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MacBook Neo 2: Apple geht wohl von noch größerem Erfolg aus

Unmittelbar nach dem Erscheinen im März dieses Jahres entpuppte sich das MacBook Neo als echter Verkaufsschlager. Innerhalb einer Woche nach dem Release war es maßgeblich für einen neuen Rekord verantwortlich. Nie kauften in so kurzer Zeit mehr Menschen zum ersten Mal in ihrem Leben einen Mac. Mit dem kommenden Jahr rechnet das Management in Cupertino Gerüchten zufolge mit einem noch größeren Verkaufserfolg. Den Zulieferern habe das Unternehmen mitgeteilt, dass man für 2027 mit doppelt so vielen Einheiten plane wie 2026.


MacBook Neo 2 soll für noch mehr Absatz sorgen
DigiTimes berichtet von 16 Millionen Geräteeinheiten, die Apples Produzenten genannt worden seien. Dies wäre eine satte Verdoppelung der für dieses Jahr erwarteten Verkaufsmenge. Auf den Markt kam das aktuelle Modell zwar erst im März, aber selbst wenn Apple nun für zwölf volle Monate kalkuliert, reichen die Monate Januar und Februar kaum aus, um eine Steigerung von 100 Prozent zu erklären. Daher bleibt nur die Schlussfolgerung, dass man mit einem noch deutlich größeren Run auf das Gerät plane. In dem aktuellen Marktumfeld extremer Speicherpreise rechnet man sich für die neue Modellvariante offenbar hervorragende Chancen aus, weiter bei den Käufern zu punkten.

Besserer Prozessor und mehr Arbeitsspeicher für Apple Intelligence
Das für das Frühjahr 2027 erwartete MacBook Neo 2 soll in erster Linie mit einem verbesserten Prozessor überzeugen. Gerüchten nach komme ein A19 Pro mit 5 GPU-Kernen zum Einsatz, wie er bereits in ähnlicher Form im iPhone 17 Pro verwendet wird – dort allerdings mit sechs Grafikkernen. Außerdem wachse der Arbeitsspeicher auf zwölf Gigabyte. Damit könnten deutlich mehr Apple-Intelligence-Features auf dem Einsteigerlaptop aus Cupertino ausgeführt werden.

Stärkere Preisdifferenzierung über die Mac-Palette
Auch strategisch ergibt die weitere Stärkung des Einstiegscomputers für Apple Sinn. Zum einen dienen diese Einsteigergeräte als Sprungbrett, um Kunden an die Marke heranzuführen. Zum anderen ist vor allem bei den leistungsstärkeren Apple-Notebooks inzwischen eine spürbare Preisverschiebung nach oben zu beobachten. Man denke nur an die MacBook-Pro-Linie, in der inzwischen kein Modell mehr unter 2.299 Euro zu bekommen ist. Nicht jeder Kunde benötigt die gebotene Leistung oder ist bereit, die entsprechend hohen Preise zu bezahlen. Während das MacBook Pro preislich und bei der Hardwareausstattung immer weiter nach oben wandert, nimmt das MacBook Air zunehmend die Position ein, die das Pro bis vor einigen Jahren noch besetzte. Umso wichtiger ist das MacBook Neo als günstiges Einstiegsmodell unterhalb des MacBook Air.

Kommentare

Dunnikin
Dunnikin06.11.26 09:15
Allein der Preis wird über Erfolg oder Mißerfolg entscheiden.

Das aktuelle Neo ist so ein Renner, weil‘s systemübergreifend günstig ist (war) und es dafür ordentlich Leistung gibt. Wenn das Neo 2 an einem vierstelligen Preis kratzt oder sogar überschreitet, wird es kritisch.
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tranquillity
tranquillity06.11.26 09:28
Ich sehe schon, dass MacBook neo2 wahrscheinlich so teuer werden, wie seinerzeit das MacBook Air war… Haben wir dadurch etwas gewonnen? Weniger Leistung zum gleichen Preis.
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macfreakz06.11.26 09:51
Das war wohl von Apple kalkuliert, im Nachhinein gesehen, erstmal mit Kampfpreis zu starten und dann neue Preisstaffelung etabilieren, damit Apple immer ein Mac für fast 1000 Dollar im Angebot hat, ohne ihre dicke Marge opfern zu müssen. Apple weiß genau Bescheid, dass es genug Leute gibt, die bereit sind, für fast 1000 Dollar einen „hochwertigen“ Einstiegscomputer zu zahlen. Genau rechtzeitig während der Speicherkrise und neuen Verträgen von neuen Speichern.
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