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Testberichte erschienen: Neues iPad mini 8 mit OLED

Die Auslieferung des iPad mini 8 beginnt am Freitag dieser Woche. Es handelt sich um die weitreichendste Überarbeitung des kompakten Tablets seit Jahren, denn neben dem neuen OLED-Display gibt es auch ein dünneres und leichteres Gehäuse. Außerdem setzt Apple fortan auf den A20 Pro und bietet erstmals Schutz gegen Wasser und Staub. Inzwischen sind die ersten ausführlichen Testberichte erschienen, die ein überwiegend positives Bild zeichnen – wäre da nicht der Preis, wie es mehrfach heißt.


OLED begeistert, ProMotion fehlt, Lautsprecher gut
David Pierce von The Verge vergibt acht von zehn Punkten und bezeichnet das neue iPad mini als erheblichen Fortschritt gegenüber der vorherigen Generation. Der OLED-Bildschirm überzeuge mit hohem Kontrast, besseren Schwarzwerten und größerer Helligkeit. Allerdings stört ihn die auf 60 Hz begrenzte Bildwiederholrate – unter anderem beim Scrollen durch Webseiten mache sich der Unterschied zu einem ProMotion-Display bemerkbar.

Um das Gehäuse besser abzudichten, verzichtet Apple auf klassische Lautsprecheröffnungen und setzt stattdessen auf das neue "Acoustic Display", bei dem das Bildschirmglas an der Tonerzeugung beteiligt ist. Gizmodo lobt den für die Größe überraschend kräftigen Klang explizit.


Performance tadellos, gute Akkulaufzeit
Hinsichtlich der Performance fällt das Urteil positiv aus. Macworld ermittelte gegenüber dem iPad mini 7 rund 50 Prozent mehr CPU-Leistung, die GPU-Ergebnisse stiegen sogar um 180 Prozent. Kyle Barr von Gizmodo konnte mit dem neuen iPad mini in einigen Grafiktests sogar das iPad Air mit M4 übertreffen. Allerdings gibt es je nach Speicherausstattung Unterschiede, denn die Varianten mit 128 und 256 GB besitzen einen A20 Pro mit fünf CPU-Kernen, erst beim Modell mit 512 GB kommen sechs Kerne zum Einsatz.

Trotz des etwas kleineren Akkus bleibt die Laufzeit laut bisheriger Rückmeldungen auf dem gleichen Niveau – allerdings mit dem Unterschied, dass nun Schnellladen unterstützt wird. The Verge berichtet von rund neun Stunden Bildschirmzeit bei gemischter Nutzung, während man 50 Prozent Aufladung in 30 Minuten schafft.

Der Preis bleibt ein Streitpunkt
Weniger einig sind sich die Tester beim Preis. The Verge hält die mindestens 699 Dollar (hierzulande 749 Euro) für zu hoch, zumal das größere iPad Air in den USA gerade einmal 50 Dollar mehr kostet. Six Colors sieht die Anschaffungskosten hingegen als gerechtfertigt an, sofern das Gerät nicht ausschließlich zum Lesen oder für gelegentliche Videos verwendet wird. PCMag wirft ebenfalls die Frage auf, für welche Zielgruppe sich das Gerät angesichts der Preisgestaltung noch lohne. Fast Company bemängelt insbesondere, dass Apple trotz des hohen Preises weiterhin auf ein ProMotion-Display mit 120 Hz verzichtet.

Kommentare

Quickmix
Quickmix03.11.26 16:10
Meins ist unterwegs 👍
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Tbskttnr
Tbskttnr03.11.26 17:15
Meins auch! Ich freue mich sehr darauf und einige Tester meinten auch, die 60Hz fallen nicht so sehr auf im Gesamtkontext.
+1

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