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"so sad " von iMatthew

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Ausgangsbeitrag

iMatthew04.01.2123:47
Ungewohnte Situation...
„ABC“

Kommentare

michimaier05.01.21 08:50
Welcher Store ist das?
(Bitte nicht "apple" schreiben )
iMatthew05.01.21 09:09
Poppenbüttel Hamburg
ABC
becreart
becreart05.01.21 12:44
Wieso ist das so?
Wird er erneuert? Ist ja noch eine alte Generation.
Turmsurfer
Turmsurfer05.01.21 14:18


Same here in Munich ..
11. Gebot: Mach täglich dein Backup!
beanchen05.01.21 15:16
becreart
Wieso ist das so?
Nur eine Vermutung: da eh zu, kein Anreiz für Einbrecher.
KingBradley
KingBradley05.01.21 16:42
Naja, Apple wird die Krise bestimmt locker überstehen.

Aber andere Läden/Restaurants?

Schade das wir so eine schlechte Regierung haben!
In der Silvesternacht auf ZDF gesehen:
Wuhan, Neuseeland und Australien sind durch damit und feiern.

Hätte man es Anfang / Mitte 2020 besser gemacht dann wären wir eventuell auch durch.🤷🏻‍♂️

Europa und Deutschland...🤐
pünktchen
pünktchen05.01.21 16:57
Die hatten halt mit SARS-COV1 und mit der Vogelgrippe H5N1 zwei Warnschüsse die sie ernst genommen haben aber der Rest der Welt als irgendwie asiatische Probleme abgetan hat. So von wegen selbst schuld die Asiaten, die essen ja auch alles. Rassismus macht halt blöde.

Und ich würde die Schuld da nicht den Regierungen alleine geben, wenn die Bevölkerung nicht mitmachen will weil sie den Ernst der Lage nicht rafft dann kann die beste Regierung nichts machen.
KingBradley
KingBradley05.01.21 18:33
pünktchen
...

Und ich würde die Schuld da nicht den Regierungen alleine geben, wenn die Bevölkerung nicht mitmachen will weil sie den Ernst der Lage nicht rafft dann kann die beste Regierung nichts machen.

KEINER geht freiwillig 2 - 3 Wochen und bleibt zuhause.
Das muss vom Staat vorgegeben werden!
Anfang/ Mitte 2020 hatte man die Chance:
Alle Grenzen innerhalb Europa dicht machen, dann innerhalb der europäischen Länder/ Deutschland:in allen Bundesländern...

Wenn man das nicht macht, dann kommt das so wie jetzt wo alle auf die Idee kommen in den Harz zu fahren🤐

Weihnachten...
Und dann diese willkürlichen 50 pro 100tausend, dann 100...
Und jetzt ab 200 pro 100tausend mit dem 15 Km Radius. Das wirkt alles planlos und ohne Verstand was die Regierung dort fabriziert.

Daher ist es für mich ein Regierungsproblem/ Politikerproblem und an zweiter Stelle kommt die Bevölkerung als Problem. Die natürlich Mitschuld trägt: weiterhin treffen usw.

Ich frage mich was kommt wenn sich die Bevölkerung als nicht so impffreudig zeigt? Jedes Quartal ein Lockdown?
Ich habe aus einem Krankenhaus gehört das die Ärzte dort nicht so scharf drauf sind sich zu impfen. Keine Ahnung wie insgesamt die Ärzte dazu stehen.
Deutschland hat zu lange geträumt und sich auf die Schultern geklopft...Weltbeste Gesundheitssystem... mit solchen Politiker Köpfen bringt das leider nichts.

Lieber ein Ende mit Schrecken als...
becreart
becreart05.01.21 19:56
beanchen
becreart
Wieso ist das so?
Nur eine Vermutung: da eh zu, kein Anreiz für Einbrecher.

wollen die nichts mehr verkaufen?
beanchen05.01.21 20:03
becreart
wollen die nichts mehr verkaufen?
Lockdown!?
breaker
breaker05.01.21 21:37
Wobei in Hamburg die Geschäfte für Abholungen von online oder telefonisch bestellten Artikeln öffnen dürfen, um an der Tür bestellte Artikel abholen zu können. Click & Collect, wie bei Restaurants auch.
Weia
Weia06.01.21 02:40
KingBradley
Das muss vom Staat vorgegeben werden!
Jetzt führt dieses blöde Virus schon zu Rufen nach einem autoritären Staat. Aua!
Daher ist es für mich ein Regierungsproblem/ Politikerproblem und an zweiter Stelle kommt die Bevölkerung als Problem. Die natürlich Mitschuld trägt: weiterhin treffen usw.
[…]
Ich habe aus einem Krankenhaus gehört das die Ärzte dort nicht so scharf drauf sind sich zu impfen.
Eins musst Du mir jetzt mal verraten: Wenn quasi alle „falsch“ handeln (staatliche Autoritäten, Ärzte und Bürger), an welchem Maßstab gemessen ist das in einer Demokratie denn dann noch falsch und ein Grund für „Schuld“?

Vielleicht ist das Lippenbekenntnis, um jeden Preis müssten alle Menschenleben gerettet werden, eben nur eine quasireligiöse Monstrosität, die wir vor uns hertragen, weil unsere säkulare Gesellschaft Sterblichkeit und Tod zu einem totalen Tabu gemacht hat, mit dem rational umzugehen uns keinerlei Mittel zur Verfügung stehen?

Denn de facto machen wir (und alle anderen Gesellschaften) das unentwegt und in allen Lebensbereichen, dass wir Menschenleben gegen andere Faktoren abwägen. Das geht auch gar nicht anders. Nur normalerweise lässt sich das von der ganzen Gesellschaft gut verdrängen, aber die Pandemie holt das plakativ ans Tageslicht.
pünktchen
wenn die Bevölkerung nicht mitmachen will weil sie den Ernst der Lage nicht rafft
Woher weißt Du, dass das der Grund ist?

„Ernst“ und „raffen“ (vulgo für „verstehen“) passen nicht zusammen. verstehen ist ein kognitiver Begriff, der das Erfassen von Sachverhalten bezeichnet. Ernst ist ein evaluativer Begriff, der nur auf Basis eines spezifischen Wertesystems appliziert werden kann. Ohne Wertesystem gibt es da nichts zu „verstehen“.

Vielleicht verstehen die Menschen also sehr wohl, dass gemessen an einem bestimmten Wertesystem die Lage „ernst“ ist, teilen aber dieses Wertesystem schlicht nicht?
Not every story must end with a battle (Ophelia, in der umwerfend guten feministischen Adaption des Hamlet-Stoffes in dem Film „Ophelia“)
AppleUser2013
AppleUser201306.01.21 03:27
Na warten wir mal auf ein Virus, was uns alle tötet einfach so...ob es dann tatsächliche "the last of us" gibt...
Ich werde mich impfen lassen... Wenn andere das Risiko tragen möchten...bitte schön...

Ich tue es, da ich ein Teil einer Gesellschaft sein möchte, wo sogar dann die Apple Stores wieder offen sein können und Menschen ohne Mundschutz und co wieder ihrer "Apple Freude" nachkommen können...

Und Corona ist kein Witz oder irgendwas...zumindest für mich nicht... Man fängt an zu fragen, wenn jemand im eigenen Bekanntenkreis daran gestorben ist, obwohl er kein Risikopatient war...

Aber sicher; Er wäre nach Verschwörungstheorie auch an einer Grippe gestorben... Das ist bei den Verrückten so sicher wie das Amen in der Kirche...
becreart
becreart06.01.21 06:28
beanchen
becreart
wollen die nichts mehr verkaufen?
Lockdown!?

Achso – wusste nicht, dass bei euch auch der Detailhandel geschlossen hat.
beanchen06.01.21 08:24
breaker
Wobei in Hamburg die Geschäfte für Abholungen von online oder telefonisch bestellten Artikeln öffnen dürfen, um an der Tür bestellte Artikel abholen zu können. Click & Collect, wie bei Restaurants auch.
Würde das bei Apple mit einem großen Online Store im Hintergrund Sinn machen?
Und viele Apple Stores sind in Einkaufszentren. Wenn alle Läden dort Click & Collect machen ist das Einkaufszentrum genauso voll wie immer.
athlonet06.01.21 15:02
AppleUser2013
Und Corona ist kein Witz oder irgendwas...zumindest für mich nicht... Man fängt an zu fragen, wenn jemand im eigenen Bekanntenkreis daran gestorben ist, obwohl er kein Risikopatient war...

Und was auch viele vergessen: es gibt bei Corona nicht nur schwarz und weiß, also tot oder gesund. Es gibt auch viele (auch ohne Vorerkrankung und mit mildem Krankheitsverlauf) die mit schweren Langzeitfolgen kämpfen, z.B. dauerhaft reduzierte Lungenleistung.

Was man aber auch nicht vergessen darf: es ist nicht nur ein neuer Impfstoff, sondern ein komplett neuer Typ von Impfstoff, der nur an Menschen ohne Vorerkrankung getestet wurde. Da besteht auch ein gewisses Risiko. Da wird man erst genaueres über Nebenwirkungen wissen, wenn ein relevanter Teil der Bevölkerung geimpft ist.
Aber die Nebenwirkungen des Impfstoffs werden vermutlich trotzdem das deutlich kleinere Übel im Vergleich zu einer Corona-Erkrankung sein.
iMatthew06.01.21 17:17
Ich als Hobbypsychologe finde es interessant welch Disskussion dieses Bild bietet.
Dass die leeren Tische hinter verschlossener Tür etwas mit Corona und Lockdown zutun haben war klar, aber es war gar nicht meine Absicht eine solche Tiefe dieses Themas zu erzeugen.

Ich finde es auch nicht witzig oder schön, aber als ich den leeren Store sah, war das fast sehr mystisch und unglaubwürdig: Normalerweise tummeln sich viele Menschen in dem Laden, 10-Jährige besetzen die iPhone-Front und hunderte Anliegen und Probleme werden von den in blau rumlaufenden Applehelden gelöst.

...eigentlich ein Sinnbild dafür, wie gut es uns eigentlich geht.
ABC
Scrembol
Scrembol07.01.21 09:10
Für die Mitarbeiter mal eine wohlverdiente Ruhe nach dem Dauersturm auf die Stores 👌🏼😊
Meine neue Single YOUR EYES - Eric Zobel ab sofort streamen! iTunes, YouTube, Spotify uvm.
Hot Mac
Hot Mac07.01.21 10:06
Scrembol
Für die Mitarbeiter mal eine wohlverdiente Ruhe nach dem Dauersturm auf die Stores 👌🏼😊
Klar, geht doch nichts über Kurzarbeit.
Wer braucht schon Kohle?
pünktchen
pünktchen07.01.21 10:24
Weia
KingBradley
Das muss vom Staat vorgegeben werden!
Jetzt führt dieses blöde Virus schon zu Rufen nach einem autoritären Staat. Aua!

Was hat das bitte mit einem autoritären Staat zu tun, der Staat gibt dauernd Regeln vor wie man sich zu verhalten hat. Hier bitte nur maximal eine Stunde parken zB. Nicht ungefähre Appelle in dieser Richtung: bitte denken sie auch an andere Autofahrer und parken sie bitte nicht länger als nötig.

Allerdings ist mir nicht ganz klar was KingBradley genau regelt haben möchte. Wie lange man sich in Isolation oder Quarantäne begeben soll ist doch geregelt. Nur ob sich alle dran halten kann der nichtautoritäre Staat eben nicht kontrollieren und deshalb kann die beste Regierung nichts erreichen wenn grosse Teile der Bevölkerung nicht mitmachen.
Weia
Vielleicht ist das Lippenbekenntnis, um jeden Preis müssten alle Menschenleben gerettet werden, eben nur eine quasireligiöse Monstrosität, die wir vor uns hertragen, weil unsere säkulare Gesellschaft Sterblichkeit und Tod zu einem totalen Tabu gemacht hat, mit dem rational umzugehen uns keinerlei Mittel zur Verfügung stehen?

Den Blödsinn hast du schon vor Monaten erzählt. Es geht ja eben gerade nicht darum alle Menschenleben zu retten sondern den Zusammenbruch der Gesundheitsversorgung zu vermeiden. Das ist ein rhetorischer Strohmann um das Problem weg zu quatschen.

Weia
Vielleicht verstehen die Menschen also sehr wohl, dass gemessen an einem bestimmten Wertesystem die Lage „ernst“ ist, teilen aber dieses Wertesystem schlicht nicht?

Mir ist schleierhaft nach welchem Wertesystem die Lage nicht ernst sein soll wenn die Gefahr besteht dass man selbst im medizinischen Notfall nicht mehr ordentlich behandelt wird. Schon purer Egoismus reicht da aus. Allein esoterische/religiöse Weltbilder nachdem der "natürliche" "gottgewollte" "karmische" o.ä. Lauf der Dinge der allein richtige ist kann da zu einer anderen Bewertung führen. Aber wieviele Leute sind tatsächlich so drauf? Bei der Anti-Impfbewegung im 19Jh war das ja noch eine bedeutende Fraktion, aber heute?

Da bezieht sich die andere Bewertung doch eher auf das eigene Handeln und seinen Einfluss auf die Pandemie. Sollen doch andere erst mal ihren Beitrag leisten, was macht mein kleiner Regelverstoss schon aus. Machen doch andere auch. Trittbrettfahrerproblem nennt man das wohl bei den Ökonomen.
Weia
Weia07.01.21 13:41
pünktchen
Weia
Jetzt führt dieses blöde Virus schon zu Rufen nach einem autoritären Staat. Aua!
Was hat das bitte mit einem autoritären Staat zu tun, der Staat gibt dauernd Regeln vor wie man sich zu verhalten hat.
Schlimm genug. Es gibt aber Grenzen, und die werden definitiv überschritten, wenn es um meine privaten Beziehungen geht. Da hat der Staat nichts zu suchen, Punkt.
Mir ist schleierhaft nach welchem Wertesystem die Lage nicht ernst sein soll wenn die Gefahr besteht dass man selbst im medizinischen Notfall nicht mehr ordentlich behandelt wird.
Nach Wertesystemen z.B., in denen Lebensqualität einen höheren Stellenwert einnimmt als bloßes physiologisches Überleben.

Natürlich bleibt auch dann die jetzige Situation „ernst“ im Sinne von unsere Lebensart bedrohend, aber eben nicht in dem Sinne, dass jemand, der die jetzigen Einschränkungen nicht akzeptiert, das logisch zwingend aus Unverständnis tut, so wie Du das wieder und wieder unterstellst, sondern möglicherweise ganz rational und schlüssig aufgrund dieses anderen Wertesystems, mit dem er andere Einschränkungen in Kauf nimmt.
Schon purer Egoismus reicht da aus. Allein esoterische/religiöse Weltbilder nachdem der "natürliche" "gottgewollte" "karmische" o.ä. Lauf der Dinge der allein richtige ist kann da zu einer anderen Bewertung führen.
Nö, das stimmt nicht, aber es ist bezeichnend, dass Dir nichts anderes einfällt.

Eine theoretische Grundsatzdebatte würde den Rahmen hier sprengen, deshalb lege ich einfach als Beispiel mal meine eigenen diesbezüglichen Karten auf den Tisch.

Ich werde am Sonntag 63 Jahre alt, bin also zumindest am zaghaften Anfang der sogenannten Risikogruppe. Und ich will absolut nicht, dass sich Kinder und Jugendliche in meinem Namen nicht treffen, kleine Kinder nicht erste Erfahrungen von Freundschaft machen können, Teenies ihre ersten sexuellen Erfahrungen nicht machen können. In diesem Alter ist 1 Jahr eine Ewigkeit, und die Erfahrungen, um die diese ganz jungen und jungen Menschen betrogen werden, sind Erfahrungen, die bzw. deren Mangel ihr ganzes restliches Leben, viele Jahrzehnte, mitbestimmen werden.

Ich hingegen habe mein Leben im Wesentlichen gehabt, ob da nun noch 10 oder 15 Jahre dazukommen, wird mir keine völlig neuen Dimensionen mehr erschließen. Ich fände es auf eine durch und durch jämmerliche Weise egoistisch von mir, jungen Menschen ihre Kontakte zu versagen, nur damit ich, der im Wesentlichen alles gehabt und erlebt hat, ggf. noch ein paar Jahre länger lebe, als ich es sonst täte. Ich fände eine solche Anspruchshaltung moralisch richtig widerlich.

Politiker stellen aber jetzt zu „meinem Schutz“ Regeln auf, mit denen ich gar nicht geschützt werden will. Ich kann nur alle Jugendlichen ermutigen, die Regeln zu ignorieren, sich zu treffen und sich nicht von halbgreisen Erwachsenen um ihr aufblühendes Leben betrügen zu lassen.

Schlimmer noch ist aber die Fachwissenschaft, die mittlerweile alle Hemmungen hat fallen lassen. Medienliebling Drosten hat anfangs ja völlig zu Recht darauf hingewiesen, dass die Wissenschaft nur die Fakten liefern, nicht aber die darauf aufbauenden moralisch-praktischen Schlüsse ziehen kann. Mittlerweile kümmert das aber offenbar in dieser Profession niemanden mehr; da gibt es einen munteren Unterbietungswettbewerb, ob nun die Inzidenz auf 100, 50 oder 25 gedrückt werden „müsse“. Dabei kann zu der Frage, was geboten ist, die Fachwissenschaft überhaupt keine Stellung abgeben. Sie kann nur beschreiben, was für Folgen jeweilige Szenarien vermutlich hätten; entscheiden, wie sich die Gesellschaft aufgrund dieser Faktenlage verhalten soll, kann sie nicht. Natürlich ist es eine Art Déformation professionelle, dass Medizinern nichts so wichtig scheint wie das physiologische Überleben und sei es ein bloßes Dahinvegetieren, aber das muss eine Gesellschaft doch nicht so übernehmen.

Sie kann es natürlich, doch nur als explizite moralisch-praktische Entscheidung, aber nicht als etwas, was aus den Angaben der Fachwissenschaft unvermittelt folgen würde – damit würde sie sich um ihre Verantwortung drücken.

Und meine Kritik an Deiner Position ist, dass Du wieder und wieder selbst diesen naturalistischen Fehlschluss begehst und behauptest, wer die jetzigen Regeln nicht in Ordnung findet, könne nur ein Verständnisproblem haben und nicht etwa ein anderes Wertesystem, weil Du dein Wertesystem offenbar für so unbestreitbar hältst, dass die einzige Erklärung, dass Dir jemand nicht zustimmt, nur kognitive Defizite („den Ernst der Lage nicht raffen“) des Betreffenden sein können.
Not every story must end with a battle (Ophelia, in der umwerfend guten feministischen Adaption des Hamlet-Stoffes in dem Film „Ophelia“)
Hot Mac
Hot Mac07.01.21 14:04
Weia

Ich bin leicht bis mittelschwer überrascht.
Mit gerade mal 63 hast Du Dein Leben schon gelebt?!

Ich werde im März, im klit­ze­kleinen Kreis, meinen 49. Geburtstag feiern.
Die Mutter meines jüngsten Sohnes hat 33 Jahre aufm Tacho.
Wer weiß, ob mir nicht noch mal eine jüngere Frau über den Weg läuft?
Weia
Weia07.01.21 14:34
Hot Mac
Mit gerade mal 63 hast Du Dein Leben schon gelebt?!
Na, jedenfalls deutlich mehr als ein 15-Jähriger.

Klar freue ich mich noch über 10 Jahre oder so. Aber so wichtig finde ich das nicht. Viele meiner Wegbegleiter sind längst tot, genau genommen ist kein einziger (den ich nicht aus den Augen verloren habe) so alt geworden wie ich jetzt bin. Mein Vater war mit Abstand der älteste und der wurde 62 Jahre alt.
Ich werde im März, im klit­ze­kleinen Kreis, meinen 49. Geburtstag feiern.
Die Mutter meines jüngsten Sohnes hat 33 Jahre aufm Tacho.
Wer weiß, ob mir nicht noch mal eine jüngere Frau über den Weg läuft?
Jaja, alte Männer und junge Frauen …

Klar, könnte passieren, hätte ich auch gar nichts dagegen, aber dennoch weiß ich halt bereits, wie sich Sex anfühlt. Die oder der 15-Jährige weiß das meist noch nicht und hat gerade auch keine Chance, es herauszufinden. Das finde ich einfach weit wichtiger als die Frage, ob ich jetzt noch ein paar Jahre lebe. Und es ist ja auch nicht so, dass für jede erste sexuelle Erfahrung eines Jugendlichen ein Opa wie ich in Gras beißen müsste, sondern vielleicht (bin gerade zu faul zum Rechnen) für jede 100ste.
Not every story must end with a battle (Ophelia, in der umwerfend guten feministischen Adaption des Hamlet-Stoffes in dem Film „Ophelia“)
pünktchen
pünktchen07.01.21 17:05
Tja Weia da muss ich wohl ganz einfach dabei bleiben: du raffst den Ernst der Lage nicht. Und du scheinst mir unfähig zu sein über deinen persönlichen Tellerrand zu schauen. Ob du persönlich bereit bist auf eher unangenehme Weise abzutreten ist irrelevant. Wer nicht bereit ist vorrübergehend gewisse kleine Einschränkungen in Kauf zu nehmen um Leben zu retten der opfert ja nicht sich selbst sondern mit hoher Wahrscheinlichkeit andere. Und solange man nicht davon ausgehen kann dass die gerne sterben verbietet sich das. Radikallibertäre Ethiken sind offensichtlich nicht in der Lage das zu berücksichtigen. Natürlich sind das auch ethische Wertentscheidungen, aber eben asoziale und damit für gesellschaftliche Entscheidungen unnütze. Wenn du selber sterben willst dann du das doch bitte aber lass die anderen weiterleben. Danke.
Weia
Weia07.01.21 18:01
pünktchen
Tja Weia da muss ich wohl ganz einfach dabei bleiben: du raffst den Ernst der Lage nicht.
Doch, aber ich bewerte ihn anders als Du. Was ist daran nur so schwer zu verstehen?
Und du scheinst mir unfähig zu sein über deinen persönlichen Tellerrand zu schauen. Ob du persönlich bereit bist auf eher unangenehme Weise abzutreten ist irrelevant.
Wieso? Wieso ist mein „persönlicher Tellerrand“ irrelevanter als Deiner? (Vielleicht war es ja doch ein Fehler, meine persönlichen Werteinstellungen exemplarisch anzuführen statt systematisch zu argumentieren.)
Wer nicht bereit ist vorrübergehend gewisse kleine Einschränkungen in Kauf zu nehmen um Leben zu retten der opfert ja nicht sich selbst sondern mit hoher Wahrscheinlichkeit andere.
Und wer diese Einschränkungen implementiert, opfert ebenfalls andere – die jungen Menschen in dem Fall.

Das, was Du Ernst der Lage nennst, erfordert in jedem Fall Einschränkungen oder pathetisch gesprochen „Opfer“. Die Frage ist lediglich, welche Opfer man wählt – und da gibt es Freiheitsgrade.

Diese ganze Debatte ist letztlich Ausdruck unserer kulturellen Unfähigkeit, mit Tod als konstitutivem Bestandteil des Lebens umzugehen. Seit Freud wissen wir (oder könnten es zumindest), dass ἔρως (Sex) und θάνατος (Tod) zusammengehören. Du gewichtest (typisch für unsere Kultur) θάνατος stärker, ich halt ἔρως. Dass Du die Tatsache, dass jungen Menschen Sex und Erotik genommen werden, als „kleine Einschränkung“ beschreibst, spricht Bände. Aus meiner Perspektive ist der Tod alter Menschen eben die kleinere Einschränkung.
Und solange man nicht davon ausgehen kann dass die gerne sterben verbietet sich das.
Wieso? Du kannst auch nicht davon ausgehen, dass junge Menschen gerne auf Kontakte und Sex verzichten. Warum verbietet sich das da nicht?
Radikallibertäre Ethiken sind offensichtlich nicht in der Lage das zu berücksichtigen. Natürlich sind das auch ethische Wertentscheidungen, aber eben asoziale und damit für gesellschaftliche Entscheidungen unnütze.
Mit libertärer Ethik hat das nicht das Geringste zu tun. Es geht nicht um Egoismus versus Altruismus, sondern um Güterpriorisierung. Mein Standpunkt ist kein bisschen asozialer oder egoistischer als Deiner, ich finde nur – um Deine utilitaristische Terminologie aufzugreifen – junge Menschen mit einem erfüllten Sozial- und Sexualleben für eine Gesellschaft weit nützlicher als das Weiterleben alter Menschen und mute damit lediglich einer anderen Gruppe von Menschen (zu der ich ja nun selbst gehöre) mehr zu.
Wenn du selber sterben willst
Will ich absolut nicht. Ich will nur noch weniger, dass sich junge Menschen in ihren formativen Jahren wegen mir isolieren müssen.

Egoistisch und asozial wäre es von mir, würde ich für mein Weiterleben die Isolation junger Menschen fordern.
Not every story must end with a battle (Ophelia, in der umwerfend guten feministischen Adaption des Hamlet-Stoffes in dem Film „Ophelia“)
pünktchen
pünktchen07.01.21 18:59
Weia
Doch, aber ich bewerte ihn anders als Du.

Nein, tust du nicht. Du biegst dir die Fakten zurecht bis sie mit deiner Meinung kompatibel sind und merkst das vermutlich nicht mal.

Und dann unterstellst du der Jugend pauschal es sei ihr generell wichtiger leichter zu Fickgelegenheiten zu kommen als das ihre Grosseltern das Jahr überleben. Und tust so als gebe es ein generelles Sexverbot. Etc. pp., ein Popanz nach dem nächsten. Demagogischer Müll.

kay107.01.21 19:52
@ Weia:

"Politiker stellen aber jetzt zu „meinem Schutz“ Regeln auf, mit denen ich gar nicht geschützt werden will. Ich kann nur alle Jugendlichen ermutigen, die Regeln zu ignorieren, sich zu treffen und sich nicht von halbgreisen Erwachsenen um ihr aufblühendes Leben betrügen zu lassen."

Wie bitte? Du bist der Meinung, dass das "aufblühende Leben" nicht geschützt werden sollte? Evtl. (steile These) muss das "aufblühende" Leben vor Dir geschützt werden? Wegen Dir muss sich niemand isolieren, aber alle (im besten Fall) tun es, um auch Dich zu schützen. Ist doch ein netter Gedanke. Den Gefallen kannst Du doch auch den "anderen" erweisen?
Es sind auch Menschen in sehr jungen Jahren gestorben, die die allgemeinen Regeln (jaja, ich weiss ...) als übertrieben, blödsinnig, was weiss ich denn empfunden haben.
Ich habe eine Tochter, 10 Jahre. Und ich mache mir Gedanken, was nach neuerlichen Schulöffnungen evtl. passiert. Oma und Opa vermtl. auch. Oder?

Aber, mal back to the roots, ging´s nicht mal um ein Bild ...?
Weia
Weia07.01.21 19:58
pünktchen
Du biegst dir die Fakten zurecht bis sie mit deiner Meinung kompatibel sind
Aus Fakten allein kann niemals ein moralisches Gebot abgeleitet werden, das wäre ein naturalistischer Fehlschluss. Warum also sollte ich Fakten zurechtbiegen, wenn doch mein anderes Wertesystem (das Du als „Meinung“ verunglimpfst) völlig ausreicht? Nenne mir doch bitte ein „Faktum“ und inwiefern das ich „verbiege“?
Und dann unterstellst du der Jugend pauschal es sei ihr generell wichtiger leichter zu Fickgelegenheiten zu kommen
Wie kommst Du darauf? Was den Jugendlichen wichtiger ist oder nicht, darüber habe ich mit keinem Wort spekuliert. Mir ist es wichtiger als eine geringere Gefährdung meiner Person. Und ich erlaube mir, über diejenigen meiner Altersgenossen, die das anders werten (und das sind weniger, als Du zu denken scheinst), moralisch die Nase zu rümpfen. Ich sehe den „asozialen Egoismus“ eben bei den Alten, die überleben wollen, koste es die Jungen, was es wolle (falls es denn so ist und ihnen nicht nur unterstellt wird).
Und tust so als gebe es ein generelles Sexverbot.
Wenn du nicht schon einen festen Sexualpartner hast (was in dem Alter eher selten ist), mit dem du am besten auch noch zusammen wohnst (was in dem Alter noch seltener ist), wird es schwierig. Es geht in dem Alter ja gerade um das sexuelle Sich-Ausprobieren. Außerdem ist ἔρως umfassender als expliziter Sex. Schon Kindergartenkinder vermissen ihre besten Freunde bitterlich.

Aber natürlich ist die Wirklichkeit vielschichtiger. Du wolltest ursprünglich wissen, wie ein anderes Wertesystem aussehen könnte, das gleichwohl nicht in fatalistischen Naturmystizismus abgleitet, insofern Du meintest, das könne es nicht geben. Und ich habe versucht, Dir dafür ein Beispiel zu geben, wie solch ein Wertesystem aussehen könnte. Es gibt sicher noch viele andere Aspekte.
Demagogischer Müll.
Vulgäre Sprache macht Deine Position auch nicht überzeugender. Wie wär’s stattdessen mit Argumenten?

Darf ich fragen, ob Du altersmäßig auch schon zur Risikogruppe gehörst, dass Du dich so ereiferst?
Not every story must end with a battle (Ophelia, in der umwerfend guten feministischen Adaption des Hamlet-Stoffes in dem Film „Ophelia“)
Weia
Weia07.01.21 20:22
kay1
Wie bitte? Du bist der Meinung, dass das "aufblühende Leben" nicht geschützt werden sollte?
Wie kommst Du jetzt darauf? Das Gegenteil ist der Fall. Und geschützt werden muss nach meiner Überzeugung eben nicht nur das biologische Leben, sondern auch das bei jungen Menschen so wichtige soziale Leben, die Erfahrungen, die man in dieser formativen Phase typischerweise macht.
Evtl. (steile These) muss das "aufblühende" Leben vor Dir geschützt werden?
Wie das? Ich gehe so gut wie nie aus dem Haus, wieso sollte man da vor mir geschützt werden müssen?
Wegen Dir muss sich niemand isolieren, aber alle (im besten Fall) tun es, um auch Dich zu schützen. Ist doch ein netter Gedanke.
Nein, ist er nicht. Ich finde das im Gegenteil eben einen ganz schrecklichen Gedanken, dass sich junge Menschen wegen mir einschränken. Der Preis ist viel zu hoch. Ich will nicht geschützt werden, ich schütze mich schon selber.
Den Gefallen kannst Du doch auch den "anderen" erweisen?
Jetzt verstehe ich Dich gar nicht mehr. Die ganze Aufregung dreht sich doch darum, dass ältere Menschen (ich) vor jüngeren (andere) geschützt werden sollen und nicht umgekehrt?
Es sind auch Menschen in sehr jungen Jahren gestorben
Ja, das sind aber tragische Einzelfälle und statistisch in keiner Weise repräsentativ. Wenn Du die COVID-Toten > 60 Jahre abziehst, bleiben praktisch keine mehr übrig.
Aber, mal back to the roots, ging´s nicht mal um ein Bild ...?
Tat es, aber wie der Fotograf schon schrieb:
iMatthew
Ich als Hobbypsychologe finde es interessant welch Disskussion dieses Bild bietet.
Not every story must end with a battle (Ophelia, in der umwerfend guten feministischen Adaption des Hamlet-Stoffes in dem Film „Ophelia“)
kay107.01.21 22:39
Ach Gott, wieder so ein typischer Fall: jedes Gegenargument so lange verdrehen, bis es passt. Selbst wenn man sich selbst widerspricht, es findet sich ein Weg, das eigene, wenn auch nicht in sich schlüssige Argument, so weit zu dehnen, bis es wieder in´s eigene Weltbild passt. Und nebenher anderen zu suggerieren, sie lägen ja falsch. Beliebter Trick ist ja immer noch, auf bestimmte Argumente einfach nicht einzugehen. Weil sie nicht in´s eigene Weltbild passen oder schlicht und ergreifend nicht als solche erkannt werden (können).

Also gerne nochmal: ging es nicht um ein Bild? iMatthews Kommentar wurde gepostet wann ...? Richtig!!!
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