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Linux auf dem Mac

marm19.08.2301:08
Mir war nicht klar, dass es so einfach ist, Linux auf dem Mac laufen zu lassen.
Ich habe mir Liviable von Howard Oakley geladen . Ein Ubuntu 22.04 ARM ISO Image gesucht (und für Manjaro nicht gefunden). Auf einer externen SSD ein Volume eingerichtet. ISO Image geladen. VM gestartet. Und, tata, schon läuft mein erstes Linux. Auf 2 CPU-Kernen mit 4 GB RAM. Parallel zu allen anderen offenen Mac-Programmen.
Für Euch mag das banal sein. Ich bin begeistert, dass das so einfach läuft. Mit Internet-Verbindung und Zugriff auf alle Dateien.
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Kommentare

ssb
ssb19.08.2310:04
Da war er wieder, der „bekannte Entwickler“ Howard Oakley. Das war ja mal wieder eine tolle Leistung von ihm.
Es gibt für Apple Entwickler (kostenlose Mitgliedschaft genügt) den Source-Code für solche virtuellen Maschinen als Sample-Code zum neuen Hypervisor. Ein Sample für eine macOS VM und ein Sample für eine Linux VM - für Windows aus lizenzrechtlichen Gründen nicht.

Um diese Samples dann zu einer eigenen App zu erweitern (die Samples sind recht rudimentär) ist jetzt kein Hexenwerk, aber es steckt ein wenig Arbeit dahinter. Hier auf MTN wurden da schon einige Apps besprochen.

Ich nutze mittlerweile UTM für Ubuntu 22 und Windows 11 ARM - klappt recht gut, da hier QEMU über dem Hypervisor von Apple läuft. Man kann auch emulieren. Ich habe zum Spaß eine Mac OS 9 VM rumliegen, bei der QEMU einen PowerPC emuliert. Ist brauchbar aber eher Nostalgie.

Nur bei Windows 11 ARM will bei mir das Spice WebDAV für Shared Folders nicht klappen - das könnte aber an MDM-Einschränkungen seitens IT auf dem Firmen-Mac liegen.

Nichts gegen dich - ich wollte nur darauf hinweisen, dass es „unbekannte Entwickler“ von Apple gibt, die dem „bekannten Entwickler“ die Hauptarbeit abgenommen haben.
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marm19.08.2310:15
Das ist ja gerade das, was mir gefällt, dass Apple es so einfach gemacht hat. Das Programm Liviable hat eine Größe von 803 KB. KB!
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finrik19.08.2310:26
Was ist deine Ausstattung am Mac? Ich habe ein MacBook Pro M1 mit nur 16GB RAM. zB Minus 4GB könnte dann schon schnell knapp werden mit den RAM. zB verwende ich phpStorm, dass RAM hungrig ist...
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ssb
ssb19.08.2310:27
virtualOS ist auch nicht viel größer (1,5 MB) und klappt sehr gut um sich eine macOS VM zu erstellen.

Der Hypervisor von Apple ist übrigens schon seit einigen macOS Versionen enthalten. Ich wollte damit schon mal meine Spielchen treiben, bin aber noch nicht dazu gekommen. Aber erst seit AppleSilicon wird der auch umfassend genutzt - nicht zuletzt, weil Sample Code von Apple verfügbar ist.
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marm19.08.2310:46
finrik
Was ist deine Ausstattung am Mac? Ich habe ein MacBook Pro M1 mit nur 16GB RAM.
Sogar nur 8 GB. Gekauft habe ich den Mac in den ersten Tagen von Apple Silicon. Damals hieß es, dass VM so bald nicht möglich sein werden. Windows per Parallels kam dann doch sehr bald, lief aber zäh.
Jetzt kann ich doch Linux bequem am Mac ausprobieren, bevor ich einen MiniPC umrüste oder eine VM auf einer Diskstation einrichte.
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pünktchen
pünktchen19.08.2311:01
Aber Linux-VMs haben sie doch schon in der allerersten Präsentation des M1 auf der WWDC 2020 gezeigt? Zugegebenermassen eher kurz.
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Wellenbrett19.08.2311:06
Ein interessantes Gast-OS ist HaikuOS, das auf BeOS basiert. BeOS wäre kurz vor der Jahrtausendwende fast das Betriebssystem für den Mac geworden, als Copland nicht fertig wurde. Es bootet in meiner virtuellen Maschine schneller als macOS direkt auf der Rechnerhardware. Es ist übrigens keine Linux-Distribution, hat also einen eigenen Kernel usw. Mir gefällt die GUI auch sehr gut. Kann ich zum Ausprobieren sehr empfehlen!
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marm19.08.2311:22
pünktchen
Aber Linux-VMs haben sie doch schon in der allerersten Präsentation des M1 auf der WWDC 2020 gezeigt?
Soweit ich weiß, lief das per Parallels. Parallels wollte ich derzeit nicht auf dem Rechner haben. Nun liegt das Linux komplett auf einer externen SSD.
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finrik19.08.2313:24
Wellenbrett
BeOS wäre kurz vor der Jahrtausendwende fast das Betriebssystem für den Mac geworden, als Copland nicht fertig wurde.
Damals alles installiert gehabt. BeOS war teilweise auch einfacher nutzbar als Linux. QNX war einfach super schnell. Das wäre Top gewesen.... ja man wird alt
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ssb
ssb19.08.2317:22
marm
pünktchen
Aber Linux-VMs haben sie doch schon in der allerersten Präsentation des M1 auf der WWDC 2020 gezeigt?
Soweit ich weiß, lief das per Parallels. Parallels wollte ich derzeit nicht auf dem Rechner haben. Nun liegt das Linux komplett auf einer externen SSD.
Ich glaube es handelte sich dabei um VMs, die auf dem eigenen Hypervisor liefen - mit dem eigenen Sample Code. Das wurde auch beiläufig in einer Session der WWDC 2020 erwähnt.

Auf der WWDC 22 gab es dazu eine Session: . Das Sample wurde da dann auch veröffentlicht. Es dürfte aber eben älter sein.
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