somit 'nen besseren Up- und Download liefern soll. Funktioniert auch soweit, Fax & Telefon sind auch schon angeschlossen und die alte FritzBox7490 ist abmontiert.
Nun vermisse ich beim Speedport Pro Plus einige Einstellungen der FritzBox7490 (Priorisieren, Firewall abschalten, etc.) Auch der NAT-Typ geht nur noch auf B anstatt auf A (liegt vermutlich am zugeschalteten LTE).
Wäre es theoretisch möglich, die FritzBox7490 an den LAN-Anschluss des Speedport Pro Plus zu hängen und wie bisher die FritzBox7490 zu nutzen (mit allen bisherigen Annehmlichkeiten samt durch das Hybrid des Speedport Pro Plus verbesserten Internets)? Der Speedport würde also quasi nur das Internet an die FB "weiterleiten". Oder geht dabei das zugeschaltete LTE verloren? Oder könnte man beide parallel nutzen (FB für DSL, SPP+ für LTE)?
Wäre für ein paar Denkanstöße dankbar. Wenn sich dahingehend keine unproblematische Lösung auftun würde, würde ich wohl einfach nur den SPP+ nutzen, denke ich. Aber kann ja sein, einem von euch fällt was ein.

Vielen Dank!
„These are not three separate devices. This is one device. And we are calling it...“
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Kommentare

beanchen16.01.2215:38
Ja das geht. An der Fritz!Box kommt dann Internet an, woher ist ihr egal. Die Fritz!Box verwaltet dann das interne Netz mit allen bisherigen Einstellungen.
In großen Firmen mit mehreren internen Netzen und mehreren Internetanschlüssen wird das nicht anders gemacht.
Die Fritz!Box müsstest du beim Internetzugang dann nur auf "Vorhandenen Zugang per LAN" umstellen.
„Nicht alles, was heute neu ist, wird morgen früher besser gewesen sein werden. Manches wir einfach nur vergessen.“
+2
Capone
Capone16.01.2218:49
Wow, das hört sich gut an. Vielleicht teste ich das nächste Woche mal! In Sachen Einstellungen hat die Fritz!Box halt schon mehr zu bieten als so ein Speedport.
Vielen Dank schon mal!
„These are not three separate devices. This is one device. And we are calling it...“
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piik
piik16.01.2223:50
Ich hatte das so mehr als drei Jahre, dann hatte ich die Faxen mit dem Speedport-Hybrid dicke. Es ist einfach suboptimal, das Teil. Das Speedport bekam an der gleichen Leitung über DSL gerade mal 34 Mb/s down gegenüber 43 Mb/s der Fritzbox. Rechnerisch wären 34 Mb/s + die 50 Mb/s durch LTE toll gewesen. Es gab aber Probleme mit der Telefonie und immer wieder musste die Kombi neugestartet werden, weil irgendwas nicht so tat, wie es sollte.
Letztlich habe ich das anders gelöst.
Ich habe mit schlicht eine 2. Fritzbox (7520) gegönnt und die im Keller direkt an die Haus-Dose der Telekom geklemmt mit nur 50cm langer Leitung zur Dose. Erste Messungen: 54 MB/s down und 14 MB/s up. Das ganze ist total stabil, wie ich nach zwei Monaten ohne Störung sagen kann. Ich hab jetzt also zwei Fritzboxen, eine im Keller, eine im Erdgeschoss und einen Repeater 3000 im Obergeschoss (per Netzwerkkabel angebunden). Das Welan wird zwischen allen drei Geräten gemescht. Telefon (Dect) geht über die obere Fritzbox.
Die Hausverkabelung war einfach nicht gut zu den DSL-Signalen, obwohl ich sie erst vor einigen Jahren neu gemacht hatte. Die Verkürzung der dünnen Leitung im Haus auf 50 cm hat es voll gebracht. Die Leitungskapazität beträgt direkt an der Dose jetzt 58/18 Mb/s.

Übrigens: Die 7490 hat ein suboptimales DSL-Modem. Spielt bei Deinem Einsatz (Fritzbox hinter Speedport) keine Rolle, aber stört, wenn man es so macht wie ich (direkt an DSL).
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Capone
Capone17.01.2216:02
piik
Ich hatte das so mehr als drei Jahre, dann hatte ich die Faxen mit dem Speedport-Hybrid dicke. Es ist einfach suboptimal, das Teil. Das Speedport bekam an der gleichen Leitung über DSL gerade mal 34 Mb/s down gegenüber 43 Mb/s der Fritzbox. Rechnerisch wären 34 Mb/s + die 50 Mb/s durch LTE toll gewesen. Es gab aber Probleme mit der Telefonie ...

Dazu mal 'ne Frage: wenn man die FritzBox! an den Speedport hängt, müssen dann eigentlich alle Geräte, wie z.B. das Telefon, zwingend an der Fritz!Box angeschlossen werden?
In der Theorie könnte ich mir nämlich vorstellen, dass ein Telefon (gerade bei IP-Telefonie) bei dieser Konstellation am besten laufen sollte, wenn man es an den Speedport hängt und bei LTE eine Ausnahme macht, so dass die IP-Telefonie ausnahmslos über DSL läuft. Beim Fax wäre das eventuell auch sinnvoller.
Das wäre natürlich hinfällig, wenn diese Geräte zwingendermaßen am "letzten Router", also an der Fritz!Box, angeschlossen werden müssten.
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ulti
ulti17.01.2218:10
Ich habe schon mit dem ersten SpeedPort Pro gute Erfahrungen gemacht und mir jetzt den Plus-Nachfolger gegönnt.
Mit ca. 80 MB/s über DSL komme ich mit LTE 60% auf insgesamt ca. 150 MB/s.
Damit kann man nicht meckern -aber es schwankt je nach LTE-Last !
Seit Jahren betreibe ich die Fritz!Box 7590 hinter dem SpeedPort -mit eigener IP- ohne Probleme. Sie ist dadurch nicht aus dem Internet erreichbar.
Meine Telefonverbindung läuft über den Speedport.
+2
piik
piik17.01.2218:58
Capone
Dazu mal 'ne Frage: wenn man die FritzBox! an den Speedport hängt, müssen dann eigentlich alle Geräte, wie z.B. das Telefon, zwingend an der Fritz!Box angeschlossen werden?
In der Theorie könnte ich mir nämlich vorstellen, dass ein Telefon (gerade bei IP-Telefonie) bei dieser Konstellation am besten laufen sollte, wenn man es an den Speedport hängt und bei LTE eine Ausnahme macht, so dass die IP-Telefonie ausnahmslos über DSL läuft. Beim Fax wäre das eventuell auch sinnvoller.
Das wäre natürlich hinfällig, wenn diese Geräte zwingendermaßen am "letzten Router", also an der Fritz!Box, angeschlossen werden müssten.
Wenn Dir der Komfort der Fritzbox beim Telefonieren nicht so wichtig ist, kannst Du es so machen. Allerdings macht dann die Fritzbox ja nur noch wenig Sinn und man könnte sie auch gleich ganz weglassen, oder?
+1
Capone
Capone17.01.2219:50
piik
Wenn Dir der Komfort der Fritzbox beim Telefonieren nicht so wichtig ist, kannst Du es so machen. Allerdings macht dann die Fritzbox ja nur noch wenig Sinn und man könnte sie auch gleich ganz weglassen, oder?
Das Telefonieren ist für mich tatsächlich hier gar nicht so der springende Punkt.
Es geht für mich eher um einige zusätzliche Features der Fritz!Box, die ich am Speedport vermisse, z.B. das Priorisieren, UPnP oder das Abschalten der Firewall (Exposed Host).
„These are not three separate devices. This is one device. And we are calling it...“
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Maniacintosh
Maniacintosh17.01.2221:55
Capone
Das Telefonieren ist für mich tatsächlich hier gar nicht so der springende Punkt.
Es geht für mich eher um einige zusätzliche Features der Fritz!Box, die ich am Speedport vermisse, z.B. das Priorisieren, UPnP oder das Abschalten der Firewall (Exposed Host).

Das Problem an dem Speedport, den du da einsetzt ist, der wird schlicht und ergreifend das Routen und NATten nicht sein lassen. Das Modell unterstützt den Bridge-Modem-Modus nicht und kann es - zumindest für Hybrid-Anschlüsse - rein technisch auch gar nicht. Der Speedport bastelt LTE und DSL nämlich auf IP-Ebene zusammen.

Daher macht die Fritz hinter dem Speedport nur sehr begrenzt Sinn; gerade wenn es dir eben auf die Netzwerk-Features und nicht auf die Telefon-Features ankommt. Für Telefonie und/oder als WLAN-Access Point mach die Konstellation Fritz hinter Speedport noch Sinn, die Fritzbox fungiert dabei nur noch als IP-Client. Die Box hat dann keine Routing-Funktionen mehr und eben auch die von dir gewünschten Netzwerk-Funktionen nicht mehr. Die Firewall bleibt im Speedport davor übrigens trotzdem aktiv.

Natürlich kann man in der Fritz die Routing-Funktionen aktiv lassen, aber dann handelt man sich ein Double-NAT ein - mit all den Nachteilen, die es mit sich bringt. Unter anderem bleibt die Firewall des Speedport natürlich aktiv.

Gerade wenn man spezielle Anforderungen an Firewall etc. hat, ist ein Telekom Hybrid-Anschluss nicht der Weisheit letzter Schluss. Bei deinem DSL kann ich verstehen, dass du Hybrid nutzt, aber man ist damit zwangsläufig auf die Hybrid-Router der Telekom gezwungen - mit all ihren Vor- aber eben auch Nachteilen.
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