18. Februar 2013

Für Unternehmen sind Spenden an Parteien sowie Ausgaben für Lobby-Arbeit oft gut angelegtes Geld, um auf diese Weise der eigenen Position mehr Gewicht zu verleihen und direkt in die Meinungsfindung einzugreifen. Apple hat die Ausgaben für Lobby-Arbeit im vergangenen Jahr allerdings erneut gesenkt, dies bereits zum zweiten Mal in Folge. So investierte Apple im gesamten Jahr 2012 nur noch 1,97 Millionen Dollar; 13 Prozent weniger als im Vorjahr. Zum Vergleich die Ausgaben anderer großer Unternehmen:

Bild von data.mactechnews.de
Apple konzentrierte sich bei der Lobby-Arbeit unter anderem auf die geforderten Steuererleichterungen für die Rückführung von Geld, das im Ausland liegt. Schon länger versuchen Apple und andere Großunternehmen, die US-Gesetzgebung davon zu überzeugen, das in Übersee erwirtschaftete Geld in die USA transferieren zu dürfen, ohne hohe Steuern bezahlen zu müssen. Außerdem engagierte sich Apple für die Einführung digitaler Schulbücher sowie für Umwelt- und EPEAT-Standards im Sinne des Unternehmens.
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Bild zur News "Microsoft wird die Umstellung von Messenger auf Skype nun am 8. April durchführen"Wie Microsoft in einem neuen Blog-Eintrag erklärt, wird sich die Umstellung von Messenger auf Skype etwas verzögern. Ursprünglich war der Umstieg des Chat-Systems für den 15. März geplant gewesen. Nun hat der Software-Riese den 8. April anvisiert, wobei der Vorgang in mehreren Etappen verteilt über ein paar Wochen erfolgen wird. Manche Nutzer werden also den Messenger auch einige Tage danach noch nutzen können. Messenger-Kontakte werden bei der Umstellung übernommen und der Chat zwischen Messenger und Skype ist bereits seit einigen Monaten möglich. Zu den Vorteilen der Umstellung zählt Microsoft die Speicherung des Chat-Verlaufs, nachträgliche Bearbeitung von Chat-Nachrichten, Austausch von Dateien und Kontakt-Informationen, Facebook-Integration sowie Video-Chat. Darüber hinaus ist Skype im Gegensatz zum Messenger für zahlreiche Plattformen verfügbar, neben OS X und Windows werden auch Android, BlackBerry, iOS und Windows Phone unterstützt. Der Messenger wird aber nicht vollständig verschwinden. In China wird Microsoft den Messenger weiter betreiben, da hier Skype aufgrund der erweiterten Internet-Telefonie gesperrt ist. Zudem wird Microsoft auch auf Mobilgeräten den Messenger noch für einige Zeit unterstützen.
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Bild zur News "Medienverwaltung Songbird 2.2 mit UPnP-Streaming und Künstlernews"Die alternative Medienverwaltung Songbird liegt mittlerweile in Version 2.2 vor. Als Open-Source-Konkurrenz zu Apples iTunes positioniert, bietet Songbird einen ähnlichen Funktionsumfang, der allerdings die Unterstützung von Apple-Geräten der vergangenen Jahre nicht beinhaltet. Dafür hat sich Songbird bei der Verwaltung mobiler Geräte anderer Hersteller einen Namen gemacht. In der neuen Version gibt es einige Neuerungen, darunter das Streaming von Audio und Video mittels UPnP (Universal Plug and Play), einem offenen Standard für Multimedia-Geräte wie Smart-TV, Blu-ray-Player oder Lautsprecher. Dies wurde in Zusammenarbeit mit Philips erzielt, um eine optimale Kompatibilität zu den SimplyShare-Produkten des Herstellers zu erzielen. Ebenfalls neu ist die Möglichkeit, Neuigkeiten und Zusatzinformationen zum aktuell wiedergegebenen Künstler abzurufen, wofür auf Songbird.me zurückgegriffen wird. Zu den weiteren Verbesserungen von Songbird 2.2 zählt die Cover-Anzeige für den aktuellen Titel sowie eine bessere Integration von Amazon MP3 mittels Extension. Songbird 2.2 benötigt einen Mac mit Intel-Prozessor sowie mindestens OS X 10.5. Der Download ist rund 30 MB groß.
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Bild zur News "Google gibt Kundendaten bei Android-Käufen an App-Entwickler weiter"Wie über einen erfolgreichen App-Entwickler in Australien bekannt wurde, händigt Google bei App-Käufen für Android einige Kundendaten ungefragt den Entwicklern aus. Dem Bericht nach ist der Vorgang in dieser Art in keiner Nutzungsregelung aufgeführt, erlaubt aber Entwicklern relativ einfach, über die Google-Suche den App-Kauf einer Person zuzuordnen. Zur Verfügung stehen ihnen dafür der vollständige Name, der Wohnort sowie die E-Mail-Adresse. Die Informationen könnten Entwickler dem Bericht zufolge beispielsweise nutzen, um Kunden bei einer negativen Bewertung unter Druck zu setzen. Problematisch ist aber vor allem, dass jeder Anbieter von Android-Apps diese Informationen erhält, selbst wenn es sich um Anbieter von Schadsoftware handelt.

Google selbst wollte sich bislang nicht zu dem Vorgang äußern, hatte aber gegenüber Medienvertretern erklärt, dass man in diesem Zusammenhang nicht von einer Sicherheitslücke reden kann. Ob Google die Daten absichtlich herausgibt, ist aber dennoch unklar. Im vergangenen Herbst hatte Google zumindest die E-Mail-Adresse noch durch eine Alias-Adresse verschleiert gehabt. Warum dies seit Oktober beziehungsweise November nicht mehr erfolgt, ist bislang nicht bekannt. Für die Übermittlung des Ortes gibt es dagegen mittlerweile eine Erklärung. Im Gegensatz zu Apple müssen sich App-Entwickler bei Google nämlich selbst um die Steuerabrechnung kümmern. Hierbei ist der Ort des Kunden von Interesse, Name und E-Mail-Adresse sind dafür allerdings nicht notwendig.
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Bild zur News "Interaktive Karte zeigt Apples internationale Zulieferer-Standorte"Wenn etwas zu Apples Zulieferern geschrieben wird, kommt Lesern häufig als Erstes Foxconn in den Sinn, welche in China zahlreiche Werke für die Serienfertigung von Apple-Geräten betreiben. Doch ein genauerer Blick auf Apples Zulieferer zeigt, dass zwar China bei der Fertigung von Apple TV, iPad, iPhone, iPod und Mac sowie Zubehör eine große Rolle spielt, aber auch zahlreiche Unternehmen in verschiedenen anderen Ländern an der Produktion beteiligt sind. Dazu zählen beispielsweise Japan, Korea, Malaysia, die Philippinen, Singapur, Taiwan, Thailand und Vietnam. Doch nicht nur in Asien sind Zulieferer für Apple zu finden, tatsächlich sind Unternehmen von fast jedem Kontinent in der Lieferkette vertreten. So finden sich auch viele Zulieferer aus den USA, Mexiko, Dominikanische Republik und Costa Rica in der Karte wieder. Ebenfalls vertreten sind Australien, Brasilien, Israel sowie die europäischen Länder Belgien, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Irland, Italien, die Niederlande, Österreich, Portugal, Tschechien und Ungarn. Damit weisen Apple-Produkte einen durchaus internationalen Charakter auf, auch wenn ein Großteil der Fertigung, insbesondere die Endfertigung, in China stattfindet.
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Bild zur News "Google plant angeblich Ladengeschäfte in den USA"Neuen Berichten von sehr zuverlässigen Quellen zufolge will Google noch in diesem Jahr erste Ladengeschäfte in den USA eröffnen. Nachdem Apple mit den sogenannten Retail Stores erfolgreich die Marktpräsenz verbessern konnte und Microsoft mittlerweile ebenfalls eigene Geschäfte eröffnet hat, soll nun Google laut Gerüchten nachziehen. Sofern alles nach Plan läuft, wird Google den ersten Store noch rechtzeitig zum Weihnachtsgeschäft eröffnen. Google will damit eine bessere Möglichkeit schaffen, die mit Google-Software ausgestatteten Geräte vor einem Kauf ausgiebig testen zu können. Bislang stehen hierfür nur einige Mini-Stores in ausgewählten Best-Buy-Märkten zur Verfügung. Zuletzt hatte Google im Dezember ausgeschlossen, eigene Stores zu eröffnen.

Google gibt es mittlerweile in vielen Mobilgeräten. Nicht nur Android-Smartphones und Tablets sind mit Software des Internet-Riesen ausgestattet, auch Netbooks mit Chrome OS werden seit einiger Zeit angeboten. Darüber hinaus vermarktet Google unter der Marke Nexus einige Geräte auch selbst, lässt sie aber von Android-Partnern wie Samsung und LG fertigen. Aktuell von Google angeboten werden das Nexus 4 Smartphone sowie die Nexus 7 und Nexus 10 Tablets. Obwohl Google mit Motorola Mobile selbst einen Hardware-Hersteller mobiler Geräte übernommen hat, wurde bisher kein Nexus-Gerät von Motorola gefertigt.

Problematisch bei vielen Google-Geräten ist bislang die mangelhafte Pflege durch Hersteller. So werden gerade bei Android notwendige Sicherheitsaktualisierung und Updates entweder gar nicht oder nur verzögert bereitgestellt. Eine Ausnahme bilden hier Googles Nexus-Geräte, die von Google selbst mit der aktuellsten Android-Software ausgestattet und gepflegt werden. Eine eigene Ladenkette könnte vor allem die Marktpräsenz der Nexus-Geräte verbessern und würde eine ernsthafte Konkurrenz für andere Hersteller darstellen.
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Bild zur News "Zwei neue Werbespots für das iPad erschienen"Apple hat am Wochenende zwei neue Werbespots für das aktuelle iPad mit Retina-Display und das iPad mini veröffentlicht. Die neuen Werbespots tragen die Titel "Alive" (Lebendig) sowie "Together" (Zusammen). Im ersten Spot "Alive" sind vor allem die Multimedia-Fähigkeiten des iPads zu sehen, was von verschiedenen Musik-Programmen über Bildbearbeitung bis hin zu interaktiven Büchern geht.


Im zweiten Spot "Together" steht hingegen eher die Bücherfunktion sowie die Multitouch-Fähigkeit im Vordergrund. Letzteres erlaubt beispielsweise die gleichzeitige Bedienung verschiedener Instrumente auf einem iPad. Apple hat in den neuen Spots den Werbestil etwas geändert. Zwar wird weiterhin die Funktionalität des iPads demonstriert, dies allerdings in einem Rahmen, der eher an frühere Werbespots des iPods erinnert.


In diesem Zusammenhang hat Apple auch neue Reklame an lukrativen Orten aufgehängt, die in kurzen Sätzen die Funktionalität des iPads durch die zahlreichen Apps beschreibt. Zu lesen sind Sätze wie "Ear opening", "Elementary", "Well versed" und "Mind watering".
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