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macOS 27.2 und iOS 27.2: Apple schließt mehr als 300 Sicherheitslücken

Apple veröffentlichte gestern Updates für alle aktuellen Betriebssysteme. Die Neuerungen hielten sich dabei in Grenzen, entsprechend kurz fielen die Release Notes für macOS 27.2 sowie iOS/iPadOS 27.2 aus. Deutlich umfangreicher sind allerdings die Listen der geschlossenen Sicherheitslücken, welche Apple kurz nach Freigabe der Aktualisierungen zur Verfügung stellte. Allein in den Betriebssystemen für iPhones und iPads behob das kalifornische Unternehmen mehr als 160 zum Teil sehr gefährliche Schwachstellen, und auch im Falle von macOS 27.2 ist die Anzahl der beseitigten Fehler deutlich dreistellig.


Mehr als 30 Sicherheitslücken in WebKit geschlossen
Die Zahl der geschlossenen Sicherheitslücken liegt damit auf einem ähnlichen Niveau wie schon bei den ersten Versionen von macOS 27 und iOS/iPadOS 27. Als diese Mitte September erschienen, listete Apple insgesamt 326 behobene Schwachstellen auf (siehe ). Diesmal musste das kalifornische Unternehmen allein 15 Fehler im Kernel der Betriebssysteme beheben, hinzu kamen mehr als 30 beseitigte Bugs in WebKit. Apple Intelligence wies in iOS/iPadOS bislang einen Fehler auf, welcher einem Angreifer den Zugriff auf sensible Nutzerdaten ermöglichte. Etliche der jetzt geschlossenen Angriffsvektoren wurden mithilfe von Künstlicher Intelligenz (KI) entdeckt, worauf Apple in den Übersichten ausdrücklich hinweist und dabei unter anderem Anthropic sowie OpenAI erwähnt. Damit setzt sich ein seit Monaten anhaltender Trend fort: Die Zahl der aufgedeckten Schwachstellen wächst durch den KI-Einsatz stark an.

Nutzer sollten Geräte möglichst umgehend aktualisieren
Apple zufolge wird bislang keine der in macOS 27.2 sowie iOS/iPadOS 27.2 geschlossenen Sicherheitslücken aktiv ausgenutzt. Das kann sich nach der jetzt erfolgten Veröffentlichung der entsprechenden Listen allerdings rasch ändern, zumal viele Angreifer ebenfalls KI-Tools einsetzen. Nutzer von Geräten aus Cupertino sollten diese daher möglichst umgehend aktualisieren. Das gilt ebenfalls für iPhone-, iPad- und Mac-Besitzer, die noch ältere Versionen der Betriebssysteme einsetzen. Apple stellte nämlich gestern auch Sicherheitsupdates für frühere Ausgaben von iOS/iPadOS (26.7.2 und 18.7.11) sowie macOS (Tahoe 26.7.2 und Sequoia 15.8.2) zur Verfügung.

Kommentare

h.ml27.10.26 12:31
Die KI hebt das nun auf ein ganz neues Niveau, nicht nur das mehr Sicherheitslücken erkannt werden, sondern das Hacker in Zukunft wohl ebenfalls auf KI setzen werden um Lücken zu suchen.
+1
tpau17
tpau1727.10.26 14:26
h.ml
Die KI hebt das nun auf ein ganz neues Niveau
absolut, habe Ende September vom LSI (Landesamt für Sicherheit in der Informationstechnik in BayerN) die Zahl "-24" für 2026 gehört ((2024: 56 Tage, 2025: 23 Tage).
Früher blieb Zeit, das Fenster zu schließen. Heute ist der Einbrecher im Haus, bevor der Hersteller weiß, dass das Schloss kaputt ist. -24 Stunden heißt Lücken werden im Schnitt einen Tag VOR der offiziellen Bekanntgabe bereits ausgenutzt.
+1
Retrax27.10.26 18:09
Ist doch immer ein Katz und Maus Spiel.

Trotzdem sehe ich Apple mittels KI im Vorteil:

1. Sie haben mehr Rechen- und Manpower.

2. Sie wissen besser als die Hacker wo und wie sie die KI auf den Code ansetzen müssen um Lücken schneller zu finden.

3. Apple hat Zugriff auf eigene und neueste LLM-Modelle.
+1

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