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Anfängerfragen zu Quark (2015)

sonorman
sonorman20.01.1812:34
Hi Forum.

Wenn ich in Quark (2015) ein EPS-Logo importiere, wird mir das immer mit einem weißen Rahmen in der Größe des Dokumentenhintergrundes der Datei angezeigt. Aus InDesign bin ich es so gewohnt, dass mir ein EPS-Logo immer freigestellt angezeigt wird. Wie kann ich das bei Quark erreichen?

Links im Bild die Anzeige von InDesign, rechts von Quark:



Und ergänzend dazu: Wenn ich ein JPEG mit eingebettetem Freistellungspfad in Quark importiere, wie kann ich das Objekt dann mit Hilfe des Pfades freigestellt darstellen?
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Kommentare

nasenvogel
nasenvogel20.01.1821:19
’n Abend sonorman,

wie ich sehe, bist Du gerade dabei, dem Vadder Adobe abtrünnig zu werden (aus den bekannten Gründen; siehe hier im Forum).

Ich habe eben mal versucht, ein EPS zu importieren. Vielleicht schaust Du unter Eigenschaften des Rahmens (Objekts) nach. Siehe Bildschirmfoto. Könnte dort zu ändern sein. Bei mir ging es übrigens einfach so, also ohne Anpassung.



Viel Glück und frohe Grüße
Dude
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nasenvogel
nasenvogel20.01.1821:26
Hallo, ich nochmals,

zur Not schick mir doch bitte die EPS-Datei, die bei Dir zickt. So kann ich für Dich gern nach dem Fehler suchen.

Ciao
Dude
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breaker21.01.1801:33
Ist in dem eps ist vermutlich eine TIFF Vorschau eingebettet, und die zeigt dir Quark an. Erst bei der Ausgabe wird dann das „richtige“ eps eingelesen.
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mactelge
mactelge21.01.1809:37
... an der Hürde bin ich zunächst auch gescheitert.
Bei aktiviertem Bild unten in der Informationenleiste im Aufklappmenu die Checkbox für den transparenten Hintergrund aktivieren.

„Dreh´dich um – bleib´wie du bist – dann hast du Rückenwind im Gesicht!“
+1
sonorman
sonorman21.01.1809:56
mactelge

Ahh, danke!
Das ist aber gut versteckt.

Muss man das jedes Mal manuell aktivieren, oder kann man das auch als Standard einstellen?
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sonorman
sonorman21.01.1810:52
Boahh, ich tappe hier beim Testen von einer Falle in die nächste.

Ok, Bilder oder Logos ohne Hintergrund anzeigen geht. Aber der Rahmen lässt sich nicht auf das eigentliche Objekt begrenzen, sondern bleibt immer so groß, wie der Hintergrund des Objektes. (Im Beispiel oben der weiße Rahmen um den Apfel.) Wenn ich nun Text ganz nah unter den Apfel positionieren will, wird der von dem (nicht mehr sichtbaren) weißen Rahmen umgebrochen. In InDesign kann ich für jeden Textrahmen festlegen, ob der Objekte umfließen soll, oder nicht (ignore Text Wrap). In Quark kann ich nichts vergleichbares finden.


Und wie kann man einen Textrahmen an die Größe des Textes anpassen? (Objektrahmen an Objekt anpassen geht.)
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mactelge
mactelge21.01.1810:58
Doppelclick auf's Bild und dann: Rahmen an Bild anpassen...
„Dreh´dich um – bleib´wie du bist – dann hast du Rückenwind im Gesicht!“
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mactelge
mactelge21.01.1811:01
... falsch verstanden: Rahmen auf Objekt anpassen und dann Doppelclick+Bild an Rahmen anpassen
„Dreh´dich um – bleib´wie du bist – dann hast du Rückenwind im Gesicht!“
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sonorman
sonorman21.01.1811:20
Geht leider nicht. Der Rahmen bleibt bei dem Apfel-Logo immer so groß, wie der (weiße) Hintergrund.

Und Textrahmen kann ich gar nicht an die Größe des Textes anpassen.
Wenn ich beispielsweise nur eine kurze Textzeile habe (Bildunterschrift, oder so), dann will ich, dass der Rahmen auch nicht größer als diese Textzeile ist. Ich kann das aber offenbar nur manuell per Maus auf die erforderliche Größe verringern.

Und wie erreiche ich, dass der Text von dem Bild nicht umgebrochen wird?
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jogoto
jogoto21.01.1811:42
Da ich gerade auch erst wieder die ersten Schritte mit Quark mache, kann ich zur Frage nichts beitragen. Aber folgendes musste ich schon schmerzlich lernen: in heutigen Diskussionen scheint nur noch der Preis als Grund übrig zu sein, aus dem Adobe mit InDesign Quark den Rang abgelaufen hat. Ich erinnere mich aber gut wie erfrischend einfach InDesign beim Umstieg war und wieviele neue Möglichkeiten es geboten hat. Nun geht es zurück zu Quark weil Adobe nur noch das Abo-Modell bietet. Aber bietet Quark wirklich bessere/mehr Features?
So richtig gefunden hab ich die noch nicht.
„Genaue Angaben zum Problem sind unnötig. Funzt net reicht völlig.“
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mactelge
mactelge21.01.1811:52
sonorman

Den Rahmen kann ich doch an den Anfassern verändern. Woher soll das Programm denn wissen, wo die Bildgrenzen des Apfels sind?

„Dreh´dich um – bleib´wie du bist – dann hast du Rückenwind im Gesicht!“
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sonorman
sonorman21.01.1812:08
mactelge
sonorman

Den Rahmen kann ich doch an den Anfassern verändern. Woher soll das Programm denn wissen, wo die Bildgrenzen des Apfels sind?

Also InDesign weiß das!

Es ist eigentlich ganz einfach: Bei einem EPS, wie dem Apfel-Logo, hat der weiße Hintergrund nichts zu suchen. Das ist lediglich die Arbeitsfläche, auf der das Objekt erstellt wurde. Bei einem Bild mit Freistellungspfad, bestimmt eben dieser Pfad die Außengrenzen des Objektes.

Bei InDesign läuft das so (Beispiel):
Ich Platziere ein JPEG mit eingebettetem Freistellungspfad im Dokument. Zunächst wird das Bild mit weißem Rahmen gezeigt. Nun kann ich den gewünschten Freistellungspfad auswählen (es können ja mehrere in einem Bild eingebettet sein). Das Bild steht damit frei und ohne Hintergrund und ich kann dem Rahmen mit einem Tastendruck auf die äußeren Ränder des Bildes reduzieren. Wenn es ein EPS ist, wird automatisch nicht mehr als das eigentliche Objekt angezeigt. Und der Rahmen ist automatisch nur so groß, wie das Objekt. In diesem Beispiel der Apfel.


Jogoto
Bessere Features habe ich auch noch nicht gefunden. Es ist vielmehr alles sehr etwas komplizierter – weniger intuitiv. Das war ja damals auch schon der Grund, warum ich von Quark auf ID umstieg.

Wenn sich InDesign CC einfach nur problemlos hätte installieren lassen, müsste ich mir jetzt hier nicht das Wochenende damit versauen, eine andere Software zu erlernen.
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maceric
maceric21.01.1812:15
Oder den Textrahmen einfach in den Vordergrund stellen.
"Objekt" "Nach Vorne & Nach Hinten"
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sonorman
sonorman21.01.1812:21
maceric
Oder den Textrahmen einfach in den Vordergrund stellen.
"Objekt" "Nach Vorne & Nach Hinten"
Ahh, ok! Also der Text muss zwingend vor dem Objekt liegen.
Danke.

Wäre trotzdem hilfreich, wenn man den Textrahmen automatisch auf die tatsächlich vorhandene Textmenge reduzieren könnte.
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maceric
maceric21.01.1812:27
Wenn der Apfel einen Beschneidungspfad hätte, könnte man den Text auch um ihn herum fliessen lassen.
Ich hab leider gerade kein Quark bei der Hand, aber es gibt unter "Objekt" auch noch den Punkt "Bearbeiten" "Umfluss/Ausschnitt" das könnte weiterhelfen.
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DTP21.01.1812:34
Vielleicht hilft das?
https://www.video2brain.com/de/videotraining/quarkxpress-201 7-grundkurs
+1
sonorman
sonorman21.01.1812:38
maceric
Wenn der Apfel einen Beschneidungspfad hätte, könnte man den Text auch um ihn herum fliessen lassen.
Ich hab leider gerade kein Quark bei der Hand, aber es gibt unter "Objekt" auch noch den Punkt "Bearbeiten" "Umfluss/Ausschnitt" das könnte weiterhelfen.

Ein EPS-Objekt braucht eigentlich keinen Beschneidungspfad, weil das Objekt selbst der Pfad ist.

Die Optionen Umfluss/Ausschnitt sind bei mir ausgegraut.


Noch ein Problem: Wenn der Rahmen nicht pixelgenau auf das Objekt reduziert ist, dann kann man daran andere Objekte nicht sauber ausrichten, weil es sich eben nicht am Objekt, sondern am Rahmen orientiert! Will man z.B. Text und Objekt linksbündig aneinander ausrichten, sitzt der Text zu weit links. – Eben da, wo der Rahmen endet, und nicht das Objekt.
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DTP21.01.1812:42
Spoiler:
"Textrahmen an Text anpassen" geht ab Quark 2016.

Und hier vielleicht ein paar Gründe, wie Euch Quark zum Aktualisieren auf Quark 2017 animieren möchte (alles Feature in Version 2017:
  • Beliebig viele iOS Apps erstellen (ohne weitere Kosten), auch aus "Print" Layouts
  • (Responsive) Interaktive HTML5 Publikationen erstellen (ohne weitere Kosten, HTML5 lokal exportiert), auch aus "Print" Layouts
  • Nicht-destruktive Bildbearbeitung (Filter und Effekte)
  • PDF editierbar machen
  • IDML Import
+2
sonorman
sonorman21.01.1812:45
DTP
Spoiler:
"Textrahmen an Text anpassen" geht ab Quark 2016. …

Aua!
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DTP21.01.1815:19
sonorman
Aua!
So hat halt jeder seine eigenen Prioritäten. Quark lässt ja die Anwender seit 2014 über die Wunschliste abstimmen und in welcher Reihenfolge Funktionen implementiert werden sollen. Für mich z.B. unverständlich, dass InDesign immer noch keine Unterscheidungstabellen von Schriften bearbeiten kann oder immer noch nicht den optischen Randausgleich konfigurierbar macht.

Und HTML5 Publikationen wäre vielleicht was für die Rewind (die ich sehr gerne lese, danke!)?

Letztens wurde diese HTML5 Pub hier in der QuarkXPress Community gepostet:
https://www.sevenoakssoundandvision.co.uk/select/issue8/#iss ue/Issue8/landscape/1
+1
ilig
ilig21.01.1815:39
DTP
Das Video ist für Quark 17, nicht für 15.
sonorman
JPEGs mit Pfaden kannst DU in 15, wie in ID, importieren, den gewünschten Freistellerpfad auswählen und dann unten in der Checkbox den Textabstand zum Freisteller in pt angeben. Du kannst den Textabstand auch in mm angeben. Du aktivierst den bestehenden Eintrag einschließlich pt und tippst dann z.B. für 5 mm 5m (ohne Leerzeichen) ein. Von Quark 17 gibt es auch eine 30-Tage-Testversion. Vielleicht soltest Du Deine Gehversuche lieber damit statt mit einer 2 Jahre alten Version machen. In 17 kannst Du EPSe nativ importieren und nach dem Ungruppieren frei bearbeiten. Das ist noch komfortabler.
Fals Du es noch nicht kennst. Dies Seite kann ich Dir empfehlen.
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sonorman
sonorman21.01.1818:53
ilig

Danke, das werde ich mal ausprobieren.

Mir wird jetzt allerdings langsam klar, warum die 2015er-Version umsonst rausgegeben wird. Oder warum Quark lange Zeit keine Sonne gegen Adobe gesehen hat. Da fehlen einfach elementare Dinge (oder sind sehr umständlich gelöst), die mit ID schon seit vielen Jahren selbstverständlich sind. Mag sein, dass die 17er-Version die gröbsten Versäumnisse ausgeräumt hat, aber ich probiere jetzt erst mal aus, wie weit ich mit mit der 15er komme, weil ich keine Entscheidung treffen möchte, bevor Affinity Publisher nicht raus ist.

Vor einiger Zeit habe ich mir Affinity Photo gekauft, um mich langsam von Photoshop abzunabeln. Damit gibt es auch einige nicht unerhebliche Hürden bei der Umgewöhnung und mit einigen wichtigen Funktionen. Aber insgesamt ist AP schon wahnsinnig gut. – Und vor allem modern! Und schnell!
+1
ilig
ilig22.01.1811:30
sonorman
Mag sein, dass die 17er-Version die gröbsten Versäumnisse ausgeräumt hat, aber ich probiere jetzt erst mal aus, wie weit ich mit mit der 15er komme
Seltsam finde ich, dass Du Dich mit dem veralteten 15er rumquälst. Das 17er ist mit dem 15er nicht mehr vergleichbar. Du schilderst z.B. Deine Probleme mit EPS die Du im 17er gar nicht hast. Da wird aus deinem importierten EPS ein ein natives Quarkobjekt. Das gleiche gilt für importierte PDFs oder AI-Dateien. Tests mit dem veralteten 15er halte ich für völlige Zeitverschwändung.

Dass Du keine Entscheidung treffen möchtest, bevor Affinity Publisher nicht raus ist, kann ich nachvollziehen. Wäre es dann aber nicht konsequenter, Du wartest bis Affinity Publisher raus ist und vergleichst dann Affinity Publisher mit der dann existierenden Quarkversion? Oder willst Du ernsthaft Affinity Publisher mit Quark 15 vergleichen?
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sonorman
sonorman22.01.1811:41
ilig

Ich habe nicht jeden Tag Zeit, mich mit Quark zu befassen. Das Einarbeiten wird sicher viel länger als nur einen Monat dauern, den ich mit der Testversion arbeiten kann. Die 15er-Version war für mich eine Zero-Risk-Option, aber ich konnte ja nicht ahnen, wie weit die technisch hinterher ist.
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mnml85
mnml8522.01.1811:43
Weiß gar nicht was alles so schlecht sein soll an InDesign, nur wegen dem Abo?
Bei mir läuft InDesign ohne Probleme (gab mal einen Mauszeiger Bug beim Wechsel auf High Sierra, lag aber an Apple).
jogoto
Da ich gerade auch erst wieder die ersten Schritte mit Quark mache, kann ich zur Frage nichts beitragen. Aber folgendes musste ich schon schmerzlich lernen: in heutigen Diskussionen scheint nur noch der Preis als Grund übrig zu sein, aus dem Adobe mit InDesign Quark den Rang abgelaufen hat. Ich erinnere mich aber gut wie erfrischend einfach InDesign beim Umstieg war und wieviele neue Möglichkeiten es geboten hat. Nun geht es zurück zu Quark weil Adobe nur noch das Abo-Modell bietet. Aber bietet Quark wirklich bessere/mehr Features?
So richtig gefunden hab ich die noch nicht.
„MIN2MAX“
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sonorman
sonorman22.01.1811:45
mnml85
Weiß gar nicht was alles so schlecht sein soll an InDesign, nur wegen dem Abo?…
Schlecht ist zum Beispiel, dass sich die Abo-Version bei mir nicht installieren lässt (siehe hier ) und der Support nicht erreichbar war, um das Problem vielleicht zu lösen.
+1
rosss22.01.1812:31
mnml85
Bei mir läuft InDesign ohne Probleme (gab mal einen Mauszeiger Bug beim Wechsel auf High Sierra, lag aber an Apple).

Ich weiß nicht, wie Adobe programmiert hat um diesen Bug bei ID zu triggern. Ich arbeite schon lange und sehr gerne mit ID. Aber die Bugs, die sich durch neue Systemversionen zeigen, zeigen eben grundlegende Schwachstellen im Unterbau. Wenn Apple eine Änderung in HS macht, und nur ID leidet darunter, ist es nett von Apple das zu fixen. Den Fehler sehe ich aber bei Adobe. Bald kommt der Nachfolger von HS, bei dem Tempo kommt nur Apple-konform programmierte Software mit. Meine Meinung.
+1
mnml85
mnml8522.01.1812:44
Dem stimme ich ja zu, ich verteidige auch nix. Aber die jetzigen Alternativen sind einfach keine.
rosss
mnml85
Bei mir läuft InDesign ohne Probleme (gab mal einen Mauszeiger Bug beim Wechsel auf High Sierra, lag aber an Apple).

Ich weiß nicht, wie Adobe programmiert hat um diesen Bug bei ID zu triggern. Ich arbeite schon lange und sehr gerne mit ID. Aber die Bugs, die sich durch neue Systemversionen zeigen, zeigen eben grundlegende Schwachstellen im Unterbau. Wenn Apple eine Änderung in HS macht, und nur ID leidet darunter, ist es nett von Apple das zu fixen. Den Fehler sehe ich aber bei Adobe. Bald kommt der Nachfolger von HS, bei dem Tempo kommt nur Apple-konform programmierte Software mit. Meine Meinung.
„MIN2MAX“
+1
Skaffen-Amtiskaw
Skaffen-Amtiskaw22.01.1813:54
sonorman
Wenn sich InDesign CC einfach nur problemlos hätte installieren lassen, müsste ich mir jetzt hier nicht das Wochenende damit versauen, eine andere Software zu erlernen.
Vielleicht wäre die Zeit in einen “Clean Install” besser investiert gewesen. Denn die Probleme, die du geschildert hast, kann ich nicht nachvollziehen.

Entweder ist da irgendwas zwischen InDesign und der Hardware des iMac Pro oder es ist ein Software-Problem. Bei zweiterem bin ich doch sehr zuversichtlich, dass eine komplette Neuinstallation des Rechners diese Probleme lösen würde – vorausgesetzt, du kopierst nicht wieder den ganzen Library-Ordner und andere Datenleichen zurück.
+1

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