Wilde Spekulationen: Verzögert Apple macOS 27 Golden Gate?


Anfang September 2026 stellt Apple die neuen iPhone-Modelle vor – gemunkelt wird der 8. oder 9. September. Einige Tage nach der Präsentation erscheinen aller Voraussicht nach die finalen Versionen von macOS 27 Golden Gate, iOS 27, iPadOS 27, watchOS 27, tvOS 27 und visionOS 27 – zumindest, wenn Apple sich an den Zyklus der letzten Jahre hält.
Am gestrigen Abend erschien die sechste
Vorabversion von macOS 27 und iOS 27 wie auch ein erster Release-Candidate von macOS 26.7 ohne vorherige Beta-Phase. Der Release-Candidate von macOS 26.7 bringt Unterstützung für zahlreiche bislang nicht erschienene Apple-Produkte mit – wie zum Beispiel die
AirPods mit Kamera wie auch für das kommende
Home-Hub und einen neuen HomePod mini.
Kein Golden Gate im September?Oftmals verfügen nur die neusten Betriebssystemversionen über Unterstützung für neue Hardware-Produkte von Apple. Daher ist es sehr verwunderlich, dass Apple eine Release-Candidate-Version von macOS 26.7 herausbringt, welche zu einer Vielzahl neuer Produkte kompatibel ist – nicht jedoch von iOS 26.7 oder iPadOS 26.7.
Denkbar ist, dass Apple macOS 27 Golden Gate erst mit Verzögerung auf den Markt bringen kann – und deswegen gezwungen ist, macOS 26 mit den neuen Produkten kompatibel zu machen. Möglicherweise benötigt der Konzern für macOS 27 Golden Gate noch etwas mehr Zeit und peilt nun ein Erscheinen im Oktober oder November 2026 an.
Für eine Verzögerung spricht auch, dass Apple gleich drei neue Mac-Reihen in macOS 26.7 erwähnt: Das Einstiegs-MacBook-Pro mit M6, die schnelleren OLED-MacBooks mit M6 Pro und M6 Max wie auch eine neue iMac-Generation. Normalerweise liefert Apple neue Macs stets mit dem aktuellsten Betriebssystem aus – und daher könnte dies auch darauf schließen lassen, dass macOS 27 Golden Gate nicht wie geplant im September, sondern erst einige Zeit später, auf den Markt kommt. Die Gerüchteküche geht davon aus, dass Apple Anfang Oktober neue Macs der Öffentlichkeit präsentiert – und womöglich mit macOS 26.7 statt macOS 27.
Kundenkreis erweitern?Eine denkbare Alternative ist, dass Apple zum Produktstart der neuen AirPods und des Home-Hubs den Kundenkreis so groß wie möglich halten will. Mac-Nutzer aktualisieren erfahrungsgemäß ihre Geräte später, denn oftmals warten Anwender auf die ersten Bugfix-Updates, bis diese auf eine große, neue macOS-Version umsteigen.
Dies könnte Apple dazu bewogen haben, Unterstützung der neuen Produkte in macOS 26.7 zu integrieren, um so möglichst viele Kunden anzusprechen, welche vielleicht noch nicht bereit sind, auf macOS 27 Golden Gate umzusteigen.
Ein denkbarer Grund hätten auch Intel-Macs sein können, denn diese können mit macOS 27 Golden Gate nicht mehr verwendet werden. Doch Intel-Macs unterstützen kein Siri AI und kein Visual Intelligence, weswegen die meisten neuen Produkte, wie die AirPods mit Kameras, nicht genutzt werden können.