Surprise and Shine: Event-Ausblick und erwartete Neuerungen


Die Tradition der September-Events reicht weit zurück, seit mehr als 20 Jahren gibt es das feste Herbstschema. Einst iPod und iTunes gewidmet, wechselte Apple seit 2011 (Oktober, iPhone 4s) bzw. 2012 (September, iPhone 5) auf den Herbstzeitraum zur Vorstellung neuer iPhones. 2026 macht hier natürlich keine Ausnahme, denn der 9. September wird erneut im Zeichen wichtiger Smartphone-Aktualisierungen stehen. Wir fassen in dieser Meldung noch einmal kompakt zusammen, worauf man sich am Mittwochabend einstellen darf. Mit Macs ist nicht zu rechnen, wohl aber mit zahlreichen anderen Ankündigungen.
iPhone 18 ProBeim iPhone 18 Pro und Pro Max steht kein grundlegendes Redesign an, stattdessen konzentriert sich Apple auf Technik und Kameras mit variabler Blende (nur Pro Max?). Als wichtigste Neuerung gilt der A20 Pro, der wie der bereits vorgestellte M6 erstmals in TSMCs 2-nm-Verfahren entsteht. Erwartet werden weiterhin sechs CPU-Kerne, möglicherweise sieben GPU-Kerne und 12 GB RAM. Äußerlich soll die Dynamic Island etwas schrumpfen, zudem könnte Apple die kapazitive Wischfunktion des Camera-Control-Knopfs streichen. Angesichts massiv gestiegener Speicherpreise gelten höhere Verkaufspreise als unausweichlich – Schätzungen reichen derzeit von etwa 100 bis 300 Dollar Aufschlag.
iPhone UltraUnter dem bislang nicht offiziell bestätigten Namen "iPhone Ultra" rechnet die Branche mit einem Smartphone im Buchformat. Außen mit rund 5,5"-Displaydiagonale, aufgeklappt dann mit einem 7,8" großen OLED-Display. Wegen des sehr dünnen Gehäuses verzichtet Apple möglicherweise auf Face ID und setzt stattdessen auf Touch ID in der Seitentaste. Im Inneren arbeitet wohl ebenfalls ein A20 Pro mit 12 GB RAM, hinten sollen zwei Kameras mit jeweils 48 Megapixeln thronen. MagSafe gilt inzwischen als wahrscheinlich. Verschiedene Marktexperten rechnen mit 2.099 bis 2.299 Dollar für die Einstiegsversion, umfangreich ausgestattete Modelle könnten sogar mehr als 3.000 Dollar kosten.
Apple WatchBei der Apple Watch dürfte es wesentlich überschaubarer zugehen. Für die Series 12 und die Ultra 4 erwartet kaum jemand größere Änderungen am Design, beide sollen jedoch einen neuen Hauptchip erhalten. Apple testet zudem kontinuierliche Erfassung der Herzfrequenz im Tagesverlauf, um daraus zusätzliche Gesundheitsauswertungen zu erstellen. Für die Series 12 ist außerdem die Rückkehr einer Keramikvariante im Gespräch. Eine neue Apple Watch SE wäre indes eine Überraschung, angeblich plant Apple kein solches Modell.
AirPodsDie große Frage lautet, ob Apple tatsächlich Sensoren/Kameras zur Erfassung der Umgebung integriert – und jene Serie dann gar unter der Marke "Ultra" vermarktet. Aktive Arbeit an einer solchen Erweiterung gilt aber als sicher. Hinweise auf AirPods der fünften Generation ließen sich bereits im Code finden, sodass es mit hoher Wahrscheinlichkeit zumindest einige AirPods-Neuerungen gibt. Ob es sich jedoch nur um eine evolutionäre Weiterentwicklung oder um einen großen Schritt handelt, bleibt spannend.
Home-SortimentWeniger klar ist, ob Apple den Abend auch für neue Home-Produkte nutzt. Seit Längerem gelten ein schnelleres Apple TV sowie ein neuer HomePod mini als überfällig. Im Falle des Apple TV werden vor allem ein modernerer Prozessor für Siri AI und Spiele erwartet. Für Aktualisierungen des HomePods sprechen ebenfalls jüngste Codefunde (siehe
Meldung). Demnach lassen sich vier Geräte zu einem Surround-System zusammenschließen, auffällig ist zudem die Erwähnung einer bislang unbekannten Hardware-ID.