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Kurz: Alte HomeView-Software belegt verspäteten Start +++ Geplünderte iPhones wurden deaktiviert

Sehr detaillierte Berichte rund um Apples Pläne eines Home-Hubs kursierten schon auffällig lang vor der eigentlichen Ankündigung. Gleichzeitig hieß es, die Markteinführung sei für einen wesentlich früheren Zeitplan geplant gewesen. Apple hatte die Hardware wohl längst fertiggestellt, konnte aber eben aufgrund von Siri AI erst den Spätherbst 2026 für den Startschuss anvisieren. Ein weiteres Indiz für diese Erklärung bietet die installierte Softwareversion.

Laut AppleDB werden Nutzer, die das Gerät ab dem 13. November in Empfang nehmen, umgehend zu einem Update aufgefordert – Systemversion 27.2 ist dabei ein halbes Jahr neuer als die HomeView Software 26.5 im Auslieferungszustand. Die plattformübergreifenden Aktualisierungen auf 26.5 waren Anfang Mai erfolgt, was in Apples ursprünglicher Planung angeblich der Termin war, zu dem man das HomeView eigentlich erstmals an die Kunden bringen wollte. Es sieht ganz danach aus, als habe ein großer Teil der Produktion ebenfalls schon Anfang des Jahres stattgefunden.


Geplünderte iPhones wurden deaktiviert
Als in Frankreich Mitte Oktober Proteste in gewaltsame Auseinandersetzungen samt Plünderungen von Geschäften umschlugen, kam es auch zu Einbrüchen in zwei Apple Stores. Auf Videos ist zu sehen, wie teils unvermummte Personen Apple-Hardware nach außen tragen, darunter in Bordeaux und Lille. Ohnehin wurde vermutet, dass jenes Diebesgut kaum von Wert ist, denn Apple kann Geräte aus der Ferne sperren – genauso wie Nutzer, deren Smartphone abhandenkam. Jetzt zeigt sich, dass Apple von dieser Möglichkeit tatsächlich Gebrauch machte.


Wie ein Beitrag auf X zeigt, begrüßen entsprechende Geräte nur noch mit der Nachricht, man möge das iPhone bitte in den Apple Store Lille zurückbringen. Das Device sei deaktiviert, die Position werde verfolgt. Außerdem komme es zu einer Meldung an die Behörden. Bei Macs stehen ebenfalls Sicherheitsmechanismen zur Stilllegung zur Verfügung. Es ist allerdings nicht dokumentiert, ob auch originalverpackte Ware mit einer Fernsperre belegt werden kann – wohingegen dies bei Ausstellungsgeräten definitiv der Fall ist.

Kommentare

Niederbayern
Niederbayern02.11.26 09:49
Dann liegen vermutlich in nächster Zeit vermehrt iPhones in den Büschen rund um Lille rum. Solche Ar….geigen von Plünderern 😡
Die Verpackten Geräte werden doch hoffentlich in einem versperrten Raum gelagert und sind nicht frei zugänglich.
+2
h.ml02.11.26 10:05
Ich befürchte eher das diese Proleten versuchen werden die Dinger zu verkaufen, also Vorsicht !
+1
Stefanie Ramroth02.11.26 10:21
Wenn ich ein Gerät beim Händler kaufe, kann der dieses auch nachträglich noch in meinen Apple Business Manager hinzufügen, damit ich Automated Deviced Enrollment verwenden kann.
Ich wüsste nicht, warum Apple nicht auch Geräte in OVP auf dem gleichen Wege über den Aktivierungsserver lahmlegen könnte. Das einzige Problem ist, dass Macs vorab bereits aktiviert sind, ein unbedarfter Käufer dürfte es also bei der Inbetriebnahme nicht merken.
Aber vielleicht kann Apple die gestohlenen Geräte auch mittels Push deaktivieren.
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