"Ablesbarkeit verschiedener Uhren" von halebopp

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Dieses Bild ist eine Antwort auf das Galeriebild mit dem Titel Eine neue Citizen ... mal wieder

Ausgangsbeitrag

halebopp
Hier habe ich mal einige Fliegeruhren mit unterschiedlichem Erscheinungsbild zusammengestellt.

Man kann, glaube ich, schön sehen, wie sich die Ablesbarkeit mit der Menge der Informationen und Gestaltungselemente auf dem Ziffernblatt verschlechtert.

Obwohl das bei den hier gezeigten Uhren noch ok ist.

Als Pilot würde ich, glaube ich, die GMT von Aristo oder die ohne Logo von Kemmner bevorzugen.
„Das war ich nicht - das war schon vorher kaputt!“

Kommentare

Flaming_Moe
die zweite von link ist echt schön, da wenig schnickschnack.
„Nur der frühe Vogel hat Gold im Mund.“
locoFlo
Ich habe mich gerade gefragt warum es spezielle Fliegeruhren braucht. Wikipedia sagt dazu:
Die eigentlichen Fliegeruhren waren schon früh in die Armaturentafel eingebaut und aus den bereits technisch weitentwickelten Chronometern der Seefahrt entwickelt. Die geforderte Genauigkeit mit einer Armbanduhr zu erzielen war mehr technischer Ehrgeiz als Notwendigkeit.
Heute sind die mechanische Fliegeruhr und deren zahlreiche Repliken Ausdruck des Zeitgeistes einer technisch orientierten, vorwiegend männlichen Zielgruppe.
„Control yourself. Take only what you need from it. “
halebopp
locoFlo
Ich habe mich gerade gefragt warum es spezielle Fliegeruhren braucht. Wikipedia sagt dazu:
Die eigentlichen Fliegeruhren waren schon früh in die Armaturentafel eingebaut und aus den bereits technisch weitentwickelten Chronometern der Seefahrt entwickelt. Die geforderte Genauigkeit mit einer Armbanduhr zu erzielen war mehr technischer Ehrgeiz als Notwendigkeit.
Heute sind die mechanische Fliegeruhr und deren zahlreiche Repliken Ausdruck des Zeitgeistes einer technisch orientierten, vorwiegend männlichen Zielgruppe.

Ist das jetzt gut, oder doch eher schlecht?
„Das war ich nicht - das war schon vorher kaputt!“
Ich würde die 2. von rechts nehmen, allerdings entweder mit dem schwarzen oder mit dem hellbraunen Band.
locoFlo
Halebopp

Weder noch würde ich sagen. Das ist einfach die Feststellung das die Fliegeruhr als Armbanduhr eine redundante Technik ist. Gleichzeitig erfüllst sie offenbar das Bedürfnis die eigene Technikaffinität in Kombination mit einem gewissen Status in schmückender Weise nach außen tragen zu können. Und wie sollte sich der westliche Mann heutzutage auch noch schmücken können, wenn nicht mit einer Armbanduhr? Goldkettchen sind out, bzw nur noch in bestimmten Ethnien und Kulturkreisen als männlicher Schmuck akzeptiert. Wenn man nicht religiös ist fällt das Kreuz an der Kette auch weg.
Bodymodifications und Piercings sind ein Möglichkeit. Ist aber auch nicht überall sozial akzeptiert bzw möglich. Als Radiologe sollte man zB. ins MRT können ohne das gleich die halbe Augenbraue dabei drauf geht. Tätowierungen werden als Schmuck immer mehr massenkompatibel, ist aber eben sehr permanent.
„Control yourself. Take only what you need from it. “
pumacl
Ich habe noch ein Beispiel, wenn es alleine um die Ablesbarkeit der Uhrzeit geht (keine Fliegeruhr). Nicht in meinem Besitz ...

Bild von www.thejewelleryeditor.com
„Hony soit“
pumacl
Und hier noch was: klar, strukturiert, könnte auch von sein ...
Nicht in meinem Besitz .

Bild von www.watches.co.uk
„Hony soit“
halebopp
Die Breitlings können so was aber auch besonders gut...

Genau das Modell wollte ich auch schon posten -
hat für mich mit Uhr nicht mehr viel zu tun.
Ist halt so ein schwerer Klotz am Arm
„Das war ich nicht - das war schon vorher kaputt!“
pumacl
Aber ganggenau. UND eine Wertanlage. UND hält geistig fit beim Ablesen.
„Hony soit“
mik84
wenn schon eine Handgelenksunwucht, dann wäre das meine:

Bild von i15.photobucket.com
thomasalbiez
SINN Uhren, extra dafür gemacht
halebopp
Es gibt eine Reihe Uhrenmarken, die sich den gut ablesbaren und robusten Uhren verschrieben haben - auch speziell den Fliegeruhren. Allein in Deutschland haben wir da einige:
Die schon erwähnte Sinn, Damasko, Guinand, Aviator, Laco, Archimede, Stowa, Hanhart, Glashütte, Tutima, Tourby, Uhr(!) etc.
Das ist ganz sicher nicht mal halbwegs vollständig. Die Schweiz hat natürlich auch einige.

Manchen macht es ja auch Freude, sich ein bisschen mit der Schönheit und Perfektion der mechanischen "Wunderwerke" zu beschäftigen
„Das war ich nicht - das war schon vorher kaputt!“
F.A. Porsche hat 1972 für Porsche Design den schwarzen Chronograph I entworfen. Wie bei Rennwageninstrumenten ist alles mattschwarz gehalten, bis auf die Ziffern und die Zeiger die weiß sind; das vermeidet Reflexionen und ermöglicht eine perfekte Ablesbarkeit der Zeit. Auch bei der Neuauflage ist das wieder so, Konzentration auf das Wesentliche halt; erinnert mich an die Apple-Philosophie...

Bild von www.proudmag.com
iGod
Bild von www.luxeinacity.com
Die ist doch sehr schlicht und gut lesbar.

Wie spricht man die Firma überhaupt aus? Französisch oder Deutsch?!
„Jede Minderheit hat ein Recht auf Diskriminierung! “
pumacl
@ iGod

Ein sehr schönes Stück . Ist das das Männermodell?

Als fetter Deutscher im Urlaub in Zermatt sagt man entfach hublotgenefe, die kriegt man dann schon, solange man hinblättern kann.
„Hony soit“
halebopp
hier mal eine Damasko:

Bild von www.damasko.de
„Das war ich nicht - das war schon vorher kaputt!“
pumacl
Ein sehr schönes Stück, kannte die Marke gar nicht. Danke!
„Hony soit“
Leider kann es kaum ein Zifferblatt einer Armbanduhr mit einem analogen Fluginstrument aufnehmen. Schuld sind in der Regel die zu kurzen Zeiger. Bei Instrumenten reicht der Zeiger immer mindestens an die Skalierung heran, meist überdecken sie sich.
Um den Parallaxenfehler zu minimieren, neigen sich die Zeiger oft noch Richtung Skala (bei Uhren umso wichtiger, da sie sich über dem Minutenzeiger hinwegbewegen müssen).

Das Nonplusultra stellt eigentlich die gute alte deutsche Bahnhofsuhr da:
Klare Skalierung, passende Zeigerlänge, maximaler Kontrast, farblich abgesetzter Sec. Zeiger und als Krönung eine springende Minute!

Bild von www.bahnbilder.de
Besser gehts kaum.
(Im Cockpit sind natürlich schwarze Zifferblätter Pflicht...)
Bei einer Fliegeruhr müssen die Stunden und Minuten schnell und klar ablesbar sein. Denn bei Start und bei der Landung (wg. Logbuch) hat man maximal eine Sekunde Zeit auf die Uhr zu sehen. Die Zeit muss also sofort erkennbar sein.

Das war während meiner Fliegerei auch immer das Problem. Und alle so genannten Fliegeruhren haben diese Forderung nicht richtig erfüllt.

Von den obigen Uhren würde ich die 2. probieren, oder die Damasko. Allen anderen würde nicht mal eine Chance geben.
sonorman
Ich persönlich mag ja noch lieber Taucheruhren. Da ist Ablesbarkeit ein noch größeres Thema. Allerdings kann man es auch überstrapazieren. Eine schöne, einfache und gut ablesbare Grafik ist sicherlich nett, aber im normalen Alltag darf schon auch ein klein wenig mehr liebe zum Detail herrschen. Daher ist meine Lieblingsuhr nach wie vor die Bremont Supermarine S-500, bzw. die neue, noch etwas schönere S-2000.

Bild von people.timezone.com
Wer Damasko nennt, darf natürlich nicht das "Original" unerwähnt lassen. Sinn:
Instrumentelle Uhren
Taucheruhren

Und wer den totalen Fliegerlook sucht, findet ihnen bei Bell & Ross (auch ein Sinn-"Ableger", soweit ich weiß.)
halebopp
Habe ich Sinn in meiner Auflistung nicht erwähnt?

Und Guinand muss man auch erwähnen, die heutige Firma des alten Herrn Sinn.

Bild von img.photobucket.com

Wenn man Taucheruhren bevorzugt, da gibt es dann ja auch 'ne ganze Menge.

Zum Beispiel diese:

Bild von img.photobucket.com
Und hier noch 'ne Guinand vom Herrn Sinn:

Bild von guinand-watch.com
„Das war ich nicht - das war schon vorher kaputt!“
sonorman
Und wer den totalen Fliegerlook sucht, findet ihnen bei Bell & Ross (auch ein Sinn-„Ableger“, soweit ich weiß.)
Flieger-Look (und Aussehen) ist mir völlig egal. Sie muss praktisch und zuverlässig sein!
pumacl
Bitte weiter so schöne Uhrenbilder...

Aber mal ernsthaft: ein Lufthansapilot im Dienst mit 'ner Taucheruhr: geht das überhaupt?
„Hony soit“
pumacl
Die Sinn-Website ist super gemacht: hier wechseln die Armbänder des jeweiligen Uhrenmodells beim Drüberstreichen mit dem Mauszeiger. Witzig und praktisch als Entscheidungshilfe.
„Hony soit“
pumacl
Aber mal ernsthaft: ein Lufthansapilot im Dienst mit ’ner Taucheruhr: geht das überhaupt?
Was ist denn an dieser Frage ernsthaft? Natürlich geht das! Warum auch nicht?!?

Bei deren Flugzeugen gibt es überall genaue Borduhren, und die sind verbindlich. Was der Pilot an Uhren (oder Schmuck) trägt, kann der Firma egal sein.

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