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DevonThink 3 erschienen

ein.Leguan
ein.Leguan24.04.1918:39
DevonTechnologies DevonThink 3 ist heute erstmals in Betaversion veröffentlicht worden.
Sehr erfreulich - vielleicht auch für Euch!



+7

Kommentare

Sindbad24.04.1919:04
Super.
Herzlichen Dank für den Hinweis.
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Moebius3k24.04.1919:13
Auch von meiner Seite aus vielen Dank für den Hinweis. Werd ich mir nachher gleich einmal ansehen, bin sehr gespannt was sich da getan hat.
0
doescher
doescher24.04.1919:22
DEVONthink ist zentraler Bestandteil meines papierlosen Büros und wird mit Hazel ergänzt.
Nach Aussagen der Entwickler in letzter Zeit wird Hasel wohl nicht mehr nötig sein...
Bin echt gespannt.
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ein.Leguan
ein.Leguan24.04.1919:43
Richtig, doescher,

soweit ich die Beta zwischenzeitlich erforschen konnte, hat DevonThink nun viele bis dato Hazel oder Automator/Skripten vorbehaltene Funktionen direkt implementiert.

Hazel bleibt dennoch eine spitzenmäßige Anwendung, die wir vermutlich beide trotz DevonThink 3 nicht missen wollen.
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ein.Leguan
ein.Leguan24.04.1920:03
Upgrade-Preise (in US Dollar) für Inhaber einer Lizenz von DevonThink Version 2
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Accelerator
Accelerator24.04.1921:57
Vielen Dank für den nützlichen Hinweis!

Ich nutze DEVONthink Pro Office - darüber habe ich aktuell nichts finden können. Weiß jemand, ob es diese Variante künftig auch als Version 3 geben wird?
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Timeo Danaos24.04.1922:06
Accelerator
Ich nutze DEVONthink Pro Office - darüber habe ich aktuell nichts finden können. Weiß jemand, ob es diese Variante künftig auch als Version 3 geben wird?

Pro Office wird zu Pro, einfach mal lesen
+2
Accelerator
Accelerator24.04.1922:07
Timeo Danaos
Pro Office wird zu Pro.
Danke!
Timeo Danaos
einfach mal lesen
Gerne - nur wo?
Die Feature Liste von Pro habe ich gesehen - nur kann ich wirklich nicht einschätzen, ob das dem traditionellen Funktions-Umfang von Pro Office entspricht...

Edit:
Jetzt hab' ichs:
+2
Sindbad24.04.1923:03
Für die DevonThink Personal 2.0 Besitzer gibt es nur 20 $ Rabatt:
0
ein.Leguan
ein.Leguan25.04.1900:02
Für die Nutzer von DevonThink Pro Office lohnt sich das Upgrade finanziell schon eher.

Nur die im Umfang offenbar deutlich erweiterte Version "Server" sticht preislich stark hervor und wird wohl eher spezifische Nutzergruppen ansprechen.
0
Marcel_75@work
Marcel_75@work25.04.1907:02
Sehr interessant, vielen Dank für den Hinweis.

Aber plaudert doch gern auch mal ein bisschen aus dem Nähkästchen – bin persönlich immer offen für Neues / Besseres. 👍🏻

Vorweg: Ist der Einsatz von Devon Think EU-DSGVO konform?

Dann:

- was macht das Tool so mächtig?
- was macht Hazel, was das neue Devon Think 3 immer noch nicht kann?
- durch was unterscheidet sich Devon Think von den vielen Mitbewerbern auf dem Markt? (gern auch: nicht nur, was macht es besser, sondern auch – was klappt nicht so gut oder welche Schwächen zeigen sich im Arbeitsalltag)

Hatte mir Devon Think, Evernote und auch die diversen Apps der Omni Group immer wieder mal angeschaut – bin aus Zeitmangel dann aber immer wieder auf „den Klassiker“ zurückgefallen:

Reine txt-Dokumente in einer gut sortierten Finder-Ordnerstruktur, angereichert (wenn sinnvoll bzw. nötig) mit PDFs etc. – und parallel dazu Kontakte, Kalender, Notizen. 😉💩
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doescher
doescher25.04.1908:09
Vorweg: Ist der Einsatz von Devon Think EU-DSGVO konform?
Äaaaah, jetzt mußt Du mir helfen: Kann der Einsatz von Software auf meinem Rechner im Büro gegen die DSGVO verstoßen?
+2
ela25.04.1909:05
Marcel_75@work
Ich habe die Version 2 Pro Office. Warum? Wie nutze ich das?
- Ich scanne alle Belege ein (SnapScan schickt die gescannten Seiten als PDF an DT, dort läuft automatisch OCR und anschließend wird das PDF verkleinert (Auflösung reduziert) um Platz zu sparen. Bis dahin ist das eine Ein-Knopf-Aktion
- fertige PDF (E-Mail Eingang) ziehe ich per Drag&Drop in so einen "Sammler" der auf dem Desktop am Bildschirmrand liegt. Beim nächsten Öffnen werden diese importiert
- im Eingang von DT kann ich die Dateien noch umbenennen und halbautomatisch in die richtigen Ordner sortieren lassen. Außerdem kann ich "virtuelle Duplikate" (Verknüpfungen) erzeugen, wenn ich ein Dokument gerne in mehreren Ordnern hätte ohne Platz zu verschwenden

Das ginge natürlich auch alles noch SnapScan und Finder und ggf. Hazel.

Nun habe ich zwei Macs und arbeite mal an einem, mal am anderen. Von beiden möchte ich Dokumente archivieren können und an beiden möchte ich Dokumente finden können.

Bei DT werden die Metadaten in einer Datenbank gespeichert, die ich über mein NAS auf beide Macs synchronisieren lassen kann. Die PDF selbst kann ich dabei direkt im NAS liegen haben (das reduziert die Datenbankgröße; so werden die SSD auf den Macs nur minimal gefüllt weil die großen Daten auf dem NAS liegen). Trotzdem kann ich so an beiden Macs mit Spotlight-Index mein gesamtes Archiv durchsuchen und finde blitzschnell alte Rechnungen wieder.
(Spotlight auf Netzwerklaufwerken gibt es nämlich nicht - bzw. nur wenn man z.B. einen MacMini als Server laufen lässt)

Ansonsten nutze ich kaum Funktionen von DT - Es ist für mich eine reine Ablage mit gutem Index und Sync auf beide Macs ohne zig GB Daten auf den SSD vorhalten zu müssen. Das fand ich so bisher in keiner anderen Lösung.
+5
Marcel_75@work
Marcel_75@work25.04.1909:07
doescher
Äaaaah, jetzt mußt Du mir helfen: Kann der Einsatz von Software auf meinem Rechner im Büro gegen die DSGVO verstoßen?

Nun ja, DevonThink 3 macht gleich mal vom Start weg ungefragt ein Verbindung zu s3.amazonaws.com und diversen *.devontechnologies.com Subdomains auf – sicher nur für Updates, einen Einrichtungsassistenten usw. …

Aber hat man das schriftlich vom Entwickler, was genau für Daten da ausgetauscht werden? Und garantiert dies, dass ein Update nicht doch noch irgendwann mehr Kommunikation "nach draußen" zulässt?

Auf der Website der Entwickler findet man zumindest per Suche gar nichts zum Thema DSGVO, das ist schon mal schwach finde ich.

Zumindest, sobald Du mit einer solchen Software auch personenbezogene Daten verarbeitest, benötigst Du unter Umständen eben auch eine "Vereinbarung zur Auftragsverarbeitung" vom Anbieter der Software bzw. dem Dienstleister.

Der Softwareanbieter bietet zwar die Option, den Datenbank-Sync zwischen verschiedenen Endgeräten auf verschiedene Weise herzustellen (CloudMe, Dropbox, WebDAV oder "lokaler Sync Store") – dennoch fehlt einem dann doch aber die schriftliche Zusicherung der Entwickler, dass null Daten der persönlichen Datenbank(en) an andere Stelle fließen?

Nicht falsch verstehen, ich will hier gar keinen Streit vom Zaun brechen – mache mir nur so meine Gedanken, ob man so eine Software wie Devon Think auch im Business-Umfeld empfehlen kann …
+2
Marcel_75@work
Marcel_75@work25.04.1909:16
ela
Spotlight auf Netzwerklaufwerken gibt es nämlich nicht - bzw. nur wenn man z.B. einen MacMini als Server laufen lässt.

Das ist nachvollziehbar, aber es stimmt nicht (mehr) … zumindest von Synology gibt es seit geraumer Zeit "Universal Search", wenn Du das Paket auf dem DSM aktivierst und deine Shares dann indizieren lässt, funktioniert endlich auch die inhaltsbasierte Suche auf dem Netzwerklaufwerk.

Einschränkend muss man dazu sagen, dass dieses "Universal Search" nicht ganz so umfangreich inhaltsbasiert indexieren kann, wie 'das echte' Spotlight auf einem OS X / macOS Server, und es scheint mir auch etwas langsamer zu arbeiten … aber bisher habe ich noch alles finden können.
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ulfilas25.04.1909:32
Marcel_75@work

Vorweg: Ist der Einsatz von Devon Think EU-DSGVO konform?

eher die Frage nach GoBD, was bei der 2er Version verneint wurde.
+1
Zikade
Zikade25.04.1909:37
Marcel_75@work


Nun ja, DevonThink 3 macht gleich mal vom Start weg ungefragt ein Verbindung zu s3.amazonaws.com und diversen *.devontechnologies.com Subdomains auf – sicher nur für Updates, einen Einrichtungsassistenten usw. …

Aber hat man das schriftlich vom Entwickler, was genau für Daten da ausgetauscht werden? Und garantiert dies, dass ein Update nicht doch noch irgendwann mehr Kommunikation "nach draußen" zulässt?

Auf der Website der Entwickler findet man zumindest per Suche gar nichts zum Thema DSGVO, das ist schon mal schwach finde ich.

Unter gibt es doch so einige Infos, wie und vor allem auch welche Daten wofür verwendet werden.
Insbesondere der Absatz
Unsere Software teilt niemals Ihre Daten mit uns. Die Daten, die Sie in unseren Produkten ablegen, werden lokal auf Ihren Geräten gespeichert und zu keinem Zeitpunkt auf Server geladen, die von DEVONtechnologies betrieben werden
ist doch recht eindeutig...
+1
ela25.04.1909:40
Marcel_75@work
ela
Spotlight auf Netzwerklaufwerken gibt es nämlich nicht - bzw. nur wenn man z.B. einen MacMini als Server laufen lässt.

[...]aber es stimmt nicht (mehr) … zumindest von Synology [...] Einschränkend [...] "Universal Search" nicht ganz so umfangreich inhaltsbasiert indexieren kann [...] und es scheint mir auch etwas langsamer zu arbeiten …

Naja ...

NAS ist nicht = Synology (da gibt es noch viele andere)
(tatsächlich war meine NAS-Aussage nicht 100%ig korrekt, da ich die PDF auf einer TimeCapsule ablege, also einer reinen Netzwerk-Festplatte die wiederum aufs NAS gesichert wird)
Leider hat Apple selbst nie eine Spotlight-Funktion für das eigene Produkt gebracht...
0
Zikade
Zikade25.04.1909:49
Nachtrag:
https://www.devontechnologies.com/de/rechtliches/daten schutz
Unsere Software und Prozesse entsprechen den Anforderungen der EU General Data Protection Regulation (GDPR).
0
Marcel_75@work
Marcel_75@work25.04.1909:58
Zikade

Naja, sie schließen aus, dass Daten nicht auf Servern gespeichert werden, die von ihnen (Devon) betrieben werden – aber AWS klammert das ja dann schon mal aus (der Service wird durch die App kontaktiert - aber AWS ist eben von Amazon und nicht ein von Devon betriebener Server).

Bei Apps, die potentiell extrem sensible Daten verwalten sollen, wünscht man sich aus meiner Sicht eine präzisere Beschreibung …
+1
Marcel_75@work
Marcel_75@work25.04.1910:04
ulfilas

Werde mal bei den Entwicklern anfragen, inwieweit die kommende Version 3 „GoBD-ready“ ist.
+2
Marcel_75@work
Marcel_75@work25.04.1911:26
So, die Antwort vom Anbieter kam sehr schnell – die neue Version 3.x wird Revisionssicherheit integriert haben.

Ich zitiere:

In unserer finalen Version 3, eventuell 3.x, nicht in der Beta-Version wird eine Revisionssicherheit integriert sein. Diese wird dann sicherstellen, dass einmal importierte Dokumente organisiert werden können, jedoch nicht verändert.

PS: Warum man hier für Fragen in einem Forum "Daumen runter" bekommt, muss man allerdings nicht verstehen … aber das ist ja mittlerweile leider nichts ungewöhnliches mehr hier.
+6
ein.Leguan
ein.Leguan25.04.1911:35
GoBD-Konformität wäre für mich ein attraktiver Zusatz.

Weil in den DevonThink Einstellungen im Reiter zu OCR leider kein Hinweis zu PDF-A gegeben wird (wie auch in den Einstellungen der empfohlenen ScanSnap-Software), ist von GoBD-Konformität nicht auszugehen.

Edit: ups, da war ich zu langsam. Danke Marcel_75@work für die aufschlussreiche Anmerkung!
+2
cps25.04.1912:25
Marcel_75@work
Zumindest, sobald Du mit einer solchen Software auch personenbezogene Daten verarbeitest, benötigst Du unter Umständen eben auch eine "Vereinbarung zur Auftragsverarbeitung" vom Anbieter der Software bzw. dem Dienstleister.

Hast Du sowas von Apple?
+1
Marcel_75@work
Marcel_75@work25.04.1913:08
cps

Das bekommt man nicht (wie Du sicher auch weißt).

Da ich die iCloud-Dienste nicht nutze (und auch niemand meiner Klienten), ist das auch nicht nötig.

Die iCloud ist für den Business-Einsatz unzulässig (auch das weißt Du wahrscheinlich) – und deshalb zu >99,9% per MDM-Profil komplett gesperrt auf Apple Devices im Business-Einsatz.
+3
Bozol
Bozol25.04.1915:36
Marcel_75@work
So, die Antwort vom Anbieter kam sehr schnell – die neue Version 3.x wird Revisionssicherheit integriert haben.

Konntest Du auch die Ursache / den Hintergrund für den
Marcel_75@work
[..] ungefragt ein Verbindung zu s3.amazonaws.com und diversen *.devontechnologies.com Subdomains auf [..]
in Erfahrung bringen?
0
ein.Leguan
ein.Leguan25.04.1915:59
...und der Verzicht auf iCloud mitsamt ihrer BackUp-Funktion macht DevonThink wieder interessanter:

Meine Daten(banken) werden auf Mac, iPad und iPhone synchronisiert und dort (optional) offline und verschlüsselt gespeichert.

Somit sind idealerweise alle wichtigen Dokumente (sofern digital gültig) und gesammelte Informationen netzunabhängig und örtlich verteilt auch als dezentrales BackUp verfügbar.
+1
Marcel_75@work
Marcel_75@work25.04.1917:27
Bozol
Konntest Du auch die Ursache / den Hintergrund für …
Marcel_75@work
[..] Verbindung zu s3.amazonaws.com und diversen *.devontechnologies.com Subdomains [..]
in Erfahrung bringen?

Noch nicht, aber werde später eine weitere Mail an den Support schicken und dann hier berichten.
0
uuhh25.04.1919:20
Marcel_75@work
Bozol
Konntest Du auch die Ursache / den Hintergrund für …
Marcel_75@work
[..] Verbindung zu s3.amazonaws.com und diversen *.devontechnologies.com Subdomains [..]
in Erfahrung bringen?

Noch nicht, aber werde später eine weitere Mail an den Support schicken und dann hier berichten.
Euch ist schon klar, dass das völlig ok sein kann, wenn keine personenbezogenen Daten ausgetauscht werden? Und *z.B.* nur eine Abfrage nach neuer Version ohne Übermittlung und/oder Speicherung der IP stattfindet?
+1
KarstenM
KarstenM25.04.1919:34
Hier geht es um eine Beta, von welcher der Hersteller natürlich auch wissen möchte, wo und wie sie läuft. Wie bitte soll der Hersteller zu Informationen bei einem Betatest kommen, wenn wir doch wissen, dass nur ein sehr geringer Teil der User auch wirklich Bugs meldet. An einem Betatest teilnehmen und sich wundern, dass Daten gesendet werden finde ich sehr naiv, oder das Prinzip des Betatest wurde nicht ganz verstanden.
+7
Weia
Weia26.04.1901:20
Marcel_75@work
PS: Warum man hier für Fragen in einem Forum "Daumen runter" bekommt, muss man allerdings nicht verstehen
Muss man nicht, kann man aber.

Ich gehöre nicht zu den Bewertenden, aber ich sag’s mal so: Deine Art zu fragen impliziert einen gewissen Übereifer, all diesem Vorschschriftenkram Genüge zu tun, und das kann man befremdlich bis unangenehm finden, wenn es als Voreinstellung zu finsterem Misstrauen gegenüber allem und jedem führt, unter anderem ausgerechnet gegenüber DEVON Technologies, die nun bekanntermaßen eine Perle auf dem kleinen Markt unabhängiger Mac-Softwarehäuser sind. (Nein, ich stehe in keiner Beziehung zu denen und setze selbst DEVONThink nicht mal besonders oft ein …)
Marcel_75@work
Naja, sie schließen aus, dass Daten nicht auf Servern gespeichert werden, die von ihnen (Devon) betrieben werden – aber AWS klammert das ja dann schon mal aus (der Service wird durch die App kontaktiert - aber AWS ist eben von Amazon und nicht ein von Devon betriebener Server).
Das ist zum Beispiel eine Art von paranoider Perspektive, die ich niemals im Leben würde einnehmen wollen – lieber würde ich Gesetze verletzen.
Marcel_75@work
cps
Marcel_75@work
Zumindest, sobald Du mit einer solchen Software auch personenbezogene Daten verarbeitest, benötigst Du unter Umständen eben auch eine "Vereinbarung zur Auftragsverarbeitung" vom Anbieter der Software bzw. dem Dienstleister.
Hast Du sowas von Apple?
Das bekommt man nicht (wie Du sicher auch weißt).
Eben. Und dennoch verwendest Du Macs. Aber ein kleines Unternehmen wie DEVON Technologies kann man ja erstmal wüst verdächtigen, weil die Datenschutzerklärung nicht 200% wasserdicht formuliert ist …
Da ich die iCloud-Dienste nicht nutze (und auch niemand meiner Klienten), ist das auch nicht nötig.
Wieso? Wenn Du DEVON Technologies finsterer Machenschaften verdächtigst, wer sagt Dir dann, dass es bei all den Daten, die macOS – iCloud oder nicht – unentwegt an Apple funkt, keinerlei DSGVO-Probleme gibt? iCloud abzuschalten entspräche bei DEVONThink doch einfach der Einstellung, einen lokalen Server zum Synchronisieren zu verwenden und nicht den von DEVON Technologies.
+5
Marcel_75@work
Marcel_75@work26.04.1908:03
@Weia: Geht's noch? Mach dich mal locker!

Was sollen diese Unterstellungen? Ich nehme mir mal die "schönsten":

finsteres Misstrauen, paranoide Perspektive, wüst verdächtigen, finstere Machenschaften

Ich verstehe Deine Anmerkungen, aber bitte versuche auch, die Perspektive anderer potentieller Nutzer nachzuvollziehen!

Es kann mir persönlich auf gut deutsch sch***egal sein, wie eine Privatperson mit den Daten auf dem eigenen Rechner umgeht.

Aber was ist mit Anwendern, die so eine Software im Geschäftsumfeld verwenden wollen? Wie verhalte ich mich als freier und unabhängiger IT-Dienstleister, wenn ich beraten und unter Umständen auch die eine oder andere Empfehlung aussprechen soll?

Aus diesem Blickwinkel muss man – ob man das nun möchte oder nicht – kritischer an das Thema herangehen. Und Beteuerungen auf einer Webseite (welche sich dann, wenn man noch einmal genauer hinsieht, als 'schwammig' erweisen), nützen einem nichts – man benötigt Audits, white papers und eben auch schriftliche Verträge etc.

Glaube mir, mich nervt das Thema EU-DSGVO/GDPR, GoBD etc. gewaltig und ich muss mich viel öfter damit auseinandersetzen, als mir lieb ist!

Um es noch einmal ganz deutlich zu sagen: Mir geht es hier nicht darum, irgend jemanden vor den Karren zu pissen – im Gegenteil – ich freue mich, wenn man bei DEVON Technologies den einen oder anderen Punkt nachvollziehen kann, und dies für die zukünftige Entwicklung der Tools mit auf dem Schirm hat.

Mal ein ganz einfaches Beispiel:

Es wäre ein leichtes, beim ersten Start der Software (auch in einer Beta-Version) darauf hinzuweisen, dass die Software jetzt hierhin und dahin eine Verbindung aufbauen möchte und auch zu erläutern, zu welchem Zweck sie dies tut. Es wäre das Sahnehäubchen darauf, wenn dies per Voreinstellung grundsätzlich deaktiviert ist und erst optional und nach vorherigen Hinweis durch den Anwender aktiviert werden müsste.

Ja, ich weiß, bei Apple ist das auch genau das Gegenteil – diverse Sachen sind da genau so eingestellt, dass man sie erst abwählen muss beim initial setup, damit das eben nicht passiert. Aber nur weil Apple das so macht, heißt das ja noch lange nicht, dass das deshalb jedes Softwarehaus so handhaben sollte …
0
doescher
doescher26.04.1909:25
@Marcel_75@work

Ich verstehe ja, dass es für Deine tägliche Arbeit von Belang ist, wie mit diesem leidigen Thema umgegangen wird.
Besser hätte ich es aber gefunden, wenn Du Dich selbst darum gekümmert und nicht diesen gesamten Thread mit Deinem Thema belegt hättest.
Ich würde gerne mehr über die neue Version von DEVONthink erfahren, aber leider kommen jetzt nur noch Antworten auf Dein Thema, dass hier sowieso niemand lösen kann, ohne bei den Entwicklern nachzufragen.

Aber wenn Du eine Lösung zu diesem (leider) wichtigen Thema gefunden hast, dann würde ich mich über eine Info zum aktuellen Stand freuen (keine Ironie!).
+7
Marcel_75@work
Marcel_75@work26.04.1909:47
@doescher:

Recht hast Du, und es war auch nicht meine Absicht, dieses Thema hier zu okkupieren bzw. in die falsche Richtung zu lenken.

Sobald ich mehr weiß vom Support, werde ich hier gegebenenfalls berichten.

Ansonsten freue ich mich (wie im ursprünglichen Kommentar von mir erwähnt) über Erfahrungsberichte aus dem Arbeitsalltag.
+4
Zikade
Zikade26.04.1910:02
Friede mit euch und so.
Marcel_75@work
Glaube mir, mich nervt das Thema EU-DSGVO/GDPR, GoBD etc. gewaltig und ich muss mich viel öfter damit auseinandersetzen, als mir lieb ist!
Karma. Was hast in deinem vorigen Leben getan?

Zwei Anmerkungen noch:
Eine ADV ist hier meiner Ansicht nach unnötig bzw. auch unmöglich, da der Hersteller angibt, zu keinem Zeitpunkt Zugriff auf die Daten, mit denen die Software operiert, erhalten zu können; zudem gibt Devontechnologies an dass Software und Prozesse den Anforderungen der DSGVO entsprechen.
Auch ist Devontechnologies als Betreiber des der entsprechenden AWS-Instanzen anzusehen, so dass auch hier davon auszugehen ist, dass dies Teil der in der Datenschutzerklärung angegebenen Prozesse ist. Solange nicht ein anderweitiger Verdacht aufkommt ist da erstmal nicht viel dagegen zu sagen.
Was der Anwender letztlich damit macht ist dessen Angelegenheit. Meine Güte, im Grunde kann ich auch mit nem Taschenrechner personenbezogene Daten verarbeiten wenn mir grad lustig ist. Und, schlußendlich, gilt Devontechnologies als US-Amerikanisches Unternehmen. Daher ist eine GDPR-Compliance nett

Klar, man kann vieles anders machen und manches ist auch wünschenswert, gerade auch die Angabe wofür mit welchen Servern Daten ausgetauscht werden.

Aber, ganz ehrlich, wer wäre denn nicht froh wenn man angeben kann man würde keinerlei personenbezogenen Daten verarbeiten? Spart man sich ne Menge an Dokumentation ... und setzt sich nicht der Gefahr von Anzeigen aus (auch wenn die Behörden ja, vorsichtig formuliert, personell sehr überschaubar ausgestattet sind um diese mit gebotenem Sachverstand zu verfolgen)
0
olbea26.04.1910:07
Naja, macOS meldet ja schon beim Installieren, dass das DMG von s3.amazonaws.... geladen wurde und ob dem vertraut werden soll.
Das hat nichts, aber auch überhaupt nichts mit DSGVO usw. zu tun.
Wenn die Installationsfiles und neue Versionen per AWS deployed werden ist das auch OK. Irgendwie muss ja die Software bereitgestellt werden.
Wo ist da jetzt das Problem?
0
florian197726.04.1911:09
Sind im der Beta von DT 3 pro noch viele bugs. Oder kann man Diese schon vernünftig für den Gebrauch anwenden?

Welche konkreten Verbesserungen gibt es zu 2?
0
ein.Leguan
ein.Leguan26.04.1912:34
Eine sehr große Verbesserung stellt die Möglichkeit dar, nun per Tag-Cloud Suchergebnisse zu erhalten und weiter einschränken zu können.

Das ging zuvor nur über die wohl geschätzte externe Anwendung "Ammonite".
Klasse wäre, wenn die Tag-Cloud in der finalen Version optional auch mit verschiedenen Farben arbeiten könnte.

Außerdem werde ich sehr starken Gebrauch von der regelbasierten Automatisierung machen, um importierte Dateien korrekt zu benennen, zu taggen und in den passenden Ordner verschieben zu lassen.

Dokumente mit Erinnerungen zu verknüpfen wird zusätzlich ein paar Klicks sparen, weil Wiedervorlagen nicht zwangsweise über eine separate Aufgabenverwaltung gepflegt werden müssen.

Und die Kartenansicht bringt mein Gehirn leicht wieder auf Schwung, wenn ich zum Beispiel gerade nicht mehr weiß, wie eine Datei benannt und wo sie abgelegt wurde; dafür aber schneller erinnere, dass ich sie während einer Reise am Ort XY erstellt/importiert hatte.

Nicht zuletzt ist mit dem neuen Sorter der Datei-Import noch komfortabler zu erledigen.
+1
Weia
Weia26.04.1912:37
Marcel_75@work
@Weia: Geht's noch? Mach dich mal locker!
Ich bin ganz locker. Du hast gefragt, warum Du denn auf eine Frage einen Daumen nach unten kassieren könntest, und ich habe versucht, Dir eine zumindest denkbare Antwort zu geben.
Was sollen diese Unterstellungen? […] paranoide Perspektive […]
Naja, das ist ja eben keine Unterstellung – den Satz von Dir, auf den sich das bezieht, den habe ich ja extra zitiert.

Wenn ein Unternehmen zusichert, auf die von ihm betriebenen Server würden keine problematischen Daten übertragen, dann meint es damit natürlich auch Speicherplatz, den es bei AWS eingekauft hat – auf die Idee, dass es damit die eigene Zusicherung geschickt umgehen will, weil die AWS-Server ja Amazon „betreibt“ und nicht das Unternehmen, muss man erst mal kommen. Diese Perspektive einzunehmen, ist in meiner Diktion paranoid, da muss ich Dir nichts unterstellen.
Aus diesem Blickwinkel muss man – ob man das nun möchte oder nicht – kritischer an das Thema herangehen.
Mag sein, aber das Problem mit Deinem Tonfall ist eben, dass der suggeriert, dass Du möchtest. Du schreibst nicht, da ist eine Unklarheit in den AGB, die möglicherweise problematisch sein könnte, falls man an einen Gesetzeshüter gerät, der alles etwas zu wörtlich nimmt, sondern nimmst die Sichtweise eines solchermaßen deformierten Gesetzeshüters 1:1 selbst ein. Dein Unterton ist So geht das aber nicht! – und der kann einem eben sauer aufstoßen.

Mit privat versus geschäftlich hat das nix zu tun, eher mit dem eigenen Menschenbild und damit, wie sklavisch ernst man Gesetze nimmt.
Mal ein ganz einfaches Beispiel:

Es wäre ein leichtes, beim ersten Start der Software (auch in einer Beta-Version) darauf hinzuweisen, dass die Software jetzt hierhin und dahin eine Verbindung aufbauen möchte und auch zu erläutern, zu welchem Zweck sie dies tut. Es wäre das Sahnehäubchen darauf, wenn dies per Voreinstellung grundsätzlich deaktiviert ist und erst optional und nach vorherigen Hinweis durch den Anwender aktiviert werden müsste.
Das ist genau jene Geisteshaltung, die zu solchen juristischen Auswüchsen wie den sprichwörtlichen iTunes-Geschäftsbedingungen führt, die deswegen dann jeder blind akzeptiert, so wie jeder zu zahlreiche Warnmeldungen bei Programmen einfach genervt wegklickt. Alles soll bestätigt und abgesichert sein. Grauenhaft, heuchlerisch und bewirkt de facto das genaue Gegenteil. Menschen funktionieren so nicht.


(von www.ruthe.de).
+6
ThorsProvoni
ThorsProvoni26.04.1915:54
florian1977
Sind im der Beta von DT 3 pro noch viele bugs. Oder kann man Diese schon vernünftig für den Gebrauch anwenden?
Man sollte bei einer Beta-Version selbstverständlich niemals mit produktiven Daten arbeiten und immer Backups machen.

Abgesehen davon: Ich habe DT3 seit vorgestern im Einsatz, und zwar gleich mit allen produktiven Datenbanken, Sync über iPad, iPhone und einem weiteren Mac (der noch auf DT2). Bisher läuft alles völlig problemlos, kein Absturz, kein Sync-Fehler, kein einziger Bug. Das was DEVONtechnologies "beta" nennt, wäre bei jeder anderen Firma ein "Golden Master". Crazy guys...
+4
Timeo Danaos26.04.1916:14
florian1977
Sind im der Beta von DT 3 pro noch viele bugs. Oder kann man Diese schon vernünftig für den Gebrauch anwenden?

Auch hier: Version 3 seit Erscheinen voll im Einsatz, zwei Datenbanken, eine davon mit über 40k Einträgen, zwei Mobilgeräte über Magenta-Cloud: Bisher keinerlei Fehler bemerkt!
Das heisst nichts und aufpassen sollte man selbstredend. Trotzdem ist die Beta-Version schon hervorragend nutzbar.
Ich habe bereits eine Update-Lizenz gekauft.
+5
florian197726.04.1918:00
Timeo Danaos
florian1977
Sind im der Beta von DT 3 pro noch viele bugs. Oder kann man Diese schon vernünftig für den Gebrauch anwenden?

Auch hier: Version 3 seit Erscheinen voll im Einsatz, zwei Datenbanken, eine davon mit über 40k Einträgen, zwei Mobilgeräte über Magenta-Cloud: Bisher keinerlei Fehler bemerkt!
Das heisst nichts und aufpassen sollte man selbstredend. Trotzdem ist die Beta-Version schon hervorragend nutzbar.
Ich habe bereits eine Update-Lizenz gekauft.

Die Burschen scheinen es echt drauf zu haben. Für so etwas zählt man gerne Upgrade Preise einmal in 10 Jahren. Top!
+4
ein.Leguan
ein.Leguan26.04.1920:41
Was leider noch nicht umgesetzt wurde, ist die vollständige Gestenerkennung im Browser.

Zwar lässt sich per Pinch-Geste das Bild der Internetseite stufenlos vergrößern und verkleinern, aber die von mir so oft genutzte "zurück zur letzten Seite"-Wischgeste funktioniert in der aktuellen Betaversion nicht.
0
ein.Leguan
ein.Leguan28.04.1902:11
Datenbank-übergreifende Suche:

Version 2 - nein
Version 3 - ja
+4
ein.Leguan
ein.Leguan28.04.1903:29
Tags & Tag-Cloud-Ansicht:

In der Gruppe "Tags" lässt sich per Inspektor eine individuelle Farbe für jedes Tag festlegen, das dann in der Tag-Cloud auch eingefärbt erscheint (hier hatte ich zuvor Gegenteiliges behauptet).

Die Tag-Cloud-Suche präsentiert ihre Ergebnisse nur in einer Ansichtsvariante (Spalten).
Eine in Orts- und Metadaten erfolgte Suche bietet dagegen mehrere Ansichtsoptionen (Symbole; Liste; Spalten; Cover Flow).
+3
Papierlos
Papierlos28.04.1909:52
ein.Leguan
Datenbank-übergreifende Suche:

Version 2 - nein
Version 3 - ja
Nur der Standard hat sich offenbar geändert:
DT 3 sucht per cmd + f in allen Datenbanken und DT 2 nur in der ausgewählten Datenbank.
Per alt + cmd + f hat auch DT 2 in allen Datenbanken gesucht. Laut Menüleiste gibt es in DT 3 noch "Suchen/in Datenbank..." per cmd + alt + f. Hier passiert bei mir nicht das Erwartete, es passiert nichts. Ein Fehler oder habe ich die Funktion nicht verstanden?
0
ein.Leguan
ein.Leguan28.04.1911:20
Per cmd + alt + f (oder alternativ über den Menüpunkt "Bearbeiten > Suchen > in Datenbank...") springt offenbar nur der Cursor in das übergreifende Suchfeld oben rechts; mehr passiert bei mir auch nicht.
0
oschi28.04.1912:45
Wo lassen sich denn diese Regeln einstellen?
Ich habe in den Einstellungen nichts gefunden...

Danke
ein.Leguan

Außerdem werde ich sehr starken Gebrauch von der regelbasierten Automatisierung machen, um importierte Dateien korrekt zu benennen, zu taggen und in den passenden Ordner verschieben zu lassen.
0
ein.Leguan
ein.Leguan28.04.1913:26
Regeln sind in der linken Seitenleiste platziert.

Diese muss eingeblendet werden und voreingestellt finden sich dann die im Bild unten dargestellten Regeln.
Sie sind per Rechtsklick editierbar und so auch um neue zu ergänzen.

Eventuell muss der Reiter Regeln vorerst eingeblendet werden, um die vordefinierten Regeln so angezeigt zu bekommen wie hier:

+1
oschi20.05.1911:20
Hallo,

nutzt jemand von euch Spark als Mail Programm?
Ich würde gern die Mails aus Spark an DevonThink senden aber leider finde ich für das Programm keine Erweiterung.
Ferner wird der Sorter bei der Version 3.0 nicht ständig angezeigt.

Kann jemand helfen?

Danke
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