Freitag, 1. März 2013

In dieser Woche sorgte eine Meldung für Aufsehen, wonach Apple E-Mails mit bestimmten ausdrücken filtert und der Absender davon nicht einmal etwas bemerkt. In einem konkreten Fall ging es beispielsweise um ein Drehbuch, das sich nicht via iCloud verschicken ließ, da im Text der Ausdruck "barely legal teen" vorkam. Apple hat diese Problematik nun untersucht und den Fehler behoben. So heißt es in einer Stellungnahme, dass automatische Spam-Filter teilweise fälschlicherweise E-Mails ausfiltern können. Sollten Kunden der Meinung sein, ebenfalls bestimmte Nachrichten nicht an den Empfänger zu bringen, so solle man sich bitte an den Apple-Kundendienst werden.

Das von Apple eingesetzt "silent email filtering" kommt bei anderen großen Mail-Anbietern nicht zum Einsatz. Dieser Fall zeigt deutlich, welche Probleme auftreten können, da ein kleiner Fehler im System möglicherweise dazu führt, wichtige E-Mails verschwinden zu lassen, ohne dass der Sender davon erfährt. Die anderen Anbieter wählen lieber eine Lösung, bei der Spam markiert und in bestimmte Ordner verschoben wird. Laut Nutzungsbedingungen von iCloud behält sich Apple das Recht offen, Inhalte zu scannen, zu überprüfen, zu verändern oder zu entfernen, dies ohne eine Warnung an den Nutzer. Es wird also mit Sicherheit noch weitere Fälle geben, in denen E-Mails auf dem Postweg verschwinden, da es kaum möglich ist, einen 100% zuverlässigen, automatischen Spam-Filter einzusetzen.
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Immer leichter, immer dünner - ist das der richtige Weg für MacBook, iPhone, iPad und Co.?

  • Auf jeden Fall, Apple schlägt exakt den richtigen Weg ein13,1%
  • Tendenziell ja, die Geräte werden dadurch etwas angenehmer zu nutzen27,4%
  • Unsicher, mich stört es nicht, sehe aber keine Vorteile7,8%
  • Eher nein, die notwendigen Kompromisse wiegen die Vorteile nicht auf33,2%
  • Auf keinen Fall, die Geräte verlieren dadurch unnötig an Möglichkeiten und werden uninteressanter18,5%
861 Stimmen19.03.15 - 30.03.15
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