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Bloomberg: MacBook Pro und iMac mit M6 voraus, Details zum Touchscreen-Laptop

Ein Mac mit Touchscreen? Das wäre so sinnlos wie eine Kombination aus Kühlschrank und Toaster, kommentierte der Apple-CEO Tim Cook kurz nach seinem Amtsantritt im Jahr 2012. Nachdem Cook jüngst den Staffelstab an John Ternus abgegeben hatte, könnte das Unvereinbarkeitsdogma von macOS und berührungsempfindlichem Bildschirm ein Ende finden – und zwar noch in dieser Woche: Mark Gurman geht in seinem Power-On-Newsletter davon aus, dass der Konzern am Montag ein Sondermodell des MacBook Pro herausbringt. Deren hervorstechendstes Merkmal: Touch-Bedienung – und deren Entwicklung fand noch maßgeblich unter Cooks Ägide statt.


Dabei soll es sich um eine Spezialvariante der MacBook-Pro-Serie handeln. Diese vereint bisher die hochpreisigen und leistungsfähigen tragbaren Computer – Lüfter, leistungsfähige Prozessoren und umfangreiche Anschlussbuchsen machen die Geräte attraktiv, insbesondere für Profis. Bestimmte Modelle erhalten nun ein doppeltes Display-Upgrade: Sowohl OLED als auch Touch-Bedienung sollen bei dem neuen Modell ihr Debüt auf dem Mac geben.

Sekundäre Eingabemethode
Dabei, so führt Gurman aus, habe Apple darauf geachtet, macOS behutsam für Bedienung per Multitouch anzupassen. Eine Steuerung über Finger auf dem Bildschirm solle über zusätzliche Kontrollelemente ermöglicht werden, welche dann erscheinen, wenn der Nutzer just den Bildschirm berührt hat. Bei einer Zeigersteuerung via Trackpad oder Maus bleibe alles beim Alten.

Laptop mit Dynamic Island
Am Gehäuse werde sich in diesem Jahr nichts Maßgebliches ändern, so Gurman. Die neuen Geräte werden allerdings trotz OLED und Touch leichter ausfallen als die bisherigen High-End-Modelle. Erneut gebe es 16- sowie 14-Zoll-Modelle. Eine weitere Neuerung: Anstatt einer Kerbe am oberen Bildschirmrand setze das OLED-MacBook Pro auf eine Dynamic Island, also eine in der oberen Bildschirmmitte integrierten Aussparung für die FaceTime-Kamera.

Preisanstieg erwartet
Die multiplen Innovationen sollen auch Rechtfertigung für eine deutliche Preissteigerung liefern. Um daraus resultierenden Unmut potenzieller Kundschaft abzumildern, gebe es weiterhin ein „Basis“-MacBook Pro mit 14-Zoll-Bildschirm. Dieses setze weiterhin auf Displays ohne OLED, erhalte aber erstmals den M6-Chip (allerdings nicht in Pro- oder Max-Ausführung), so Gurman.

iMac mit M6
Ebenfalls erwartet der Bloomberg Journalist für diese Woche, dass Apple einen überarbeiteten iMac mit M6-Prozessor vorstelle. Dieser werde abseits von aktualisiertem Apple Silicon keine wesentliche Überarbeitung erfahren. Interessant wird auch hier zu beobachten sein, wie sich dessen Preis entwickle. Bei der Ende Juni vorgenommenen Preisanpassung verteuerten sich Apples All-in-One-Macs um mindestens 300 Euro.

Kommentare

mazun
mazun26.10.26 16:38
Hab ich das jetzt richtig verstanden, die m5Pro und Max Modelle der MacBook Pros bleiben im Design letztendlich wie gehabt und bekommen nur ein Displayupdate? Dadurch werden sie bestimmt minimal dünner, kaum leichter aber dafür maximal teurer. Ganz toll…
+5
macfreakz26.10.26 16:44
Steve Jobs on Touchscreen Mac

Ich hoffe wirklich sehr, dass Apple nicht so umsetzt, wie die anderen Hersteller, also nur Touch Kapazität dem Bildschirm verleihen, sondern ein echtes Konzept baut, indem man das MacBook beide Welten zwischen iPad und MacBook verbindet. Man muss das Display abnehmen und das ist dann ein „iPad“ mit macOS. Ich bin sehr gespannt drauf.
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Reiner_195726.10.26 16:50
Für mich wäre es schon ausreichend, wenn das neue Gerät ein Konvertible wäre. Dann könnte ich auf dem Bildschirm zeichnen und mein iPad wäre überflüssig.
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h.ml26.10.26 17:14
macfreakz
Steve Jobs on Touchscreen Mac

Ich hoffe wirklich sehr, dass Apple nicht so umsetzt, wie die anderen Hersteller, also nur Touch Kapazität dem Bildschirm verleihen, sondern ein echtes Konzept baut, indem man das MacBook beide Welten zwischen iPad und MacBook verbindet. Man muss das Display abnehmen und das ist dann ein „iPad“ mit macOS. Ich bin sehr gespannt drauf.

Ja nur was passiert dann mit den iPads? Die Idee an sich ist nicht neu.

Ich persönlich halte deshalb überhaupt nichts von einen MBP Pro mit Touch. Ich bearbeite in erster Linie Bilder und würde nie auf die Idee kommen für meine Menüs oder Bearbeitungschritte auf dem Bildschirm herum zu patschen. Aber selbst für andere Dinge fehlt mir irgendwie die Fantasie, da ich keinen Mehrwert oder Nutzen erkennen kann. OLED bräuchte ich auch nicht unbedingt, die aktuellen Bildschirme in den Pros sind mehr als gut, aber das wäre noch akzeptabel.

Irgendwie erinnert mich das ganze etwas an diese Touchleiste die man damals bei den Intel Books einführte aber nach kurzer Zeit wieder verschwand weil die Kunden sie mehrheitlich nicht angenommen haben.
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h.ml26.10.26 17:20
Reiner_1957
Für mich wäre es schon ausreichend, wenn das neue Gerät ein Konvertible wäre. Dann könnte ich auf dem Bildschirm zeichnen und mein iPad wäre überflüssig.

Aber nur dann wenn man den Bildschirm (wie beim Pad) auf den Schreitisch legen könnte, ich stelle mir gerade diese Freihand Akrobatik vor wenn man den Bildschirm des Books wie üblich vor der Nase hat.
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mja26.10.26 17:32
Ich verstehe das nicht. Die Kommentare erinnern mich stark an die von Microsoft und Blackberry zur Vorstellung des iPhone.

Ich vertraue auf eine gelungene Touch-Umsetzung. Und freue mich sehr darauf. Ich warte schon sehr lange und kann nur hoffen, dass sie möglichst Vollumfänglich ist - quasi ein integriertes Grafiktablett für macOS. Und weit darüber hinaus.

Ich bin sicher: Apple hat das wieder zu Ende gedacht.

@h.ml Gerade für die Bildbearbeitung kann das eine Sensation sein. Zum Beispiel mit Stylus für Masken & Co. Bei jedem aufwändigeren Shooting das wir gemacht haben saß ein Bildbearbeiter mit Grafiktablett. Integriert wäre das ein Brett. Aber auch für kleinere Sachen: pinchen, verschieben und co.

Ich freu mich drauf. Und bin echt gespannt. Miesepetern kann man danach. Und ich bin sicher Apple liefert niemanden mit aus der einen zwingt Touch zu nutzen.
+1
rafi26.10.26 18:06
Werde ich mir nicht k.. nicht ka... kaufen! arrg! Ich kann wohl trotzdem nicht widerstehen
Wehe man muss den Touchscreen benutzen 😒😂
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rafi26.10.26 18:08
Reiner_1957
Für mich wäre es schon ausreichend, wenn das neue Gerät ein Konvertible wäre. Dann könnte ich auf dem Bildschirm zeichnen und mein iPad wäre überflüssig.

Es wird also so viel kosten wie ein Macbook Pro und ein grosses iPad zusammen
+1
Ruhrflaneur26.10.26 18:13
na dann gibt es ja wieder was, um den Preis um 2000,- € erhöhen zu können. Darum bietet Apple wohl immer die 0% Finanzierung an, damit man nicht sein Depot auflösen muß. Im Moment hilft nur ein Nichtkauf, damit Apple wieder mit seinen Preiserhöhungsorgien zur Besinnung kommt, gerade in der EU (bekommen wegen der fehlenden Siri AI eh schon deutlich weniger Leistung). Besomders fällt jetzt die Ungleichbehandlung der Märkte ins Gewicht.

Beispiel das Duo mit 1 TB, in den USA 2.599,- $ plus Steuer, im Schnitt 2.700,- $ = 2.412,- €, bei uns 3.049,- €. Selbst wenn man unsere MwSt. auf die 2.599,- $ aufschlägt liegt man bei 3093,- $, also 2.766,- €. Ist immer noch sehr happig, aber eine Wechselkurssicherung von 10% ist schon sehr großzügig bemessen.

Apple hatte schon mal so eine Phase der durchgeknallten Preiserhöhungen, die hörte aber sehr schnell auf, als die Nachfrage einbrach. Passiert jetzt auch, 0% Prozent Finanzierung und eine komplette Verfügbarkeit der 18er iPhones sind ein deutliches Marktzeichen.

Also aktuell nichts kaufen, dann wird es wieder günstiger.
+2
h.ml26.10.26 18:25
mja
Ich verstehe das nicht. Die Kommentare erinnern mich stark an die von Microsoft und Blackberry zur Vorstellung des iPhone.

Ich vertraue auf eine gelungene Touch-Umsetzung. Und freue mich sehr darauf. Ich warte schon sehr lange und kann nur hoffen, dass sie möglichst Vollumfänglich ist - quasi ein integriertes Grafiktablett für macOS. Und weit darüber hinaus.

Ich bin sicher: Apple hat das wieder zu Ende gedacht.

@h.ml Gerade für die Bildbearbeitung kann das eine Sensation sein. Zum Beispiel mit Stylus für Masken & Co. Bei jedem aufwändigeren Shooting das wir gemacht haben saß ein Bildbearbeiter mit Grafiktablett. Integriert wäre das ein Brett. Aber auch für kleinere Sachen: pinchen, verschieben und co.

Ich freu mich drauf. Und bin echt gespannt. Miesepetern kann man danach. Und ich bin sicher Apple liefert niemanden mit aus der einen zwingt Touch zu nutzen.

Das hat nichts mit Miespeter zu tun, ich kenne sehr wohl Grafiktablettes mit integriertem Bildschirm, meist Schweineteuer aber gross, angepasst und flach auf dem Schreitisch liegend und mit Stift zu bedienen. Aber auch die einfachere Variante, ein Tablett mit Stift ohne Bildschirm für die Feinheiten, so wie ich sie nutze.
Wie aber soll das auf einem maximal 16“ MacBook Bildschirm funktionieren wenn neben dem Bild auch noch die Menüs darauf Platz finden sollen? Dann eher teuere Notlösung meinetwegen aber kein vollwertiger Arbeitsplatz für ernsthafte oder farbverbindliche Grafikarbeiten.

Ach ja, von der neuerlichen anzunehmenden Preisanpassung ist noch nicht mal die Rede, da darf man dann auch noch gepannt sein
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player230726.10.26 18:27
rafi
Reiner_1957
Für mich wäre es schon ausreichend, wenn das neue Gerät ein Konvertible wäre. Dann könnte ich auf dem Bildschirm zeichnen und mein iPad wäre überflüssig.

Es wird also so viel kosten wie ein Macbook Pro und ein grosses iPad zusammen

Genau das glaube ich tatsächlich auch. Wie beim iPhone Duo
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NFK26.10.26 18:45
mtn
dass der Konzern am Montag ein Sondermodell des MacBook Pro herausbringt.

Es muss Mittwoch heißen, statt Montag.
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macfreakz26.10.26 20:14
Ich habe hier iPad Pro und MacBook Pro und ich bearbeite Bilder sehr gerne, nicht professionell, sondern hobbymässig. Auf iPad fühle ich einfach viel näher an Bildern, da kann ich mit Handgefühl bearbeiten. Das ist einfach super und macht mehr Spaß.

Wenn iPad OS nicht so beschränkt ist, wäre ich total glücklich mit dem iPad und kann meinen Mac gleich verkaufen. Das ist wahrscheinlich der Grund, warum Apple iPad OS ziemlich beschränkt …
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