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Magic Trackpad & Magic Mouse: Apple streicht Intel-Unterstützung

Apple bietet zwei externe Geräte zur Steuerung der Maus an: Die Magic Mouse wie auch das Magic Trackpad. Beide Eingabegeräte sind bereits seit sehr langer Zeit im Programm: Die Magic Mouse im aktuellen Design führte Apple im Oktober 2015 ein – und das Magic Trackpad zusammen mit dem iMac Pro im Jahr 2017. Am 28. Oktober 2024 überarbeitete Apple die Magic Mouse wie auch das Magic Trackpad leicht und ersetzte den Lightning-Anschluss durch USB-C. Weitere Änderungen führte der Konzern bei dieser Aktualisierung aber nicht durch.


Intel-Macs nicht mehr unterstützt
Apple aktualisierte nun die Spezifikationsseiten der Magic Mouse wie auch des Magic Trackpads. Vormals fanden sich in der Liste der unterstützten Geräte diverse Intel-Macs wieder – doch Apple entfernte nun alle Computer vor der Einführung der ersten Macs mit M-Chip von der Liste. Die ältesten Geräte auf dieser Liste sind die ersten Macs mit Apple Silicon aus dem Winter 2020. Weitere Anpassungen bezüglich der Systemvoraussetzungen sind nicht erkennbar: Weiterhin ist mindestens macOS 15.1 Sequoia erforderlich, um das Magic Trackpad oder die Magic Mouse mit USB-C zu nutzen. Die letzten Intel-Macs sind mit macOS 26 Tahoe nutzbar – und somit erfüllen diese zumindest die angegeben Voraussetzungen. Erst macOS 27 Golden Gate kann nur noch auf Macs mit M-Chip installiert werden.

Übersichtlichkeit oder wirklich nicht mehr kompatibel?
Der Grund für die Änderung ist völlig unklar. Denkbar ist, dass Apple die Liste der Geräte übersichtlicher gestalten wollte – und daher die Intel-Macs entfernte. Denkbar ist aber auch, dass Apple bei neu ausgelieferten Geräten eine Änderung an der Firmware durchführte, welche den Kompatibilität mit Intel-Macs einschränkt – und daher die Liste mit den unterstützten Geräten aktualisierte.

Besser mit Rückgaberecht bestellen
Bis Klarheit herrscht, ob die Magic Mouse oder das Magic Trackpad weiterhin kompatibel mit Intel-Macs sind, sollte man diese beim Erwerb besser mit 14-tägigem Rückgaberecht bestellen, falls man noch einen Mac mit Intel-Chip einsetzt. Sind die Geräte tatsächlich nicht mehr mit älteren Macs nutzbar, ist so eine Rückgabe unkompliziert möglich.

Kommentare

MrJava08.10.26 09:42
Warum muss man immer Eingabegeräte streichen - kann man solche Popelsachen nicht einfach mal lassen? Intel-Macs laufen noch immer in großer Zahl und verrichten auch noch Jahre ihren Dienst.
Hör auf Dich selbst, sonst hört Dich keiner!
+6
A500
A50008.10.26 09:52
Hier bei uns auch, allerdings muss man zugeben, dass selbst die 2019er Mac Pro jetzt doch anfangen Ärger zu machen. Bleiben im Bootvorgang stecken oder haben Artefakte bei der Bildausgabe. Lüfter sind auch deutlich lauter als noch vor einem Jahr.

Gut ist, dass der Umstieg dank Time Machine sehr leicht fällt wenn es soweit ist.
+1
Metty
Metty08.10.26 10:07
Apple bietet kein neues Betriebssystem für Intel Macs an. Warum sollte man dann bei Trackpad und Maus Intel Kompatibilität bewerben?

Es ist ja nicht so, daß bei einem Intel Mac alle Trackpads und Mäuse auf einmal aufhören zu arbeiten. Und ich bin mir sicher, daß wenn man heute Trackpad und Maus von Apple kauft diese problemlos mit den Intel Macs zusammen arbeiten werden. Die Eingabegeräte sind unabhängig von der Rechnerhardware. Sie kommunizieren per Bluetooth die Eingabekoordinaten und das war es.

Diese Maßnahme zielt wohl eher auf DAU Benutzer, die sich eine Apple Maus kaufen und sich anschließend beschweren, daß die Intel Software nicht mehr auf ihren Macs läuft, obwohl doch Intel Kompatibilität mit der Maus versprochen wurde.
0
Bitsurfer08.10.26 10:10
Es könnte sein dass man bei einem Intelmac eine neue Maus benötigt. Und wenn die neue nicht geht? Was dann?
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TheGeneralist
TheGeneralist08.10.26 10:31
Interessant.
Betrifft übrigens auch die Magic Keyboard Serien mit TouchID - einzig das Magic Keyboard ohne Touch ID führt auch noch Intel Macs als kompatibel auf.

Soweit mir bekannt gibt es keinen einzigen Fall bei Apple, in dem das Herausnehmen von Kompatibilitäten aus der Produktbeschreibung nicht auch tatsächliche Einschränkungen bei den herausgenommenen Geräten mit sich gebracht hat.
Oder kennt hier vielleicht jemand ein Gegenbeispiel?

Bedeutet im Umkehrschluss, so etwas wie eine reine Listenbereinigung gibt es zur Kompatibilität bei Apple nicht - und die Peripheriegeräte sind demnach künftig zumindest nicht mehr voll kompatibel mit Intel Macs.

Dann fragt sich nur noch, warum auf einmal. Dazu fällt mir ein, dass es im August die Nachricht gab, dass sich die Tastenbeschriftungen auf US-Keyboards geändert haben, was als Indikator für einen Hardware-Refresh gesehen wurde. Siehe auch hier: .
Demnach bleibt als wahrscheinlichste Ursache eine Hardware-Revision der Peripherie im Hintergrund, bei der zwar äußerlich nicht viel verändert wurde, aber die Kompatibilität eingeschränkt wurde - ggf. dadurch, dass ältere Funkprotokolle (Bluetooth-Versionen) zugunsten neuerer Varianten nicht mehr unterstützt werden oder sonstige alte Zöpfe gefallen sind.

In jedem Falle halte ich es für einen unlogischen Fehlschluss, davon auszugehen, dass diese Geräte trotz nicht mehr bestätigter Kompatibilität einfach weiterhin voll kompatibel bleiben zu Intel Macs.
Interessant wäre zu erfahren, worin die Einschränkungen genau bestehen, die Apple dazu verleitet haben, die Kompatibilität zu streichen...
+1
Johnny6508.10.26 10:35
Metty
Es ist ja nicht so, daß bei einem Intel Mac alle Trackpads und Mäuse auf einmal aufhören zu arbeiten.

Also, zumindest bei mir sind die Tastaturen in der Regel nach rund drei Jahren durch. Bin halt Vielschreiber. Man könnte die dann schon noch weiterverwenden, aber wenn sie sehr unansehnlich geworden sind, die Tastenkappen verfärbt und die ersten Tastenbeschriftungen abgeblättert, mag ich sowas halt nicht mehr auf meinem Schreibtisch stehen haben. Insofern sind vor allem Tastaturen (Mäuse etwas weniger, aber prinzipiell auch) aus meiner Sicht fast schon Verschleißteile. Und obwohl ich selbst nicht mehr betroffen bin – der Umstieg auf Apple Silicon ist mittlerweile vollständig vollzogen –, finde ich es ärgerlich und unnötig, dass sich bei solchen Teilen solche Kompatibilitätsthemen stellen.

Etwa Ähnliches gab es ja schon mal, als die USB-Versionen der Eingabegeräte nur noch ab Sequoia nutzbar waren. Auch da fehlte mir die Einsicht, wo da die technische Notwendigkeit liegen soll.
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