High End 2017 Messebericht: Wo Technik noch Seele hat – Die Trends und Highlights (UPDATE)Kopfhörer und KH-Verstärker/DACsKopfhörer führten viele Jahre lang nur ein Schattendasein in der HiFi-Welt. In der Regel verband man diese Art der Musikwiedergabe nur mit schrecklichen Beipack-Ohrstöpseln von Handys. Die Situation änderte sich langsam mit dem Siegeszug der portablen Musikplayer, allen voran dem iPod. Selbst ungeübte Nicht-HiFi-Hörer entwickelten nach und nach en Wunsch nach besserem Klang. Das führte nicht nur zu besseren In-Ears, sondern auch zu einem Revival der Bügelkopfhörer. Heute haben Kopfhörer aller Preis- und Leistungsklassen beinahe den selben Stellenwert wie HiFi-Lautsprecher und sind entsprechend zahlreich auf HiFi-Messen zu finden. Allen voran natürlich auf der High End in München. Kaum ein Hersteller von Audioprodukten, der nicht mindestens einen Kopf-/Ohrhörer und oder Kopfhörerverstärker im Sortiment hat. Doch auch bei Kopfhörern gilt: Sie klingen nur so gut, wie das schwächste Glied in der Wiedergabekette es zulässt. Daher spielen auch Kopfhörerverstärker und hochwertige D/A-Wandler (DAC) eine riesengroße Rolle bei dem Thema. Und das nicht nur für Audiophile. Auch der "Casual Listener" wird die Vorzüge einer vernünftigen Signalaufbereitung und -Verstärkung zweifellos zu schätzen wissen, um das Beste aus seinen Kopfhörern holen zu können. Für diesen Zweck gibt es ein großes Spektrum an DAC/KH-Verstärkern zu entdecken. Angefangen mit winzigen Geräten, die kaum größer als eine Kabelfernbedienung sind, bis hin zu High-End-DACs und -Amps für den stationären Betrieb. Bitte melden sie sich an, um dieses Bild zu sehen.Nein, das ist nicht die Reporter-Kabine eines Fußballstadions, sondern die Kopfhörer-Demo auf der High End bei Focal.Bitte melden sie sich an, um dieses Bild zu sehen.MacBooks als Front-End.Bitte melden sie sich an, um dieses Bild zu sehen.Im Vordergrund der Pioneer SE-MHR5 (219 Euro), im Hintergrund der nagelneue Pioneer Monitor 5 (999,- EUR, ab Juni), ein direkter Abkömmling des im letzten Jahr vorgestellten MASTER 1.Bitte melden sie sich an, um dieses Bild zu sehen.Weiter zum Stand von Audionext.de: Hier zu sehen ist der neue Sine DX, eine offene Variante des bereits in REWIND getesteten Sine mit Lightning-DAC.Bitte melden sie sich an, um dieses Bild zu sehen.Äußerst beeindruckend: Der neue Audeze LCDi4. Ein magnetostatischer Ultra-High-End In-Ear für rund 3.000 Euro.Bitte melden sie sich an, um dieses Bild zu sehen.Carsten Hicking von audionext.de erläutert die neuesten Modelle. In der Hand hat er einen Prototyp aus der Audeze LCD-Serie.Bitte melden sie sich an, um dieses Bild zu sehen.Kopfhörer-Theke bei Astel&KernBitte melden sie sich an, um dieses Bild zu sehen.Auch neu: Der Questyle CMA400i DAC und Kopfhörerverstärker. Dabei handelt es sich um den kleineren Bruder des in REWIND getesteten CMA600i. Heißes Eisen! Mehr Infos zu einem späteren Zeitpunkt.Bitte melden sie sich an, um dieses Bild zu sehen.Auch bei Lake People (Violectric) war wieder die gesamte Modellpalette an DAC- und HPAs zu bestaunen.Bitte melden sie sich an, um dieses Bild zu sehen.Eines der Messehighlights für Kopfhörerfans war mit Sicherheit der neue Sennheiser HDV 820, den ich Ihnen vorletztes Wochenende schon kurz vorgestellt hatte.Bitte melden sie sich an, um dieses Bild zu sehen.Sennheiser Entwickler Axel Grell, der immer gerade wegguckt, wenn man ihn unbemerkt fotografieren will, erklärt die Technik des HDV 820.Bitte melden sie sich an, um dieses Bild zu sehen.Zu den Besonderheiten des HDV 820 zählt zweifellos die symmetrische Pentaconn-Verbindung, auf die Grell große Stücke hält. Der technischen Erläuterung nach zu urteilen, ist diese Verbindungsart weitaus besser, als herkömmliche Klinkenstecker/Buchsen. Derzeit unterstützen aber nur Sony, Sennheiser und wenige andere dieses Anschlussformat. Nicht ausgeschlossen, dass Pentaconn eher exotisch bleibt.Bitte melden sie sich an, um dieses Bild zu sehen.Mein persönlicher Favorit in Sachen Köpfhörer-Elektronik ist der kürzlich in REWIND vorgestellte beyerdynamic Impacto. Ein Mini-DAC und Kopfhörerverstärker für die stationäre und mobile Nutzung. Aber nicht irgend einer!Bitte melden sie sich an, um dieses Bild zu sehen.Zu den Besonderheiten des Impacto gehört, dass er als derzeit einziger seiner Klasse HiRes bis PCM 384kHz und DSD64 unterstützt. Zudem kann er trotz seiner geringen Maße und des kaum spürbaren Gewichts problemlos hochohmige Kopfhörer wie den beyerdynamic T1 (600 Ohm) treiben. Ich hab's vor Ort ausprobiert und es stimmt! Faszinierend ist auch, wie viel Liebe zum Detail die Entwickler dem Impacto angedeihen ließen. Mehr dazu erfahren Sie im Testbericht, dessen Termin aber leider noch nicht fest steht. Nur so viel: Das Warten dürfte sich lohnen!Bitte melden sie sich an, um dieses Bild zu sehen.Ebenfalls ganz genau in Augenschein genommen habe ich den beyerdynamic Xelento Wireless. Jegliche Preisdiskussion zu diesem High-End In-Ear erübrigt sich, wenn man weiß, wie aufwendig diese Hörer gefertigt werden.Bitte melden sie sich an, um dieses Bild zu sehen.Hier ein unter etwas schwierigen Bedingungen entstandenes Bild vom Aufbau des Xelento.Bitte melden sie sich an, um dieses Bild zu sehen.Die oval geformte Austrittsöffnung und die passenden Ohrstücke, die beyerdynamic in vielen Größen beilegt, machen teure Otoplastiken weitgehend überflüssig. Der externe Bluetooth-Empfänger birgt viele Vorteile: Der Akku kann unabhängig vom Kopfhörer ersetzt werden und bietet eine vergleichsweise große Kapazität mitsamt kräftigem DAC/Amp, das Funkmodul kann bei neueren Standards ebenfalls ersetzt werden, griffige Fernbedienung im Kabel, Kopfhörer kann bei Bedarf auch im Kabelbetrieb ohne Akku genutzt werden u.s.w.Bitte melden sie sich an, um dieses Bild zu sehen.Weiter geht's zu Ultrasone: Was unser geschicktes und fotogenes Handmodell hier vorzeigt, ist das neue Bluetooth-Modul namens Sirius.Bitte melden sie sich an, um dieses Bild zu sehen.In diesem Bügel steckt die BT-Empfangselektronik. Der Sirius passt an alle Ultrasone Kopfhörer der Performance-Serie, lässt sich im Prinzip aber auch an anderen Kopfhörern mit passender einseitiger Anschlussbuchse und ähnlicher Gehäuserundung verwenden.Bitte melden sie sich an, um dieses Bild zu sehen.Vielleicht noch spannender ist dieser Winzling, der auf den Namen NAOS hört. Sie ahnen es schon: es ist ein kleiner DAC/Kopfhörerverstärker (rund 160 Euro).Bitte melden sie sich an, um dieses Bild zu sehen.Die Besonderheit des NAOS: Er wird mit all den hier gezeigten Adaptern geliefert (inkl. Lightning) und hat ausgangsseitig eine herkömmliche 3,5mm Klinkenbuchse, womit er sich für nahezu jeden Kopfhörer nutzen lässt. Der DAC schafft 24Bit/192kHz.Bitte melden sie sich an, um dieses Bild zu sehen.Als dritte Neuheit gibt es noch den Ultrasone Go Wireless zu vermelden. Einen Bluetooth Bügelkopfhörer im Preisbereich um 130 Euro.Bitte melden sie sich an, um dieses Bild zu sehen.Auch Shure hat inzwischen einen Kabel-DAC mit Lightning im Angebot.Nächste Seite: Digitale WeltenWeitere Seiten des Artikels:1. Das war die High End 20172. Start bei T+A3. Audio Reference: Nobles Ambiente, feinste Hardware4. Genelec: Erste Höreindrücke der neuen Point Source Lautsprecher5. Kopfhörer und KH-Verstärker/DACs6. Digitale Welten7. Lautsprecher8. Plattenspieler und Bandmaschinen9. Kurioses und Originelles10. Impressionen