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iPhone im Abonnement: Apple strich revolutionäres Komfort-Feature wegen Sicherheitsbedenken

Wer stets ein aktuelles iPhone nutzen möchte, aber die regelmäßige Anschaffung eines Geräts zum Neupreis scheut, wird bei Apple Upgrade fündig. Das Angebot unter dem Motto „Love it. Lease it. Upgrade it.” wurde vor Kurzem ins Leben gerufen (siehe ), vorerst allerdings nur in den USA. Kunden mieten dabei ein Smartphone aus Cupertino für 12 oder 24 Monate, nach dem Ende der Laufzeit erhalten sie dann automatisch ein neues Device. Alternativ können sie das iPhone gegen Zahlung eines zu Beginn vereinbarten Restbetrags übernehmen. Apple Upgrade erstreckt sich auch auf Macs, iPads und die Apple Watch. Zinsen und/oder Gebühren fallen den Bedingungen zufolge nicht an.


Gurman: Kunden sollten fix und fertig eingerichtetes iPhone erhalten
Für iPhone-Nutzer, die Apple Upgrade in Anspruch nehmen, hatte Apple darüber hinaus ein besonderes Komfort-Feature geplant. Beim turnusmäßigen Wechsel auf ein neues Smartphone, also abhängig von der jeweiligen Vertragsvariante nach ein oder zwei Jahren, wollte das kalifornische Unternehmen den Kunden die Neueinrichtung des Geräts und das Übertragen der Daten ersparen. Das berichtet der Bloomberg-Journalist und Apple-Experte Mark Gurman in seinem aktuellen Power-On-Newsletter (Bezahlschranke). Stattdessen sollten sie ein fix und fertig konfiguriertes iPhone erhalten, das gleich nach ersten Einschalten hätte genutzt werden können. Unabdingbare Voraussetzung für dieses Feature wäre natürlich gewesen, dass der iPhone-Nutzer iCloud-Backups vollumfänglich aktiviert hätte.

Feature warf Sicherheits- und Datenschutzfragen auf
Letztendlich entschied sich Apple jedoch laut Gurman gegen die Einführung dieser automatischen Einrichtung. Den Ausschlag gaben dem Journalisten zufolge unter anderem Bedenken im Hinblick auf den Schutz persönlicher Daten. Zudem hätte das Unternehmen gewährleisten müssen, dass die Konfiguration der neuen iPhones unter sicheren Bedingungen stattgefunden hätte. Darüber hinaus stellt das Verschicken von Smartphones, welche bereits sämtliche Nutzerdaten enthalten, ein nicht zu unterschätzendes Risiko dar. Die biometrischen Daten von Sicherheitsfeatures wie Face ID oder Touch ID liegen nämlich ausschließlich lokal in der Secure Enclave. Apple kann sie daher nicht aus iCloud beziehen und auf ein neues Gerät übertragen.

Übertragene Daten möglicherweise veraltet oder unvollständig
Auch ein weiterer Aspekt trug wohl zur Abkehr von dem geplanten Komfort-Feature bei. Etliche der von Apple vor dem Versand auf das neue iPhone übertragenen Daten könnten beim Erhalt des Geräts durch den Kunden bereits veraltet und/oder unvollständig sein. Das gilt vor allem für Fotos, Videos, Nachrichten oder App-Inhalte. Es wäre also in jedem Fall bei der Inbetriebnahme des neuen Smartphones eine Synchronisierung mit iCloud erforderlich gewesen.

Kommentare

lautsprecher10.08.26 16:10
An sich ein guter Service - wie immer hängt es am Preis
+1

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