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Pro & Con: Eigene Cloud vs. Dropbox

kimsp23.07.1810:40
Ich bin gerade dabei meine Daten und Fotos, Videos etc in einer Cloud zu speichern.
Ich nutze aktuell Dropbox und bin mit der Software sowie Geschwindigkeit überaus zufrieden.
Da ich auf meiner Dropbox nur 10 GB Speicherplatz habe suche ich eine Cloud mit deutlich mehr Speicher.
Bei Dropbox bekomm ich ein Upgrade für 10€ pro Monat, welches mir theoretisch reichen würde.

Gibt es andere alternativen mit ähnlichen Möglichkeiten wie Dropbox. Beispielsweise die selektive Syncronisation auf diversen Rechnern oder die super Integration ins System.

Oder macht es sogar Sinn, eine eigene Cloud zu betreiben (in dem Fall: Server mieten und dann via ownCloud etc. zu syncen).

Theoretisch wäre iCloud auch eine Lösung für mich, da ich nur auf dem Mac unterwegs bin. Aber mir ist die Syncronisation in die iCloud zu unflexibel. Es macht nicht so viel Spaß wie mit Dropbox.
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Kommentare

intex23.07.1811:27
Mit Office365 bekommt die Familie 1TB Speicher pro Benutzer (bis 5) und noch MS Office (Mac/Windows) obendrauf. Im Handel teils für 50 Euro pro Jahr zu bekommen:

https://products.office.com/de-de/compare-all-microsoft-offi ce-products?tab=1
0
ratz-fatz
ratz-fatz23.07.1811:33
Ich bin seit einigen Jahren sehr zufrieden mit Resilio Sync:
Kostenlos und für alle wichtigen Betriebssysteme (für den Mac bis runter zu 10.8, voll kompatibel zur aktuellen Beta von Mojave), bzw. NAS Anbieter verfügbar. Sehr zuverlässig, keine Ablage auf externen Servern notwendig und mit integrierter Versionierung ähnlich wie bei Dropbox. Absolut Null Wartungsaufwand und gute Unterstützung durch den Hersteller.
+2
stesoell23.07.1811:38
Ich habe mir ein NAS zugelegt (Synology) und bin mit der zugehörigen Software sehr zufrieden. Mein DSL Upload reicht mit 10MBit sehr gut.
+3
RamUwe
RamUwe23.07.1811:53
Ich habe hier schon an manchen Orten etwas zur eigenen Cloud geschrieben.

Es kommt immer auf das Anwendungsprofil an. Wer eine richtige, eigene Cloud benötigt, ist imho mit NAS-Lösungen oder Sync-Lösungen nicht gut beraten, weil z.T. proprietär Software verwendet oder mit Fremdcloud angebandelt wird. Für Dateien würde auch ein Samba-Share reichen.

Ob Eigen- oder Fremdcloud muss jeder für sich entscheiden. Beide haben Vor- sowie Nachteile. Wer nicht bereit ist, sich 1) um eine "Serverinfrastruktur" zu kümmern (muss nicht immer groß sein, geht auch klein mit einem NUC zum Beispiel), 2) sich in Linux (bevorzuge ich, weil leicht administrierbar, wenn man die Anfangsschwelle genommen hat) einzuarbeiten, das System zu pflegen und zu warten, und 3) sich mit Nextcloud + nginx + mariadb + letsencrypt + PHP + redis + Fail2ban auseinanderzusetzen, sollte auf eine Fremdcloud setzen und diese benutzen. Diese ließe sich auch noch weiter absichern, wenn man es paranoid braucht. Hinzu käme bei der Eigencloud noch eine dynamic dns und Portforwarding für den Router, das man einstellen müsste. Zeit für Pflege (Updates, Backups, Snapshots etc.) und Troubleshooting müsste man auch mitbringen bzw. bereit sein, zu investieren. Wenn es aber läuft, dann schnurrt auch die Eigencloud wie ein Kätzchen.

Server mieten und eigene Cloud drauf, wäre ein Zwischending aus Fremd- und Eigencloud. Mir wäre da der physische Zugriff auf den Server wichtiger.

ownCloud ist "veraltet". Ich würde NextCloud verwenden.

Hier ist imho eine der besten Anleitungen für eine Eigencloud (LEMP-Stack)

NextCloud ist prima für Dateien und Co. und kann sogar public shares (nur hochladen oder nur runterladen), was iCloud leider nicht beherrscht. Auch Kalender und Kontakte gehen. Würde ich aber nicht empfehlen, da das Einbinden lediglich in Thunderbird mit CardBook und Lightning wirklich reibungslos klappt. Kontakte und Kalender in Mac geht zwar auch und läuft stabil, aber die richtigen Einstellungen für die Konfiguration zu finden, ist pain in the ass. Ich hatte da X Anläufe gebraucht. Da man sich zu NextCloud auch via Webdav verbinden kann, könnte man auch einen eigenen Passwortmanager betreiben, der Sync via webdav erlaubt. Enpass zum Beispiel.

So viel für's Erste
+5
ThorsProvoni
ThorsProvoni23.07.1814:44
Wenn es Dir um Daten, Fotos und Videos geht, dann wäre ein Server mit OwnCloud oder NextCloud eine Überlegung wert (ich nutze selber seit einigen Jahren OwnCloud, würde bei einer Neuinstallation vermutlich NextCloud verwenden).

Ich habe einen alten Mac mini zum Server umgerüstet (SSD rein, Speicher auf 8 GB verdoppelt). Mit DSL 50 lief das schon sehr gut, jetzt mit DSL 100 (100 MBit/s Download 40 MBit/s Upload) kann man wirklich nicht meckern.

Vorteil 1: Wenn man die Anfangsinvestitionen außer Acht läßt, dann ist der verfügbare Speicherplatz nur von der verwendeten Festplatte abhängig - da rechnest Du dann nicht mehr in GB, sondern in TB

Vorteil 2: Sicherheit. Dropbox ist schon seit längerem in der Kritik, was die Datensicherheit angeht (Dropbox auf dem Mac: Scharfe Kritik an Rechteausweitung , 68 Millionen verschlüsselte Passwörter aus Dropbox-Hack veröffentlicht , Snowden: Dropbox is hostile to privacy, unlike 'zero knowledge' Spideroak ). Deshalb sollte man seine Daten in der Dropbox verschlüsseln (z.B. mit Boxcryptor ) oder eben gleich seinen eigenen Server aufsetzen.

Vorteil 3: Der Mac mini fungiert bei mir gleichzeitig als iTunes Server für die Musik- und Filmbibliothek.

Nachteil 1: Die oben erwähnten Anfangsinvestitionen (oder die laufenden Kosten für einen Mietserver)
Nachteil 2: Ist erstmal ein bisschen Bastelei, insbesondere das Einrichten der Zertifikate für die https-Verbindung ist jetzt nicht wirklich selbsterklärend. Muss man etwas Zeit investieren - wobei das heutzutage schon deutlich einfacher geworden ist.

Viel Spaß
+3
RamUwe
RamUwe23.07.1817:27
+1

Wenn es eine Fremdcloud, besonders Dropbox, sein soll, dann nur verschlüsselt. Truecrypt, Veracrypt, Diskcryptor, Boxcryptor, encfs und wie sie nicht alle heißen, kann man dafür gut benutzen. Ich würde empfehlen, mich vorher aber ein bisschen einzulesen, wenn Du solche Tools verwenden möchtest. Auch schon wegen der Seriosität der dahinter stehenden Firmen und Aktualität.
0
RamUwe
RamUwe23.07.1819:47
Edit

Hab noch Cryptomator vergessen. Bei allen diesen Tools sollte man auch danach schauen, wie offen der Code ist, gerade wenn die Dateien sehr vertraulich sind und man jedwede Hintertür vermeiden möchte.
+2
Stefan S.
Stefan S.23.07.1822:26
http://www.drop-dropbox.com
„Manning, Snowden,Levison & sind Helden und Obama stinkt.“
-1
th3Chris23.07.1822:49
@ kimsp

sorry aber ich muss @RamUwe deutlich wiedersprechen !

Wenn deine Daten wirklich sicher speichern möchtest, gibt es eigentlich keine bessere Lösung als eine eigenes Cloudsystem.
Dieses muss nicht unbedingt online verfügbar sein. Deine CloudLösung kannst du problemlos zu Hause in dein vorhandenes Netzwerk einbinden und die Daten dann via WLAN synchronisieren.
Ich würde Dir hierbei eine Synology Lösung empfehlen da diese mittlerweile auch für Laien völlig problemlos zu konfigurieren sind.

Du hast somit deine Daten bei DIR und musst sie nicht ( egal ob verschlüsselt oder nicht ) auf Fremdsysteme auslagern auf die du keinen physischen Zugriff hast.
Ein monatliches Backup deiner NAS Lösung kannst du z.B. auf eine externe HDD machen und diese dann an einem anderen Ort hinterlegen.
Falls doch einmal Katastrophen wie Feuer oder Wasser eintreten, hast du die Daten aus der Sicherung immer noch zur Hand.
Der Hauptpunkt ist aber ...DU hast DEINE DATEN BEI DIR !!

zum Thema Synology noch einmal.... hier wird nirgendwo mit einer " Fremdcloud angebandelt "
Es hängt immer von der Konfiguration ab !!
+1
RamUwe
RamUwe24.07.1807:43
@th3Chris

Ich sehe jetzt nicht, wo Du mir deutlich widersprichst. Mir ging es darum, kimsp aufzuzeigen, was die Entscheidung für eine Eigencloud noch alles mit sich bringt. Da reicht der Wille, sich dafür zu entscheiden, eben nicht, weil das richtig Arbeit kostet und macht.

Wenn Du Dich auf diese, meine Aussage beziehst: "Wer eine richtige, eigene Cloud benötigt, ist imho mit NAS-Lösungen oder Sync-Lösungen nicht gut beraten …". Dann sehe ich auch nicht, wo Du mir deutlich widersprichst. Es geht um "richtige" Cloud, die mehr können soll als ein NAS-Daten-Sync. Und die gehört für mich auf einen richtigen Server und nicht auf NAS.

Wirklich sicher gibt es nicht. Davon würde ich mich verabschieden. Auch bei WLAN-Sync nicht, v.a. wenn das Netzwerk kompromittiert ist. Und das geht bei schwachen Passwörtern schneller als man denken. Zudem wäre das imho nur eine Lösung, wenn alle Rechner, die synchron gehalten werden sollen, permanent in einem Netzwerk sind. Wenn das der Fall ist, braucht es keine Cloud. Das habe ich oben schon geschrieben. Dann kann man auch nen Samba-Share nutzen. Ist noch einfacher zu konfigurieren und genauso (un)sicher. Wenn jetzt das Argument kommt: Das kann man auch machen, wenn nicht alle Rechner permanent im Netzwerk sind, weil der Nutzer ja syncen kann, wenn er das Notebook etc. mitnimmt. Dann würde ich sagen, dass das eine ganz blöde Lösung ist. Weil das Problem oftmals eben nicht der Sync ist, sondern der Nutzer, der diesen vergisst. Zudem stört die Lösung erheblich einen kontinuierlichen Workflow.

Die Cloud nicht online verfügbar zu machen, widerspricht ihrem eigentlichen Konzept. Eine Cloud ist ja auch mehr, als nur Daten hin und her schieben.

Ich bin auch ein Freund des physischen Zugriffs. Aber auch Fremdclouds bekommt man sicher. Dazu bedarf es aber eben noch zusätzlicher Maßnahmen. Fremdclouds mögen auch eine "Quasilösung" für das Backup-Problem sein. Wenn das Haus abfackelt, absäuft etc. sind die Daten noch da, nämlich in der Fremdcloud. Backup auf einen Fremdserver ist wieder so eine Sache. Man hat keinen physischen Zugriff. Backup daheim auf einen Server (gerne mit zfs) wäre eine Option, aber keine gute, v.a. wenn das Haus abbrennt etc. Backup an einen anderen Ort hinterlegen, wäre eine Option. Safe bei der Bank? Braucht man vielleicht nicht unbedingt, kommt aber auf die Daten an. Bleiben nur noch Verwandte. Aber auch hier sehe ich das Problem, was ich oben geschrieben habe. Wer denkt daran, wenn es nicht automatisch abläuft. Wenn man ambitioniert ist, macht man das vielleicht die erste Wochen noch. Aber später? Dann nervt es nur noch und man macht es eben nicht mehr. Da liegt das Problem und das sitzt hinter dem Rechner

th3Chris, bitte lies meine Posts aufmerksamer. Das mit "Fremdcloud anbandeln" war auf Sync-Lösungen bezogen, die kein NAS verwenden. Für mich würden NAS-CLOUDs ausscheiden, weil der Einrichtungsprozess nur halbtransparent ist und weil einige NAS proprietäre Software nutzen. Das ist dann wie Fremdcloud nur zu Hause.
+1
RamUwe
RamUwe24.07.1807:54
Edit

NAS ist NAS; ne Cloud gehört imho auf einen Server.

Vielleicht kann kimsp noch einmal sagen, was er genau braucht.

Wenn es keine Cloud braucht, dann reicht ein NAS daheim. Ich würde ein SAMBA Share verwenden. Alle Sachen da rein. Fertig. Auf dem jeweiligen PCs mounten, arbeiten und freuen. Einziges Problem wäre das Backup. Wenn es mal auch von unterwegs sein soll, dann würde bei der Konstellation auch ein VPN reichen. Den einzurichten, braucht aber wieder Eigenlektüre und Zeit. Zudem benötigt man eine dynamische DNS, wenn die ISP keine statische IP vergibt.
-1
RamUwe
RamUwe24.07.1808:06
Edit 2

Sorry, nur zur Verdeutlichung:

"Wer eine richtige, eigene Cloud benötigt, ist imho mit NAS-Lösungen oder Sync-Lösungen nicht gut beraten, weil z.T. proprietär Software verwendet oder mit Fremdcloud angebandelt wird."

NAS-Cloud scheidet für mich aus, weil Einrichtungsprozess nur halbtransparent ist und weil einige NAS proprietäre Software nutzen.

Sync-Lösungen scheiden für mich aus, weil man hier mit Fremdclouds anbandeln muss, wenn man es permanent online und überall braucht.

So war der Satz gemeint und so steht er da
-2
matt.ludwig24.07.1808:48
Stefan S.
http://www.drop-dropbox.com
Un nu? Ist 4 Jahre her und seitdem auch nix mehr gehört. Also was soll das, einfach nen Link reinknallen und nix schreiben ist stark.
+2
stesoell24.07.1815:08
RamUwe
NAS ist NAS; ne Cloud gehört imho auf einen Server.

Ein NAS ist ein Server, weil er eben jene Dienste anbietet. Aufgehübscht mit einem anwenderdreundlichen GUI, zuhause stehend, in der Regel an das weltweite Zwischennetz langsamer angebunden, und allgemein weniger performant. Soviel zu den wesentlichen Unterschieden der mietbaren Kisten von Hetzner und Kollegen. Alles andere ist ähnlich.
+1
kimsp24.07.1816:06
Prinzipell möchte ich Datein wie Bilder oder Videos speichern, die für meinen Rechner zu groß sind oder nur ab und zu benötigt werden. Everyday Fotos sind in meiner iCloud Mediathek gespeichert. Aber beispielsweise meine Fotos von der Hochzeit möchte ich separat speichern und ggfs via Internet darauf zugreifen. Die möchte ich ungern lokal irgendwo gespeichert haben, da der ganze Ordner um die 11GB umfasst.

Aber auch Kopien meiner Zeugnisse oder Ausweiskopien, Rechnungen oder sowas speichere ich aktuell in meiner Dropbox.
Wenn ich natürlich alles an einem Ort haben könnte wäre da genial. Und natürlich jederzeit Zugriffsbereit.
0
RamUwe
RamUwe24.07.1816:22
stesoell
Ein NAS ist ein Server, weil er eben jene Dienste anbietet. Aufgehübscht mit einem anwenderdreundlichen GUI, zuhause stehend, in der Regel an das weltweite Zwischennetz langsamer angebunden, und allgemein weniger performant. Soviel zu den wesentlichen Unterschieden der mietbaren Kisten von Hetzner und Kollegen. Alles andere ist ähnlich.

Beim NAS geht es um Storage und als solchen würde ich ihn auch nur einsetzen. Da noch ne Cloud oder VPN-Server oder RASIUS-Server für WLAN-Auth oder was auch immer draufzusetzen, halte ich für falsch. Das kann ein performant zusammengestellter oder gemieteter Server ebenfalls und imho viel besser. Kaufbare NAS sind ja für eine spezielle Klientel. Platten rein, anstöpseln, in der vorgefertigten GUI ein paar Einstellungen vornehmen und läuft. Das ist nicht als Abwertung gemeint. Sondern gezielt an konkrete Bedürfnisse angepasst. Wer eine eigene Cloud und Co. betreibt, fällt eigentlich aus dieser Klientel heraus, weil es eben mehr Einarbeitung und Übersicht bedarf. Zudem sollte man, wenn man das betreibt, auch wissen, was der Server genau tut oder eben nicht. Das ist aber meine Philosophie
kimsp
Prinzipell möchte ich Datein wie Bilder oder Videos speichern, die für meinen Rechner zu groß sind oder nur ab und zu benötigt werden. Everyday Fotos sind in meiner iCloud Mediathek gespeichert. Aber beispielsweise meine Fotos von der Hochzeit möchte ich separat speichern und ggfs via Internet darauf zugreifen. Die möchte ich ungern lokal irgendwo gespeichert haben, da der ganze Ordner um die 11GB umfasst.

Aber auch Kopien meiner Zeugnisse oder Ausweiskopien, Rechnungen oder sowas speichere ich aktuell in meiner Dropbox.
Wenn ich natürlich alles an einem Ort haben könnte wäre da genial. Und natürlich jederzeit Zugriffsbereit.

Was heißt ggf. via Internet darauf zugreifen?

Bei dem Anwendungsprofil wäre imho eine Cloud mit Kanonen auf Spatzen geschossen. Ein NAS mit VPN tut's da auch. In die Materie sollte man sich aber einarbeiten. Wenn das zu viel verlangt ist, dann Fremdcloud nehmen und ggf. mit Tools absichern.

Edit

Nur damit es keine Missverständnisse gibt. Wenn ich von NAS rede, dann von den fertigen, kaufbaren. Von Synology, QNAP und Konsorten.
0
stesoell24.07.1816:30
@kimsp

Für Dein Anwendungsprofil ist doch ein NAS super.

Schaue doch mal auf synology-forum.de...

Für Qnap gibt's sicherlich was ähnliches....
+2
RamUwe
RamUwe24.07.1816:32
+1
0
pp8124.07.1816:45
Wer selbst in den eigenen Wänden hostet, riskiert Verlust bei Einbruch und Brand oder den Datenverlust durch eigene Dummheit.

Wer in der Wolke anmietet, riskiert Leaks (meines Erachtens das größte Problem).

Schwierig ist die Wolke außerdem nach wie vor bei großen Datenmengen, die hin und hergeschoben werden müssen (also z.B. 300 GB), wenn man zuhause nur einen normalen Kabelanschluss hat.

G Suite funktioniert bei mir ziemlich gut. Box.com ist nicht schlecht. Dropbox für den Funktionsumfang eher teuer.
+2
ela25.07.1808:51
kimsp
Ich nutze aktuell Dropbox und bin mit der Software sowie Geschwindigkeit überaus zufrieden.
[…]
Bei Dropbox bekomm ich ein Upgrade für 10€ pro Monat, welches mir theoretisch reichen würde.

Gibt es andere alternativen mit ähnlichen Möglichkeiten wie Dropbox. Beispielsweise die selektive […]

Also alle Diskussionen gut und schön, ich glaube aber, Du wirst mit dem Dropbox-Update am besten fahren:
- Geld drauf werfen
- fertig; Alles läuft genau wie jetzt nur dass Dir der Platz nun reicht.

Alles andere ist Arbeit.
Ich kenne keinen anderen Online-Anbieter der solche gezielten Sync-Möglichkeiten bietet (war ja eine Anforderung).

OwnCloud/NextCloud auf einem eigenen Server bei externem Anbieter?
- Ja, kann man machen. Aber guck halt was so ein Server kostet (und nicht nur gemieteter Webspace) den Du wirklich selbst und frei konfigurieren kannst. Was zu tun ist. Updates selbst einspielen und sich "freuen" wenn ein Update auch mal etwas kaputt machen sollte (das ist kein "ob" sondern ein "wann"), Security-Fixes, etc.pp. und ob dann gezieltes syncen auf die Geräte möglich ist, wäre auch mal zu prüfen (also bestimmte Verzeichnisse nicht auf alle Geräte spielen u.ä.)

NAS zu Hause als Cloud-Server?
- Dann hast Du natürlich lokal die beste Geschwindigkeit im eigenen Netz
- Aber dann? Das Gerät hängt in Deinem Netz und soll über das Internet erreichbar sein - Also fixe IP-Adresse kaufen oder DynDNS einrichten; Dann aber kommt das Internet auf Deine Kiste und greift die an (das findet "sofort" statt, Bots laufen rund um die Uhr die suchen). Also immer hinterher mit Updates einspielen und hoffen, dass nicht doch mal einer durchkommt.
- VPN? Ja, kann man machen, für sich selbst. Und dann? Mal eben ein Verzeichnis mit Bildern/Daten für andere freigeben? Dann muss jeder drauf kommen können...

ICH würde das NICHT machen. Wer Spaß an solchen Dingen (Installieren, konfigurieren, weiterbilden, täglich News zu den Themen lesen oder sich wenigstens über Foren/Newsseiten zeitig über Leaks informieren und Updates einspielen oder exponierte Dienste deaktiveren, ...), für den ist das eine tolle Lösung (weil volle Kontrolle)

Kurz: Bleib bei Dropbox und Du bist in Sekunden fertig
+1
RamUwe
RamUwe25.07.1809:31
ela
Also alle Diskussionen gut und schön, ich glaube aber, Du wirst mit dem Dropbox-Update am besten fahren:
- Geld drauf werfen
- fertig; Alles läuft genau wie jetzt nur dass Dir der Platz nun reicht.

Das deutete die Frage des TE eigentlich schon an, aber er wollte es ja wissen Ich glaube auch, dass dieser Weg der beste für den TE ist. Bei den Antworten schien es mir nicht, als würde der TE sich damit auseinandersetzen wollen. Ist aber nur ne Vermutung.
ela
Alles andere ist Arbeit.
Ich kenne keinen anderen Online-Anbieter der solche gezielten Sync-Möglichkeiten bietet (war ja eine Anforderung).

Ja, ist es. Habe ich ja mehrfach deutlich zu machen versucht. Mit NextCloud lässt sich freilich auch gezielt syncen, aber das nur btw.
ela
OwnCloud/NextCloud auf einem eigenen Server bei externem Anbieter?
- Ja, kann man machen. Aber guck halt was so ein Server kostet (und nicht nur gemieteter Webspace) den Du wirklich selbst und frei konfigurieren kannst. Was zu tun ist. Updates selbst einspielen und sich "freuen" wenn ein Update auch mal etwas kaputt machen sollte (das ist kein "ob" sondern ein "wann"), Security-Fixes, etc.pp. und ob dann gezieltes syncen auf die Geräte möglich ist, wäre auch mal zu prüfen (also bestimmte Verzeichnisse nicht auf alle Geräte spielen u.ä.)

So viel Arbeit ist das nun wieder auch nicht Updates und Fixes lassen sich bequem automatisieren. Schwieriger ist, das Ganze zum Laufen zu bringen. Bei Linux, v.a. Debian, macht man auch durch ein Update auch nicht mal eben etwas kaputt. Ist mir in 20 Jahren noch nicht passiert. Wenn man die Systemversion upgraded, dann kann schon eher mal was nicht funktionieren. Aber das sollte man in einer Produktivumgebung auch nicht einfach mal so machen. Das ist so gesehen weder ein "ob" noch ein "wann". Eigentlich, und darauf liegt die Betonung, ist Debian ziemlich DAU-sicher. Das größte Problem sitzt immer hinter dem Bildschirm.
ela
NAS zu Hause als Cloud-Server?
- Dann hast Du natürlich lokal die beste Geschwindigkeit im eigenen Netz
- Aber dann? Das Gerät hängt in Deinem Netz und soll über das Internet erreichbar sein - Also fixe IP-Adresse kaufen oder DynDNS einrichten; Dann aber kommt das Internet auf Deine Kiste und greift die an (das findet "sofort" statt, Bots laufen rund um die Uhr die suchen). Also immer hinterher mit Updates einspielen und hoffen, dass nicht doch mal einer durchkommt.
- VPN? Ja, kann man machen, für sich selbst. Und dann? Mal eben ein Verzeichnis mit Bildern/Daten für andere freigeben? Dann muss jeder drauf kommen können...

Dynamic DNS kostet jetzt nicht die Welt. Klar sollte jedem sein, dass die Kiste, sobald sie im Netz hängt, auch neugierige Blicke auf sich zieht. Das gilt aber auch für designierte Cloud-Anbieter. Zudem sind diese um einiges attraktiver. Aber das ist kein Argument. Mit starken Passwörtern, Zertifkaten und fail2ban, ufw und wie sie nicht alle heißen, lässt sich "die Kiste" sehr gut absichern und härten. Updates lassen sich automatisieren. Hoffen, dass nicht doch mal einer durchkommt, muss man auch bei Cloud-Anbietern. Und diese kochen auch nur mit Wasser.
ela
ICH würde das NICHT machen. Wer Spaß an solchen Dingen (Installieren, konfigurieren, weiterbilden, täglich News zu den Themen lesen oder sich wenigstens über Foren/Newsseiten zeitig über Leaks informieren und Updates einspielen oder exponierte Dienste deaktiveren, ...), für den ist das eine tolle Lösung (weil volle Kontrolle)

Kurz: Bleib bei Dropbox und Du bist in Sekunden fertig

Für den TE würde ich das, glaube ich, unterschreiben. Wenn es eine Fremdcloud sein soll und sensible Daten drauf sind, würde ich noch eine zusätzliche Absicherung empfehlen.
0
kimsp25.07.1809:59
Also, erstmal an alle Schreiber: Vielen Dank!

Ich konnte viel mitnehmen und denke ich werde in Richtung Dropbox erweitern gehen.
Das ist für mich die einfachste und geschickteste Lösung.
Eine lokale Lösung zu Hause kommt für mich eher nicht in Frage. Dafür bin ich einfach zu wenig in der Materie drin.

Danke für die sehr ausführlichen Erläuterungen und Vor- und Nachteile einzelner Systeme.
+1
holger@071125.07.1811:29
Für „vertrauliche“ Daten kann ich dir Cryptomator sehr empfehlen.

Einfach und zuverlässig, habe ich seit den Anfängen im Einsatz und läuft super. Aus den letzten genannten Gründen, lass ich damit alles über Dropbox laufen.
+1
Stefan S.
Stefan S.25.07.1818:10
matt.ludwig
Stefan S.
http://www.drop-dropbox.com
Un nu? Ist 4 Jahre her und seitdem auch nix mehr gehört. Also was soll das, einfach nen Link reinknallen und nix schreiben ist stark.
Dropbox halte ich nicht für eine "normale" Firma. Ich glaube deren "Geschäftsmodell" ist, Daten (Geschäftsgeheimnisse etc.) Anderer an ihre US-Regierungs-Auftraggeber weiterzugeben.
Wie alt ein Link ist, ist – im Unterschied zu Ravioli-Büchsen – nicht unbedingt relevant.
„Manning, Snowden,Levison & sind Helden und Obama stinkt.“
0
Stefan S.
Stefan S.25.07.1818:15
pp81
Wer in der Wolke anmietet, riskiert Leaks (meines Erachtens das größte Problem).
Nicht nur. Evtl. gefällt denen Deine Nasenspitze nicht. Oder Dein IP-Adressenumfeld.
Bsp.:
„Manning, Snowden,Levison & sind Helden und Obama stinkt.“
+1
matt.ludwig25.07.1818:19
Und nur zu glauben ist auch sinnlos.
Stefan S.
matt.ludwig
Stefan S.
http://www.drop-dropbox.com
Un nu? Ist 4 Jahre her und seitdem auch nix mehr gehört. Also was soll das, einfach nen Link reinknallen und nix schreiben ist stark.
Dropbox halte ich nicht für eine "normale" Firma. Ich glaube deren "Geschäftsmodell" ist, Daten (Geschäftsgeheimnisse etc.) Anderer an ihre US-Regierungs-Auftraggeber weiterzugeben.
Wie alt ein Link ist, ist – im Unterschied zu Ravioli-Büchsen – nicht unbedingt relevant.
+1
Papierlos
Papierlos25.07.1818:52
Ich nutze Synology + Clouds. Ich synchronisiere die Clouds - es bleibt ja oft nicht bei einer aus diversen Gründen - mit dem entsprechenden Programm von Synology auf die Synology. In dem Verzeichnis sind dann auch alle Clouds, die mit mir geteilt wurden. Unterwegs synchronisiere ich dann nur die gesammelte Kopie aller Clouds von Synology auf den Mobilrechner.
DDNS gibt es übrigens bei Synology kostenlos. Noch einfacher mit Quickconnect von Synology.
0
RamUwe
RamUwe25.07.1819:18
holger@0711
Für „vertrauliche“ Daten kann ich dir Cryptomator sehr empfehlen.

Oder die anderen genannten
matt.ludwig
Und nur zu glauben ist auch sinnlos.

Ich würde ja sagen, zu glauben, macht den Unterschied. Aber das gehört hier nicht her. Und "glauben" erschöpft sich auch nicht im " halten für". Semantisch jedenfalls nicht. Aber auch das ist OT. Sorry, konnte ich mir nicht verkneifen
Papierlos
Ich nutze Synology + Clouds. Ich synchronisiere die Clouds - es bleibt ja oft nicht bei einer aus diversen Gründen - mit dem entsprechenden Programm von Synology auf die Synology. In dem Verzeichnis sind dann auch alle Clouds, die mit mir geteilt wurden. Unterwegs synchronisiere ich dann nur die gesammelte Kopie aller Clouds von Synology auf den Mobilrechner.
DDNS gibt es übrigens bei Synology kostenlos. Noch einfacher mit Quickconnect von Synology.

Dazu habe ich bereits mehr als genug geschrieben. Ist zwar OT, aber ich würde mal behaupten, dass man ne Fertig-NAS-Cloud nicht so absichern kann wie eine auf nem Server. Mehr als funzen ist hier imho schon gefragt, v.a. wenn es um mehr oder weniger sensible Daten geht.

Eure Beiträge in Ehren, aber der TE hat sich doch, wenn ich das richtig interpretiere, bereits entschlossen.
0
Stefan S.
Stefan S.25.07.1819:32
matt.ludwig
Und nur zu glauben ist auch sinnlos.
Stefan S.
matt.ludwig
Stefan S.
http://www.drop-dropbox.com
Un nu? Ist 4 Jahre her und seitdem auch nix mehr gehört. Also was soll das, einfach nen Link reinknallen und nix schreiben ist stark.
Dropbox halte ich nicht für eine "normale" Firma. Ich glaube deren "Geschäftsmodell" ist, Daten (Geschäftsgeheimnisse etc.) Anderer an ihre US-Regierungs-Auftraggeber weiterzugeben.
Wie alt ein Link ist, ist – im Unterschied zu Ravioli-Büchsen – nicht unbedingt relevant.
Naja, Du glaubst das halt nicht. Aber wissen tust Du es definitiv NICHT.
Vor Snowden war ich auch naiver gewesen.
„Manning, Snowden,Levison & sind Helden und Obama stinkt.“
+3
matt.ludwig25.07.1819:52
Stefan S.
Naja, Du glaubst das halt nicht. Aber wissen tust Du es definitiv NICHT.
Vor Snowden war ich auch naiver gewesen.

Ich verstehe auch Wörter, die nicht komplett groß geschrieben sind. Danke.

Das ist ja auch nicht verwerflich, dass man sich Gedanken darüber machen, aber du hast einen Link gepostet und ich habe nachgefragt, eine sinnvolle Antwort kam bisher noch nicht.

Ich belasse es aber auch jetzt hierbei, das hat mit dem Thread schon nicht mehr viel zu tun.
-1
Stefan S.
Stefan S.25.07.1820:13
Wenn an der Spitze einer Cloud-Firma Guantanamo-erfahrene Ex-Regierungsmitglieder mitmischen, dann ist der Zweck der Firma nicht die Daten zu speichern, sondern sie zu verwenden. Selbst Hochzeitsfotos. Damit könnte man gut Gesichtserkennungssoftware trainieren. Zusammen mit den Handydaten aus den Funkzellen dort kann man Namen Gesichter zuordnen. Beziehungsbäume erstellen. Die Überwachungsambitionen sind gigantomanisch.
„Manning, Snowden,Levison & sind Helden und Obama stinkt.“
+3
piik
piik25.07.1820:30
Ich habe mir aus Gründen von Privatheit und Sicherheit und Kapazität einen NAS mit Raid1-Festplatten zugelegt. Klappt alles prima, sogar die Synchronisation aus dem Ausland mit lahmem Internet.
„Computer sind selten schlecht drauf - Software macht schon häufiger Mucken...“
+1
Papierlos
Papierlos25.07.1820:30
RamUwe
aber ich würde mal behaupten, dass man ne Fertig-NAS-Cloud nicht so absichern kann wie eine auf nem Server. Mehr als funzen ist hier imho schon gefragt, v.a. wenn es um mehr oder weniger sensible Daten geht.

Der Unterschied ist, dass ich die NAS nach außen nur für mich öffne. Andere synchroniseren über Clouds. Diese Clouds synchronisiere ich nicht mit meinem Rechner, sondern mit meiner NAS. Mein Macbook synchronisert mit meinen NAS die Cloud-Inhalte. Das ist ein anderer Prozess als hier sonst beschrieben.
Das Gerede von Leuten, die verschwörerisch raunen die Geheimdienste können alles lesen, lässt mich eh kalt. Meist stecken wenig Ideen und Kenntnisse dahinter, wie das konkret gehen soll. Selbst IT-Analphabeten höre ich so reden. Meine Methode oben mit 2FA etc. lässt mich jedenfalls ruhig schlafen.
-4
RamUwe
RamUwe25.07.1820:53
Papierlos
Der Unterschied ist, dass ich die NAS nach außen nur für mich öffne. Andere synchroniseren über Clouds. Diese Clouds synchronisiere ich nicht mit meinem Rechner, sondern mit meiner NAS. Mein Macbook synchronisert mit meinen NAS die Cloud-Inhalte. Das ist ein anderer Prozess als hier sonst beschrieben.
Das Gerede von Leuten, die verschwörerisch raunen die Geheimdienste können alles lesen, lässt mich eh kalt. Meist stecken wenig Ideen und Kenntnisse dahinter, wie das konkret gehen soll. Selbst IT-Analphabeten höre ich so reden. Meine Methode oben mit 2FA etc. lässt mich jedenfalls ruhig schlafen.

Wenn Du Dein NAS ans Netz hängst mit DDNS, dann öffnest Du es für alle. Und eben nicht nur für Dich. Das ist ein Trugschluss. Wobei öffnen auch das falsche Wort ist. Zumindest ist Dein NAS für jeden potentiell erreichbar.

Was soll das für ein anderer Prozess sein, als hier sonst beschrieben? Weißt Du überhaupt genau, was Dein NAS wie macht? Wie wird synchronisiert? Wie greifst Du von außen zu? Welche Ports werden geforwarded, d.h. sind offen? Wenn man dazu keine Auskunft geben kann, sollte man imho nicht mit Bashing um sich werfen (IT-Analphabeten etc.). Du weißt schon, dass Du proprietäre Software verwendest?

Und von einer 2FA hast Du bisher auch nicht gesprochen. Aber vielleicht habe ich das auch übersehen.
+5
RamUwe
RamUwe25.07.1821:08
Edit

@Papierlos
Wenn ich das, was Du machst, richtig verstanden habe. Dann hast Du lediglich eine Instanz mehr. Also anstatt mit Deinen Clouds direkt zu syncen, hängt bei Dir das NAS dazwischen und übernimmt diesen Job. Ich sehe jetzt nicht, was das sicherer, besser oder anders macht, als worüber wir hier reden. Bei Dir verschiebt sich das "Problem" lediglich.

Ach ja, und das ist auch keine 2FA btw.
+1
Papierlos
Papierlos26.07.1817:33
RamUwe
@Papierlos
Ich sehe jetzt nicht, was das sicherer, besser oder anders macht, als worüber wir hier reden. Bei Dir verschiebt sich das "Problem" lediglich.

Ach ja, und das ist auch keine 2FA btw.

Mit Deinen umfangreichen Texten zur Cloud-Sicherheit hast Du den Thread gekapert. Ich habe mein NAS gut abgesichert. Wie, muss ich hier nicht unbedingt erläutern.

Ich empfehle aus Komfortgründen den Sync der Clouds mit dem NAS. Dann brauche ich unterwegs nicht mit mehreren Clouds synchronisieren sondern nur mit meiner NAS. Und das ist schon ein alternativer Ansatz zu den hier vorgestellten Cloud vs. NAS vs. Server.

Wenn Du dich schon beim Wort IT-Analphabet angegriffen fühlst: nein Du (und andere hier) warst nicht gemeint. Aber Du brauchst auch nicht suggestiv fragen, ob ich wisse, was proprietär und 2FA ist. Danke.
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RamUwe
RamUwe26.07.1820:50
Ach Papierlos, was soll ich darauf schreiben?
Papierlos
Mit Deinen umfangreichen Texten zur Cloud-Sicherheit hast Du den Thread gekapert. Ich habe mein NAS gut abgesichert. Wie, muss ich hier nicht unbedingt erläutern.

Ich habe hier nichts gekapert. Der TE hat gefragt und ich habe meine Erfahrungen geteilt. Und mitdiskutiert. Nichts weiter. Den latenten Vorwurf, dass meine Beiträge einen gewissen Hang zur Länge habe, nehme ich zur Kenntnis und stimme Dir da auch voll zu.

Weder fühle ich mich angegriffen noch frage ich suggestiv. Ich rezipiere und interpretiere einfach Deine Antworten, und die geben zu erkennen, ohne Dich jetzt angreifen zu wollen, dass Du keine Ahnung hast.

Warum teilst Du denn nicht mit den anderen hier und dem TE, wie Du Dein NAS abgesichert hast. Ich lerne immer gerne was dazu, andere sicherlich auch und vielleicht hilft es ja dem einen oder anderen.
Papierlos
Ich empfehle aus Komfortgründen den Sync der Clouds mit dem NAS. Dann brauche ich unterwegs nicht mit mehreren Clouds synchronisieren sondern nur mit meiner NAS. Und das ist schon ein alternativer Ansatz zu den hier vorgestellten Cloud vs. NAS vs. Server.

Das ist auch der einzige Grund. Wer viele Clouds hat, dürfte damit vielleicht gut beraten sein. Ist ja wie so ein Server der Mails von zig Konten sammelt. Mich würde interessieren, ob denn auch die andere Richtung geht, also Upload. Wie sieht es damit aus? Oder geht nur Download? Wenn Letzteres, dann ist das keine wirkliche Alternative. Ich bleibe dabei, dass ist kein alternative Ansatz, weil Du zwischen Server und Client einfach noch einen Server schiebst. Das ändert aber nichts an der Funktionsweise oder den Sicherheitsbedenken, die hier bereits geäußert wurden.
Papierlos
Wenn Du dich schon beim Wort IT-Analphabet angegriffen fühlst: nein Du (und andere hier) warst nicht gemeint. Aber Du brauchst auch nicht suggestiv fragen, ob ich wisse, was proprietär und 2FA ist. Danke.

Das finde ich gemein von Dir. Wer fühlt sich denn jetzt angegriffen? Ich mag solches Bashing, sei es berechtigt oder nicht, überhaupt nicht, weil es nicht weiterbringt und nur miese Stimmung verbreitet. Und noch einmal: Ich interpretiere einfach Deine Antworten, und die geben eben zu erkennen, ohne Dich jetzt angreifen zu wollen, dass Du keine Ahnung hast.

Was Du betreibst, ist keine 2FA. Dein NAS authentifiziert sich bei Deinen Clouds und lädt das Zeug runter. Und Dein Client-MAC authentifiziert sich beim NAS und synct Dein Zeug. Wo bitte besteht hier 2FA als Sicherheitsmechanismus? Oder musst/kannst Du auf deinem Client-MAC den Download des NAS von den Clouds freigeben? Ich denke nicht. Ja, das sind zwei Geräte, aber auch zwei separate Prozesse
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Papierlos
Papierlos27.07.1812:52
RamUwe
ohne Dich jetzt angreifen zu wollen, dass Du keine Ahnung hast.
Danke, aber Du greifst mich damit persönlich an.
2FA habe ich nicht mit der Cloud in Verbindung gebracht. Ich melde mich so nur bei der NAS an. Das ist alles.

Mit der App "CloudSync" auf der Synology kann ich mehrere Clouds in beide Richtungen synchronisieren, wenn ich das möchte. Wer Clouds-Freigaben von anderen erhält, hat damit eine gute Alternative. Ich synchronisiere so eben nur die NAS und nicht iMac, Macbook, iPad etc.
-2
RamUwe
RamUwe27.07.1814:08
Papierlos
2FA habe ich nicht mit der Cloud in Verbindung gebracht. Ich melde mich so nur bei der NAS an. Das ist alles.

Dein Post #1 (ohne 2FA):
Ich nutze Synology + Clouds. Ich synchronisiere die Clouds - es bleibt ja oft nicht bei einer aus diversen Gründen - mit dem entsprechenden Programm von Synology auf die Synology. In dem Verzeichnis sind dann auch alle Clouds, die mit mir geteilt wurden. Unterwegs synchronisiere ich dann nur die gesammelte Kopie aller Clouds von Synology auf den Mobilrechner.
DDNS gibt es übrigens bei Synology kostenlos. Noch einfacher mit Quickconnect von Synology.

Dein Post #2 (jetzt mit 2FA):
Der Unterschied ist, dass ich die NAS nach außen nur für mich öffne. Andere synchroniseren über Clouds. Diese Clouds synchronisiere ich nicht mit meinem Rechner, sondern mit meiner NAS. Mein Macbook synchronisert mit meinen NAS die Cloud-Inhalte. Das ist ein anderer Prozess als hier sonst beschrieben.
Das Gerede von Leuten, die verschwörerisch raunen die Geheimdienste können alles lesen, lässt mich eh kalt. Meist stecken wenig Ideen und Kenntnisse dahinter, wie das konkret gehen soll. Selbst IT-Analphabeten höre ich so reden. Meine Methode oben mit 2FA etc. lässt mich jedenfalls ruhig schlafen.

Merkste was? Nun hast Du Dich ja klar ausgedrückt. Danke für die Klarstellung! Nur bleibe ich bei meiner Einschätzung. Mit Sicherheit (Cloud/Netz – Server) hat das wenig zu tun. Sicher mag nur die Abfrage von Client zu NAS-Server sein. Da liegt aber nicht das Problem in Deiner Konstellation. Im Grunde ist Deine Lösung genauso un-sicher wie alle anderen hier genannten, weil Du, wie ich das schon mehrfach geschrieben habe, das Problem nur verschiebst, indem Du eine Instanz dazwischenschaltest. Das macht es nicht sicherer.
Papierlos
Mit der App "CloudSync" auf der Synology kann ich mehrere Clouds in beide Richtungen synchronisieren, wenn ich das möchte. Wer Clouds-Freigaben von anderen erhält, hat damit eine gute Alternative. Ich synchronisiere so eben nur die NAS und nicht iMac, Macbook, iPad etc.

Wusste ich nicht. Danke für die Info!
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