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PC-Branche in der Krise: Mac-Verkäufe brechen ein – globaler Absatzmarkt im Sinkflug

Der Sturm wurde von Marktforschern bereits im Frühjahr vorhergesagt, jetzt weht er mit aller Macht durch die PC-Branche. Im dritten Quartal dieses Jahres brachen die Verkäufe von Desktops und Laptops massiv ein. Von dieser negativen Entwicklung waren alle Hersteller betroffen, allerdings in sehr unterschiedlicher Ausprägung. Auf dem weltweiten Markt belief sich der Einbruch bei den Absatzzahlen auf 20,1 Prozent. Das geht aus der jüngsten Studie von IDC hervor, welche jetzt veröffentlicht wurde. Besonders hart traf es HP: Das US-amerikanische Unternehmen musste einen Rückgang von knapp 31 Prozent hinnehmen und dadurch auch beim Marktanteil kräftig Federn lassen: Dieser sank von 19,1 Prozent im dritten Quartal 2025 auf nunmehr nur noch 16,5 Prozent. Das reichte allerdings immer noch für Platz zwei.


Apple verkauft weniger Macs, steigert aber den Marktanteil
Apple konnte sich IDC zufolge der negativen Entwicklung auf dem globalen Markt nicht entziehen, war aber nicht so stark betroffen wie HP. Von Juli bis September 2026 brachen die Mac-Verkäufe um 11,3 Prozent ein. Da dieses Ergebnis um 8,8 Prozentpunkte besser ausfiel als der Rückgang auf dem Gesamtmarkt, kann man sich in Cupertino wenigstens über einen leicht gestiegenen weltweiten Marktanteil freuen: Dieser kletterte im dritten Quartal auf 9,5 Prozent (Q3 2025: 8,5 Prozent). Apple belegte damit wie schon vor einem Jahr den vierten Rang. Dell konnte sich trotz eines Absatzrückgangs in Höhe von 25 Prozent mit einem Marktanteil von 12,1 Prozent auf Platz drei behaupten. Platzhirsch auf dem globalen PC-Markt bleibt Lenovo: Obwohl der chinesische Hersteller 22,6 Prozent weniger Rechner absetzen konnte, betrug sein Marktanteil immer noch 23,8 Prozent (Q3 2025: 24,6 Prozent), was mit weitem Abstand für den Spitzenplatz reichte.


Quelle: IDC

Preiserhöhungen dämpfen Nachfrage nach Desktops und Laptops
Für den signifikanten Absatzrückgang gibt es gleich mehrere Gründe. Neben der allgemeinen wirtschaftlichen Schwäche in etlichen Weltregionen nennt IDC unter anderem anhaltende Lieferengpässe bei wichtigen Komponenten. Diese Situation hat zu extrem steigenden Preisen etwa bei RAM-Chips und Massenspeichern geführt. Das zwang die Hersteller zu Preiserhöhungen, was die Nachfrage nach Desktops und Notebooks stark dämpfte. Die Marktforscher rechnen nicht damit, dass sich an dieser Situation in den nächsten Monaten etwas ändert. Ihr Ausblick auf das Jahr 2027 ist demzufolge eher düster.

Kommentare

RobRoy09.10.26 15:58
1. Zu teuer: Der Preis hat das „Haben-wollen“-Gefühl geschlagen. Irgendwann ist auch bei Apple die Schmerzgrenze erreicht.
2. Features in der EU viel zu stark beschnitten: Wenn Funktionen hierzulande eingeschränkt sind oder fehlen, wird das Gesamtpaket zunehmend unattraktiv.
3. Alte Hardware ist noch gut genug: Viele nutzen ihre Macs und PCs deutlich länger, weil die Leistung für den Alltag völlig ausreicht. Es fehlt schlicht der Grund, ständig etwas Neues zu kaufen.
+17
sudoRinger
sudoRinger09.10.26 16:12
RobRoy
2. Features in der EU viel zu stark beschnitten: Wenn Funktionen hierzulande eingeschränkt sind oder fehlen, wird das Gesamtpaket zunehmend unattraktiv.
Im Artikel ist von der PC-Branche und dem Mac die Rede und nicht vom iPhone. Dem Mac fehlt in der EU genau eine Funktion: iPhone Mirroring. Das fehlt aber bereits seit Sequoia und 24/25 war der Absatz gut. Es gibt keine zunehmende Einschränkung.
Zudem können EU-spezifische Einschränkungen wohl kaum einen weltweiten Rückgang erklären.
Viele werden versuchen, die jetzige Hochpreisphase einfach auszusitzen.
+4
dan@mac
dan@mac09.10.26 16:22
@sudoRinger: Wie kann ich dann am Mac in Deutschland Siri AI nutzen?
-2
dsieb09.10.26 16:33
dan@mac
@sudoRinger: Wie kann ich dann am Mac in Deutschland Siri AI nutzen?
Ich habe für dich mal die AI angeworfen.

"Um die neue Siri mit Apple Intelligence auf dem Mac zu aktivieren, öffnen Sie die Systemeinstellungen, wählen in der Seitenleiste Siri und aktivieren die Option Apple Support.

Voraussetzungen und Schritte

• Software: Ihr Mac benötigt macOS 27 oder neuer.
• Sprache einstellen: Siri AI und Apple Intelligence erfordern aktuell oft die Systemsprache und Siri-Sprache auf Englisch (USA). Gehen Sie dafür in den Systemeinstellungen auf Allgemein > Sprache & Region und stellen Sie die Region auf USA.
• Warteliste: Nach dem Einschalten werden Sie eventuell auf eine Warteliste gesetzt oder müssen das Herunterladen der Sprachmodelle abwarten.
• Aktivierung: Sie können Siri danach über das Siri-Symbol in der Menüleiste, die Tastenkombination (Befehl + Leertaste) oder den Sprachbefehl „Hey Siri“ bzw. „Siri“ starten"
0
MLOS09.10.26 16:39
RobRoy

Ich sehe vor allem Punkt 3 als stärksten Treiber des Absatzrückgangs. Warum was Neues kaufen? Interessant, dass das bei Marktforschung (zumindest suggerieren das die Artikel immer) keine Rolle zu spielen scheint.
+1
dan@mac
dan@mac09.10.26 16:43
dsieb
dan@mac
@sudoRinger: Wie kann ich dann am Mac in Deutschland Siri AI nutzen?
Ich habe für dich mal die AI angeworfen.

"Um die neue Siri mit Apple Intelligence auf dem Mac zu aktivieren, öffnen Sie die Systemeinstellungen, wählen in der Seitenleiste Siri und aktivieren die Option Apple Support.

Voraussetzungen und Schritte

• Sprache einstellen: Siri AI und Apple Intelligence erfordern aktuell oft die Systemsprache und Siri-Sprache auf Englisch (USA). Gehen Sie dafür in den Systemeinstellungen auf Allgemein > Sprache & Region und stellen Sie die Region auf USA.
Ich spreche zwar etwas Englisch, aber praktikabel ist das nicht, zudem das Ändern der Region zu anderen Problemen führt.
0
sudoRinger
sudoRinger09.10.26 16:46
dan@mac
@sudoRinger: Wie kann ich dann am Mac in Deutschland Siri AI nutzen?
Das hat beim Mac nichts mit der EU zu tun, sondern mit der noch fehlenden Sprachübersetzung. Also mittlerweile sollte das bei allen angekommen sein.
+2
h.ml09.10.26 16:55
Punkt 3 von RobRoy ist es ebenfalls bei uns, wir nutzen unsere Macs auschlieslich Privat und hier reicht mit einem M1 und einem M3 Max die Leistung noch dicke.
Apple war noch nie billig aber irgendwann ist halt auch hier die Schmerzgrenze überschritten und um einen Ausgleich zu schaffen werden Anschaffungen halt länger genutzt als bisher, gerade wenn es auf ein paar Sekunden mehr Zeit bei diversen Berechnungen eh nicht ankommt.
+1

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