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Apple übernimmt nächstes KI-Startup

Der enorme Bedarf an neuen KI-Rechenzentren setzt die weltweiten Hardware-Lieferketten zunehmend unter Druck. Die Speicherpreise steigen unaufhaltsam und jeder Hersteller versucht, sich ein möglichst großes Speicher-Kontingent zu sichern. Auch auf dem Markt für KI-Software und entsprechende Technologien herrscht reger Wettbewerb. Während zahlreiche KI-Startups entstehen, nimmt auch die Zahl der Übernahmen zu. Apple ist bei diesem Rennen ebenfalls voll mit dabei. Zwei im Juni getätigte Übernahmen von KI-Anbietern waren bereits bekannt, nun kommt eine weitere hinzu.


Ascend.io per "Acqui-Hire" übernommen
Bereits bekannt war, dass Apple die Unternehmen Huxe und Samplab im Juni geschluckt hat. Beide waren im Bereich KI tätig, Huxe mit einem Konkurrenzprodukt zu NotebookLM von Google, Samplab mit der Bearbeitung von Audio-Material. Apple vollzog die Übernahmen jeweils durch ein sogenanntes "Acqui-Hire". Unternehmen kauft man dabei nicht als Ganzes auf dem klassischen Weg, sondern sichert sich die Nutzungsrechte des geistigen Eigentums und darf Mitarbeiter der "gekauften" Firma zu übernehmen. Im jüngsten Fall von Ascend.io ist das Vorgehen identisch. Wie die Seite des Digital Markets Act der EU wissen lässt, erhält Apple ein nicht exklusives Recht am geistigen Eigentum, die Erlaubnis zur Übernahme von Mitarbeitern und einige Patente. Auf der Ascend-Homepage teilt Ascend parallel dazu mit, den Geschäftsbetrieb eingestellt zu haben.

Ascend.io machte keine KI für Kreative
Viele der jüngsten Übernahmen von Apple stammten aus Marktbereichen, die vor allem für kreativ Arbeitende relevant sind, wie Huxe und Samplab. Ascend war hingegen in der Datenanalyse tätig und stellte seit 2015 seinen Kunden Lösungen zum Handling und zur Auswertung großer Datenmengen zur Verfügung. Das selbsterklärte Ziel lautete, Data Engineering angenehm zu machen. Einen besonderen Schwerpunkt bildete dabei zuletzt die Integration von KI-Agenten, die Dateningenieuren bei ihrer Arbeit unter die Arme greifen sollten. Wie Apple diese Technologie künftig in den eigenen Produkten einsetzen möchte, ist bisher nicht bekannt.

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