Montag, 23. Januar 2012

Sony hat einen neuen rückbelichteten Kamerasensor vorgestellt, der die Miniaturisierung weiter vorantreibt. Hierfür hat Sony die CMOS-Schicht als zweite Ebene auf die Struktur der Verarbeitungslogik gelegt. Bisher waren diese beiden Strukturen auf einer Ebene untergebracht, was entsprechend mehr Raum einforderte. Mit der neuen Schichtung der Sensoren-Technik kann Sony sich nun der Entwicklung kleinerer Sensormodule für Kompaktkameras und Smartphones widmen. Sicherlich dürfte auch Apple an den neuen Sensormodulen interessiert sein, zumal beim iPhone 4S bereits ein Sony-Sensor zum Einsatz kommen soll. Erste Samples der neuen rückbelichteten CMOS-Sensoren will Sony im März an interessierte Hersteller ausliefern. Neben einer geringeren Größe soll der Sensor auch neue Funktionen wie RGBW-Coding zur Rauschunterdrückung und den HDR-Filmmodus beherrschen, wobei die Verarbeitung der Bilder ebenfalls schneller geworden ist. Ob und wann Apple den Sensor vielleicht in iOS-Geräten verwendet wird, bleibt reine Spekulation. Mit der Serienfertigung der neuen Sensormodule will Sony im Herbst beginnen.
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Kommentare

Raziel123.01.12 18:19
Die Qualität dieser winzigen Würfelchen ist schon sehr beeindruckend.
bluelord23.01.12 18:26
Das müsste doch rückseitige Belichtung statt Hintergrundbeleuchtung heißen oder?

Schließlich wird der Sensor von hinten belichtet, nicht mit einer Hintergrundbeleuchtung beleuchtet
chevron
chevron23.01.12 18:49
Siehe auch:
locoFlo
locoFlo23.01.12 18:50
Ja, das mit der Hintergrundbeleuchtung ist natürlich Schmu. Wahrscheinlich aus dem Englischen übersetzt und dann ohne Fachkenntnisse schnell zusammengetippt.
Nobody dies as a virgin, life fucks us all. KC
Nashorn
Nashorn23.01.12 18:58
Das ist wie bei unserer Netzhaut. Die Nerven und Blutgefäße verlaufen auf der dem Licht zugewandten Seite der Netzhaut und schatten dadurch das Licht ab. Mit viel Hirn(Rechen)leistung werden die Störungen kompensiert.
Ganz anders dagegen das Auge des Tintenfischs. Dort verlaufen die Blutgefäße und Nerven auf der dem Licht abgewandten Seite der lichtempfindlichen Zellen (Netzhaut). Weniger Störungen, weniger Kompensation, smartere Lösung.
semmelroque
semmelroque23.01.12 19:02
leck die ziege... hoffentlich steckt das drecksding dann im näxten iphone und hat minimum 16 megaperls!
Amfortas23.01.12 19:54
Seit es Lytro gibt, können mich normale Kameras egal wie gut sie sind einfach nicht mehr faszinieren.
Eine gute Grundlage ist das Fundament für eine solide Basis.
Gerhard Uhlhorn24.01.12 00:08
… und den HDR-Filmmodus beherrschen …
Das gefällt mir. Her damit!
Quickmix
Quickmix24.01.12 05:05
Auf jeden Fall spannend. iPhone 5 ?
o.wunder
o.wunder24.01.12 11:01
Wenn die Produktion erst im Herbst beginnt wird das nächste iPhone diesen Sensor noch nicht haben, oder das nächste iPhone kommt erst kurz vor Weihnachten raus, was ich nicht glaube. Immerhin braucht Apple 1-2 Monate Produktionsvorlauf um Stückzahlen aufzubauen, bevor der Verkauf startet.
musikuss
musikuss24.01.12 19:04
Das Nashorn bewundert den Tintenfisch, irgendwie lustig

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