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KI-Chat auf HomeView: Code-Fragmente deuten auf Integration von KI-Chat von OpenAI und Anthropic hin

Apples Wohnzimmer- und Küchengerät, welches nächste Woche in einigen Ländern erstmalig verkauft wird, setzt hauptsächlich auf Interaktion via Sprache. Das mit einem quadratischen Touchscreen, Kamera und Mikrofonen ausgestattete Gerät ist explizit für Nutzungsszenarien gestaltet, bei denen die Hände des Anwenders mit etwas anderem beschäftigt sind. Hauptsächlich sollen Nutzer ihre Aufträge mündlich übermitteln – dabei kommt die neue Version von Apples Sprachassistenz, Siri AI, zum Einsatz. Eine Code-Analyse lässt vermuten, dass Apple zukünftig auch andere KI-Assistenten auf dem Gerät zulässt.


Der Code-Forscher pdfu schlussfolgert dies aus einer Flag namens „PebblePlay/ConversationalApps“, welche in iOS 27.3 erstmalig im HomwView-Kontext Erwähnung findet. PebblePlay ist die Schnittstelle in iOS, mit der iOS-Apps auf CarPlay-Bildschirmen angezeigt werden. Diese erfährt anscheinend eine Zweitverwertung in HomeView: CarPlay-fähige Apps der Kategorie „Audio“ waren bereits ab iOS 27.0 für die Interaktion mit dem quadratischen Bildschirm freigegeben, in iOS 27.2 folgten Video-Apps. Die Kategorie „Conversational Apps“ erscheint erstmals in iOS 27.3 – und ist längst nicht fertig: Zwar seien Audio-Weiterleitung in beide Richtungen, Sitzungsverwaltung sowie Unterbrechungen angelegt, jedoch seien diese Funktionen nicht vollständig implementiert.

Für ChatBots von Drittanbietern
Der Entdecker vermutet, dass Apple dies als Schnittstelle für LLM-basierte Chatbots von Firmen wie OpenAI und Anthropic vorsieht:
Auf diese Weise könnten ChatGPT, Claude und andere KI-Apps könnten aufs HomeView gelangen. Das Gerät erlaubt Audio- und Video-Apps, aber es gibt eine ungenutzte Flag namens „PebblePlay/ConversationalApps“; sie gibt Anlass zur Annahme, dass sprachbasierte CarPlay-Apps folgen könnten.


Neue Hoffnung für baldigen EU-Start
Dass Apple an einer generellen Schnittstelle für KI-Assistenten arbeitet, dürfte insbesondere für EU-Bürger eine gute Nachricht sein: Apple und die EU-Kommission sind derzeit im Clinch wegen der privilegierten Position von Siri AI auf Plattformen, in denen der Konzern laut Digitale-Märkte-Gesetz eine Türwächterfunktion innehat (namentlich iOS und iPadOS). Diese Code-Fragmente geben Anlass zur Hoffnung, dass Apple bald schon seine Anwender zwischen unterschiedlichen KI-Anbietern wählen lässt. Das wiederum würde sowohl Siri AI als auch HomeView den Weg in EU-Staaten ebnen.

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