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Bringt es etwas eine Hompage professionell überarbeiten zu lassen?

Staffan30.04.2222:49
Hallo,
ich habe für meine Logopädiepraxis eine Hompage. Diese müsste allerdings überarbeitet werden, weil sie einfach nicht sonderlich professionell aussieht. Zumal mein bekannter - der mir diese damals erstellt hat - nicht sonderlich viel Ahnung davon hatte. Auf habe ich gelesen, dass es wohl mehr beinhaltet, als lediglich eine Seite zu erstellen. Deswegen spiele ich nun mit dem Gedanken, die Seite von einem Profi überarbeiten zu lassen. Hat jemand Erfahrungen wie teuer so etwas werden kann? Ich habe zwar einen Kostenvoranschlag angefordert, wüsste dennoch gerne vorab in welchem Rahmen man sich da bewegt.

LG
0

Kommentare

eyeofthestorm30.04.2222:57
Staffan
Auf

Um Gottes willen. Das ist doch Satire?
+1
KarstenM
KarstenM30.04.2223:30
So mit Analytics zugeballert, wie die Webseite der Agentur ist, würde ich von solchen Dienstleistern die Finger lassen. Weiterhin weisen Sie darauf hin, WordPress zu verwenden. Wenn deine Webseite eher klein ist, wäre ein WordPress sicher überdimensioniert, zumal ein WordPress regelmäßig, in Form von Updates, gepflegt werden muss.
+7
flohvoi30.04.2223:37
Hallo Staffan,
aus eigener Erfahrung kann ich dir sagen das eine gute und überzeugende Homepage sehr viel Arbeit ist. Bilder, Texte, Idee und Konzept sollten harmonisieren.
Wir haben erst einmal festgestellt das wir uns Gedanken machen müssen was uns eigentlich auszeichnet. Der Prozess hat dann auch viel mehr gebracht als nur die Homepage, aber es hat insgesamt über ein Jahr gedauert.

Begonnen haben wir mit einem Grafikdesigner, der mit uns eine corporate identity erstellt hat. In einem zweiten Schritt haben wir dann mit einem Kommunikationsdesigner gemacht, der das in eine Homepage übersetzt hat.

Die Kosten variieren stark vom Umfang. Am Besten ist sicher man trifft ein oder zwei solcher Büros, macht ein Erstgespräch und lässt sich darauf basierend ein Angebot erstellen.

Meiner Meinung nach war die Mühe und das Geld richtig gut investiert. Über unsere Homepage erreichen uns jetzt sehr viele gute Anfragen und Bewerbungen.
+14
Krypton01.05.2200:16
Das kann mitunter sehr viel bringen, da (wie von flohvoi schon richtig angemerkt) sehr viel dahinter stecken kann. Ich würde vor die Frage der Website (Homepage ist eigentlich nur die erste bzw. Startseite einer Website/Web-Präsenz) deine generelle Zielsetzung und deine Anforderungen stellen. Kurz, wo drückt dich der Schuh?

Wenn du etwa zu wenige Anfragen/Klienten hast, könnte das je nach Gewerbe oder Standort auch anders lösen lassen. Mit einer Website konkurrierst du ggf. gegen viele andere Logopäden in deiner Stadt, wenn jemand bei Google etwa nach «Logopäde Bamberg» sucht. Da tauchen dann «Ungefähr 82.600 Ergebnisse» auf. Um da eine Chance zu haben, musst du nicht nur eine «Homepage» haben, sondern vorne mit dabei sein. Da können dann neue Texte, eine SEO (Suchmaschinen-Optimierung) eine Kommunikationsstrategie, Einträge in Foren, etc. nötig werden, um das zu schaffen.

Auf der anderen Seite gibt es mittlerweile eine große Anzahl von Nutzern, die erstmal «facebook» oder «Youtube» öffnen und hier suchen. Daher kann es sich auszahlen, hier eine gute Präsenz oder Videos zu haben. Das selbe Geld könnte je nach Gewerbe aber auch in bei Ärzten, in Schulen/Kindergärten ausliegenden Flyern oder einem alle 3 Monate stattfindenden Info-Abend für Eltern/Interessierte, der via Plakaten/Flyern/Zeitungsanzeigen/WhatsApp-Status oder bezahlter facebook-Werbung kommuniziert wird. Auch Sponsoring von Schul- oder Kindergartenveranstaltungen kann ein Weg sein, um sich bekannt zu machen. Eine Website wäre hier nur das Tüpfelchen auf dem i, welches einen Eindruck von dir, der Praxis, deinen Methoden, etc vermittelt.

Sprich, jede der Maßnahmen kann was bringen, aber du solltest erst wissen, was dir fehlt (etwa zu wenig Anfragen, schlechte Reputation, etc) und dann zu schauen, wo das Geld am besten investiert ist. Denn die glanzvollste Website bringt dir nichts, wenn sich alle nur über facebook informieren oder in Eltern-Foren/Arzt-Bewertungsseiten nach Erfahrungen fragen.

Eine perfekte Kommunikationsstrategie inklusive Corporate Identity, einer Markenstory, Broschüren und Flyern, Website, facebook/Instagram/twitter Account, Video etc. kann einen Haufen Geld verschlingen, sich für dich aber nicht unbedingt bezahlt machen.
Einfache Websites bei kleinen Agenturen fangen (oder fingen – ich bin schon ein paar Jahre raus aus dem Business) bei ca. 6-10 tsd. € an und gehen leicht bis 25 tsd. Mit allem «Klimbim» kannst du aber auch 50 tsd. los werden, was sich vermutlich nur schwer wieder in absehbarer Zeit reinholen lässt (wenn ich eine Logopädin im Bekanntenkreis als Referenz nehme).
Günstiger (aber sehr stark von der Einzelperson abhängig) kann es mit Freelancern (ein Mann/Frau Agenturen) werden oder du kannst einen Auftrag ans schwarze Brett einer Uni/FH mit Design/Medien Studenten hängen. Die haben meist weniger Erfahrung aber sind ggf. näher an der aktuellen Eltern-Generation dran und offener für neue Medien. Hier könntest du mit 2-3 tsd schon sehr viel bewegen.

Du solltest dir neben deine Anforderungen aber auch im Klaren darüber sein (oder das mal für dich durchrechnen), wie viel du ggf. durch mehr Kunden als Gewinn erwirtschaften kannst und wieviel du davon in die Werbemaßnahme stecken möchtest. Denn auch die neue Website veraltet wieder (oft stark nach 5-7 Jahren), facebook, twitter, instagram Accounts sind schnell weg vom Fenster, wenn sich keiner darum kümmert.
Typischerweise dauert es auch einige Zeit, bis sich die Ergebnisse zeigen (etwa mehr Besucher, mehr Anfragen), so dass ggf. geschaltete Werbeanzeigen (Google/facebook) am Anfang mehr bringen, wenn du aktuell unter einer Flaute leidest.
+15
gbkom01.05.2207:45
Ein Aspekt wurde hier bisher nicht angesprochen: Die Seite muss rechtssicher sein! Schon kleine Fehler können da zum Fangeisen werden und Abmahnungen, Bußgelder etc. zur Folge haben. Da reicht es nicht, irgendwo ein Standard-Impressum mit Datenschutzerklärung herunterzuladen, das sollte/muss ein entsprechend versierter Anwalt überprüfen. Diese Kosten musst Du auch in der Kalkulation bedenken.

Nachtrag: KastenM hat oben auf die Analyse-Tools hingewiesen. Verzichte komplett auf sowas! Viele Agenturen bauen den Google-Mist ungefragt ein, aber ich als potentieller Patient möchte nicht nach dem Besuch Deiner Seite mit Werbung aus dem Bereich Logopädie zugeballert werden!
+6
kawi
kawi01.05.2208:33
Also zuallererst solltest du dir Gedanken machen was du auf deiner Website den Besucher anbieten möchtest.
- Willst du neue Klienten generieren?
- Willst du online spezielle Dienstleistungen anbieten?
- Willst du regelmäßig über Neuigkeiten berichten?
- Oder willst du einfach nur die Praxis anständig im Netz präsentieren?

Es bringt absolut nichts ein pauschal Angebot über "irgendwas" anzufordern oder abzugeben wenn man DEINE Anforderungen und Vorstellungen nicht kennt.
Im Falle einer Praxis reichen bisweilen in der Tat 2-3 statische Seiten mit der Möglichkeit der Kontaktaufnahme aus. Dynamische Inhalte, regelmäßig aktuelle und aktualissierter Inhalt - hier musst vor allem du wissen, ob du all das benötigst und willst.
Mit einem ansprechendes Design welches die Vorstellung der Praxis, des Teams, der Leistungen und den üblichen Impressum/Kontakt/Anfahrt beeinhaltet - und die dann auchmal 2-3 so online bleiben kann - ist man da bisweilen weitaus besser beraten, als mit einer umfangreichen webpräsenz, die aber nur ein 08/15 Erscheinungsbild hat und deren Pflege mehr Zeit in Anspruch nimmt als es Nutzen bringt
+4
meedial01.05.2208:33
Hi,

wie flohvoi und Crypton schon gut angemerkt haben solltest du Dir vor irgendeiner Beauftragung erstmal Gedanken um deine Ziele machen. Egal in was du investierst solltest du zunächst klar darüber sein was du erreichen möchtest. Und Krypton hat schon angerissen: vielleicht liegen die Maßnahmen komplett außerhalb des Digitalbereichs - das wirst du aber nicht feststellen wenn du dich nur auf eine Website fokussierst.

Auch wenn gbkom gegen Analysetools ist. Nur so wirst du die Maßnahmen auf ihre Stichhaltigkeit prüfen können. Es gibt auch datenschutzfreundlichere Alternativen zu Google Analytics mit denen du die Maßnahmen überprüfen kannst.
Günstiger (aber sehr stark von der Einzelperson abhängig) kann es mit Freelancern (ein Mann/Frau Agenturen) werden oder du kannst einen Auftrag ans schwarze Brett einer Uni/FH mit Design/Medien Studenten hängen. Die haben meist weniger Erfahrung aber sind ggf. näher an der aktuellen Eltern-Generation dran und offener für neue Medien. Hier könntest du mit 2-3 tsd schon sehr viel bewegen.

Davon rate ich dringend ab! Egal welche digitalen Maßnahmen du machen möchtest, du den Freelancer briefen und "steuern" müssen. Das ist mitunter zeitaufwendig und um die Ergebnisse beurteilen zu können brauchst du selbst Erfahrung in dem Metier. Insbesondere die langfristige Übernahme und weitere Pflege der Website liegt ja in deinem Interesse. Ist der Freelancer weg ist schlimmstenfalls der Zugang zur Website weg. Und nen Aushang am schwarzen Brett sehe ich noch kritischer - ja ist günstig, aber die Qualität ist uiuiuih.

Egal ob Website oder Kampagne. Planung, Koordination und Betreuung sind aufwendig. Heißt da kann man als Geschäftsführer mehrere Stunden in der Woche mit verbringen. Meiner Erfahrung mit kleineren Unternehmen war meist, dass die Geschäftsführung eigentlich besseres zu tun hat als Texte für ne Website zu schreiben oder Bilder ein zu stellen.

In Bezug auf den Vorschlag von flovoi: mach es doch ganz einfach. Frag mal die Kunden/Patienten die du hast wie sie dich gefunden haben. Bitte persönlich, kein Formular. Das kostet dich nichts außer ein paar freundliche Worte und du lernst jede Menge über deine Kundschaft. Mit dem Wissen kannst du viel eher eine Entscheidung treffen was du machen möchtest und wie deine Kunden dich sehen/zu Dir finden.

Hoffe das konnte etwas helfen.

Grüße
+3
Fatty&Little
Fatty&Little01.05.2209:01
Aus Kundensicht - was erwartet ein potentieller Logopädie-Patient wenn er sich im Netz über eine Praxis informiert?

M.E.
Vorstellung der Praxis/des Teams
Was kann die Praxis z.B. Spezialisierung, Ausstattung, ..
Hintergrundinformationen zu einer Behandlung soweit generell abbildbar z.B. Vorgespräch, dann ...
Kontaktinformationen, Sprechzeiten und nützliche Zusatzinformation wie Parkmöglichkeiten, spezielle Bedürfnisse/"Behindertengerecht", ..
Und wenn gewünscht Termin Ab/Anfrage.

Also eine recht statische Webpräzens, in den meisten Fällen mit Hauptseite und ein paar weitere Infoseiten.
Wichtig ist das Design, dass m.E. auch an das Klientel (z.B. Kinder/Eltern) ausgerichtet sein muss. Ich denke das eine Seite einer z.B. Radiologischen-, Gynäkologischen oder Logopädischen Praxis in Ansprache unterscheiden sollte
Am besten Frag Deine Patienten. Wie sind Sie an Dich gekommen? Was wünschen Sie sich? ...
+3
Malaysiafan01.05.2210:31
Kannst ja mal hier schauen: https://meine-erste-homepage.de oder http://homepage-guru.de (nicht ganz sicher, ob die Seite so heisst, schon zulange her). Ansonsten kann ich nicht weiterhelfen, bin auch kein Profi; ich würde mir aber das Geld sparen und selbst Zeit investieren.
-2
awk01.05.2210:58
Was ist für einen Gewerbetreibenden schlimmer als keine Website - eine schlechte Website.

Von einem Freiberufler, Handwerker etc. erwarte ich keine Superduper-Website mit allem Schnickschnack. Gefällig muss sie sein und einen professionellen Eindruck hinterlassen.
Was handgestricktes ist in der Regel der Alptraum, viel Bling-Bling, viele verschiedene nicht zueinander passende Schriftarten und so weiter. Nur die wenigsten haben tatsächlich das Talent zu gutem Design. Laien überschätzen ihre Fähigkeiten fast immer erheblich.
Mein Rat, etwas Professionelles und eher Schlichtes und nicht zu zeitgeistiges. Sonst wird der Pflegeaufwand hoch und eine offensichtlich vernachlässigte Website ist eher abschreckend,
+6
druid01.05.2211:43
Ich bin selbst aus der Design-Fraktion – kleineren Kunden empfehle ich mittlerweile bei einer Entweder-Oder-Entscheidung diverse der "besseren" Website-Baukästen. Die haben gegenüber Wordpress den Vorteil, dass sich der technische Aspekt "selbst pflegt", spricht, der jeweilige Anbieter wartet den Unterbau. Dazu kommt, dass die Oberflächen zum Einpflegen oder Ändern neuer Inhalte auch für Otto-Normaluser normalerweise gut nutzbar sind. Wenn man hier mit einem pragmatischen Designer (Generalist, irgendwo zwischen Kommunikationsdesign und UX-Design) zusammenarbeitet, der einem auf dem strukturellen und konzeptionellen Level unterstützt und einen visuell von den schlimmsten Fehlern abhält … kann da auch auf lange Sicht etwas kostengünstiges und funktionales bei herauskommen.
+7
pogo3
pogo301.05.2212:00
Was ist für einen Gewerbetreibenden schlimmer als keine Website - eine schlechte Website.

Von einem Freiberufler, Handwerker etc. erwarte ich keine Superduper-Website mit allem Schnickschnack. Gefällig muss sie sein und einen professionellen Eindruck hinterlassen.
Mein Rat, etwas Professionelles und eher Schlichtes und nicht zu zeitgeistiges. Sonst wird der Pflegeaufwand hoch und eine offensichtlich vernachlässigte Website ist eher abschreckend,
Wurde jetzt schon vieles gesagt (manches schon wieder zu viel) aber da stimme ich voll zu. Für mich zählen in deinem Fall zudem folgende Argumente:
- unabhängig sein von "Freunden" und "Spezialisten" oder Web-Tools die irgendwann nicht mehr zu haben oder kompliziert sind
- unabhängig von Agenturen etc., es gibt an deiner Website wenig zu verdienen, und da geht die Lust für Wartung/Pflege schnell verloren, und dann wird es unschön.
- Pflege oder Anpassung (neuer Mitarbeiter, Umzug, neue Telefonnummer, neue Mailadresse etc.) muss selbst, schnell und direkt möglich sein
- Anpassung, Aktualisierung od. eventuelle Modernisierung des Design muss unproblematisch möglich sein

Also:
- sucht euch jemanden der gut Grafik kann (Logo, Schrifttypen, Layout)
- sucht euch jemanden der gut Fotografieren kann (die Praxis, eventuell die Mitarbeiter)
- nehmt ein Web-Tool welches Aussicht auf lange Verfügbarkeit hat, gute Ergebnisse schnell ermöglicht, und keine besonderen Kenntnisse in Web-Programmierung erfordert - wegen der Unabhängigkeit.

Der "Jemand" ist im besten Falle ein und die selbige Person. Ein Tool kann z.Bsp. Jimdo (benötigt lediglich einen Web-Browser, keinen Web Experten) sein, und eine moderne, tolle, leicht zu aktualisierende Website ist u.U. in wenigen Tagen oder gar Stunden und relativ zum Aufwand kostengünstig erstellt. Das reicht für eure Logopädiepraxis völlig aus, und macht Sinn. Ich hab das schon so oft gehört: "Der Hansi hat uns damals die Website gebaut, der ist jetzt aber in Thailand, und mag das nicht mehr machen. Was sollen wir tun ?". So soll es nicht sein, das sorgt nur für Frustration. Noch besser: die Seite ist so unkompliziert zu warten, dass man euch befähigen kann die Wartung, Änderungen etc. selbst zu bewerkstelligen. Das ist kein Hexenwerk, heut zu Tage. Da ihr ja schon eine Homepage habt, lässt sich womöglich einiges (Text) schnell abpassen und übernehmen. Alles kein große Sache.
„Wann hört es endlich auf zu dauern.“
+6
marm
marm01.05.2212:51
Zwei Beispiele für Do-it-yourself von mir (als Bestätigung von druid und pogo3):
1. Wir haben eine Unternehmensgründung mit komplexem Geschäftsmodell. Ein Webentwickler wollte zehntausend Euro haben. Dem hätte ich aufwändig die Strategie und Geschäftsmodell erklären müssen, den Verzicht auf Tracking vorschreiben müssen usw. Stattdessen habe ich eine Website mit Sparkle erstellt und bin zufrieden mit Erscheinungsbild, Aussage und Geschwindigkeit.
Schwierig wird aber sein jetzt jemanden zu finden, der die Website mit Sparkle weiter pflegt.
2. Bei einem Unternehmen, das 20 Jahre alt ist, gab es eine sehr angestaubte statische Website und der Entwickler nicht mehr verfügbar. Hier habe ich meine Kollegen zum Selbstbau gedrängt. Da wird oft argumentiert mit Blick auf die schicke Website der Konkurrenz, aber Inhalt/Aussage und Strategie bleiben auf der Strecke.
Ich habe die Grundlage in Wordpress gebastelt und ein Kollege den größeren Rest. Vorteil ist nun, dass selbst ein Praktikant nun News einstellen kann, ohne dass hierfür eine Agentur angefragt werden muss.
Beide Websites sind zumindest besser als die generisch wirkende Website der oben verlinkten Agentur.
+1
Thommy2201.05.2214:10
Wie auch weiter oben würde ich Jimdo empfehlen, am besten mit Jimdo Creator (es gibt auch Jimdo Dolphin, ist aber eher für mobile Geräte). Jimdo ist ein deutsches Unternehmen mit gutem Service.
Ich selbst mache mehrere Seiten mit Jimdo für andere. Es kommt jetzt drauf an, ob du die bisherige Webadresse beibehalten möchtest oder nicht. Falls ja, kannst du es so machen, wie ich es mehrfach gemacht habe: Mit Jimdo zunächst eine kostenfrei Version erstellen (vorne gleiche Adresse wie jetzt, hinten stattdessen jimdofree.com). Den bisherigen Anbieter rechtzeitig kündigen und dann kannst du auf die bisherige Adresse mit z.B. .de oder was auch immer switchen. Dafür bekommst du von Jimdo dann einen Code. Das ging immer problemlos.
Jimdo hat den Vorteil, dass es ziemlich einfach zu bedienen ist - du brauchst keine Programmierkenntnisse. Es ist sehr übersichtlich gestaltet. Du kannst aus vielen Designs (bei Jimdofree weniger, später dann noch mehr) auswählen und diese anpassen. Hier ein paar Seiten, die ich mit Jimdo mache:
www.thomasfalk.jimdofree.com
www.foerderverein-stiftskirche-kaufungen.de
www.wirtschaftskollegium-kassel.de
www.mac-user-group-kassel.jimdofree.com
Bei Fragen kannst du mir mailen: thfalk@mac.com
Viel Glück
0
Kaschperlkopf01.05.2217:42
Servus,
ohne hier jetzt ins Detail gehen zu wollen, doch allein die Fragestellung ist falsch.
Wenn Du Brötchen haben willst gehst Du ja auch zum Bäcker und nicht zum Automechaniker.
Und wenn ich mein Auto (fachmännisch und mit Garantie) repariert haben möchte gehe ich in Werkstatt.
Also wenn es professionell gemacht sein soll - lass es auch einen Profi machen.
Es gibt genügend Dinge die man (auch rechtlich) falsch machen kann.
Es muss ja nicht der erstbeste und nicht der teuerste sein.
Frag einfach bei den örtlichen Werbeagenturen nach, die freuen sich sicher über einen neuen Kunden

@Thommy22: bei unserer Zeitung wird es gar nicht gerne gesehen wenn Zeitungsseiten/Artikel auf der eigenen Homepage platziert werden. Auch wenn es sich dabei um Veröffentlichungen des jeweiligen Vereins handelt, das mal nur am Rande.

Mike
+1
bwspeakers
bwspeakers01.05.2223:03
Gaaanz wichtig ist neben der Homepage-Erstellung natürlich auch das Linkbuilding. Das kann man seriös machen oder eben auch mit Forenspam ...
„Falsch: Geht nicht. - Richtig: Geht SO nicht!“
+5
DonBiela02.05.2210:47
Der Titel ist mal super xD
„3 Chinesen mit dem Kontrabass“
+1
Schens
Schens02.05.2214:37
Homepage ist eine Visitenkarte. Muss gut aussehen, Persönlichkeit transportieren.

Deine Kunden generierst Du über einen Funnel. Der ist teuer, aber preiswert.

Schau Dir mal die Videos von "mehr Geschäft" auf YT an.
0
toffifee02.05.2214:52
So, ich bin schon jahrelanger Mitleser und musste mich schon öfters darüber wundern wie hier über Kreative negativ gesprochen wurde. Ich habe mich extra angemeldet um hier endlich mal einen Statusbericht von vielen Freelancer die ich kenne geben.

Normalerweise schreibe ich nicht mehr in Foren oder ähnlichem weil es sich zeitlich nicht lohnt und es viel zuviel Nerven kostet, aber weil es im Moment soviel falsche Informationen gibt – hier ein kurzer Ausblick, was dem Ersteller des Threads sicher hilft seine Entscheidung zu fällen.

Zuerst einmal hat die Coronokrise in der Agenturwelt ganz schön aufgeräumt sowie in der ganzen deutschen Kulturlandschaft eine stillschweigende furchtbare Zerstörung verursacht.

Dem geschuldet haben sich die Agenturen auf die Gewerke gestürzt, die sie früher nie mit der Beisszange angefasst hätten, dies wiederum hat semiprofessionellen die Kundschaft genommen. Dadurch gibt es hier einen krassen Preiskampf, auch natürlich unter den Agenturen an sich.

Warum hier Freiberufler in ein solches schlechtes Licht gerückt werden verstehe ich nicht. Gerade die Freiberufler hatten in dieser Krise Glück, sie wurden direkt von Kundenseite gebucht und machen durch Ihre exzellente Netzwerke einen perfekten Job.

Gerade darum werden die Freiberufler doch bei Agenturen eingekauft auch um die Fähigkeiten abzudecken, die eine Agentur wegen hohen Lohnkosten nicht dauernd decken kann. Darum verstehe ich es nicht wenn Freiberufler auf einmal laut Agenturseite einen schlechten Job machen? Social Media, SEO, 3D, Bildbearbeitung, Artdirektion, Text, Artbuyer, Strategie, Beratung und Betreuung usw...

Viele Firmen bevorzugen direkten Freelancer Kontakt. Die Zeiten sind vorbei in denen eine GmbHpflicht vorzeigbar sein muss. Das erkennen sogar schon die Einkäufer auf der Firmenseite.

Ich empfehle einen Freelancer anhand seinem Portfolio auszuwählen. Mit Ihm alles zu besprechen, dann werden die ausführlichen Fragen schon von Freelancer Seite kommen. Obwohl ich eigentlich denke, dass dieser Post hier eher ein geschickter Marketinggag ist. Aber das muss das Moderationsteam hier selbst entscheiden.
+3
Schens
Schens02.05.2214:54
KarstenM
So mit Analytics zugeballert, wie die Webseite der Agentur ist, würde ich von solchen Dienstleistern die Finger lassen.

1) Wie würdest Du die Metrik erheben und entscheiden, in welchen Bereich Du weiter investierst?
KarstenM
Weiterhin weisen Sie darauf hin, WordPress zu verwenden. Wenn deine Webseite eher klein ist, wäre ein WordPress sicher überdimensioniert, zumal ein WordPress regelmäßig, in Form von Updates, gepflegt werden muss.

2) mehr als 10 Millionen Installationen und einer neuen Installation alle drei Minuten sorgen dafür, dass die Dinger immer besser werden. Die Updates lassen sich automatisieren. So schlimm ist das nicht und man findet sofort jemanden, wenn "mein Wordpressguy" im Krankenhaus liegt.
Und überdimensioniert ist da nix. Im Gegenteil, ziemlich basal.
+1
Schens
Schens02.05.2215:02
toffifee
Ich empfehle einen Freelancer anhand seinem Portfolio auszuwählen. Mit Ihm alles zu besprechen, dann werden die ausführlichen Fragen schon von Freelancer Seite kommen. Obwohl ich eigentlich denke, dass dieser Post hier eher ein geschickter Marketinggag ist. Aber das muss das Moderationsteam hier selbst entscheiden.

Ich arbeite mit keiner großen Agentur zusammen, sondern nur noch mit "kleinen" Freelancern. Die lerne ich über die üblichen Plattformen mit kleineren Projekten kennen und kann so reinfühlen, ob hinter den immer sehr blumigen Aussagen Substanz steckt. Wenn dem so ist, werden die Projekte größer bis hin zu jahrelanger Zusammenarbeit.

Agenturen sind mit zu Lösungsfixiert (mit großem "L") und deren Lösung ist oft schlimmer als das Problem. Die "kleinen" sind problemlösungsorientiert und verstehen meist ohne Teamsitzung, worauf es ankommt.

Allerdings glaube ich schon, dass "größere" Firmen (als meine) eine Agentur benötigen - schon allein des Aufwands wegen.
0
Schens
Schens02.05.2215:13
Eine Homepage ist Dein Mitarbeiter im Verkauf.
Der Funnel dazu füllt Dein Wartezimmer und positioniert Dich als Experten. Das kostet Geld, ist nicht billig, aber eben preiswert.

Eine Homepage ist Marketing und Marketing bedeutet: Kunden kaufen. Nicht mehr und nicht weniger. Es gilt CLV > CAC (Customer-Lifetime-Value größer als Customer-aquisition-costs).
Oder stark vereinfacht: es geht um (Dein) Geld. Das erfordert Einsatz von Deiner Seite.

Was ich damit sagen will: Finger weg von "kostenloser Lösung". Mach das richtig. Jeder der Dir CAC für "kostenlos" suggeriert, hat schon mal keine Ahnung. Anbieter gibt es viele. Und garnichtmal so wenige gute.

Und nochmals zur ursprünglichen Frage: Das, was "deine Agentur" vermutlich anbietet ist SEO (Search-Engine-Optimization). In meinen Firmen kommt weniger als 1% der Besucher über die Suchergebnisse. Der Rest kommt entweder über Werbung oder eben über YT.
0
rmayergfx
rmayergfx02.05.2215:57
Es wurde hier schon viel geschrieben, was mir sehr oft auffällt sind die "Handschriften" der Agenturen. Die persönliche Note ist das A&O der Homepage. Die Homepage muss zur Firma passen. Was nützt mir eine Homepage aus dem Baukasten die den Anschein erweckt das es 100te von Mitarbeitern im Unternehmen gibt mit hochglanz polierten Büros in bester Lage und die Realität genau dem Gegenteil entspricht. Da dreht jeder Kunde gerne dankend ab. Daher realistisch bleiben.

Wenn man keine Ahnung von der Materie hat muss man leider sehr oft Lehrgeld bezahlen. Habe oft genug mit Agenturen aber auch Freelancern die Erfahrung machen müssen das diese technisch leider nicht auf der Höhe der Zeit waren und einen vernünftigen Support daher gar nicht leisten konnten oder gar woltlen.
Das ist aus meiner Sicht ein sehr großes Problem für die Kunden die sich etwas vorstellen wie hier z.B. von Staffan bzgl. der Überarbeitung seiner Homepage. Woher soll er wissen, wer im ein X für ein U vormacht? Am Preis kann man es leider nicht immer festmachen.

@toffifee
Ich sehe nicht das irgendjemand Freiberufler in ein schlechtes Licht stellt. Der Markt rund um diese "Homepages" ist schon seit Jahren ein Rummelplatz der von großen Anbietern (siehe TV Werbung, z.b. 1&1 IONOS) kaputtgemacht wird.. Schiess mal lieber gegen diese Betreiber die für mtl. 1 Euro und kostenlosem Webpage Baukasten viele Anbieter in den Preiskampf treibt. Der Kunde bekommt hier von der Werbung genau das vermittelt was er hören möchte, aber nichts mit der Realität zu tun hat. Homepage kann jeder ohne Vorkenntnisse selber machen, egal mit welchem Hintergrund, egal ob Privat oder Gewerblich.
„Der Computer soll die Arbeit des Menschen erleichtern, nicht umgekehrt !“
+1
jmh
jmh02.05.2216:00
Staffan
Bringt es etwas eine Hompage professionell überarbeiten zu lassen?

nein, bringt ueberhaupt nix ...
„wir schreiben alles klein, denn wir sparen damit zeit.“
-2
marm
marm02.05.2216:13
rmayergfx
Es wurde hier schon viel geschrieben, was mir sehr oft auffällt sind die "Handschriften" der Agenturen. Die persönliche Note ist das A&O der Homepage. Die Homepage muss zur Firma passen.
So ist es. Die große Gefahr bei Aufträgen an Agenturen sehe ich darin, dass die Website das Unternehmen, mithin also die Strategie und das Produkt des Unternehmens für die Öffentlichkeit beschreibt.
Viele Internetauftritte von Firmen lassen mich ratlos zurück, was dieses Unternehmen eigentlich macht. Bei Wirecard haben es offenbar weder die nicht vorhandenen Kunden noch die Investoren verstanden - stand auch nicht verständlich auf der Website.
Vielleicht ist es gut, wenn das Unternehmen den Aufbau und den Inhalt der Website selbst erstellt und Profis die Internetseite später optimieren. Mir widerstrebt es jedenfalls Strategieenwicklung der Agentur zu überlassen.
"Analytics" lasse ich weg, dann habe ich auch keine rechtlichen Probleme damit.
+2
KarstenM
KarstenM02.05.2217:41
Schens
1) Wie würdest Du die Metrik erheben und entscheiden, in welchen Bereich Du weiter investierst?

Hallo Schens.
Ja, ich gebe zu, dass ich bei meiner kleinen privaten Homepage natürlich ganz andere Bedürfnisse habe, wie jemand mit seiner gewerblichen Seite. Natürlich kann ich, auch wenn es mir schwerfällt, nachvollziehen, dass Bedarf an einer "Auswertung" besteht. Wie umfangreich die bei einer Praxis sein muss, kann ich nicht beurteilen. Ich kann mir jedoch vorstellen, dass der Bedarf gegenüber eines Shops etwas eingeschränkter ist.

Ich bitte jedoch auch zu bedenken, dass ich mich auch konkret von dieser Agentur abwenden würde.
- Die Startseite der Agentur hat ca. 2500 Zeilen Quelltext. Allein 800 Zeilen brauchen sie bis zum body-Tag.
- Neben der Domain der Webseite werden 20 weitere Domains abgefragt.
- sie verwenden 2-6 Jahre alte jQuery Versionen bei ihren Kunden (soviel zum Thema updaten).
- auf ihrer eigenen Seite stammt das jquery-migrate von Nov. 2020
- Der Kunde selbst scheint am Ende auch nur ein Theme verkauft zu bekommen.

Ja ich bin hier sicher auch recht kleinlich, das will ich gar nicht abstreiten. Ich will damit nur zum Ausdruck bringen, dass nicht alles, was teuer ist, auch seinen Preis wert ist. Zumindest sind die Seiten ihrer Kunden nicht ganz so vollgestopft mit Analytics. Auch möchte ich erwähnen, dass zumindest das WordPress selbst aktualisiert wird. Möglicherweise tue ich der Agentur ja auch unrecht, da mir nicht alle Fakten bekannt sind, aber gerade die alten Versionen sind nun mal Tatsache.
Schens
2) mehr als 10 Millionen Installationen und einer neuen Installation alle drei Minuten sorgen dafür, dass die Dinger immer besser werden. Die Updates lassen sich automatisieren. So schlimm ist das nicht und man findet sofort jemanden, wenn "mein Wordpressguy" im Krankenhaus liegt.
Und überdimensioniert ist da nix. Im Gegenteil, ziemlich basal.

Nur weil etwas viel genutzt wird, heißt es nicht, dass es immer das Richtige ist. Wenn ich nur 3-5 statische Seiten haben will, brauche ich kein 60 MB großes CMS plus Datenbanken. Ich gebe jedoch zu: Meine Erfahrungen mit WordPress sind lange her und waren auch nur oberflächlich.

Ich habe nicht den Anspruch, die reine Lehre zu vertreten zu wollen. Ich kann in der einen oder anderen Sache ja auch falsch liegen. Aber ist es nicht auch schön, einfach mal unterschiedlicher Meinung zu sein.
+2
toffifee02.05.2218:10
rmayergfx
... Habe oft genug mit Agenturen aber auch Freelancern die Erfahrung machen müssen das diese technisch leider nicht auf der Höhe der Zeit waren und einen vernünftigen Support daher gar nicht leisten konnten oder gar woltlen. ...

So ist eben das unternehmerische Handeln … O tempora, o mores! – Ich sehe das jeden Tag als Herausforderung der ich mich stellen muss und das macht eben die Selbständigkeit aus. Außerdem ist nicht alles eine Einbahnstrasse, vielleicht hat dein Gegenüber dass auch anders gesehen.
rmayergfx
... Ich sehe nicht das irgendjemand Freiberufler in ein schlechtes Licht stellt....

Doch sonst hätte ich nicht geschrieben.
rmayergfx
... Schiess mal lieber gegen diese Betreiber die für mtl. 1 Euro und ...

Ich schiesse gar nicht und auch diese unterschwellige aggressive Wortwahl werde und habe auch nie mir sicher anhaften lassen.

Mein Fehler war eigentlich überhaupt zu antworten aber mir war es wichtig, dass zu schreiben wie ich in den letzten Jahren das kreativen Bashing gesehen habe und mich zu äußeren, vor allem für die stillen Kreativen die für solche Diskussionen eigentlich keine Zeit haben - sich aber dann auf solche Threads beziehen müssen bei irgendwelchen Diskussionen mit Controllern oder Agenturen.

Das war zu diesem Thema der letzte Post hier, wurde auch alles gesagt.
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rmayergfx
rmayergfx02.05.2219:04
Nicht jeder Kreatve ist automatisch Freelancer und umgekehrt. Daher verstehe ich auch deine Intention nicht. Wo wurde denn hier im Thread etwas gegen Kreative/Freelancer geschrieben? Diese Thematik kam doch erst durch deinen Beitrag überhaupt zur Sprache. Wenn man darüber nicht sachlich diskutieren kann und darf macht es überhaupt keinen Sinn. Ich kenne viele Kreative die auch Freelancer sind und bestimmt genauso viele die meinen sie seien kreativ 😀


Dieser Markt wurde zudem zu seinen Hochzeiten von etlichen Drückerkolonnen bearbeitet die Unsummen für Homepage aus dem Baukasten verlangt haben und dem Kunden das blaue vom Himmel versprochen haben
„Der Computer soll die Arbeit des Menschen erleichtern, nicht umgekehrt !“
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